WordPress Glossar – alle wichtigen Begriffe rund um deine WordPress Website erklärt

WordPress Glossar – alle wichtigen Begriffe rund um deine WordPress Website erklärt

„Ich sollte bitte wo was? SFTP-Verbindung herstellen? Ein SSL Zertifikat einrichten?“ Falls du beim Lesen dieser Fragen auch nur Bahnhof verstehst, oder dir generell einen Überblick über die wichtigsten Begriffe rund um deine WordPress-Website verschaffen möchtest, habe ich hier ein Glossar für dich zusammengestellt.

Gibt es noch einen Begriff, den du vermisst? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Allgemeine Begriffe

CMS

steht für Content Management System, zu deutsch quasi ein „Inhaltsverwaltungssystem“. Früher musste jede einzelne Seite und Unterseite händisch am eigenen Computer in Code aufgeschrieben werden, die der Browser versteht. Und diese Seite musste dann nach jeder Bearbeitung neu auf den Webserver hochgeladen werden.

Mit der Einführung von CMS wurde es dann komfortabel – man hat eine richtige Eingabemaske, in der man direkt im Webbrowser Texte und Formatierungen einstellen kann (neben vielen anderen Features) und auch mit anderen gemeinsam an der Seite arbeiten kann. Außer WordPress gibt es z.B. noch Joomla, Typo3 und Drupal, um nur einige zu nennen.

CSS

CSS steht für Cascading Style Sheets, übersetzt also verschachtelte Stilvorlagen und ist eine Art Formatierungssprache (keine Programmiersprache) für Internetseiten.

Über CSS kannst du z.B. Schriften und Farben, aber auch Abstände, Schatten, Ränder und noch vieles mehr für bestimmte Bereiche und Elemente auf deiner Website einstellen.

Bei deiner WordPress-Website musst du in der Regel kein CSS händisch eingeben, sondern kannst über dein Theme (Begriffserklärung siehe unten) oder einen Pagebuilder alles so einstellen wie gewünscht. Falls du doch etwas noch spezifischer anpassen willst, gibt es in WordPress den sogenannten Theme Customizer, über den du immer ganz unten bei „Zusätzliches CSS“ noch etwas eintragen kannst.

Ein Beispiel für CSS Code wäre:

h1 {
  color: red;
}

Damit würdest du einstellen, dass alle Überschriften 1. Grades (h1, für heading 1) rot dargestellt wird.

Domain

Eine Domain, auch Webadresse genannt, ist der Name unter der deine Website erreichbar ist. Ein Domainname besteht normalerweise aus dem Namen selbst – z.B. google oder stefaniemotiwal – und einer Endung (Top-Level-Domain), also .de, .com, .at, etc. Du kannst eine Domain schon für wenige Euro jährlich bei einem Webhoster auf dich registrieren lassen.

FTP-Verbindung / SFTP-Verbindung

Wenn du WordPress bei einem einigermaßen modernen Webhoster nutzt, kannst du es meist mit wenigen Klicks automatisch installieren lassen und hast mit FTP & Co. nichts zu tun.

Falls das aber nicht der Fall ist und falls du mal Anpassungen an deinen Ordnern vornehmen musst oder z.B. Dateien ins Hauptverzeichnis deines Webservers hochladen musst (das kann z.B. bei der Authentifizierung für Google Analytics oder Pinterest der Fall sein), geht das via FTP.

FTP steht hierbei für File Transfer Protocol (das S bei SFTP für Secure, also quasi eine sicherere Variante von FTP). Du brauchst einfach nur ein Programm wie z. B. Filezilla und musst dort die Verbindungsdaten für deinen Webspace eingeben. Diese bekommst du bei deinem Webhoster. Wenn du eingeloggt bist, siehst du eine Ordnerstruktur – links von deinem Computer und rechts vom Webserver, wo du WordPress installiert hast. Du kannst dich dann ganz normal wie auf einem Computer selbst auch durchs Dateiverzeichnis navigieren, Dateien hochladen, verschieben, umbenennen und anpassen.

FTP Programm Filezilla

Auch wenn es auf den ersten Blick überwältigend aussehen mag, ist es im Grunde gar nicht so schwierig, sich damit zurechtzufinden 🙂

Homepage

Der Begriff „Homepage“ wird oft synonym für die komplette Website verwendet, bezeichnet streng genommen aber nur die „Home“ Seite, also die Startseite.

Hoster / Webhoster

Auch eine WordPress Website besteht letztlich aus Dateien und einer Datenbank. Da diese nicht von deinem Computer aus aufgerufen wird, muss sie irgendwo im Web gespeichert werden, damit man auf sie rund um die Uhr von überall aus zugreifen kann. Hier kommt ein Webhoster ins Spiel, der dafür hochleistungsstarke Computer (Server) bereitstellt, auf der deine Website gespeichert ist. Viele Webhoster bieten außerdem neben dem Webspace (Speicherplatz) auch gleich die Domain (Webadresse) mit an.

HTML

Hyper Text Markup Language ist eine „Sprache“ (nicht direkt eine Programmiersprache), mit der sich Internetseiten erstellen lassen. Über bestimmten Code – sogenannte Tags, die immer mit <Befehl> geöffnet und mit </Befehl> geschlossen werden, lässt sich eine Seite beschreiben. Mit <table> kann man eine Tabelle einfügen, mit <img> ein Bild usw. Die meisten Websites wurden früher rein mit HTML Code in Verbindung mit CSS erstellt – HTML bestimmt, welche Elemente an welcher Stelle auftauchen und CSS wie sie dann aussehen. Auch WordPress nutzt noch HTML und CSS, zusätzlich aber auch Programmiersprachen wie PHP und Javascript und eine Datenbank.

Responsive

Ob eine Website responsive („reagierend“) ist, besagt, ob sich ihre Darstellung auch an unterschiedliche Geräte – Handys, Tablets, verschiedene Bildschirmgrößen – anpasst. Du kennst sicher auch das Hamburger Menü mit den drei Strichen, welches in der Handyversion der meisten Websites automatisch erscheint. Aber auch andere Elemente im Layout werden (je nach Theme in WordPress) automatisch angepasst: Elemente, die am Computer nebeneinander stehen, werden auf dem Handy untereinander dargestellt.

Da Google mittlerweile nur noch anhand der mobilen Version von Websites entscheidet, wie gut sie in den Suchergebnissen auftauchen, ist es super wichtig, dass deine Website auch auf dem Handy glänzt und alles gut zu lesen und gut zu bedienen ist.

SEO

Search Engine Optimization, zu deutsch Suchmaschinenoptimierung, fasst die Optimierungsmöglichkeiten zusammen, durch die deine Website insgesamt und auch einzelne Seiten, Blogartikel etc. besser bei Suchmaschinen (meist Google) gefunden werden.

Zu SEO gehört zum Beispiel, dass deine Website technisch einwandfrei läuft und schnell geladen wird, aber vor allem auch, dass deine Inhalte dem Suchenden möglichst genau bei seiner Suchanfrage weiterhelfen. In meinem SEO Blogartikel habe ich die wichtigsten Schritte für die Suchmaschinenoptimierung zusammengefasst.

SSL-Verschlüsselung

Beim Surfen siehst du im Browser meist neben der Adresse so ein kleines Schloßsymbol. Es zeigt an, dass die Daten auf dieser Seite SSL verschlüsselt und eben nicht im Klartext übertragen werden. Dies ist mittlerweile aus datenschutzrechtlichen Gründen Pflicht und du kannst bei eigentlich allen Hostern SSL dazubuchen, wenn es nicht sowieso schon in deinem Tarif enthalten ist. Wie du das SSL Zertifikat für deine Website ganz einfach einrichten kannst, beschreibe ich in meinem SSL-Blogartikel.

Webseite

Der Begriff „Webseite“ wird im deutschsprachigen Raum oft synonym für die gesamte Website verwendet, bezeichnet aber eigentlich nur eine einzelne Unterseite, z.B. die Über mich Seite.

Website

Mit dem Begriff „Website“ wird im Gegensatz zu Homepage oder Webseite die komplette WebSITE inkl. aller Unterseiten, Blogartikel & Co. bezeichnet.

Webspace

Mit Webspace bezeichnet man den Ort, an dem die Daten deiner Website gespeichert sind. Das ist dann quasi der Festplattenspeicherplatz bei deinem Webhoster, der dir gegen Gebühren (oder Werbung) zur Verfügung gestellt wird und rund um die Uhr erreichbar ist.

WordPress

in 2003 ursprünglich als Blog Software auf den Markt gebracht, wurde es durch die stetige Weiterentwicklung so umfangreich, dass mittlerweile sogar rund 32% aller Websites weltweit (und 50% aller CMS Websites) mit WordPress gestaltet sind.

