13 Fehler, die du unbedingt auf deiner Website vermeiden solltest

13 Fehler, die du unbedingt auf deiner Website vermeiden solltest

Du hast bestimmt auch schon die ein oder andere Website mit Grauen wieder verlassen, oder? Natürlich kann es passieren, dass die Website einfach vom Angebot her nicht zu dir gepasst hat oder dich vom Inhalt her nicht angesprochen hat. Aber leider passiert es genauso häufig, dass die Informationen oder das Angebot genau das Richtige für dich wären, du es aber nie erfahren wirst – weil die Website einfach schlecht, unübersichtlich, unklar oder einfach fehlerhaft ist.

Damit dir das mit deiner Website nicht passiert, habe ich dir hier einmal die 13 No-Gos zusammengefasst, die du unbedingt vermeiden solltest:

Es ist nicht sofort klar, worum es bei dir und deinem Angebot geht.

Das Allerwichtigste auf deiner Website ist der Bereich ganz oben, der direkt geladen und ohne Scrollen angezeigt wird (der sogenannte Staging oder „Above the fold“ Bereich). Verschwende diesen am besten nicht mit „Herzlich Willkommen auf meiner Website“ und weiteren Texten und Bildern, die dem Besucher nichts sagen.
Klarheit ist hier wirklich King.

Sind die folgenden Fragen direkt auf den ersten Blick zu beantworten?

  • Wer schreibt hier? (Dein Logo/Name und ggf. Slogan)
  • Worum geht es? (Möglichst in einem Satz)
  • Wo finde ich mehr Infos? (Menüleiste)
  • Was soll ich als nächstes tun? (Button mit einer Handlungsaufforderung, z.B. in den Newsletter eintragen oder Beratungsgespräch vereinbaren) 

 Die Website ist auf dem Handy oder Tablet nicht schön oder nicht nutzbar

Vermutlich hast du es schon unzählige Male gehört, aber es ist wirklich wichtig, dass deine Website auch auf dem Handy oder Tablet optimal dargestellt wird. Dazu brauchst du ein WordPress Theme (Design), das „responsive“ ist, sich also je nach Gerät hübsch anpasst und z.B. die Zeilen und Spalten anders umbricht. Prüfe deine Website unbedingt am Handy oder Tablet auf „Herz und Nieren“ und versuche, die Buttons auch anzuklicken und Formulare auszufüllen und abzuschicken.

Hast du z.B. kein Tablet zu Hause, kannst du dies auch ganz einfach am Browser simulieren. Beim Google Chrome z.B. klickst du im Hauptmenü je nach Sprache auf View (oder Ansicht) -> Developer (Entwickler) -> Developer Toolbar und dann auf das kleine Handy- Tabletsymbol.

Lange Ladezeit

Studien zeigen: Bei mehr als 3 Sekunden werden viele Besucher schon sehr nervös 🙂 Dauert es noch länger, verlierst du die meisten Besucher schon, bevor sie sich deine Website überhaupt angeschaut haben!

Du kannst die Ladezeiten auf viele Wege optimieren; am besten schaust du dir deine Seite einmal über die Google PageSpeed Insights an, auf der dir schon viele gute Hinweise gegeben werden. Häufig hilft es schon, die Bilder zu verkleinern (siehe auch Punkt 9) und ein Plugin wie z.B. Autoptimize zu installieren. Mehr Infos hierzu findest du auch in meinem Blogartikel 5 Tipps, um deine Website schneller zu machen.

Unlesbare Kombination von Text und Hintergrund

Achte unbedingt darauf, dass der Text auf dem gewählten Hintergrund auch gut lesbar ist. Bei Farben ist dies oft einfach zu bewerkstelligen (hellgrau auf weiß geht halt nicht), bei Fotos kann dies etwas schwieriger sein. Ein häufig genutzter Trick ist es, den Text dann entweder auf eine farbige Box zu legen oder die Transparenz des Hintergrundbildes zu erhöhen.

Prüfe auch, wenn möglich, ob die Texte auf unterschiedlichen Bildschirmen gut lesbar sind, da die Farben und Kontraste je nach Gerät anders dargestellt werden.

Zu viele und zu unklare Texte

Am besten ist es, pro Seite ein klares Ziel vor Augen zu haben. Auf der Seite für deine Newsletter Anmeldung (auch Landingpage genannt) macht es keinen Sinn, noch andere tolle Produkte und Blogartikel von dir vorzustellen – der Besucher wird dadurch leicht abgelenkt und ist eher dazu geneigt, weiterzuklicken, statt sich einzutragen.

Falls du auch WordPress mit dem DIVI Theme nutzt, kannst du bei den Seiten-Attributen ganz einfach von „Standard-Template“ auf „Blank“ umschalten und hast damit das Menü und andere ablenkende Elemente deaktiviert. Falls nicht, kannst du dir z.B. das Landing Page Builder Plugin kostenlos installieren.

