Favicon in WordPress einrichten

Favicon in WordPress einrichten

Möchtest du das gewisse Tüpfelchen auf dem I mit deiner Website vermitteln? Die Extrameile gehen? Dann stell unbedingt sicher, dass du dir dein passendes Favicon eingerichtet hast! Es unterstützt den Gesamteindruck deiner Website und wirkt wesentlich professioneller, als wenn du dich und deine Marke mit dem WordPress Logo präsentierst.

Was ist ein Favicon?

Ein Favicon – zusammengesetzt aus „Favorite“ und „Icon“ – bezeichnet das kleine Bildchen oben im Browser neben deinem Website Namen. Das Bild wird dir beim Aufrufen der Website immer mit angezeigt und auch mit gespeichert, wenn du ein Lesezeichen in deiner Browser Bibliothek erstellst:
Favicon in der Bookmarks Bibliothek
Bei Facebook ist das Favicon z. B. das weiße F auf blauem Hintergrund:   

Bei meiner Website sind es die größer kleiner Zeichen mit einem Slash dazwischen, wie man es beim Programmieren verwendet:

Bei Jane von Klee ist es ihr Markenzeichen – der Hut:

Der Standard bei einer frisch installierten WordPress Website ist das klassische W: WordPress Favicon

Und das kannst und solltest du bei deiner Website ebenfalls anpassen.

Was kann ich als Favicon nehmen?

Oft ist das Favicon ein Teil deines Logos. Falls du deinen Namen als Logo verwendest und ansonsten kein Symbol hast, könntest du z. B. deine Anfangsbuchstaben zu einem Favicon zusammenziehen. Denk immer daran, dass das Icon letztlich winzig klein dargestellt wird und du darum keine detailreichen Grafiken verwenden solltest. Gut geeignet sind daher wie auch oben in den Beispielen schon gezeigt ausdrucksstarke Symbole oder einzelne Buchstaben, die du unbedingt ohne weiteren Freiraum außen einstellen solltest.

Welches Format sollte das Favicon haben?

Das Favicon sollte quadratisch sein und am besten im Format 512×512 Pixel in die WordPress Mediathek hochgeladen. Außerdem empfehle ich dir, den Hintergrund des Favicons als transparent einzustellen, damit es sich nahtlos oben in die Browserzeile einfügt. Achte darauf, dass du jeglichen Freiraum an den Seiten abschneidest, damit das Icon möglichst groß und somit besser lesbar dargestellt wird.

Wie richte ich ein Favicon in WordPress ein?

Um das Favicon einzustellen, öffnest du in deinem WordPress Administrationsbereich unter Design -> Customizer den sogenannten Theme Customizer.

Hier klickst du auf „Allgemeine Einstellungen -> Website-Identität“ und dann unten auf den Button „Website Icon auswählen“.

Website Icon auswählen

Entweder wählst du nun das Bild aus der Mediathek aus, oder du lädst es von deinem Computer in die Mediathek hoch.

Wenn das Bild größer als 512×512 Pixel ist, kannst du es im nächsten Schritt noch zuschneiden. Sobald du rechts unten auf „Auswählen“ klickst, ist das Favicon schon neben deinem Website Titel zu sehen.

Zuletzt klickst du auf den blauen „Veröffentlichen“ Button im Theme Customizer, um die Änderung auch zu speichern.

Was ist ein Pagebuilder? (und welche Pagebuilder und Editoren gibt es in WordPress?)

Was ist ein Pagebuilder? (und welche Pagebuilder und Editoren gibt es in WordPress?)

Hast du das Wort Pagebuilder auch schonmal gehört und nur Bahnhof verstanden? Kein Problem, dann gibt es hier nicht nur eine Erklärung dazu, was das überhaupt ist, sondern gleich auch eine Übersicht der bekanntesten Pagebuilder für WordPress.

Erst einmal: Wenn du deine liebevoll erarbeiteten Texte und Fotos nun endlich in WordPress einpflegen möchtest, wie machst du das? Du loggst dich in WordPress ein, erstellst eine neue Seite und … dann? Zum Eingeben deiner Inhalte brauchst du entweder einen Editor („Bearbeiter“), oder eben einen Pagebuilder („Seitenbauer“).

Beide helfen dir dabei, deine Inhalte in gewünschter Anordnung und Formatierung – also wie groß, wo genau etc. – auf die Seite einzupflegen.

Ein Editor hat dabei meist nur rudimentäre Features – du kannst den Text eingeben und ein bisschen formatieren, ein Bild hinzufügen und etwas verlinken.

Bei einem Pagebuilder kannst du viel mehr gestalten und die Inhalte oft ganz genau anordnen, ausrichten und designen. Außerdem gibt es in der Regel viel mehr Inhaltstypen, die du einfügen kannst – statt Text und Bildern gibt es auch Buttons, Kontaktformulare, Videos, ganze Blogbeiträge, Testimonials, Akkordeons (wo man Texte ausklappen kann) und allerlei fancy praktische Dinge.

Editoren

Editoren sind (noch) von der Funktionalität her eingeschränkter als Pagebuilder. Außerdem siehst du das, was du eingibst in einer bestimmten Eingabemaske im Backend (der Administrationsbereich von WordPress) – aber noch nicht so, wie es „in echt“ auf der Website aussehen würde.