Begriffe innerhalb von WordPress

Customizer

Mit dem (Theme) Customizer kannst du in WordPress viele Grundeinstellungen vornehmen, die für alle Seiten gelten. Du kannst hier – je nachdem, welches Theme du verwendest – die Schriftarten, -größen, Farben, Buttonstyles, Blogartikeldarstellung und vieles mehr konfigurieren. Um den Customizer aufzurufen klickst du einfach im Dashboard auf Design → Customizer.

Dashboard

Das Dashboard ist sozusagen die Verwaltungszentrale von WordPress. Wenn deine richtige Website über www.beispiel.de aufzurufen ist, kannst du über www.beispiel.de/wp-admin zum Dashboard gelangen, musst dich hier einloggen und schon stehen dir alle Funktionen zur Verfügung: Seiten und Blogeinträge erstellen, Bilder hochladen, Plugins und Themes installieren und zahlreiche Einstellungen vornehmen.

Footer

Mit dem Footer ist der Fußbereich ganz unten auf allen Seiten gemeint. Hier findest du in der Regel das copyright, den Link zu Impressum und Datenschutzerklärung und gelegentlich eine Wiederholung der wichtigsten Menüpunkte oder weitere Inhalte wie eine Newsletteranmeldung, ein Kontaktformular oder Ähnliches.

Header

Mit dem Header wird der Kopfbereich einer Website bezeichnet, zu dem in der Regel auch das Logo, das Menü und der obere Inhaltsbereich zählen. Der Bereich, den man ganz oben sehen kann ohne überhaupt auch nur einmal zu scrollen heißt auch „above the fold“ – benannt nach den Zeitungen am Kiosk und dem Bereich, den man ohne die Zeitung zu falten (fold) direkt lesen kann.

Menü

Das Menü ist die Navigationsleiste, die sich auf fast jeder Website im oberen Bereich findet und auf die einzelnen Seiten oder Bereiche der Website verlinkt. Auf mobilen Endgeräten ist das Menü aus Platzgründen meist über drei Balken aufzuklappen (auch „Hamburger Menü“ genannt).

Pagebuilder

Wenn du WordPress fertig installiert und eingerichtet hast, geht es ans Erstellen oder Einfügen deiner eigentlichen Inhalte. Um die Texte, Bilder und Buttons so auf deine einzelnen Seiten zu bekommen wie du es dir wünscht, kannst du den vorinstallierten Gutenberg Editor nutzen. Über ein + Zeichen wählst du aus, welches Element (Überschrift, normaler Text, Bild) du als nächstes Einfügen möchtest.

Wenn dir das zu wenig ist, kannst du dir einen Pagebuilder – „Seitenbauer“ – installieren, mit dem das Einfügen der Inhalte noch viel fortgeschrittener funktioniert. Die bekanntesten hierbei sind Elementor, Divi, WPBakery (den ich persönlich furchtbar finde), SiteOrigin, Oxygen und Thrive Architect.

Einige Pagebuilder – wie der Divi Builder – sind beim Theme schon mit dabei und können nicht gewechselt werden.

Inhalte einfügen über den Divi Builder:

Plugin

WordPress selbst bietet nach der Installation nur grundlegende Funktionalitäten an; man kann Texte und Bilder einstellen und die Inhaltsbereiche ggf. etwas anpassen. Mit Plugins lassen sich in WordPress unzählige Funktionen hinzufügen: Galerien, Foren, Kontaktformulare, Online Shops, Newsletter, Social Media Icons, Statistiken, Cookie Banner und so weiter. Es gibt auch hier wieder kostenlose und kostenpflichtige Plugins. Kostenlose Plugins kannst du direkt über den Punkt „Plugins“ in deinem WordPress Dashboard installieren und aktivieren. Kostenpflichtige musst du erst kaufen und kannst sie dann über den Punkt „Plugins“ von deinem Computer aus hochladen. Im Blog stelle ich dir die besten kostenlosen Plugins vor.

Slider

Ein Slider ist ein Bereich, in dem die Inhalte – meist Grafiken mit Text – „weitergleiten“. Dies können z.B. Produkte, Infos oder Testimonials (Kundenstimmen) sein, die entweder automatisch nach einigen Sekunden getauscht werden, oder sich mit Pfeilen weiterklicken lassen. Auch wenn Slider oft „fesch“ aussehen, kosten sie einiges an Ladezeit und sind am Handy ggf. nicht direkt als Slider zu erkennen. Du solltest also gut abwägen, ob du auf einen Slider nicht verzichten kannst – gerade im oberen Bereich der Website.

Theme

Ein Theme bestimmt in WordPress sozusagen das Design deiner Seite. Es legt fest, wo welche Inhaltsbereiche dargestellt werden und in etwa wie sie aussehen, also quasi den groben Aufbau und Stil deiner Seite. Vieles lässt sich hier aber auch nachträglich noch weiter anpassen, meist über den Theme Customizer.

Es gibt unzählige kostenlose Themes, die größtenteils auch was hermachen. Activello, Cenote, Edge, OceanWP und Sela sind zum Beispiel gute kostenlose Exemplare.

Kostenpflichtige Themes findest du z.B. auf Themeforest (ca. 30-60$ plus MwSt.). Ich kann dir das meistgenutzte kostenpflichtige Theme Divi empfehlen (ca. 250$ plus MwSt. einmalig, oder 90$ plus MwSt. jährlich). Ein kostenpflichtiges Theme hat die Vorteile, dass es ständig weiterentwickelt wird und man Aktualisierungen zu Sicherheitslücken und für neue Features erhält, dass man Support bekommt, wenn man nicht weiter weiß, es eine gute Dokumentation zur Bedienung gibt und es meist optimiert ist für schnelles Laden und mobile Darstellung.

Widget

In WordPress gibt es sogenannte Widgets – das sind Inhaltsbereiche, die man fast beliebig mit Text, Bildern und Anderem füllen kann. Diese können an verschiedenen Positionen auftauchen, z.B. im Header (oben), an der Seite (dies ist gerade bei Blogs typisch), oder im Footer (unten). Im folgenden Screenshot siehst du, wo das Menü und die Widgets in einem typischen Blog z.B. angeordnet sein können.

Gibt es noch weitere Begriffe, die dir spanisch vorkommen? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

Die 20+ besten Tools und Links für deine Website

Die 20+ besten Tools und Links für deine Website

Egal an welchem Punkt du stehst – ob du erst über eine Website nachdenkst, schon aktiv dabei bist, sie zu erstellen, oder alles schon ready ist:

Es gibt da draußen richtig geniale Tools und Services, mit denen du deine Website analysieren, aufwerten und optimieren kannst. Ob aus dem Bereich Grafik oder Technik – ich habe hier einige meiner Lieblingstools und -links gesammelt, damit du für jeden Einsatzzweck gleich das passende Werkzeug hast.

Übrigens: Wenn der Link nicht im Text angegeben ist, bringt dich ein Klick auf die Überschrift direkt zur Website des Tools/Dienstes.

Website-System

WordPress.org

Hier kannst du dir WordPress – kostenlos – herunterladen, um es beim Webhoster deiner Wahl zu installieren. Viele Webhoster bieten auch direkt die Möglichkeit an, WordPress mit wenigen Klicks zu installieren – dann kannst du dir das Runterladen natürlich sparen.

WordPress.org ist nicht zu verwechseln mit wordpress.com, wo du dir erstmal ein kostenloses Konto anlegen und direkt loslegen kannst, später dann aber für das Hosting und extra Funktionen zahlen musst – und zwar wesentlich mehr als wenn du die erste Variante wählst.

wordpress.org - hier runterladen

wordpress.org – hier kannst du dir WordPress kostenlos herunterladen

wordpress.com

wordpress.com – hier kannst du WordPress direkt nutzen mit wordpress.com als (teurem und umständlichem) Webhoster.
Nicht zu empfehlen!

Grafiken

Bilddatenbanken

Bei der Vielzahl an Bilddatenbanken ist es gar nicht so leicht, eine Auswahl zu treffen. Meine liebsten sind momentan Canva (siehe nächster Punkt), pixabay, pexels, iStockPhoto für kostenpflichtige Stockfotos (und Stockvideos!) und rawpixel.
Rawpixel lässt sich nur mit englischen Suchbegriffen bedienen, allerdings haben sie etwas richtig Cooles im Angebot: PNG Elemente, die sich also schön frei „schwebend“ auf deiner Website einbetten lassen. Du kannst außerdem nach vielen Kriterien filtern.