Geh deine Seiten nochmal gezielt danach durch, was du auf der jeweiligen Seite vermitteln (Information) und erreichen (Aktion) möchtest und optimiere dies ggf. nochmal.

Unvorteilhafte (Stock-) Fotos

Gute Fotos sind unheimlich wichtig. Sie transportieren Emotionen und verstärken, worum es auf der Website gehen soll.

Stockfotos, die jeder schon kennt und noch schlimmer, wo der Text gar nicht zum Bild passt, solltest du unbedingt vermeiden. Aber auch von dir selbst solltest du am besten Fotos verwenden, auf und mit denen du dich auch wohlfühlst, denn das wird auch ausgestrahlt.

Wenn du es dir zutraust, versuche, Fotos von Kaffeetassen und Computern doch einfach selbst zu machen 🙂 Es gibt mittlerweile auch tolle Fotografen, die individuelle Fotos (Stillleben & Co.) für einen erstellen und auch in Portraitfotos von dir solltest du unbedingt einmal etwas Geld investieren, denn es lohnt sich wirklich.

Bilder sind nicht optimiert

Wenn du nun ein paar schöne Fotos und Infografiken für deine Website hast, solltest du noch die Extrameile gehen und die Fotos fürs Web optimieren. Dies spart viel Ladezeit, ohne, dass sichtbare Qualitätsverluste auftreten.

Für Fotos solltest du immer JPGs nehmen, die wesentlich kleiner sind als PNGs. PNGs dagegen bieten sich vor allem für Logos, Vektor- und Infografiken mit transparenten Hintergründen an. Die Bilder sollten genau die Größe haben, die auch für die Website benötigt werden: Wenn du z.B. einen Bereich hast, in den ein 800×600 Pixel großes Bild passt, sollte dein Bild schon vor dem Hochladen auch auf 800×600 Pixel zugeschnitten oder verkleinert werden und nicht ultra-hochauflösend hochgeladen und einfach nur kleiner dargestellt werden, da sonst das sehr große Bild trotzdem geladen werden und dann noch verkleinert werden muss (doppelter Zeitverlust). 

Wenn du mit Photoshop arbeitest, ist eine Funktion fürs Komprimieren von Bildern bereits enthalten. Ansonsten kannst du deine Bilder einfach noch über den kostenlosen (bis 5 MB) Webdienst TinyPNG verlustfrei verkleinern. WordPress Plugins wie z.B. EWWW Image Optimizer helfen ebenfalls dabei, deine Bilder noch weiter zu komprimieren, ohne, dass sie schlechter aussehen. 
Schau dir für mehr Infos dazu auch meinen Blogartikel an: Wie optimiere ich meine Bilder für meine Website?

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Automatisch laute Musik spielen

Es ist fast nie eine gute Idee, Musik oder ein Video ungefragt beim Besuch einer Website loszuspielen. Der Besucher könnte die Seite z.B. im Büro ohne Kopfhörer öffnen (peinlich), oder Kopfhörer auf sehr laut gestellt haben (aua), oder viele viele Tabs geöffnet haben und muss dann erst einmal auf die Suche gehen (oh, wo kommt denn der Sound jetzt her?). Es ist einfach sehr benutzerunfreundlich und wird heutzutage echt nicht mehr gemacht. Binde gern ein Video von deiner Arbeit oder deiner Katze ein, dann lass es aber bitte nur dann abspielen, wenn der Besucher gezielt auf den Play Button klickt.

Werbung auf Businessseiten

Werbung in Form von Bannern und vor allem Popups nervt eigentlich jeden und wirkt gerade auf Businessseiten unprofessionell. Ich würde sie komplett weglassen und rate auch von Newsletter Popups ab. Wenn du unbedingt Werbung schalten musst, dann frage dich: Welche Art und Form von Werbung würde mich selbst am wenigsten stören?

Ein schlechtes Menü

Das Menü ist der Wegweiser auf deiner Website. Auch wenn du deine Seiten und Unterseiten in- und auswendig kennst – auf deine Besucher trifft dies höchstwahrscheinlich nicht zu. Damit sie sich schnell und unkompliziert zurechtfinden können, solltest du dein Menü unbedingt klein und übersichtlich halten. Nicht mehr als 7 (besser 5) Hauptmenüpunkte und nicht mehr als 1 Untermenülevel sind empfohlen.

Achte außerdem auf eine klare Schrift und überlass Schnörkelschriften lieber andere Plätze auf deiner Website. Auch die Namensgebung sollte sich an gängige Konventionen halten; wenn du die Seite statt „Über mich“ (oder sowas in der Art) einfach „Wer hat an der Uhr gedreht“ nennst, ist das vielleicht lustig, aber niemand weiß, was sich dahinter verbirgt. Und das wollen wir beim Hauptmenü definitiv nicht.

Datenschutz ignorieren

Hast du schon mal jemanden getroffen, der zu dir gesagt hat „Mensch, die DSGVO finde ich großartig“? Ich nicht. Trotzdem benötigst du auf deiner Website eine Impressumseite, eine Datenschutzerklärung (beides kostenlos über e-recht24.de zu generieren) und ein Cookie Banner (z.B. von Borlabs Cookies).