Gutenberg (Block) Editor

Mit dem Gutenberg Editor, auch Block Editor genannt, fügst du deine Inhalte als Blöcke ein. Er ist seit der WordPress Version 5.0 standardmäßig installiert.
Anfangs noch verflucht, bekommt der Editor mehr und mehr nützliche Funktionen eingebaut und es lohnt sich mittlerweile, mit ihm zu arbeiten.

Gerade deine Blogartikel die meist nur Text und Bilder enthalten musst du nicht erst umständlich mit einem Pagebuilder gestalten, sondern kannst hier mit gutem Gewissen direkt mit dem Gutenberg Editor losschreiben.

Gutenberg Editor Beispiel

Classic Editor

Der Classic Editor war jahrelang der beliebteste WordPress Editor. Er ähnelt in seiner Bedienung ein wenig Word in abgespeckter Version. Du findest hier viele Möglichkeiten zur Textformatierung, er ist klar und einfach zu nutzen. Über kurz oder lang wird er mehr und mehr durch den Gutenberg Editor abgelöst.

Classic Editor Beispiel

Pagebuilder

Mit Pagebuildern hast du umfangreichere Gestaltungsmöglichkeiten als mit Editoren. Welchen genau du nimmst ist ein wenig Geschmackssache. Einige sind auch für bestimmte Themes optimiert oder mit dem Theme fest verbunden – der Divi Builder kommt z.B. mit dem Divi Theme, der WPBakery Page Builder mit dem Goya Theme etc.

Divi Builder

Der Divi Builder (mein Lieblingspagebuilder) ist vielleicht zu Beginn ein kleines bisschen gewöhnungsbedürftig (wo finde ich was?), aber nach kurzer Einarbeitungszeit eine mächtige Waffe. Es gibt nichts, was du damit nicht gestalten kannst und er bringt auch schon über 2000 Layoutvorlagen mit, falls dir mal die Inspiration fehlen sollte.

Deine Inhalte kannst du dabei entweder im Backend (Dashboard, Administrationsbereich) einpflegen, oder direkt im Frontend auf der richtigen Seite, sodass du auch siehst, was du tust (und was der Besucher sieht).

Du kannst ihn für 89$/Jahr oder einmalig 249$ kaufen.

Divi Builder Frontend (direkt auf der Seite):

Divi Builder

Divi Builder Backend:

Elementor

Einer der bekanntesten Pagebuilder, bei dem du per Drag & Drop die einzelnen Elemente aus der Seitenleiste auf die Seite ziehst und dann weiter bearbeitest.

In der Basisversion ist er kostenlos und kann schon die wichtigsten Dinge – Text, Bilder, Buttons einfügen – in der Pro Version für 49$/Jahr macht es dann aber richtig Spaß und du kannst auch unzählige dynamische Inhalte wie z.B. die neuesten Blogbeiträge einfügen.

Ein super Pagebuilder zum Starten, falls du das Divi Theme nicht nutzt!

Elementor Pagebuilder

WPBakery Page Builder

Mein persönlicher Horrorbuilder! Gibt es jemanden, der ihn sehr gerne mag? Schreib mir bitte in die Kommentare! Der Builder kann sicherlich viel und bringt auch richtig schöne Vorlagen mit, ist aber in der Bedienung umständlich und unübersichtlich.

Der WPBakery Pagebuilder hat wie der Divi Builder auch einen Backend- und einen Frontendmodus – das heißt, du kannst die Inhalte entweder im Administratorbereich über so Kästen einpflegen (siehe Screenshot), oder du kannst die Seite direkt im Frontend bearbeiten und siehst genau, wie sie „in echt“ aussieht.

WPBakery Page Builder

Thrive Architect

Thrive Architect ist der Pagebuilder von Thrive Themes und für seinen großen Funktionsumfang und seine relativ einfache Bedienung bekannt. Man kann ihn entweder einzeln für 97$/Jahr abonnieren, oder mit der gesamten Thrive Suite, die noch weitere Funktionen abdeckt (Online Kurse erstellen, E-Mail Liste aufbauen und mehr).

Es gibt natürlich noch weitere Pagebuilder und Editoren (SiteOrigin, Visual Composer, Beaver Builder und mehr), aber die oben vorgestellten sind die, die am meisten verbreitet sind.

Fazit

Wenn du gerade mit deiner WordPress Website startest und dir kein Theme kaufen willst, empfehle ich dir

  • den Pagebuilder Elementor in der kostenlosen Version für die Seitenerstellung und
  • den Gutenberg Editor für deine Blogartikel.

Langfristig ist der Divi Builder* mein absoluter Favorit, denn mit ihm kannst du einfach alles umsetzen, was du dir vorstellen kannst 🙂

Übrigens: Wenn du eine Seite mit einem Editor erstellt hast, lassen sich die Inhalte in einen Pagebuilder übernehmen. Hast du aber schon mit einem Pagebuilder wie z.B. Elementor eine Seite erstellt, kannst du diese nicht in einen anderen Pagebuilder übernehmen, sondern musst die Seite nochmal neu erstellen (z.B. unter einem neuen Namen) und die Inhalte händisch rüberkopieren.