Bitte prüfe in jedem Fall die Lizenzbedingungen, bevor du Grafiken auf deiner Website einbettest.

rawpixel beispiel

Suchbeispiel in der Bilddatenbank rawpixel

Canva

An Canva kommst du mittlerweile im Online Business gar nicht mehr vorbei. Mit dem Online Grafikprogramm kannst du so ziemlich alles erstellen, was du brauchst: Grafiken für deine Website und Social Media in allen Größen und Formen, Workbooks/ebooks, Flyer, Präsentationen, sogar Instagram Reels.

Mit unzähligen Vorlagen, Stockfotos, nutzbaren Elementen und der Möglichkeit, dein eigenes Branding (Schriften und Farben) zu definieren und in all deinen Grafiken zu nutzen, spart Canva unheimlich viel Zeit, ist super praktisch und dabei kinderleicht zu bedienen.

canva online grafikdienst

Der Startbildschirm in Canva zeigt schon, was das Tool alles kann

FireShot

Mit der Chrome Browser Erweiterung FireShot kannst du einen Screenshot (Bildschirmfoto) einer kompletten Website von ganz oben nach ganz unten machen – vieeel praktischer, als die Teile einzeln zu fotografieren. 

Fireshot erstellt auch aus den längsten Seiten einfach ein Bild

Tinypng.com

Mein fast täglich genutzter Panda-Begleiter darf hier natürlich nicht fehlen: Auf tinypng.com lädst du deine Bilder (bis 5 MB) hoch und dann komprimiert wieder herunter. Spart Speicherplatz und lädt schneller! Besonders für .png Dateien wirkt das Tool wahre Wunder. 

tinypng beispiel

Pflicht vor dem Hochladen deiner Bilder auf die Website: über tinypng.com verkleinern

Branding / Design

ColorZilla

Für den Browser Google Chrome gibt es super praktische Erweiterungen – wie zum Beispiel ColorZilla, eine Pipette, mit der du jede Farbe auf der aktuellen Website auslesen kannst. Dazu gibt es eine „Color History“, die deine vorher schon geprüften Farben speichert.

Ein einfacher Color Picker, damit du Farbcodes aus dem Web kopieren kannst

ColorSpace

Du hast dich in eine Farbe verliebt, die UNBEDINGT in dein Branding einfließen muss? Aber weißt jetzt gar nicht, welche Farben dazu gut passen könnten? Dann hat dein Suchen ein Ende: Geht auf die ColorSpace Website, gib die Farbe deiner Wahl ein und lass dir verschiedene passende Farbpaletten generieren.

Color Space Farbpalette

ColorSpace schlägt dir anhand deiner eingegebenen Farbe 25 ganz unterschiedliche Paletten vor – mal mit 4, mal mit 6 Farben. Da ist auf jeden Fall was für dich dabei!

 

Tint & Shade Generator

Beim Tint & Shade Generator trägst du einfach eine Farbe deiner Wahl ein (bzw. den Hex Code davon – das ist die eindeutige 6-stellige Farbnummer mit einem # davor). Für jede der eingetragenen Farben wird dann eine Abstufungsskala generiert, die du prima für z.B. hellere Hintergründe und Schattierungen verwenden kannst, ohne dass der gewählte Farbton nicht zu deinem Branding passt.

Ladegeschwindigkeit

Zum Thema Ladegeschwindigkeit habe ich hier schon einen ganzen Blogartikel veröffentlicht – warum sie so wichtig ist und wie du sie verbessern kannst.

An dieser Stelle zeige ich dir die Tools, die ich zur Analyse immer verwende. Damit kannst auch du ganz einfach und kostenlos prüfen, was sich an deiner Website noch beschleunigen lässt. (Falls du übrigens Hilfe dabei brauchst, das dann auch umzusetzen, habe ich ein Support Paket genau für diesen Fall entwickelt). 

Google Page Speed Insights

Mit den Page Speed Insights werden dir neben einer Punktzahl von 1-100 (wobei 100 die beste ist) auch Details zu sogenannten „Core Web Vitals“ angezeigt. Das sind Kriterien, die auch für dein Google Ranking wichtig sind und zum Beispiel besagen, ob sich beim Laden deiner Seite das Layout im oberen Bereich nochmal verschiebt (Cumulative Layout Shift (CLS), wie lange es dauert, bis du mit der Seite reagieren kannst (First Input Delay), bis erste Elemente sichtbar werden (First contentful paint) und anderes.

Außerdem werden dir ganz unten Verbesserungsvorschläge gegeben, damit deine Seite schneller, besser, stabiler laden kann.

Leider ist die Analyse hiermit nicht immer ganz einfach, aber ohne viel Hintergrundwissen kannst du zumindest schon eine ungefähre Einschätzung sehen und prüfen, ob du deine Bilder verkleinern solltest oder evtl. zu einem anderen Webhoster wechseln solltest.

page speed insights beispiel

Mit den Google Pagespeed Insights kannst du Details über das Laden deiner Website sehen

 

Pingdom Tools

Der Pingdom Website Speed Test zeigt dir dein Ladeergebnis in (amerikanischen) Schulnoten an. Die Ergebnisse sind weniger detailliert – und damit auch weniger kompliziert – als bei den Pagespeed Insights. Wundere dich übrigens nicht, falls die Ergebnisse etwas von den PSI abweichen und stelle bei der Analyse als „Test from“ Europa ein (falls du in Europa bist), da deine Ergebnisse sonst verfälscht werden können. 

pingdom tools beispiel

Analyse & Statistiken

Google Analytics

Auch wenn datenschutztechnisch noch nicht klar ist, wo genau die Reise hingeht (siehe z.B. hier), ist Google Analytics das aktuell beste Tool am Markt, wenn es um Besucheranalyse geht.

Du kannst hiermit nicht nur genau nachschauen, wie viele Besucher du in einem bestimmten Zeitraum hattest, sondern auch wie lange sie auf welcher Seite geblieben sind. Das hilft dir z.B. dabei, technische Fehler zu entdecken (längere Seiten auf denen jeder nach 1, 2 Sekunden abspringt sind evtl. fehlerhaft) und auch inhaltlich zu optimieren (damit die Verweildauer länger wird). Du kannst prüfen, wie viele deiner Besucher mit Mobilgeräten (Handy, Tablet) und wie viele mit Desktopgeräten auf deine Website kommen. Oder aus welchen Ländern die Besucher stammen.

Für Fortgeschrittene gibt es noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten, z.B. Conversion Tracking (wie viele bestimmte Aktionen auf welcher Seite ausgeführt werden), um diese gezielt zu verbessern. 

Wichtig für den aktuellen Einsatz von Google Analytics ist, dass du mit einem Cookie Banner die Möglichkeit bietest, das Tracking abzulehnen. Klickt der Besucher also auf „Alle Cookies verweigern“, wird er einfach gar nicht gezählt. Außerdem musst du Google Analytics in deiner Datenschutzerklärung erwähnen und einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag mit Google abschließen. Selbst dann ist jedoch die Nutzung momentan rechtlich noch umstritten.

google analytics beispiel

So kann die Auswertung deiner Besucher mit Google Analytics zum Beispiel aussehen

Google Search Console

Die kostenlose Google Search Console solltest du unbedingt mit deiner Website verheiraten. Hier hast du datenschutztechnisch überhaupt nichts zu befürchten, kannst aber ebenfalls sehen, wie viele Besucher deine Website hat.
Außerdem wird dir angezeigt (und du bekommst sogar eine E-Mail zugeschickt), wenn es laut der Konsole Fehler auf deiner Website gibt – Buttons zum Beispiel zu dicht beieinander liegen, um anklickbar zu sein. Dieser Fehlerbericht ist zwar nicht immer ganz zuverlässig und schlägt manchmal falschen Alarm, kann aber in vielen Fällen hilfreich sein.

Sehr praktisch ist auch der „Performance“ Bereich – dort wird dir angezeigt, für welche Suchworte deine Website in Google angezeigt wurden – und wie häufig. Und wie oft dann darauf geklickt wurde.

Bei „Removals“ kannst du angeben, dass bestimmte Unterseiten aus dem Google Index vorübergehend entfernt werden sollen. Alles in allem findest du hier also viele nützliche Funktionen für Website Administratoren. 

google search console beispiel

Übersicht der Google Search Console mit vielen nützlichen Funktionen für Website Administratoren

Suchmaschinenoptimierung

Wenn du ernsthaft (und nicht nur zufällig) bei Google gefunden werden möchtest, kommst du um eine Keyword Recherche nicht drum herum. Keyword steht hier einfach für den Suchbegriff, der aus mehreren (long tail) oder einem (short tail) Suchwort bestehen kann.

Tipps und mehr Details zur Suchmaschinenoptimierung findest du in diesem Blogartikel.

