Im Interview: Judith Peters aka Sympatexter – mit Bloggen zum Erfolg im Online-Business

Im Interview: Judith Peters aka Sympatexter – mit Bloggen zum Erfolg im Online-Business

Wer schon länger in der „Online-Welt“ unterwegs ist, kommt an ihr garantiert nicht vorbei: Judith Peters, auch bekannt als Sympatexter.

Ich habe Judith mit einigen Fragen zum Thema Blog & Website gelöchert, die für dich als Business Starterin bestimmt auch interessant sind.

Wer bist du und was genau machst du als Sympatexter?

Ich bin Bloggerin, Texterin, Konzepterin und Kreative. Ich bin Mutter, manchmal Sportlerin und immer handstand-verrückt. Sympatexter war mein Künstlername in meinem “früheren” Leben als Freelancerin und Selbständige. Der Name stand für “sympathischer Texter” (ich habe mich früher nicht selbst gegendert :-D). Heute bin ich Online-Unternehmerin und zeige (angehenden) Selbständigen und Unternehmerinnen, wie sie mit ihrem Blog ihre Expertenmarke aufbauen und zur Go-To-Person ihrer Branche werden. Meine Freelancer-Tätigkeit ist Geschichte, der Name Sympatexter hingegen ist geblieben.

Was begeistert dich so sehr am Bloggen?

Hach. Alles ♥

Ich habe 2021 einen Blogartikel geschrieben: 10 Gründe, warum ich das Bloggen liebe.

Das sind meine persönlichen Top-4-Dinge, die mich am Bloggen besonders begeistern: 

  • Bloggen ist perfekt für mich als Scanner-Persönlichkeit
  • My Blog is my Castle: Auf meinem Blog spiele ich die erste Geige – meine Paraderolle als Introvertierte!
  • Die große Blog-Liebe: Mit dem Bloggen finde ich meine Stimme und meine Themen
  • Das Bloggen ist der Motor meines Business und bringt mir Idealkunden

Was rätst du jemandem, der mit dem Bloggen loslegen möchte, aber noch gar nicht weiß, wo er anfangen soll? 

Das habe ich schon mal verbloggt 😀 Meine 5 besten Tipps für Blog-Einsteiger.

Die Kurzversion:

  1. Wie soll meine Webseite heißen? Tipp 1: Nimm deinen eigenen Namen als Domain!
  2. Welches Blog-Tools darf’s denn sein? Tipp 2: Ein WordPress-Blog – und zwar selbst gehostet!
  3. Wo kriege ich schöne Bilder für meinen Blog her? Tipp 3: Vereinbare jetzt ein Fotoshooting!
  4. Wo soll ich bei meiner Webseite anfangen? Tipp 4: Blog first. Alles andere second!
  5. Wie oft soll ich bloggen – und worüber? Tipp 5: Blogge einmal die Woche einen Themenmix.

Für mich gilt übrigens: Blog = Webseite. Webseite = Blog. Ich mache da keinen Unterschied (mehr).

Judith Peters Blog Interview

Du siehst ja als Blog-Expertin viele Websites. Was sind die 3 größten „Website-Todsünden“, die man unbedingt vermeiden sollte?

Ob Über-mich-Seite oder Webseite im Allgemeinen: Die Fehler, die mir begegnen, sind quasi immer die gleichen. Am häufigsten sehe ich Webseiten, die seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurden und eingeschlafene Blogs, die seit Ewigkeiten nicht mehr befüllt werden. Schade!

Uralte und verpixelte Fotos, null Struktur in den Texten, ewig lange Textfladen und natürlich der Klassiker: NULL Angebote auf der Webseite. Eine einfache Todsünde, die man schnell beheben kann, ist es, das immer noch häufig anzutreffende “Willkommen auf meiner Webseite” auf der Startseite mit einem viel klareren “Hi, ich bin NAME und ich zeige/unterstütze/helfe dir…” zu ersetzen. Besonders uncool finde ich es, wenn ich auf einer Webseite z. B. von einem Coach bin und oben in der Adresszeile wird klar: Oha, das ist eine kostenlose Webseite, weil da z. B. immer noch Wixsite oder Jimdo in der URL steht oder weil fremde Werbung auf der Webseite eingeblendet wird. Das geht gar nicht.