Nutzt du schon einen Pagebuilder? Hast du einen Favoriten?

Google Fonts lokal installieren mit wenigen Klicks

Google Fonts lokal installieren mit wenigen Klicks

Wahrscheinlich hast du das Schreckensgespenst der letzten Wochen auch mal hier und da gelesen:
Eine Abmahnwelle gegen Websitebetreiber geht um, weil viele die kostenlosen Google Fonts nicht korrekt eingebunden haben.

Was steckt dahinter?
Wenn du eine Website besuchst, die Google Schriften benutzt (und das sind fast alle), müssen diese erst einmal im Hintergrund von der Google Fonts Website geladen werden. An sich kein Problem (macht die Seite ein kleines bisschen langsamer, aber nicht weiter schlimm), allerdings wird dabei immer deine IP-Adresse an den Google Font Server übertragen. Der in den USA steht. Und da ist wieder das Datenschutzproblem, weil dies laut DSGVO nicht einfach so passieren darf.
(Die Abmahnwelle ist ein bisschen aufgebauscht, weil sich hier angeblich ein österreichischer Anwalt bereichern will, der letztlich selbst abgemahnt wurde, aber generell ist es schon eine gute Idee, DSGVO-konform zu handeln).

Die Lösung ist: Google Fonts runterladen (sie sind wie gesagt kostenlos) und auf deiner Website einbinden, sodass sie immer nur direkt von deiner Seite (lokal) und nicht von der Google Fonts Seite geladen werden müssen.
Wie du das ganz super einfach mit wenigen Klicks selbst machen kannst:

1.) Prüfe mit dem kostenlosen Scanner von e-recht24.de, ob deine Website überhaupt Google Fonts unsicher eingebunden hat: https://www.e-recht24.de/google-fonts-scanner

2.) Wenn dir das angezeigt wird, mach zunächst von deiner Website ein Backup (hier findest du eine Anleitung).

3.) Installiere und aktiviere das kostenlose Plugin OMGF

4.) Öffne die Plugin Einstellungen (über Einstellungen -> Optimize Google Fonts)

5.) Klick auf den Button ganz unten „Speichern & Optimieren“

6.) Prüfe nochmal mit dem e-recht24.de Scanner, ob jetzt alles gut ist.

Falls du ein Cache Plugin nutzt, musst du ggf. den Cache leeren.

​Fertig! 🙂

Blog mit WordPress erstellen – die einfachste Anleitung

Blog mit WordPress erstellen – die einfachste Anleitung

Falls du schon eine Website in WordPress – noch ohne Blogartikel – hast und dies nun ändern möchtest, habe ich hier eine ganz einfache Anleitung für dich, wie sich das umsetzen lässt.
Doch fangen wir mal von vorne an:

Wozu brauche ich überhaupt einen Blog?

Ich möchte mit dir wetten, dass auch du schon viele Fragen und Probleme des täglichen Lebens mit Hilfe eines Blogartikels gelöst hast.

Du hast dir Tipps geholt („Wie schläft mein Baby endlich durch“), vielleicht hilfreiche Anleitungen gefunden („Spülmaschine reinigt nicht mehr richtig – was tun“) und bei persönlicheren Artikeln vielleicht auch mit der Autor*in mitgefühlt.

Fakt ist: Ein Blog ist DAS Mittel der Wahl, wenn du mit einem (Online) Unternehmen

  • gefunden werden möchtest (Suchmaschinen LIEBEN Blogs)
  • Vertrauen aufbauen möchtest (Leser*innen können dich kennenlernen und sich von deinem Wissen überzeugen)
  • Wunschkund*innen anziehen möchtest (deine ganz persönliche Art und Weise wie du schreibst, wie du die Welt siehst, wird Besucher*innen entweder ansprechen, oder eben nicht)
  • helfen möchtest

Du kannst deinen Blog auch wunderbar nutzen, um deine E-Mail-Liste aufzubauen. Und deine Blogbeiträge geben dir natürlich auch ganz viel Inhalt für eventuelle Social Media Kanäle.

Was ist der Unterschied zwischen einem Blog und einer Website?

Eine Website an sich bezeichnet den ganzen Webauftritt, also alle Seiten zusammen – die Startseite, Über mich Seite, Kontaktseite, Datenschutzerklärung etc. Du KANNST einen Blog auf deiner Website haben, das ist aber nicht zwingend notwendig. Andersherum ist ein Blog immer auf einer Website zu finden, denn auch beim Blog hast du oben einen Header (Kopfbereich), meist ein Logo, ein Menü, unten noch die Links zu Impressum und Datenschutzerklärung und vielleicht noch weitere Seiten wie die Startseite, deine Angebote & Co.

In WordPress selbst sind die normalen Seiten als Seiten angelegt, die Blogbeiträge als Beiträge (siehe folgender Screenshot). Beiträge sind im Grunde fast ganz normale Seiten, haben zusätzlich aber noch

  • eine Kategorie,
  • ein Veröffentlichungsdatum,
  • ein Vorschaubild,
  • die Möglichkeit, Kommentare anzunehmen und zu zeigen
  • und werden standardmäßig mit einer Seitenleiste rechts dargestellt („neueste Blogbeiträge“, „über die Autorin“, etc.)