Keywords finden / analysieren

Mit Keyword Recherchetools kannst du z.B schauen,

  • wie häufig der Suchbegriff überhaupt bei Google eingegeben wird
  • wie groß hier die Konkurrenz ist / wie schwierig es ist, bei Google ganz oben zu landen
  • ob es alternative Begriffe gibt, die vielleicht größere Chancen auf Erfolg haben

 

Die beiden beliebtesten Tools zum Starten sind ubersuggest oder kwfinder.

Beide Tools sind kostenpflichtig und bieten verschiedene Preismodellen an. Ich selbst nutze ubersuggest mit einer lebenslangen Lizenz und bin ganz zufrieden mit den gebotenen Möglichkeiten.

So sieht eine Ergebnisseite in ubersuggest aus. Du siehst z.B. Statistiken zum gesuchten Keyword (wie häufig wird es gesucht, wie schwierig wird es, hierfür auf einem guten Platz zu  landen) und Content-Ideen dazu, wie du das Keyword gleich in schöne Blogartikel einbauen kannst (bzw. wie die Konkurrenz das gemacht hat). 

Super interessant ist die Analyse mit dem Tool answerthepublic. Für deinen Suchbegriff erstellt es eine Art Mindmap, in der die Äste gebündelte Frageworte / Präpositionen darstellen und die Zweige die kompletten Fragen. So kannst du sehen, auf welche Fragestellungen du z.B. mit einem Blogartikel antworten kannst. 

Answerthepublic sortiert die Keywords in eine Art Mindmap

Mit dem digitalen Unternehmer Ranking Check kannst du prüfen, ob du für ein ganz bestimmtes Keyword schon in den Top 100 bei Google landest – und falls ja, an welcher Stelle.

der digitale unternehmer ranking check

Selbsterklärend, kostenlos und praktisch: Der Google Ranking Check von derdigitaleunternehmer.de

Einen ausführlichen Testbericht über 55 kostenlose SEO-Tools findest du hier

Website (seotechnisch) analysieren

Mit Seobility kannst du bereits in der kostenlosen Version einige praktische Funktionen nutzen.

Für die Bereiche Technik & Meta, Struktur und Inhalt gibt es konkrete Verbesserungsvorschläge für deine Website aus (Achtung: Du musst dich hier nicht an alles halten, was vorgeschlagen wird!). Und z.B. für bis zu 10 Keywords kannst du wöchentlich eine Benachrichtigung erhalten, an welcher Position du damit stehst. 

seobility tool

Seobility hilft auch schon in der kostenlosen Version dabei, deine Website SEO technisch zu verbessern

Responsive Check

Mit den folgenden Tools kannst du prüfen, wie wie gut deine Seite für Mobilgeräte optimiert ist.

 

Am I Responsive

Hier wird nichts analysiert, aber deine Website wird auf verschiedenen Geräten direkt im Browser angezeigt. Du kannst hier sogar alles bedienen und z.B. auf dem winzigen Handy mal scrollen, Buttons anklicken etc. Ganz praktisch, um direkt live zu erleben, ob alles funktioniert.

amiresponsive

Auf Amiresponsive kannst du deine Website auf allen 4 Geräten direkt im Browser testen. 

Mobile Friendly Test

Beim mobile friendly test von Google wird dir deine Website nicht mobil angezeigt, sondern als Text ausgegeben, ob alles passt. Falls nicht, gibt es auch direkt Verbesserungsvorschläge. Dir wird auch angezeigt, ob deine Seite aktuell von Google „gecrawlt“ werden kann, also ganz normal im Index landet und somit in die Suchergebnisse eingeht.

Wenn du die Google Search Console eingerichtet hast, kannst du direkt unten zum entsprecehenden Mobilbereich in der Search Console wechseln. 

mobile friendly test

Der mobile friendly test zeigt dir direkt, ob noch etwas auf deiner Website für Moblgeräte optimiert werden muss

Datenschutz

e-recht24.de*

Hier kannst du dir kostenlos das Impressum generieren lassen und kostenpflichtig (z.B. mit einer Monatsmitgliedschaft) die Datenschutzerklärung.

Als Mitglied hast du außerdem Zugriff auf einen Projekt Planer, in dem du die von dir generierten Rechtstexte (auch z.B. für Facebook) speichern und im HTML-Format oder als PDF Datei für deine Website und anderen Kanäle runterladen kannst.

In der Wissensdatenbank findest du viele Artikel zur aktuellen IT-rechtlichen Lage und kannst dir bei Interesse auch Webinare zu bestimmten Themen anschauen.

Der e-recht24.de Projekt Planer für all deine Rechtstexte. 

Im Wissensbereich und bei den Webinaren hast du zudem viele weitere Infomöglichkeiten zu deinen relevanten Themen. 

Ich hoffe, dass dir das ein oder andere Tool gute Dienste leistet. 

Schreib mir gern in die Kommentare, welches du am liebsten nutzt und ob du noch einen Tipp hast, der hier noch fehlt. 

7 ultimative Tipps für ein schnelleres WordPress

7 ultimative Tipps für ein schnelleres WordPress

„Die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen ist mit 8 Sekunden geringer als die eines Goldfisches (9 Sekunden)“. Vielleicht hast du die Aussage, die übrigens nicht ganz der Wahrheit entspricht, schonmal gehört?

Was aber auf jeden Fall stimmt: Es ist wichtig, dass deine Website schnell – im Idealfall unter 3 Sekunden – geladen wird. 

Ladegeschwindigkeit ist nicht nur für deine Besucher wirklich entscheidend, um deine Seite nicht genervt wieder zu verlassen. Sie ist auch eine der wichtigsten Rankingfaktoren für die Suchmaschinen und entscheidet, ob du mit deiner Website ganz oben in den Ergebnissen landen kannst.

Eine Ladezeit von max. 3 Sekunden ist hierbei optimal – dauert es noch länger, springen viele Besucher schon wieder ab.

In diesem Blogeintrag zeige ich dir, wie du mit einfachsten Mitteln die  Ladegeschwindigkeit deiner Website verbessern kannst.

Analyse

Bevor du dich gleich daran machst, in WordPress direkt etwas zu verändern, solltest du die Ladegeschwindigkeit deiner Website prüfen – z.b. über Pingdom Website Speed Test oder Google Pagespeed Insights (kostenlos).

Bei den Google Pagespeed Insights werden dir auch gleich Vorschläge dazu gemacht, wie du deine Seite schneller machen kannst. Gib hierzu einfach die Adresse deiner Website ein und schau, welche Punktzahl (von 0-100) deine Seite Mobil und in der Desktopversion erreicht. 100 ist hierbei die beste Punktzahl.

Im unteren Bereich werden die Empfehlungen vorgestellt, die das Laden verbessern können, z.B. „Bilder in modernen Formaten bereitstellen“. So weißt du erst einmal ,wo du stehst, und ob es direkt schon etwas gibt, was du relativ einfach beheben kannst.

PageSpeed1
PageSpeed2

Backup (Sicherungskopie) anlegen

Bevor du an deiner Website jetzt grundlegende Änderungen vornimmst, mach unbedingt erst einmal ein Backup vom Status Quo – hier findest du eine Anleitung dazu.

Caching Plugin einrichten

Mit einem Caching Plugin wird, wie der Name andeutet, ein Cache, also Zwischenspeicher deiner Website erstellt. Ruft ein Besucher deine Website auf, können die Daten aus diesem Zwischenspeicher wesentlich schneller aufgerufen werden, als wenn sich die Seite nochmal einzeln aus vielen kleinen Teilen zusammenladen muss (hier ein Bild, da eine Datenbankabfrage, da eine Schrift nachladen – ist alles schon vorher geschehen).

Kostenlose Caching Plugins sind z.B.: 

  • WP Optimize
  • WP Fastest Cache
  • W3 Total Cache

Ganz ganz wichtig: Bitte nur EIN Caching Plugin nutzen – sonst kommt es zu konflikten und unerwünschten Ergebnissen! 

Dass du ein Caching Plugin aktiviert hast, siehst du daran, dass. du ganz oben in der schwarzen Leiste in WordPress etwas mit „Cache löschen“ oder „Cache leeren“ finden kannst, z.B.: 

 

WP Optimize Cache leeren

Im Plugin selbst musst du meist die Caching Funktion erst noch mit einem Klick aktivieren. So sieht dies z B. in WP Optimize aus: 

WP Optimize Caching aktivieren

Bilder verkleinern

Ein großer Faktor für die Ladegeschwindigkeit deiner Website sind außerdem die Bilder.