Für den Newsletter darfst du in der Regel nur die E-Mail-Adresse abfragen, restliche Felder (z.B. Vorname) müssen freiwillige Felder bleiben. Ein Hinweis darauf, welche Inhalte und wie häufig der Newsletter erscheint, müssen bei der Anmeldung sichtbar sein. Und natürlich muss man beim Einbinden von Bildern darauf achten, dass das Urheberrecht nicht verletzt wurde. Einen ganz tollen kostenlosen Datenschutzkurs findest du auf digistore24.

Texte, die nur für dich geschrieben sind

Es ist sehr schön, wenn du auf deiner Website über dich und deine Arbeit erzählst. Aber mach dies immer unter dem Gesichtspunkt, ob dies überhaupt relevant für deinen Besucher ist. Schreibe die Texte am besten so, als würdest du mit deinem Wunschkunden gerade beim Kaffee trinken sitzen und ihm etwas erzählen.

Und noch ein kleiner Verkaufstipp: Verkaufe nicht den Bohrer (das Coaching, die Dienstleistung x), sondern verkaufe das Ergebnis – das Loch in der Wand oder noch besser das hübsche Bild, dass dein ganzes Wohnzimmer zum Strahlen bringt. Habe dabei immer im Hinterkopf, dass du nicht einfach jeder x-beliebigen Person etwas aufschwatzen willst, was sie nicht braucht, sondern dass du von deinem Produkt überzeugt bist (wenn nicht: Arbeite daran!) und damit auch wirklich Menschen helfen kannst.

Seite nicht aktuell halten

Auch wenn Suchmaschinen es lieben: Als Mama von zwei kleinen Kindern schaffe ich es selbst nicht immer, regelmäßig neue Blogbeiträge zu erstellen. Trotzdem ist es wichtig, die Seiten zumindest so aktuell zu halten, dass dort keine veralteten Informationen stehen.

Wie optimiere ich meine Bilder für die Website?

Wie optimiere ich meine Bilder für die Website?

Hast du dir schöne Bilder für deine Website rausgesucht, aber bist dir unsicher, ob sie vor dem Hochladen noch bearbeitet werden sollen?

Oder weißt du noch nicht genau, was für Bilder du auswählen oder erstellen sollst?

Dann habe ich hier ein paar Richtlinien und Tipps für dich, um die richtigen Bilder zu finden und fürs Web zu optimieren. 

fotosblog

Auswahl der Bilder

Natürlich ist es wichtig, dass das gezeigte Bild zum Text passt. Aber es geht noch mehr: Bilder transportieren Stimmungen, Informationen, können Sachverhalte verdeutlichen und sagen ja bekanntlich oft mehr als 1000 Worte. Stockfotos (Quasi von Fotografen auf Vorrat produzierte Bilder wie z.B. von Schreibtischen, Blumen, lachenden Menschen etc., die man sich online teilweise kostenlos herunterladen kann) sind an einigen Stellen okay, deine Seite sollte aber immer auch echte Fotos von dir beinhalten. Achte bei Fotos von dir für deine Website darauf, dass du Kleidung trägst, die auch zu deinen Corporate Farben passt 🙂

Welches Bildformat – JPEG, PNG, GIF, …?

Die beiden gängigsten Bildformate für Websites sind JPEG (bzw. JPG, da die gängigen Dateiendungen immer 3 Zeichen beinhalten) und PNG. Doch was ist hier nun der Unterschied?

PNG Dateien können mehr Informationen speichern als JPGs und lassen sich beliebig häufig verarbeiten und skalieren, ohne, dass die Bildqualität leidet. Außerdem können sie einen transparenten Hintergrundbereich haben, was sie vor allem ideal für Logos und Infografiken macht. Der Nachteil bei PNGs ist aber, dass die Dateien größer sind (als JPGs mit gleichen Abmessungen) und somit langsamer geladen werden.

JPGs können nicht verlustfrei komprimiert werden und die Bildqualität wird schnell sichtbar schlechter, wenn man die Bilder häufiger (in mehreren Schritten) bearbeitet. Für Fotos sind sie aber aufgrund der geringen Dateigröße gerade für den Internetauftritt ideal. Außerdem ist mit dem bloßen Auge oft kein Qualitätsunterschied zu erkennen im Vergleich zu PNGs, wenn man die Fotos auf der Website einbindet.

Es gibt außerdem noch GIFs, die animiert sein können. Bestimmt hast du schonmal in einem Newsletter oder in einem Messenger die kleinen Bewegtbilder gesehen:

Animiertes GIF von giphy.com

GIFs müssen allerdings nicht animiert sein. Die Bilder können verlustfrei komprimiert werden (super!), haben dann allerdings nur 256 verschiedene Farben (nicht so super für Fotos!).