Beiträge vs Seiten

Im WordPress Dashboard, deiner Verwaltungszentrale, kannst du neue Seiten über Seiten → Erstellen anlegen und neue Blogbeiträge über Beiträge -> Erstellen.

Wie oft sollte ich bloggen?

Die Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten und hängt komplett von deinen Lebensumständen ab! Wenn es dir möglich ist, ist 1x die Woche genial. Wenn dich das völlig stresst, fang vielleicht mit 1x im Monat an.

Generell gilt: Lieber regelmäßig posten, dafür nicht so häufig, als total euphorisch mit 5 Artikeln pro Woche anzufangen und dann wieder aufzugeben, weil es viel zu viel Arbeit ist.

Wie lang sollten meine Blogartikel sein?

Auch hier gibt es keine pauschale Antwort. „Früher“ hieß es, unter 1000 Wörtern brauchst du gar nicht erst anzufangen. Suchmaschinen lieben epische Blogposts, die 3000 Worte und mehr beinhalten und den Leser*innen ganz ausführlich alles zu einem Thema vermitteln.

Ein Richtwert von dem WordPress Suchmaschinenplugin RankMath sind mindestens 600 Wörter, um ein wenig Substanz zu haben. Aber gerade wenn du auch ein Video oder einen Podcast mit eingebaut hast, sagt dies manchmal mehr als 1000 Worte 🙂

Ich würde sagen: Die Mischung macht’s!

Erstelle ein paar richtig ausführliche Blogartikel und streu auch kurze dazwischen ein. Wenn sich eine Frage oder ein konkretes Problem in wenigen Worten beantworten lässt, musst du das Thema auch nicht künstlich in die Länge ziehen. Letztlich möchtest du mit deinem Blogartikel deiner Leserschaft helfen, und das darf auch schnell und in kurz geschehen, oder eben zu einigen Themen richtig ausführlich als komplette Übersicht, mit Grafiken, einem passenden Freebie (kostenloses Angebot für die Newsletter-Anmeldung) und allem drum und dran. Dein Blog, deine Website, deine Entscheidung 🙂

Blitzanleitung: Blog erstellen

  1. Logge dich in dein WordPress Dashboard ein (deine Adresse und dahinter /wp-admin)
  2. Klicke auf Beiträge → Kategorien und erstelle die Kategorie „Blog“
  3. Klicke auf Beiträge → Erstellen und erstelle deinen ersten Blogbeitrag. Hierzu musst du einen Titel vergeben und einen Inhalt einfügen (Texte, Bilder)
  4. In der rechten Spalte hast du dann unter Beitrag den Punkt „Kategorien“. Wähle hier „Blog“ aus und klicke auf „Veröffentlichen“, wenn du den Blogbeitrag fertig gestellt hast.Unter „Beitragsbild“ kannst du ein Blog Vorschaubild einrichten.
    Blog in WordPress erstellen
  5. Klicke im Dashboard auf Design → Menüs
  6. Füge unter Kategorien die „Blog“ Kategorie ins Menü hinzu
  7. Klicke auf „Menü speichern

Das war es schon! Du findest von jetzt an die von dir erstellten Blogbeiträge – wenn du sie der Kategorie „Blog“ zuweist – unter dem Menüpunkt „Blog“.
Wenn du die Ansicht der Blogartikel anpassen möchtest, kannst du dies in der Regel über den Theme Customizer tun (Design → Customizer).

Video: Blog erstellen in WordPress

Im Video zeige ich dir die Schritte nochmal direkt:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lies auch mal in mein Interview mit Judith Peters (Sympatexter) rein für noch mehr Tipps rund um deinen Blog.

7 ultimative Tipps für ein schnelleres WordPress

7 ultimative Tipps für ein schnelleres WordPress

„Die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen ist mit 8 Sekunden geringer als die eines Goldfisches (9 Sekunden)“. Vielleicht hast du die Aussage, die übrigens nicht ganz der Wahrheit entspricht, schonmal gehört?

Was aber auf jeden Fall stimmt: Es ist wichtig, dass deine Website schnell – im Idealfall unter 3 Sekunden – geladen wird. 

Ladegeschwindigkeit ist nicht nur für deine Besucher wirklich entscheidend, um deine Seite nicht genervt wieder zu verlassen. Sie ist auch eine der wichtigsten Rankingfaktoren für die Suchmaschinen und entscheidet, ob du mit deiner Website ganz oben in den Ergebnissen landen kannst.

Eine Ladezeit von max. 3 Sekunden ist hierbei optimal – dauert es noch länger, springen viele Besucher schon wieder ab.

In diesem Blogeintrag zeige ich dir, wie du mit einfachsten Mitteln die  Ladegeschwindigkeit deiner Website verbessern kannst.

Analyse

Bevor du dich gleich daran machst, in WordPress direkt etwas zu verändern, solltest du die Ladegeschwindigkeit deiner Website prüfen – z.b. über Pingdom Website Speed Test oder Google Pagespeed Insights (kostenlos).