Je größer sie sind (Dateigröße und entsprechend Abmessungen), desto mehr Daten müssen beim Laden von der Website zum Besucher übertragen werden. Hier werden schnell kostbare Sekunden verschwendet, ohne dass eine unglaublich gute Druckqualität überhaupt für den Computerbildschirm, geschweige denn für ein Handydisplay, benötigt wird.

Vor dem Hochladen solltest du die Bilder z.B. mit tinyPNG verkleinern. Falls dein Bild keinen transparenten Hintergrund benötigt (wie es bei einem Logo häufig der Fall ist) und du. esnachträglich nicht bearbeiten musst, ist das Format JPG besser geeignet als PNG.

In diesem Blogartikel findest du noch weitere Infos zum Bilder optimieren für deine Website.

Für WordPress gibt es außerdem viele gute Plugins, meist mit kostenlosen (abgespeckten) Versionen, die deine Bilder ebenfalls im Hintergrund verkleinern, z.B. EWWW Image Optimizer.

Falls du sehr viele Bilder verwendest und nicht. die Zeit und Muße hast, sie alle zu verkleinern, kannst du dich auf die Bilder konzentrieren, die direkt im oberen Bereich deiner Hauptseiten (Start, Über Mich, Angebote etc.) sichtbar sind. Im Rahmen des Verkleinerns kannst du den Bildern auch gleich sprechende Namen geben – das hilft nochmal bei der Suchmaschinenoptimierung

Dazu machst du dir am besten gleich den nächsten Tipp zunutze: 

Lazyload aktivieren

Lazyload – also „faules Laden“ – heißt es, wenn die einzelnen Seiten immer nur so weit geladen werden, wie gerade sichtbar ist. Öffnet jemand also z.B. die Startseite, ist nur der obere Bereich direkt geladen – alles weitere wird erst nachgeladen, wenn. der Besucher anfängt zu scrollen. 

Auch das kannst du mit dem kostenlosen Plugin EWWW Image Optimizer aktivieren – einfach mit einem Häkchen bei dieser Einstellung: 

EWWW Image Optimizer

Teste danach am besten einmal, ob deine Website noch überall fluffig geladen wird. Falls es zu Problemen kommt, deaktiviere die Option wieder. 

WordPress aufräumen

Halte dein WordPress sauber! Dazu gehört auch, dass du alle Plugins und Themes löschst, die nicht benötigt werden. Bei der Auswahl deines WordPress Theme solltest du zudem die Geschwindigkeit im Hinterkopf behalten – je mehr fancy Features es enthält, desto langsamer ist es meist auch insgesamt.

11 schnelle, kostenlose WordPress Themes sind Hello Elementor, Neve, Astra, Generate Press, Page Builder Framework, OceanWP, Zakra, Customify, Twenty Twenty, Responsive und Sydney (siehe ausführlichen Geschwindigkeitstest dazu hier).

WordPress speichert außerdem jede Überarbeitung deiner Seiten und Beiträge. Dies ist natürlich praktisch, wenn du aus Versehen etwas gelöscht hast, oder doch lieber zu einer älteren Version zurückkehren möchtest, allerdings kann dies bei hunderten von Revisionen die Datenbank ganz schön groß machen.  Ich empfehle dir, die Anzahl an Revisionen auf z.B. 5 oder 10 zu begrenzen.

Dies kannst du mit Plugins wie z.B. wp-revisions-control vornehmen.

WordPress Scripte kleiner machen

Zusätzlich zu den vorherigen Tipps können einige Plugins nochmal einen Geschwindigkeitsboost geben, in dem sie die Scripte kleiner machen.

Sie optimieren, komprimieren, fassen einige der WordPress Dateien zusammen, die dann schneller zusammen ausgeliefert werden können, als wenn für jede einzelne Mini Datei eine eigene Anfrage gestellt werden muss.

  • Autoptimize
    Es gibt viele Anleitungen zu den optimalen Einstellungen, die du durchprobieren kannst, falls du Zeit und Lust hast 😉 Ich habe mit den folgenden Einstellungen eine sehr gute Optimierung erreicht:

    • JavaScript-Code optimieren
    • JS-Dateien zusammenfügen
    • CSS-Code optimieren
    • CSS-Dateien zusammenfügen
    • CSS-Dateien zusammenfügen
    • HTML-Code optimieren
  • WP-Optimize – Clean, Compress, Cache – hiermit lassen sich auch die vorher erwähnten Revisionen bereinigen und insgesamt die Datenbank optimieren, Bilder und Code komprimieren (wie auch mit Autoptimize) und Caching aktivieren.

Einstellungen bei deinem Webhoster

Die Wahl deines Webhosters hat auch Auswirkungen auf die Geschwindigkeit deiner Website! Mein Favorit ist nach wie vor all-inkl.com* (affiliate link), die auch im ausführlichen Webhoster Test von blogmojo sehr gut abgeschnitten haben.

Mit drei weiteren Einstellungen für technisch Fortgeschrittene lässt sich die Geschwindigkeit deiner Website in der Regel noch weiter verbessern:

  • Komprimierung aktivieren. Hierzu gibt es verschiedene Anleitungen im Internet, in den meisten fügst du einen bestimmten Code in die .htaccess Datei auf deinem Webserver im Hauptverzeichnis ein, z.B.:
    <FilesMatch “\.(js|css|html|htm|php|xml)$”>
    SetOutputFilter DEFLATE
    AddOutputFilterByType DEFLATE text/html text/plain text/xml
    </FilesMatch>
    

    zum Glück brauchst du das nicht händisch zu machen, wenn du all-inkl als Webhoster nutzt – dort ist es schon aktiviert. Außerdem hat das Plugin WP Optimize mittlerweile auch eine Einstellung für die Gzip Komprimierung mit dabei – Häkchen setzen und gut ist! 🙂

  • PHP 7 oder 8 nutzen. Wenn du eine veraltete PHP Version nutzt, ist deine Website nicht nur unsicherer, sondern auch langsamer. Du kannst die Version in vielen Fällen bei deinem Webhoster direkt im Adminbereich umstellen (in diesem Blogartikel in Schritt 6 zeige ich dir das für all-inkl.com), oder du schreibst deinem Webhoster eine E-Mail.
  • HTTP/2 benutzen. Für das schnellere HTTP/2 musst du auf jeden Fall SSL Verschlüsselung für deine Website aktiviert haben. Ab Apache 2.4 wird HTTP/2 unterstützt. Welche Version bei deiner Website aktiv ist und wie dies umgeschaltet werden kann, ist wieder je nach Webhoster ganz unterschiedlich. Bei all-inkl.com ist ggf. eine E-Mail an den Support notwendig, falls bei dir noch eine ältere Version aktiv ist. Bei mir war alles auf dem neuesten Stand 🙂 Du kannst dies nachschauen, in dem du eine phpinfo Datei erstellst:
    Erzeuge eine neue, leere Textdatei und füge den folgenden Inhalt ein:

    <?php
    phpinfo();
    ?>

    Nenne die Datei z.B. info.php und lade sie dann auf deinen Webserver über FTP hoch. Wenn sie im Hauptverzeichnis ist, kannst du sie über www.deinDomainname.de/info.php einfach im Browser aufrufen und bekommst dann viele Infos über die Konfiguration deines Webservers angezeigt. Lösche die Datei danach am besten wieder, damit sie nicht von potentiellen Angreifern genutzt werden kann.
    Beispiel Inhalt php Info Seite:

phpInfo

Bonustipp: Rundum sorglos Plugin WP Rocket

Mit dem kostenpflichtigen Plugin WP Rocket* kannst du noch mehr Geschwindkeit herausholen als mit den kostenpflichtigen Varianten.

Es kombiniert alles, was wichtig ist – Caching, Komprimieren von Dateien und Bildern, Lazyload – und bietet großartigen Support an, wenn mal etwas nicht so funktioniert wie gewünscht. 

Ich hoffe, dass du hier den ein oder anderen Tipp umsetzen und die Ladegeschwindigkeit deiner Website etwas erhöhen konntest. Falls ich dir dabei helfen kann, dass deine Seite schneller lädt, schau dir gern meine Supportpakete an. 

Schreibe mir gern, wie sich die Geschwindigkeit vor und nach dem Umsetzen der Tipps verändert hat! 

WordPress Einführung: 8 erste Schritte mit WordPress

WordPress Einführung: 8 erste Schritte mit WordPress

Wenn du das erste Mal mit WordPress zu tun hast, kann der ganze Funktionsumfang ganz schön erschlagend sein. 

Damit du dich besser zurecht findest, stelle ich dir hier 8 einfache Schritten vor, die dich mit WordPress vertrauter machen. 

Im Dashboard anmelden

Es gibt bei einer WordPress Webseite zwei Hauptbereiche – die eigentliche Website, die man als Besucher sieht (auch „Frontend“ genannt) und das „Backend“, offiziell „Dashboard“ genannt.