 

Größe & Abmessungen

Als grobe Richtlinie ist es empfehlenswert, dass die hochgeladenen Bilder 200 KB nicht überschreiten sollten. Gerade bei detailreichen PNG Grafiken ist dies jedoch schnell der Fall. Nutze dann unbedingt einerseits den kostenlosen Online Service Tinypng.com (siehe 5.) – Grafikservices) und sorge andererseits dafür, dass die Bilder auch nur die Abmessungen haben, die sie unbedingt für die Website benötigen.

Was ist damit gemeint? An der Stelle, an der das Bild auf die Website eingefügt werden soll, wird ein bestimmter Platz „reserviert“, also z.B. 500×200 Pixel für eine Grafik mit 500 Pixeln Breite und 200 Pixeln Höhe. Statt dass du nun ein Bild hochlädst, das 1000×400 Pixel als Maße hat und dies durch WordPress und den Browser auf die Hälfte schrumpfen lässt, verkleinerst du das Bild am besten vor dem Hochladen schon auf die benötigten 500×200 Pixel und sparst somit Ladezeit durch eine kleinere Dateigröße und Rechenarbeit beim Laden der Website.

 

Woher bekommt man überhaupt gute Stockfotos?

Die bekanntesten Quellen für kostenlose, lizenzfreie Stockfotos sind:

  • Pixabay
  • Unsplash
  • Pexels
  • teilweise Picjumbo (haben aber auch viele kostenpflichtige Fotos)
  • Stocksnap.io

Bei der Verwendung der Fotos musst du im Vorfeld in den jeweiligen Nutzungsbedingungen prüfen, ob du eine Quellenangabe auf deiner Website vornehmen musst (in der Regel ist dies nicht der Fall).

Auch in Canva (siehe nächster Punkt Grafikservices) findest du viele großartige Stockfotos, vor allem in der Pro Version (kostenpflichtig).

Bei Flickr gibt es eine riesige Auswahl (mehrere Milliarden Bilder), es ist jedoch eine Quellenangabe notwendig und die Lizenzbedingungen sind etwas komplizierter.

Gute Stockfotos kann man z.B. kaufen auf:

  • Shutterstock
  • iStock
welchesformat

Stockfoto von canva.com

Grafikservices

Canva

Wer Canva noch nicht nutzt, hat echt etwas verpasst. Es lassen sich damit mittlerweile unheimlich viele verschiedene Arten von Grafiken erstellen, mit großartigen Vorlagen für alle Social Media Kanäle, für Präsentationen, Logos, Flyer, sogar für Websites. Du kannst auch eigene Fotos hochladen und zuschneiden. Die Bedienung ist ziemlich intuitiv und schnell erlernbar und schon in der kostenlosen Version gibt es eine große Auswahl an Elementen, Fotos und Schriften für jeden Geschmack. Unbedingt ausprobieren!

TinyPNG

Natürlich kannst du deine Bilder mit Programmen wie Adobe Photoshop oder dem kostenlosen Gimp komprimieren. Eine grandiose Alternative ist aber die Website TinyPNG, auf der du deine Grafiken bis 5 MB kostenlos hochladen und komprimiert (=kleinere Dateigröße) wieder herunterladen kannst, ohne dass die Qualität leidet. Unbedingt zu empfehlen, bevor du deine Grafiken auf die Website hochlädst – man spart hier teilweise 70, 80% der Dateigröße ein und das wirkt sich natürlich sehr positiv auf die Ladezeit aus!

 

WordPress Plugins

Auch WordPress hat natürlich einiges an Plugins zu bieten, die bei der Bildkomprimierung unterstützen. Die meisten sind in der kostenlosen Version eingeschränkt und komprimieren z.B. nur eine bestimmte Anzahl an Bildern pro Monat, aber das ist ja auch schon besser als nichts 🙂

reSmush.it

ist mit das beste Bildoptimierungsplugin für WordPress. Es lassen sich jedoch keine Abstufungen bei den Komprimierungen einstellen und es funktioniert nur für Bilddateien, die kleiner als 5 MB sind (was sie jedoch beim Hochladen auf eine Website eh sein sollten).

EWWW Image Optimizer & WP Smush

optimieren die Bilder schon automatisch beim Hochladen, können aber auch nachträglich noch zur Bildoptimierung verwendet werden. In der kostenpflichtigen Version ist die Kompression noch besser.

ShortPixel Image Optimizer

Mit diesem Plugin kann man in der kostenlosen Version bis zu 100 Bilder pro Monat komprimieren. Dabei wird das Originalbild immer behalten und die komprimierte Version in einem Extraordner abgespeichert. Es wird außerdem ein Vergleich angezeigt, damit man sehen kann, ob die Qualität für einen ausreicht oder nicht.  

Compress JPEG & PNG images

Bei diesem Plugin kann man auswählen, welche Bildgrößten komprimiert werden sollen (z.B. alle Bilder, die zwischen 1 und 2 MB groß sind). Die Komprimierung ist allerdings nicht verlustfrei.