Mehr dazu findest du in diesem Blogartikel 😉 Die 12 größten Fehler, die du auf deiner Über-mich-Seite machen kannst.

Wie schaffst du es als Selbständige, die Arbeit (die ja angeblich nie endet) mit der Familie gut zu vereinbaren?

Mein Mann und ich arbeiten zusammen. Am 1. Mai 2018 wurde meine 1-Frau-Freelance-Selbständigkeit offiziell zum Unternehmen, weil er mein erster Angestellter wurde. Heute sind wir beide Geschäftsführer unseres Familien-Unternehmens. Das ist der wichtigste Faktor, wie ich das alles überhaupt schaffe und DER Grund dafür, dass wir heute ein entspanntes Familienleben haben. Er kümmert sich aktuell mehr um die Familie, als ich. Wir haben drei Kinder und er hat z. B. alle Schultermine im Blick, besorgt Geschenke für Geburtstage und koordiniert die Aktivitäten der Kinder.

Was war die kurioseste Anfrage, die du in deiner Online Business Laufbahn je bekommen hast?

Ich kriege immer noch regelmäßig Anrufe von Leuten, die mich für ihr Agenturprojekt buchen wollen. Dabei bin ich schon seit Jahren keine Freelancerin mehr 😀

Ansonsten kriege ich keine seltsamen Anfragen, ich bin ja recht klar in meiner Kommunikation.

Und zu guter Letzt: Was sind deine 3 besten Tipps für Business Starterinnen? Worauf sollen sie zu Beginn den Fokus legen, um sich nicht zu verzetteln?

  1. Blog first. Alles andere second. Der Aufbau deiner Webseite hat Priorität, und zwar ganz egal, ob du noch angestellt bist, ob du erst zaghaft von deiner Selbständigkeit träumst oder ob du schon länger selbständig bist:
  2. Eine gute Webseite und ein aktiver Blog erhöhen deinen Marktwert in jedem Fall (auch, wenn du angestellt bist) und sind die beste Grundlage für deine Selbständigkeit und für dein Online-Business. Und klar: bitte, setze gleich auf WordPress. Alles andere ist 2. Wahl.
  3. Wenn du Dienstleister bist: Mache den Leuten schnell ein erstes Angebot. Ich erlebe immer wieder Leute, die sich beklagen, dass sie keinen Umsatz machen und dass die Selbständigkeit so schwierig sei. Aber wenn ich einen Blick auf ihre Webseite werfe, sehe ich: Sie haben dort gar kein Angebot! Oder es ist irgendwo in der 4. Navigationsebene versteckt. Das kann und sollte man super schnell ändern! Fun Fact: Ich habe damals als Freelancer-Werbetexterin meinen Stundensatz ganz plakativ auf die Webseite geschrieben und das hat dazu geführt, dass ich viel mehr Anfragen als vorher bekommen habe. Also: Just do it!
  4. Wenn dein Business v. a. aus wiederkehrenden Kunden besteht, solltest du schnell deinen Newsletter aufsetzen. Fang an, deine Liste aufzubauen. Dafür brauchst du am Anfang auch kein Freebie und keine ausgefeilte Funnel-Strategie. Setze stattdessen einfach mal deinen “nackten” Newsletter auf deine Webseite und setze dir als Ziel, in einem Monat deine ersten 100 E-Mail-Abonnenten zu sammeln.
    Wie das geht, habe ich hier verbloggt: So bekommst du deine ersten 100 E-Mail-Abonnenten.
Judith Peters Sympatexter Interview Blogartikel

Mehr zu Judith und ihrem Blog findest du auf sympatexter.com

 

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