Das Dashboard ist der Verwaltungsbereich, in dem man alle Einstellungen vornehmen und Inhalte erstellen kann. Das Dashboard selbst ist für Besucher nicht sichtbar.

In diesem Dashboard kannst du z.B.:

  • Seiten erstellen
  • Blogbeiträge schreiben
  • Mediendateien hochladen und verwalten (Bilder, Videos, MP3s)
  • Benutzer anlegen
  • Funktionalitäten (Plugins) installieren und konfigurieren
  • ein Design (Theme) für deine Seite auswählen
  • das Menü erstellen und anpassen

und vieles mehr.

Wenn deine Internetseite https://www.meineseite.de lautet, ist das Backend von WordPress fast immer über https://www.meineseite.de/wp-admin und https://www.meineseite.de/wp-login erreichbar und fragt dich nach Benutzernamen und Passwort.

Beispiel vom Backend einer WordPress Seite:

 

WordPress Dashboard
Auf der linken Seite findest du alle Menüpunkte, die dich zu den jeweiligen Funktionen bringen (Beiträge, Medien, Seiten, etc.). Im Hauptbereich rechts stehen verschiedene Informationen zu den von dir installierten Funktionalitäten und direkte Links zu möglichen nächsten Schritten.

Seiten bearbeiten und erstellen im Dashboard

 

Klickst du im Dashboard auf der linken Seite auf Seiten Alle Seiten wird dir eine Übersicht der vorhandenen Seiten angezeigt:

Alle Seiten Übersicht

Seite bearbeiten

Wenn du mit der Maus über einen der Seitennamen gehst, erscheinen kleine Menüpunkte unter dem Seitennamen – Bearbeiten, QuickEdit, Papierkorb und Anschauen. Klicke auf Bearbeiten, um die Seite im Bearbeitungsmodus aufzurufen.

Die Seite öffnet sich dann mit dem Block Editor, mit dem du deine Inhalte – wie der Name schon sagt –  in Blöcken hinzufügen kannst. 

Über das Pluszeichen wird dir ein Auswahlfenster angezeigt, worüber du dann aussuchen kannst, ob du als nächstes auf der Seite Text (Absatz), ein Bild, eine Überschrift etc. einfügen möchtest. 

Block Editor in WordPress

Falls du den Classic Editor installiert hast, der mittlerweile (leider) standardmäßig vom Block Editor abgelöst wurde, sieht die Seite im Bearbeitungsmodus ungefähr so aus:

Classic Editor in WordPress
Hier kannst du wie in einem gewöhnlichen Texteditor, z.B. Word, den Text einfügen und bearbeiten.

Wenn du das Divi Theme oder einen anderen Editor wie z.B. den Elementor Website Builder installiert hast, sieht der Editor anders aus. Wie du mit dem Divi Builder deine Inhalte bearbeiten kannst, zeige ich dir in diesem Blogbeitrag

Neue Seite erstellen

Eine neue Seite erstellst du in der Seitenübersicht (Seiten Alle Seiten) über den Button Erstellen ganz oben neben dem Text Seiten. 

Seite in WordPress erstellen

Seiten ins Menü einfügen

Das Menü deiner Webseite bearbeitest du über Design Menüs. Zuallererst ist noch gar kein Menü erstellt. Du kannst dein erstes Menü erstellen und jederzeit von der linken Seite aus weitere Unterseiten, Blogbeiträge, individuelle Links und Kategorien hinzufügen:

Menü erstellen in WordPress

Nachdem du das Menü erstellt hast, musst du in deinem Theme (Design) noch angeben, dass dies von nun an das Hauptmenü auf deiner Webseite sein soll. Wie genau dies funktioniert, ist leider je nach Theme unterschiedlich. Im Normalfall geht es aber so:

1.) Klicke auf Design Customizer

2.) Suche einen Punkt „Menüs“ oder „Menu

Theme Customizer

3.) Wähle dein vorher erstelltes Menü als Hauptmenü (auch dieser Dialog kann je nach gewähltem Theme anders aussehen):

Menü wählen

4.) Klicke auf den blauen Veröffentlichen Button, damit deine Änderungen übernommen werden.

Dein Website-Fahrplan für den Überblick

Der Fahrplan zeigt dir mit welchen Schritten und in welcher Reihenfolge du deine Business-Website mit WordPress erstellst.

  • inklusive Checkliste
  • inklusive häufig gestellter Fragen & Antworten zum Website-Start

Texte direkt auf der Webseite bearbeiten

Wenn du dich im Dashboard angemeldet hast (siehe Schritt 1 – Anmelden) kannst du oben links mit der Maus über das Häuschen gehen und im Untermenü den Punkt Zur Webseite aufrufen.

 

Zur-Webseite

Gehe dann auf deiner Webseite einfach auf die Seite, die du bearbeiten möchtest und klicke oben im Menü auf Seite bearbeiten, um wieder in den Text Editor zu gelangen.

Seite-bearbeiten

Nutzt du das Divi Theme oder einen anderen Editor, ist dies ggf. wieder anders – ich zeige dir in diesem Blogartikel, wie es mit Divi geht. 

Wenn du mit deinen Änderungen fertig bist und mit dem blauen Aktualisieren Button (rechts) gespeichert hast, kannst du auf den Permalink direkt unter dem Seitentitel klicken, um wieder zur vorherigen Seite zurückzukommen.

Permalink im Editor

Bilder hochladen

Ohne Bilder sind auch die besten Texte nach einer Weile ziemlich langweilig. Um also mehr Pepp und Auflockerung in deine Texte zu bringen, öffnest du die Seite wieder im Bearbeitungsmodus wie in Schritt 2 oder Schritt 4 beschrieben.

Im Classic Editor klickst du zum Bilder hochladen ganz einfach auf den Button Dateien hinzufügen. 

Dateien hinzufügen

Damit öffnet sich ein neues Fenster und die bereits hochgeladenen Dateien aus deiner Mediathek werden dir angezeigt. Wechsle hier zu Dateien hochladen und wähle eine Datei von deinem Computer aus.

Dateien hochladen

Nach dem Hochladen klickst du auf den Button In die Seite einfügen. Bilder können in verschiedenen Größen eingefügt werden und z.B. links- oder rechtsbündig ausgerichtet werden, um den Text zu umfließen.

Die ganze Mediathek kannst du verwalten, in dem du im Backendbereich auf Medien -> Medienübersicht klickst.

Mediathek

Design auswählen

Womit sich bei WordPress mit Abstand am meisten Zeit vertrödeln lässt, ist die Wahl des Designs (Theme).
Ein Design bestimmt das Aussehen deiner Seite – wie Elemente angeordnet sind, welche Farben und Schriftarten verwendet werden, aber auch welche Elemente überhaupt auf der Seite vorhanden sind.
Mit den identischen Inhalten kann eine frisch installierte WordPress Seite z.B. so aussehen:

Du findest bei einer frischen WordPress Installation eine kleine Auswahl an vorinstallierten kostenlosen Themes, zwischen denen du hin- und herswitchen kannst.

Gehe dazu im Backend auf Design Themes und klicke auf das von die gewünschte Theme, und dann auf den Aktivieren Button. Beim Aufruf deiner Webseite siehst du dann direkt die Änderungen.
Theme Vorschau
Jedes Theme lässt sich auch noch weiter über den Customizer anpassen; häufig kann man hiermit das Banner, ein Logo, ein Headerbild etc. einstellen.
Viele Themes bringen zudem großartige Demo Inhalte mit, die du per Klick einfach nachinstallieren kannst. Die Demoinhalte zeigen dir nochmal genau, welche Sachen du wie mit dem Theme einstellen kannst.
Großartige kostenlose Themes sind z.B. Hello (Elementor), Astra oder Ocean WP.
Ansonsten arbeite ich mittlerweile nur noch mit dem Divi Theme, welches sehr einfach zu bedienen ist und wirklich keine Wünsche offen lässt.

 

Plugins installieren

Um WordPress von den Funktionen her zu erweitern, kannst. duals nächstes noch sogenannte Plugins installieren. Es gibt z.B. Plugins für ein Cookie Banner, für einen Online Kurs auf deiner Seite, für ein schnelleres Laden deiner Website und vieles mehr.

Eine ausführliche Anleitung mit meinen besten kostenlosen Pluginempfehlungen findest du in diesem Blogartikel.

Blog einrichten

Die beste Möglichkeit, um über Suchmaschinen gefunden zu werden UND das Vertrauen deiner BesucherInnen zu gewinnen ist ein Blog mit regelmäßigen Beiträgen über dich und deine Arbeit.