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 7.) Suchmaschinenoptimierung

Für die Suchmaschinen ist es wichtig, dass du einen sprechenden Bildnamen verwendest. Am besten nutzt du für den Dateinamen die gleichen Keywords (=Suchbegriffe), auf die du deine Seite oder deinen Blogartikel auch optimierst, also z.B. CocktailamStrand.jpg.

Du kannst zudem nicht nur den Dateinamen einstellen, sondern auch den Alternativtext (z.B. „Hund mit Futternapf“), der angezeigt wird, falls dein Bild einmal nicht geladen werden kann. Der Alternativtext ist zudem für Blinde wichtig ist, die sich das dann vorlesen lassen. Bei WordPress lassen sich folgenden 4 Eigenschaften pro Bild konfigurieren, wobei der Titel automatisch vom Dateinamen vergeben wird und der Beschriftungstext unter dem Bild angezeigt wird: 

Alternativtext

Die Beschreibung wird nicht angezeigt, ist jedoch für dich wichtig, da du nach Begriffen aus diesem Text in der WordPress Mediathek suchen kannst.

Hoffentlich konntest du hier noch den ein oder anderen Tipp für deine Website Grafiken für dich mitnehmen! Schreib mir gern, welches deine liebste Website für Stockfotos ist und ob du schon mit Canva gearbeitet hast.

 

Wie funktioniert der Divi Builder? Eine kurze Einführung

Wie funktioniert der Divi Builder? Eine kurze Einführung

Schau dir in meinem kurzen Video an, wie du mit dem DIVI Builder in WordPress ganz einfach neue Elemente – Texte, Bilder, Videos & Co. – in deine Website einfügen kannst. 

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Die besten kostenlosen WordPress Plugins

Die besten kostenlosen WordPress Plugins

WordPress selbst bietet dir natürlich schon einige wichtige Features an – du kannst Texte und Bilder veröffentlichen, Kommentare schreiben und mit Themes das Design deiner Website anpassen. Alle weiteren Funktionen – wie z.B. einen Newsletter, einen Cookie Hinweis, Backupmöglichkeiten und vieles mehr – fügst du über sogenannte Plugins hinzu.

Ich bin ja generell ein Fan davon, nur so wenige Plugins wie nötig zu installieren. Weniger Plugins zu haben erhöht die Sicherheit und Performance deines WordPress und hilft natürlich auch dabei, es übersichtlicher zu halten. Trotzdem gibt es wirklich hilfreiche Plugins, von denen ich dir hier meine kostenlosen Favoriten vorstellen möchte.

Neben den besten Plugins zeige ich dir in diesem Blogartikel auch, wie du Plugins überhaupt installierst und worauf du vor der Installation achten solltest.


Kostenlose WordPress Plugins

 

Die folgenden Plugins kann ich dir sehr empfehlen und die meisten davon nutze ich selbst:

Allgemeine Plugins: 

  • YoastSEO oder RankMath (nicht beide gleichzeitig!) für die Suchmaschinenoptimierung
  • Elementor Website Builder als PageBuilder, zum einfachen Aufbau deiner Seiten per Drag & Drop:
  • Classic Editor für ganz einfache Textbearbeitung, wenn du keinen PageBuilder (oder den standardmäßig installieren Block Editor) nutzen möchtest.
  • MailPoet für einen einfachen Newsletter. Hiermit kannst du auch E-Mails personalisieren, E-Mail Serien verschicken und eine einfache Statistik anschauen. Kostenlos bis 1000 Abonnenten, also prima für den Anfang!

Für Sicherheit: 

  • Updraft Plus / BackWPup – für ein automatisiertes, regelmäßiges Backup deiner Website.
  • iThemes Security, Ninja Firewall oder Wordfence Security um generelle Attacken auf deine Website zu verhindern.
  • Easy Update Manager – für automatisiertes Aktualisieren von WordPress, Plugins, Themes und Übersetzungen.
  • WPS Hide Login – Macht deinen WordPress Administrationsbereich unter einer beliebigen anderen Adresse erreichbar, z.B. www.deinedomain.de/hallo23 statt dem Standardlogin www.deinedomain.de/wp-admin. Dies erhöht die Sicherheit und schützt vor Angriffen auf deine Website.

Für die Seitenoptimierung: 

  • a3LazyLoad – Sorgt dafür, dass bestimmte Elemente (z.B. Bilder) erst geladen werden, wenn der Besucher zu den Elementen heruntergescrollt hat und nicht schon sofort beim Aufrufen der Seite. Dies erhöht die Ladegeschwindigkeit.
  • Autoptimize – Bietet verschiedene Optimierungsmöglichkeiten für eine verbesserte Ladegeschwindigkeit.
  • EWWW Image Optimizer – Verkleinert die Bilder deiner Website, je nach Einstellungen auch ganz ohne Qualitätsverlust. Auch dies sorgt für eine verbesserte Ladegeschwindigkeit.

Viele der genannten Plugins bieten auch jeweils eine kostenpflichtige Version mit erweiterter Funktionalität an. In den meisten Fällen reichen die kostenlosen Varianten völlig aus.