Bei den Google Pagespeed Insights werden dir auch gleich Vorschläge dazu gemacht, wie du deine Seite schneller machen kannst. Gib hierzu einfach die Adresse deiner Website ein und schau, welche Punktzahl (von 0-100) deine Seite Mobil und in der Desktopversion erreicht. 100 ist hierbei die beste Punktzahl.

Im unteren Bereich werden die Empfehlungen vorgestellt, die das Laden verbessern können, z.B. „Bilder in modernen Formaten bereitstellen“. So weißt du erst einmal ,wo du stehst, und ob es direkt schon etwas gibt, was du relativ einfach beheben kannst.

PageSpeed1
PageSpeed2

Backup (Sicherungskopie) anlegen

Bevor du an deiner Website jetzt grundlegende Änderungen vornimmst, mach unbedingt erst einmal ein Backup vom Status Quo – hier findest du eine Anleitung dazu.

Caching Plugin einrichten

Mit einem Caching Plugin wird, wie der Name andeutet, ein Cache, also Zwischenspeicher deiner Website erstellt. Ruft ein Besucher deine Website auf, können die Daten aus diesem Zwischenspeicher wesentlich schneller aufgerufen werden, als wenn sich die Seite nochmal einzeln aus vielen kleinen Teilen zusammenladen muss (hier ein Bild, da eine Datenbankabfrage, da eine Schrift nachladen – ist alles schon vorher geschehen).

Kostenlose Caching Plugins sind z.B.: 

  • WP Optimize
  • WP Fastest Cache
  • W3 Total Cache

Ganz ganz wichtig: Bitte nur EIN Caching Plugin nutzen – sonst kommt es zu konflikten und unerwünschten Ergebnissen! 

Dass du ein Caching Plugin aktiviert hast, siehst du daran, dass. du ganz oben in der schwarzen Leiste in WordPress etwas mit „Cache löschen“ oder „Cache leeren“ finden kannst, z.B.: 

 

WP Optimize Cache leeren

Im Plugin selbst musst du meist die Caching Funktion erst noch mit einem Klick aktivieren. So sieht dies z B. in WP Optimize aus: 

WP Optimize Caching aktivieren

Bilder verkleinern

Ein großer Faktor für die Ladegeschwindigkeit deiner Website sind außerdem die Bilder.

Je größer sie sind (Dateigröße und entsprechend Abmessungen), desto mehr Daten müssen beim Laden von der Website zum Besucher übertragen werden. Hier werden schnell kostbare Sekunden verschwendet, ohne dass eine unglaublich gute Druckqualität überhaupt für den Computerbildschirm, geschweige denn für ein Handydisplay, benötigt wird.

Vor dem Hochladen solltest du die Bilder z.B. mit tinyPNG verkleinern. Falls dein Bild keinen transparenten Hintergrund benötigt (wie es bei einem Logo häufig der Fall ist) und du. esnachträglich nicht bearbeiten musst, ist das Format JPG besser geeignet als PNG.

In diesem Blogartikel findest du noch weitere Infos zum Bilder optimieren für deine Website.

Für WordPress gibt es außerdem viele gute Plugins, meist mit kostenlosen (abgespeckten) Versionen, die deine Bilder ebenfalls im Hintergrund verkleinern, z.B. EWWW Image Optimizer.

Falls du sehr viele Bilder verwendest und nicht. die Zeit und Muße hast, sie alle zu verkleinern, kannst du dich auf die Bilder konzentrieren, die direkt im oberen Bereich deiner Hauptseiten (Start, Über Mich, Angebote etc.) sichtbar sind. Im Rahmen des Verkleinerns kannst du den Bildern auch gleich sprechende Namen geben – das hilft nochmal bei der Suchmaschinenoptimierung

Dazu machst du dir am besten gleich den nächsten Tipp zunutze: 

Lazyload aktivieren

Lazyload – also „faules Laden“ – heißt es, wenn die einzelnen Seiten immer nur so weit geladen werden, wie gerade sichtbar ist. Öffnet jemand also z.B. die Startseite, ist nur der obere Bereich direkt geladen – alles weitere wird erst nachgeladen, wenn. der Besucher anfängt zu scrollen. 

Auch das kannst du mit dem kostenlosen Plugin EWWW Image Optimizer aktivieren – einfach mit einem Häkchen bei dieser Einstellung: 

EWWW Image Optimizer

Teste danach am besten einmal, ob deine Website noch überall fluffig geladen wird. Falls es zu Problemen kommt, deaktiviere die Option wieder. 

WordPress aufräumen

Halte dein WordPress sauber! Dazu gehört auch, dass du alle Plugins und Themes löschst, die nicht benötigt werden. Bei der Auswahl deines WordPress Theme solltest du zudem die Geschwindigkeit im Hinterkopf behalten – je mehr fancy Features es enthält, desto langsamer ist es meist auch insgesamt.

11 schnelle, kostenlose WordPress Themes sind Hello Elementor, Neve, Astra, Generate Press, Page Builder Framework, OceanWP, Zakra, Customify, Twenty Twenty, Responsive und Sydney (siehe ausführlichen Geschwindigkeitstest dazu hier).