Um Blogbeiträge zu erstellen gehst du ganz ähnlich wie bei den Seiten vor. Allerdings musst du im Dashboard auf den Bereich Beiträge statt Seiten klicken. Am besten richtest du vorher auch Kategorien für deinen Blog ein, damit sich deine Beiträge besser einteilen und filtern lassen.

Wie genau du den Blog einrichtest und im Menü verlinkst zeige ich dir in diesem Beitrag.

WordPress Einführungsvideo

In diesem Video zeige ich dir das WordPress Dashboard und seine Funktionen:

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Divi Theme für WordPress – 12 überzeugende Vorteile

Divi Theme für WordPress – 12 überzeugende Vorteile

In meinen Anfängen mit WordPress habe ich das getan, was vermutlich die meisten tun, die ihre Website selbst erstellen wollen:
Ich habe mich durch die kostenlose Theme Bibliothek von WordPress getestet.
Viele Themes sahen in der Vorschau richtig genial aus, waren dann aber – auf meine mickrigen Inhalte bezogen – total öde und unspektakulär.
Bei einigen Themes habe ich mir dann die Mühe gemacht, mich etwas einzuarbeiten… doch da gingen die Probleme schon los:
  • viele der kostenlosen Themes sind nicht so gut dokumentiert
  • die Einstellungen sind entweder nicht ausreichend, um wirklich viel anzupassen, oder …
  • es sind sooo umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten vorhanden, dass man ewig braucht, um sich zurechtzufinden
  • viele Themes brauchen einige Plugins extra, um die in der Vorschau dargestellten Inhalte überhaupt so bieten zu können

Ich möchte gar nicht bestreiten, dass es auch einige Themes gibt, mit denen man ganz gute Ergebnisse erzielen kann – das kostenlose Astra Theme zum Beispiel oder das günstige Theme Soledad.
Allerdings habe ich 2020 eins der meistgenutzten Themes weltweit – das Divi Theme von ElegantThemes – getestet und dann auch gleich verstanden, warum es so häufig genutzt wird:

Es ist einfach (und) genial!

Ich stelle dir hier in Artikel einmal meine Lieblingsfeatures vor, die das Theme bietet.

Kein anderes Theme ist so einfach zu bedienen bei gleichzeitig so einem großen Funktionsumfang

Mit dem Divi Theme kannst du total einfach direkt auf der jeweiligen Seite die Inhalte einfügen und bearbeiten (schau dir dazu gern mein Einführungsvideo an oder probier es hier in der kostenlosen Live Demo selbst aus).
Es eignet sich somit auch perfekt für alle, die ihre WordPress Website selbst erstellen möchten und sich nicht davor scheuen, sich ein kleines bisschen reinzuarbeiten.
Die Einarbeitungszeit lohnt sich auf lange Sicht gesehen extrem (und ich kann dabei auch gern unterstützen).
Wenn du deine eigene Lizenz für Divi erwirbst, hast du außerdem Support von elegantThemes – und der ist richtig klasse! Sie schalten sich sogar wenn nötig auf deine Website drauf und beheben das Problem für dich.

Inhalte in Divi einfügen über Module

Um Inhalte auf deine Website einzufügen, hast du in Divi sogenannte Module zur Verfügung. Es gibt dort zum Beispiel Texte, Bilder, Buttons, Videos, Kundenstimmen (Testimonials), Akkordeons (aufklappbare Inhalte), Sounddateien, Newsletter Anmeldung, Kontaktformulare und viele viele mehr.
Sobald du den gewünschten Inhalt an der gewünschten Stelle platziert hast, kannst du ihn weiter anpassen – genau nach deinem Geschmack und natürlich immer mit genau deinem Branding (Farben, Schriften & Co.).

Voreinstellungen – Presets

Eins der coolsten Features in Divi überhaupt sind die sogenannten Presets, also sowas wie Voreinstellungen. Damit kannst du genau festlegen, wie zum Beispiel:

  • die Abstände einzelner Bereiche standardmäßig sein sollen
  • die Schriftgrößen bestimmter Überschriften sein sollen
  • die Hintergrundbilder bestimmter Elemente sein sollen
  • die Effekte, Schatten, Größen bestimmter Bilder sein sollen

und vieles vieles mehr. Du bearbeitest also ein Element (Text, Bild, Button, …) und legst bestimmte Eigenschaften fest.

Wenn du möchtest, dass alle Elemente des gleichen Typs dieselben Eigenschaften aufweisen, musst du hier nicht kompliziert jedes einzelne Element auf jeder einzelnen Unterseite bearbeiten (das mag vielleicht beim ersten Mal noch möglich sein, aber stell dir mal vor, du möchtest 2x, 3x etwas ändern … na dann Prost Mahlzeit!).

Mit den Presets legst du nun also die Voreinstellungen fest und kannst entweder festlegen, dass nur die Elemente, denen du die Voreinstellung zuweist, die gleichen Eigenschaften übernehmen. Und zwar praktischerweise immer, wenn du diese erneut überarbeitest. ODER du legst fest, dass deine Voreinstellungen komplett für alle gleichen Elemente auf deiner Website gelten.

Kleiner Disclaimer: Das kann auch ganz schön nach hinten losgehen, denn vielleicht wolltest du den rosa Herzchen Hintergrund doch nicht für jeden einzelnen Bereich auf deiner Website einstellen – mach also am besten immer vorher ein Backup, bevor du die Presets benutzt 🙂

Mehrfach genutzte (globale) Elemente

Super praktisch und von mir häufig genutzt sind globale Elemente. Du kannst damit zum Beispiel ein Newsletter Anmeldeformular, ein Kontaktformular, eine Autorenbox und vieles mehr erstellen und an verschiedenen Stellen einbetten.

Wenn du es dann an einer der Stellen änderst, wird es gleichzeitig überall angepasst. Spart unglaublich viel Arbeit – du musst nicht händisch in jede Seite rein, um Abstände, Tippfehler, Bild- und Textänderungen mühsam vorzunehmen.

Theme Builder

Für Fortgeschrittene, die mit Divi an die Grenzen stoßen, gibt es den Theme Builder. Wie der Name schon andeutet, kannst du dir damit so richtig individuell fast alles zusammenbauen, was du dir vorstellen kannst.

Du kannst individuelle Header und Footer erstellen, die du nach Belieben auf allen oder nur auf einigen Seiten anzeigen lässt. Du kannst die Blogartikel oder auch die Shopseiten (und vieles mehr) komplett indivuduell gestalten und anordnen.

Für so viel Freiheit benötigt man bei anderen Themes Programmierkenntnisse – mit Divi geht es ziemlich intuitiv und mit dem gleichen Divi Builder, den du auch für die normalen Seiten verwendest.

Divi Builder Übersicht

Hier zeige ich dir, wie du einen individuellen Header (oberen Bereich der Website) mit Divi erstellen kannst.

Landing Pages mit Divi einstellen

Der Begriff „Landing Pages“ wird ja mittlerweile teilweise für unterschiedliche Dinge verwendet. Ursprünglich gemeint ist damit eine Unterseite deiner Website, auf der das Menü oben und alle anderen „störenden“ Elemente ausgeblendet sind. Sinn und Zweck davon ist, dass der Besucher nur eine einzige Sache auf der Seite macht – in den allermeisten Fällen sich für einen Newsletter anmeldet oder etwas kauft. Bei den meisten Themes würdest du hierfür ein extra Plugin benötigen. Bei Divi kannst du ganz easy in den Seiten-Attributen „Blank Page“ einstellen und schon ist auf der Seite das Menü oben und der Footer unten ausgeblendet.

 

Landing Page Einstellung mit Divi

(vergiss in dem Fall nicht, dass du händisch noch einen Link zur Datenschutzerklärung und zum Impressum hinzufügen musst).

Mobile Version ist komplett anpassbar

Die Website auf dem Computer hübsch zu machen, ist ja schon die erste große Herausforderung. Doch häufig sieht dann die liebevoll erstellte Seite auf dem Tablet oder Handy ganz anders aus. Teilweise sind vielleicht Schriften auf einem Hintergrund nicht zu lesen oder überdecken Gesichter, Abstände sind zu groß und vieles mehr.

Bei Divi kannst du fast jede Einstellung separat fürs Tablet und Handy anpassen. Das allein ist schonmal super praktisch! Es geht allerdings noch weiter: Du kannst auch angeben, dass z.B. auf dem Handy ein ganz anderes Bild oder ein ganz anderer Text verwendet werden soll als auf dem Computer, oder sogar ein Bereich ganz ausgeblendet werden soll auf einem bestimmten Gerät.

Das nenne ich mal reponsiv!