Ein sehr wichtiges – kostenpflichtiges – Plugin ist eins für dein Cookie Banner. Da hier kein einfacher Hinweis „Ich nutze Cookies und wenn du auf der Seite bleibst, gehe ich von deinem Einverständnis aus“ erlaubt ist, empfehle ich dir auf jeden Fall in Borlabs Cookies oder in DSGVO Pixelmate (beide je 39€) zu investieren.

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Wie installiere ich ein Plugin?

 

Kostenlose Plugins findest du direkt über die Suchfunktion auf der Plugins Seite in deinem WordPress Backend (Plugins -> Installieren). Hast du das gewünschte Plugin gefunden, klickst du erst auf Jetzt Installieren, danach auf Aktivieren.

Schau dir hier in einem kurzen Video an, wie du den Elementor Website Builder installieren kannst:

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Kostenpflichtige Plugins musst du dir in der Regel auf der Herstellerseite herunterladen oder du bekommst sie per E-Mail zugeschickt. Die gespeicherte Datei kannst du dann über den Plugin hochladen Button hochladen und installieren. 

Worauf sollte ich bei Plugins achten?

 

Auf der Plugin Seite werden dir für jedes Plugin wichtige Informationen angezeigt:

  1. Ist das Plugin überhaupt mit deiner WordPress Version kompatibel?
  2. Wann wurde es zuletzt aktualisiert? Ist dies schon lange her, wird es vielleicht gar nicht weiterentwickelt, was sowohl vom Sicherheitsaspekt her schlecht ist, als auch bedeutet, dass entdeckte Bugs (Fehler) vermutlich nicht mehr behoben werden.
  3. Wie oft ist das Plugin im Einsatz (und wie gut wird es bewertet)? Ist es häufig installiert, kannst du davon ausgehen, dass es gut ist.

Hast du noch weitere Tipps für richtig gute, kostenlose Plugins? Dann lass mir gerne einen Kommentar da!

6 erste Schritte mit WordPress

6 erste Schritte mit WordPress

Anmelden (Schritt 1)

 

Es gibt bei einer WordPress Webseite zwei Hauptbereiche – die eigentliche Website, die man als Besucher sieht (auch „Frontend“ genannt) und das „Backend“, also den Verwaltungsbereich, in dem man alle Einstellungen vornehmen kann.

In diesem Backend kannst du z.B.:

  • Seiten erstellen
  • Blogbeiträge schreiben
  • Mediendateien hochladen und verwalten (Bilder, Videos, MP3s)
  • Benutzer anlegen
  • Funktionalitäten (Plugins) installieren und konfigurieren
  • ein Design (Theme) für deine Seite auswählen
  • das Menü erstellen und anpassen

und vieles mehr.

Wenn deine Internetseite https://www.meineseite.de lautet, ist das Backend von WordPress fast immer über https://www.meineseite.de/wp-admin und https://www.meineseite.de/wp-login erreichbar und fragt dich nach Benutzernamen und Passwort.

Beispiel vom Backend einer WordPress Seite:

 

WordPress Dashboard

Auf der linken Seite findest du alle Menüpunkte, die dich zu den jeweiligen Funktionen bringen (Beiträge, Medien, Seiten, etc.). Im Hauptbereich rechts stehen verschiedene Informationen zu den von dir installierten Funktionalitäten und direkte Links zu möglichen nächsten Schritten.


Seiten bearbeiten und erstellen im Backend Bereich (Schritt 2)

 

Klickst du im Backend auf der linken Seite auf Seiten -> Alle Seiten wird dir eine Übersicht der vorhandenen Seiten angezeigt:

Alle Seiten Übersicht

Seite bearbeiten

 

Wenn du mit der Maus über einen der Seitennamen gehst, erscheinen kleine Menüpunkte unter dem Seitennamen – Bearbeiten, QuickEdit, Papierkorb und Anschauen. Klicke auf Bearbeiten, um die Seite im Bearbeitungsmodus aufzurufen. Wenn du den Classic Editor installiert hast, der mittlerweile leider standardmäßig vom Block Editor abgelöst wurde, sieht die Seite im Bearbeitungsmodus ungefähr so aus:

Classic Editor

Hier kannst du wie in einem gewöhnlichen Texteditor, z.B. Word, den Text einfügen und bearbeiten.

Wenn du das Divi Theme oder einen anderen Editor wie z.B. den Elementor Website Builder installiert hast, sieht der Editor ganz anders aus. Hierzu wird es nochmal einen separaten Blogartikel geben. 

 

Neue Seite erstellen

 

Eine neue Seite erstellst du in der Seitenübersicht (Seiten -> Alle Seiten) über den Button Erstellen ganz oben neben dem Text Seiten. 