WordPress speichert außerdem jede Überarbeitung deiner Seiten und Beiträge. Dies ist natürlich praktisch, wenn du aus Versehen etwas gelöscht hast, oder doch lieber zu einer älteren Version zurückkehren möchtest, allerdings kann dies bei hunderten von Revisionen die Datenbank ganz schön groß machen.  Ich empfehle dir, die Anzahl an Revisionen auf z.B. 5 oder 10 zu begrenzen.

Dies kannst du mit Plugins wie z.B. wp-revisions-control vornehmen.

WordPress Scripte kleiner machen

Zusätzlich zu den vorherigen Tipps können einige Plugins nochmal einen Geschwindigkeitsboost geben, in dem sie die Scripte kleiner machen.

Sie optimieren, komprimieren, fassen einige der WordPress Dateien zusammen, die dann schneller zusammen ausgeliefert werden können, als wenn für jede einzelne Mini Datei eine eigene Anfrage gestellt werden muss.

  • Autoptimize
    Es gibt viele Anleitungen zu den optimalen Einstellungen, die du durchprobieren kannst, falls du Zeit und Lust hast 😉 Ich habe mit den folgenden Einstellungen eine sehr gute Optimierung erreicht:

    • JavaScript-Code optimieren
    • JS-Dateien zusammenfügen
    • CSS-Code optimieren
    • CSS-Dateien zusammenfügen
    • CSS-Dateien zusammenfügen
    • HTML-Code optimieren
  • WP-Optimize – Clean, Compress, Cache – hiermit lassen sich auch die vorher erwähnten Revisionen bereinigen und insgesamt die Datenbank optimieren, Bilder und Code komprimieren (wie auch mit Autoptimize) und Caching aktivieren.

Einstellungen bei deinem Webhoster

Die Wahl deines Webhosters hat auch Auswirkungen auf die Geschwindigkeit deiner Website! Mein Favorit ist nach wie vor all-inkl.com* (affiliate link), die auch im ausführlichen Webhoster Test von blogmojo sehr gut abgeschnitten haben.

Mit drei weiteren Einstellungen für technisch Fortgeschrittene lässt sich die Geschwindigkeit deiner Website in der Regel noch weiter verbessern:

  • Komprimierung aktivieren. Hierzu gibt es verschiedene Anleitungen im Internet, in den meisten fügst du einen bestimmten Code in die .htaccess Datei auf deinem Webserver im Hauptverzeichnis ein, z.B.:
    <FilesMatch “\.(js|css|html|htm|php|xml)$”>
    SetOutputFilter DEFLATE
    AddOutputFilterByType DEFLATE text/html text/plain text/xml
    </FilesMatch>
    

    zum Glück brauchst du das nicht händisch zu machen, wenn du all-inkl als Webhoster nutzt – dort ist es schon aktiviert. Außerdem hat das Plugin WP Optimize mittlerweile auch eine Einstellung für die Gzip Komprimierung mit dabei – Häkchen setzen und gut ist! 🙂

  • PHP 7 oder 8 nutzen. Wenn du eine veraltete PHP Version nutzt, ist deine Website nicht nur unsicherer, sondern auch langsamer. Du kannst die Version in vielen Fällen bei deinem Webhoster direkt im Adminbereich umstellen (in diesem Blogartikel in Schritt 6 zeige ich dir das für all-inkl.com), oder du schreibst deinem Webhoster eine E-Mail.
  • HTTP/2 benutzen. Für das schnellere HTTP/2 musst du auf jeden Fall SSL Verschlüsselung für deine Website aktiviert haben. Ab Apache 2.4 wird HTTP/2 unterstützt. Welche Version bei deiner Website aktiv ist und wie dies umgeschaltet werden kann, ist wieder je nach Webhoster ganz unterschiedlich. Bei all-inkl.com ist ggf. eine E-Mail an den Support notwendig, falls bei dir noch eine ältere Version aktiv ist. Bei mir war alles auf dem neuesten Stand 🙂 Du kannst dies nachschauen, in dem du eine phpinfo Datei erstellst:
    Erzeuge eine neue, leere Textdatei und füge den folgenden Inhalt ein:

    <?php
    phpinfo();
    ?>

    Nenne die Datei z.B. info.php und lade sie dann auf deinen Webserver über FTP hoch. Wenn sie im Hauptverzeichnis ist, kannst du sie über www.deinDomainname.de/info.php einfach im Browser aufrufen und bekommst dann viele Infos über die Konfiguration deines Webservers angezeigt. Lösche die Datei danach am besten wieder, damit sie nicht von potentiellen Angreifern genutzt werden kann.
    Beispiel Inhalt php Info Seite:

phpInfo

Bonustipp: Rundum sorglos Plugin WP Rocket

Mit dem kostenpflichtigen Plugin WP Rocket* kannst du noch mehr Geschwindkeit herausholen als mit den kostenpflichtigen Varianten.

Es kombiniert alles, was wichtig ist – Caching, Komprimieren von Dateien und Bildern, Lazyload – und bietet großartigen Support an, wenn mal etwas nicht so funktioniert wie gewünscht. 

Ich hoffe, dass du hier den ein oder anderen Tipp umsetzen und die Ladegeschwindigkeit deiner Website etwas erhöhen konntest. Falls ich dir dabei helfen kann, dass deine Seite schneller lädt, schau dir gern meine Supportpakete an. 

Schreibe mir gern, wie sich die Geschwindigkeit vor und nach dem Umsetzen der Tipps verändert hat! 

WordPress Einführung: 8 erste Schritte mit WordPress

WordPress Einführung: 8 erste Schritte mit WordPress

Wenn du das erste Mal mit WordPress zu tun hast, kann der ganze Funktionsumfang ganz schön erschlagend sein. 

Damit du dich besser zurecht findest, stelle ich dir hier 8 einfache Schritten vor, die dich mit WordPress vertrauter machen. 

Im Dashboard anmelden

Es gibt bei einer WordPress Webseite zwei Hauptbereiche – die eigentliche Website, die man als Besucher sieht (auch „Frontend“ genannt) und das „Backend“, offiziell „Dashboard“ genannt.

Das Dashboard ist der Verwaltungsbereich, in dem man alle Einstellungen vornehmen und Inhalte erstellen kann. Das Dashboard selbst ist für Besucher nicht sichtbar.

In diesem Dashboard kannst du z.B.:

  • Seiten erstellen
  • Blogbeiträge schreiben
  • Mediendateien hochladen und verwalten (Bilder, Videos, MP3s)
  • Benutzer anlegen
  • Funktionalitäten (Plugins) installieren und konfigurieren
  • ein Design (Theme) für deine Seite auswählen
  • das Menü erstellen und anpassen

und vieles mehr.

Wenn deine Internetseite https://www.meineseite.de lautet, ist das Backend von WordPress fast immer über https://www.meineseite.de/wp-admin und https://www.meineseite.de/wp-login erreichbar und fragt dich nach Benutzernamen und Passwort.

Beispiel vom Backend einer WordPress Seite:

 

WordPress Dashboard
Auf der linken Seite findest du alle Menüpunkte, die dich zu den jeweiligen Funktionen bringen (Beiträge, Medien, Seiten, etc.). Im Hauptbereich rechts stehen verschiedene Informationen zu den von dir installierten Funktionalitäten und direkte Links zu möglichen nächsten Schritten.

Seiten bearbeiten und erstellen im Dashboard

 

Klickst du im Dashboard auf der linken Seite auf Seiten Alle Seiten wird dir eine Übersicht der vorhandenen Seiten angezeigt:

Alle Seiten Übersicht

Seite bearbeiten

Wenn du mit der Maus über einen der Seitennamen gehst, erscheinen kleine Menüpunkte unter dem Seitennamen – Bearbeiten, QuickEdit, Papierkorb und Anschauen. Klicke auf Bearbeiten, um die Seite im Bearbeitungsmodus aufzurufen.

Die Seite öffnet sich dann mit dem Block Editor, mit dem du deine Inhalte – wie der Name schon sagt –  in Blöcken hinzufügen kannst. 

Über das Pluszeichen wird dir ein Auswahlfenster angezeigt, worüber du dann aussuchen kannst, ob du als nächstes auf der Seite Text (Absatz), ein Bild, eine Überschrift etc. einfügen möchtest. 

Block Editor in WordPress

Falls du den Classic Editor installiert hast, der mittlerweile (leider) standardmäßig vom Block Editor abgelöst wurde, sieht die Seite im Bearbeitungsmodus ungefähr so aus:

Classic Editor in WordPress
Hier kannst du wie in einem gewöhnlichen Texteditor, z.B. Word, den Text einfügen und bearbeiten.

Wenn du das Divi Theme oder einen anderen Editor wie z.B. den Elementor Website Builder installiert hast, sieht der Editor anders aus. Wie du mit dem Divi Builder deine Inhalte bearbeiten kannst, zeige ich dir in diesem Blogbeitrag

Neue Seite erstellen

Eine neue Seite erstellst du in der Seitenübersicht (Seiten Alle Seiten) über den Button Erstellen ganz oben neben dem Text Seiten. 

Seite in WordPress erstellen

Seiten ins Menü einfügen

Das Menü deiner Webseite bearbeitest du über Design Menüs. Zuallererst ist noch gar kein Menü erstellt. Du kannst dein erstes Menü erstellen und jederzeit von der linken Seite aus weitere Unterseiten, Blogbeiträge, individuelle Links und Kategorien hinzufügen:

Menü erstellen in WordPress

Nachdem du das Menü erstellt hast, musst du in deinem Theme (Design) noch angeben, dass dies von nun an das Hauptmenü auf deiner Webseite sein soll. Wie genau dies funktioniert, ist leider je nach Theme unterschiedlich. Im Normalfall geht es aber so:

1.) Klicke auf Design Customizer

2.) Suche einen Punkt „Menüs“ oder „Menu

Theme Customizer

3.) Wähle dein vorher erstelltes Menü als Hauptmenü (auch dieser Dialog kann je nach gewähltem Theme anders aussehen):

Menü wählen

4.) Klicke auf den blauen Veröffentlichen Button, damit deine Änderungen übernommen werden.