 


Seite in WordPress erstellen

Seiten ins Menü einfügen (Schritt 3)

 

Das Menü deiner Webseite bearbeitest du über Design -> Menüs. Zuallererst ist noch gar kein Menü erstellt. Du kannst dein erstes Menü erstellen und jederzeit von links weitere Seiten, Beiträge, individuelle Links und Kategorien hinzufügen:

Menü erstellen in WordPress

Nachdem du das Menü erstellt hast, musst du in deinem Theme (Design) noch angeben, dass dies von nun an das Hauptmenü auf deiner Webseite sein soll. Wie genau dies funktioniert, ist leider je nach Theme unterschiedlich. Im Normalfall geht es aber so:

1.) Klicke auf Design -> Customizer

2.) Suche einen Punkt „Menüs“ oder „Menu

Theme Customizer

3.) Wähle dein vorher erstelltes Menü als Hauptmenü (auch dieser Dialog kann je nach gewähltem Theme anders aussehen):

Menü wählen

4.) Klicke auf den blauen Veröffentlichen Button, damit deine Änderungen übernommen werden.

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Texte direkt auf der Webseite bearbeiten (Schritt 4)

Wenn du dich im Backend angemeldet hast (siehe Schritt 1 – Anmelden) kannst du oben links mit der Maus über das Häuschen gehen und im Untermenü den Punkt Zur Webseite aufrufen.

 

Zur-Webseite

Gehe dann auf deiner Webseite einfach auf die Seite, die du bearbeiten möchtest und klicke oben im Menü auf Seite bearbeiten, um wieder in den Text Editor zu gelangen.

Seite-bearbeiten

Nutzt du das Divi Theme oder einen anderen Editor, ist dies ggf. wieder anders – mehr dazu in einem anderen Blogartikel.

Wenn du mit deinen Änderungen fertig bist und mit dem blauen Aktualisieren Button (rechts) gespeichert hast, kannst du auf den Permalink direkt unter dem Seitentitel klicken, um wieder zur vorherigen Seite zurückzukommen.

Permalink im Editor

Bilder hochladen (Schritt 5)

 

Meist wirst du Bilder auf bestimmten Seiten benötigen. In dem Fall öffnest du die Seite wieder im Bearbeitungsmodus wie in Schritt 2 oder Schritt 4 beschrieben. Im Classic Editor klickst du zum Bilder hochladen ganz einfach auf den Button Dateien hinzufügen. 

Dateien hinzufügen

Damit öffnet sich ein neues Fenster und die bereits hochgeladenen Dateien aus deiner Mediathek werden dir angezeigt. Wechsle hier zu Dateien hochladen und wähle eine Datei von deinem Computer aus.

Dateien hochladen

Nach dem Hochladen klickst du auf den Button In die Seite einfügen. Bilder können in verschiedenen Größen eingefügt werden und z.B. links- oder rechtsbündig ausgerichtet werden, um den Text zu umfließen.

Die ganze Mediathek kannst du verwalten, in dem du im Backendbereich auf Medien -> Medienübersicht klickst.

Mediathek

Design auswählen (Schritt 6)

 

Womit sich bei WordPress mit Abstand am meisten Zeit vertrödeln lässt, ist die Wahl des Designs (Theme). Ein Design bestimmt das Aussehen deiner Seite – wie Elemente angeordnet sind, welche Farben und Schriftarten verwendet werden, aber auch welche Elemente überhaupt auf der Seite vorhanden sind. Mit den identischen Inhalten kann eine frisch installierte WordPress Seite z.B. so aussehen:

 Du findest bei einer frischen WordPress Installation eine kleine Auswahl an vorinstallierten kostenlosen Themes, zwischen denen du hin- und herswitchen kannst.

Gehe dazu im Backend auf Design -> Themes und klicke auf das von die gewünschte Theme, und dann auf den Aktivieren Button. Beim Aufruf deiner Webseite siehst du dann direkt die Änderungen.
Theme Vorschau
Jedes Theme lässt sich auch noch weiter über den Customizer anpassen; häufig kann man hiermit das Banner, ein Logo, ein Headerbild etc. einstellen. Viele Themes bringen zudem großartige Demo Inhalte mit, die du per Klick einfach nachinstallieren kannst. Die Demoinhalte zeigen dir nochmal genau, welche Sachen du wie mit dem Theme einstellen kannst.
Kostenpflichtige Themes, die meist noch etwas besser sind als die kostenlosen, findest du auf Theme Forest. Ich kann dir die Themes The7 und Bridge (für normale Webseiten) sowie Soledad (für einen Blog) sehr empfehlen. Ansonsten arbeite ich sehr gern mit dem Divi Theme, welches wirklich keine Wünsche offen lässt.

 

Einführungsvideo

YouTube

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Wie du deine WordPress Website sicherer machst

Wie du deine WordPress Website sicherer machst

WordPress ist das meistgenutzte Content-Management-System der Welt. Das zeigt, wie großartig es ist, macht es aber auch zum beliebten Ziel für Angriffe aller Art. Nach der Installation und Einrichtung solltest du dich noch nicht entspannt zurücklehnen, sondern mit den nachfolgenden Schritten schauen, ob du bei deinem WordPress noch etwas optimieren kannst:

Sicheres Passwort wählen

Vergib unbedingt ein sicheres (=langes, komplexes) Administrator Passwort! Lass dies am beste von deinem Browser generieren und notfalls speichern. Und wie immer gilt: Nutze nicht überall das gleiche Passwort 🙂 Sonst ist vielleicht neben WordPress auch noch gleich dein E-Mail-Postfach und dein Facebook Account gehackt.