Texte direkt auf der Webseite bearbeiten

Wenn du dich im Dashboard angemeldet hast (siehe Schritt 1 – Anmelden) kannst du oben links mit der Maus über das Häuschen gehen und im Untermenü den Punkt Zur Webseite aufrufen.

 

Zur-Webseite

Gehe dann auf deiner Webseite einfach auf die Seite, die du bearbeiten möchtest und klicke oben im Menü auf Seite bearbeiten, um wieder in den Text Editor zu gelangen.

Seite-bearbeiten

Nutzt du das Divi Theme oder einen anderen Editor, ist dies ggf. wieder anders – ich zeige dir in diesem Blogartikel, wie es mit Divi geht. 

Wenn du mit deinen Änderungen fertig bist und mit dem blauen Aktualisieren Button (rechts) gespeichert hast, kannst du auf den Permalink direkt unter dem Seitentitel klicken, um wieder zur vorherigen Seite zurückzukommen.

Permalink im Editor

Bilder hochladen

Ohne Bilder sind auch die besten Texte nach einer Weile ziemlich langweilig. Um also mehr Pepp und Auflockerung in deine Texte zu bringen, öffnest du die Seite wieder im Bearbeitungsmodus wie in Schritt 2 oder Schritt 4 beschrieben.

Im Classic Editor klickst du zum Bilder hochladen ganz einfach auf den Button Dateien hinzufügen. 

Dateien hinzufügen

Damit öffnet sich ein neues Fenster und die bereits hochgeladenen Dateien aus deiner Mediathek werden dir angezeigt. Wechsle hier zu Dateien hochladen und wähle eine Datei von deinem Computer aus.

Dateien hochladen

Nach dem Hochladen klickst du auf den Button In die Seite einfügen. Bilder können in verschiedenen Größen eingefügt werden und z.B. links- oder rechtsbündig ausgerichtet werden, um den Text zu umfließen.

Die ganze Mediathek kannst du verwalten, in dem du im Backendbereich auf Medien -> Medienübersicht klickst.

Mediathek

Design auswählen

Womit sich bei WordPress mit Abstand am meisten Zeit vertrödeln lässt, ist die Wahl des Designs (Theme).
Ein Design bestimmt das Aussehen deiner Seite – wie Elemente angeordnet sind, welche Farben und Schriftarten verwendet werden, aber auch welche Elemente überhaupt auf der Seite vorhanden sind.
Mit den identischen Inhalten kann eine frisch installierte WordPress Seite z.B. so aussehen:

Du findest bei einer frischen WordPress Installation eine kleine Auswahl an vorinstallierten kostenlosen Themes, zwischen denen du hin- und herswitchen kannst.

Gehe dazu im Backend auf Design Themes und klicke auf das von die gewünschte Theme, und dann auf den Aktivieren Button. Beim Aufruf deiner Webseite siehst du dann direkt die Änderungen.
Theme Vorschau
Jedes Theme lässt sich auch noch weiter über den Customizer anpassen; häufig kann man hiermit das Banner, ein Logo, ein Headerbild etc. einstellen.
Viele Themes bringen zudem großartige Demo Inhalte mit, die du per Klick einfach nachinstallieren kannst. Die Demoinhalte zeigen dir nochmal genau, welche Sachen du wie mit dem Theme einstellen kannst.
Großartige kostenlose Themes sind z.B. Hello (Elementor), Astra oder Ocean WP.
Ansonsten arbeite ich mittlerweile nur noch mit dem Divi Theme, welches sehr einfach zu bedienen ist und wirklich keine Wünsche offen lässt.

 

Plugins installieren

Um WordPress von den Funktionen her zu erweitern, kannst. duals nächstes noch sogenannte Plugins installieren. Es gibt z.B. Plugins für ein Cookie Banner, für einen Online Kurs auf deiner Seite, für ein schnelleres Laden deiner Website und vieles mehr.

Eine ausführliche Anleitung mit meinen besten kostenlosen Pluginempfehlungen findest du in diesem Blogartikel.

Blog einrichten

Die beste Möglichkeit, um über Suchmaschinen gefunden zu werden UND das Vertrauen deiner BesucherInnen zu gewinnen ist ein Blog mit regelmäßigen Beiträgen über dich und deine Arbeit.

Um Blogbeiträge zu erstellen gehst du ganz ähnlich wie bei den Seiten vor. Allerdings musst du im Dashboard auf den Bereich Beiträge statt Seiten klicken. Am besten richtest du vorher auch Kategorien für deinen Blog ein, damit sich deine Beiträge besser einteilen und filtern lassen.

Wie genau du den Blog einrichtest und im Menü verlinkst zeige ich dir in diesem Beitrag.

WordPress Einführungsvideo

In diesem Video zeige ich dir das WordPress Dashboard und seine Funktionen:

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Dein Website-Fahrplan für den Überblick

Der Fahrplan zeigt dir mit welchen Schritten und in welcher Reihenfolge du deine Business-Website mit WordPress erstellst.

 

  • inklusive Checkliste
  • inklusive häufig gestellter Fragen & Antworten zum Website-Start

Vielen Dank! Bitte bestätige noch den Link in der E-Mail.