Suche dir zugleich am besten schon bei der WordPress Installation einen persönlichen Benutzernamen aus (statt dem Standard admin) und lösche nachträglich den admin Nutzer, falls er doch schon angelegt wurde.

Plugins, Themes und WordPress selbst aktuell halten:

Die meisten Angriffe werden durch veraltete Plugins und Themes (oder zu einfache Passworte) möglich gemacht. Um hier immer auf dem neuesten Stand zu sein, solltest du nicht nur WordPress, sondern auch alle installierten Erweiterungen sehr regelmäßig, am besten alle 2-4 Wochen, aktualisieren. Falls du hier eine bequeme Lösung möchtest, kann ich dir das kostenlose Plugin „Easy Updates Manager“ sehr empfehlen. Hier kannst du genau einstellen, was alles automatisch aktualisiert werden soll (sobald es eine neue Version gibt) und was du lieber selbst händisch aktualisieren möchtest. Bei einigen Aktualisierungen empfiehlt es sich nämlich trotz der Sicherheit, noch ein wenig abzuwarten – z.B. falls für eine neue WordPress Version noch nicht alle Plugins kompatibel sind und somit noch gar nicht mit der neuen Version funktionieren würden.

Anzahl an installierten Plugins minimieren:

Installiere nur die Plugins, die du auch wirklich benötigst. Deinstalliere Plugins unbedingt, wenn sie dir nicht mehr länger dienen (nur deaktivieren reicht hier übrigens nicht, denn dann bleiben die Dateien trotzdem auf deinem Server). Und achte auch darauf, dass du dir keine WordPress Plugins einfach irgendwo herunterlädst, sondern installiere sie wenn möglich über den Plugins -> Installieren Menüpunkt deines Dashboards. Hier kannst du zudem schauen, wie häufig das Plugin im Einsatz ist und wann es zuletzt aktualisiert wurde:

Plugin Nutzung

Bei uralten, wenig genutzten Plugins ist ggf. Vorsicht geboten, gerade da sie vermutlich nicht mehr den neuesten Sicherheitsstandards entsprechen.

 

Ein Backup einrichten:

Damit du für den Fall der Fälle – falls die Seite doch gehackt wurde oder etwas bei einem Update schief gelaufen ist – abgesichert bist, empfehle ich dir, mind. 1x pro Woche ein automatisches Update machen zu lassen. Hierfür kannst du z.B. Updraft Plus oder BackWPup (ruhig in der kostenlosen Version) nutzen. Du musst einmal einstellen, wie häufig und wohin welche Daten gesichert werden sollen und wie viele Versionen beibehalten werde sollen und schon bis du fertig! Es ist nicht unbedingt notwendig, mehr als eine handvoll Versionen auf dem Server zu speichern, da diese meist auch mehrere hundert MB umfassen und du vermutlich nicht unendlich viel Speicherplatz zur Verfügung hast.

 

Sicherheits Plugins installieren:

Auch wenn du alles andere berücksichtigst, machen die folgenden Sicherheitsplugins Sinn:

  • Ninja Firewall, iThemes Security oder Wordfence Security um generelle Attacken auf deine Website zu verhindern (hier reicht jeweils die kostenlose Version für den normalen Schutz erstmal aus). Wenn ein schädliches Script z.B. mehrmals hintereinander versucht, sich als Administrator auf deiner Seite einzuloggen, wird der Account vorsichtshalber eine zeitlang blockiert. Die IP-Adresse der Nutzer wird durch diese Plugins evtl. mitgeloggt, sodass ein entsprechender Hinweis in deiner Datenschutzerklärung erfolgen sollte.
  • WPS Hide Login oder Loginizer – falls man den Adminbereich nicht über die Standard Adresse /wp-login und /wp-admin erreichbar machen möchte. Hilft gegen automatisierte Hackerattacken.

 

PHP Version aktuell halten:

Bei deinem Hoster kannst du in der Regel einstellen, welche PHP Version für deine Website genutzt werden soll. WordPress selbst zeigt mittlerweile bei veralteten Vesionen einen Warnhinweis im Backend an – spätestens dann ist es höchste Zeit, deine Seite auf die neueste PHP Version umzustellen. Solltest du hierbei Schwierigkeiten haben, kontaktiere am besten deinen Hoster. Bei all-inkl.com kannst du es nach dem Login in die Verwaltung über all-inkl.com/kas beim Menüpunkt Domain einstellen:

PHP Version aktualisieren

Mit diesen wenigen Schritten hast du die Sicherheit deines WordPress schon sehr erhöht. Lass gern einen Kommentar hier, wenn du noch weitere Tipps oder Fragen hast 🙂

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