Divi Bibliothek

Falls du schonmal mit dem Elementor PageBuilder gearbeitet hast, kennst du es vielleicht schon:

Du kannst auch mit Divi einzelne Elemente (Buttons, Textblöcke), größere Abschnitte oder auch ganze Seiten in der Bibliothek speichern. Auf die Bibliothek hast du Zugriff von allen anderen Unterseiten deiner Website aus und kannst die dort gespeicherten Vorlagen wiederverwenden.

Super ist auch die Möglichkeit, einzelne oder alle Elemente aus der Bibliothek zu exportieren, um sie als Backup zu verwenden oder auf einer anderen Website wieder zu importieren.

Du sparst viele Plugins

Bei vielen anderen Themes brauchst du für jede kleine Funktion wieder ein extra Plugin – für ein Kontaktformular, für die Newsletteranmeldung, für eine Bildergallerie, für hübsche Testimonials und und und.

Bei Divi hast du das alles schon direkt mit dabei und sparst dir so die Installation, Einrichtung und regelmäßige Aktualisierung vieler Plugins.

 

Divi Templates – Premium Layouts / Vorlagen

Falls du weder Zeit, Fähigkeiten oder Lust hast, dir ein professionelles Webdesign selbst zu erstellen, kannst du auf viele hundert kostenlose Layoutvorlagen zurückgreifen, die du dann natürlich noch weiter anpassen kannst (und solltest).

Ständig Verbesserungen & neue Funktionen

Da das Divi Theme ständig weiterentwickelt wird, kommen auch immer wieder richtig coole neue Funktionen hinzu – wie zuletzt die Background Patterns, mit denen man die Hintergründe von Bereichen ganz vielfältig gestalten kann und z.B. zusätzlich zu einem Bild auch Muster (patterns) hinterlegen und vielfältig anpassen kann.

Außerdem wurde im letzten Jahr auch noch viel an der Performance verbessert und als nächstes wird es wohl weitere Einstellungsmöglichkeiten für Verlaufshintergründe geben (ganz den aktuellen Trends angepasst).

Erweiterbarkeit durch Pakete

Für noch mehr Anpassungsmöglichkeiten, spezielle Effekte und Zusammenarbeit mit verschiedenen Erweiterungen (z.B. dem WooCommerce Shop für einen Online Shop, dem Events Kalender für Termine) gibt es die Möglichkeit, noch weitere Plugins dazu zu holen – teils kostenlos, größtenteils sehr günstig.

ElegantThemes hat hier selbst noch eine große Auswahl, es gibt allerdings auch externe Entwickler (z.B. Pee-Aye Creative), die Divi mit coolen Funktionen noch weiter aufwerten.

Gibt es auch Nachteile?

Vielleicht fragst du dich bei so vielen Vorteilen und coolen Features, ob es beim Divi Theme auch einen Haken gibt. Natürlich ist selten alles perfekt – so auch beim Divi Theme. Was hier in Zukunft noch besser werden darf:

  • wenn du richtig viele krasse Effekte nutzt oder auf die vorgefertigten Layouts zurückgreifst und diese extrem anpasst, kann die Website langsam werden
  • ein paar kleine Bugs (Fehler) im Divi Builder nerven manchmal bei der Arbeit – tippst du z.B. den Farbcode nicht schnell genug ein, wird das Feld von Divi einfach mit einem anderen Farbcode aufgefüllt. Ahhh soo unnötig! Ab und zu funktionieren auch die Formatierungen nicht. Da hilft im Notfall nur: Speichern, Seite schließen, neu aufrufen und nochmal versuchen. Meist geht dann alles wieder.
  • bei einigen wenigen Dingen sollte man vorsichtig sein – wenn du per Drag & Drop Elemente zurechtziehst, z.B. ein Bild weiter nach rechts verschiebst, trägt der Divi Builder im Hintergrund für dich ein, dass links vom Bild ein bestimmter Abstand sein muss. Das sieht dann vielleicht am Computerbildschirm ganz cool aus, auf dem Handy ist das Bild dann aber vermutlich stark verschoben oder im schlimmsten Fall nicht mehr zu sehen.

Zum Glück gibt es allerdings den fantastischen Divi Support, der mir bisher noch bei allen Schwierigkeiten weiterhelfen konnte. Für mich überwiegen auf jeden Fall ganz klar die Vorteile – vor allem der mega Funktionsumfang und die einfache Bedienung.

Insgesamt kann ich dir also nur sagen: Yes, Divi ist grandios und die erste Wahl, wenn du dir nicht sicher bist, welches Theme du verwenden sollst. Falls du es trotzdem erst einmal ausprobieren möchtest, bevor du es dir für ca. 250€ kaufst, schau doch mal, ob mein Schnupperangebot was für dich ist.

Die besten kostenlosen WordPress Plugins

Die besten kostenlosen WordPress Plugins

WordPress selbst bietet dir natürlich schon einige wichtige Features an – du kannst Texte und Bilder veröffentlichen, Kommentare schreiben und mit Themes das Design deiner Website anpassen.

Alle weiteren Funktionen – wie z.B. einen Newsletter, eine Cookie Abfrage, Sicherungsmöglichkeiten und vieles mehr – fügst du über sogenannte Plugins hinzu.

Ich bin generell ein Fan davon, nur so wenige Plugins wie nötig zu installieren. Weniger Plugins zu haben erhöht die Sicherheit (weniger Angriffsfläche) und Performance deines WordPress und hilft natürlich auch dabei, es übersichtlicher zu halten. Trotzdem gibt es wirklich hilfreiche Plugins, von denen ich dir hier meine kostenlosen Favoriten vorstellen möchte.

Neben den besten Plugins zeige ich dir in diesem Blogartikel auch, wie du Plugins überhaupt installierst und worauf du vor der Installation achten solltest.


 

Die folgenden Plugins kann ich dir sehr empfehlen und die meisten davon nutze ich selbst:

Elementor Pagebuilder zum Bearbeiten deiner Seiten

(Disclaimer: Nur benutzen, falls dein Theme keinen eigenen Pagebuilder mitbringt)

Elementor ist ein Pagebuilder in WordPress – und was für einer!
Mit ihm lassen sich selbst in der kostenlosen Version schon richtig großartige Seiten erstellen und zwar viel einfacher und schöner als mit dem vorinstallierten Block Editor von WordPress selbst.

Die Pro Version bietet für rund 50€/Jahr noch so viele extra Funktionen, dass alle Wünsche erfüllt werden. Du kannst z.B. vorgefertigte Layouts für ganze Seiten (z.B. eine „Über Mich“ Seite) importieren und musst dann auf der Seite nur noch deinen Text und deine Bilder einfügen.

Alle Elemente – Textblöcke, Bilder, Buttons, Newsletteranmeldungen und vieles mehr – lassen sich ganz einfach per Drag & Drop auf die Seite ziehen und vom Inhalt & Style her anpassen.

Einziger Nachteil (aller Pagebuilder) ist, dass es die Seite langsamer machen kann, wenn man exzessiv alles Mögliche an Features (aus)nutzt.

 

Fast alle WordPress Themes unterstützen Elementor (einige kostenpflichtige Themes kommen nur mit anderen Pagebuildern klar).

Auf die Website lassen sich einzelne Blöcke – Elemente (daher der Name) – per Drag & Drop hinzufügen, z.B. Überschriften, Text, Bilder, Buttons etc:

Die Inhalte der einzelnen Elemente lassen sich dann weiter bearbeiten und stylen:

Falls du also noch am Anfang stehst mit deiner Website oder noch gar keine Website hast, behalte Elementor auf jeden Fall im Hinterkopf und probier ihn doch mal aus!

Statify – für (minimalistische) datenschutzkonforme Besucherstatistiken

Wenn du umfangreiche Statistiken erfassen möchtest, ist das immer ein Fall für die „Datenschutzpolizei“.
Mit dem meistgenutzten Tool Google Analytics kann ziemlich viel gemessen werden – auf welchen Unterseiten der Besucher wie lange verweilt, von wo er kommt, mit welchem Gerät er unterwegs ist etc. – und vielen ist das zu viel (außerdem wird gerade heiß diskutiert, ob Google Analytics in Europa überhaupt noch legal genutzt werden darf – vermutlich eher nicht).

Mit dem kostenlosen Plugin Statify dagegen kannst du direkt in deinem WordPress Dashboard zumindest einmal grob sehen, wie viele Besucher du so hattest, welche Seiten sie bei dir aufgerufen haben (/ steht dabei für die Startseite) und von welchen Seiten (Quellen) sie zu dir gekommen sind.

Da Statify rein gar nichts an persönlichen Daten speichert, muss es auch nicht in der Datenschutzerklärung oder im Cookie Plugin erwähnt werden – sehr praktisch!
Ich nutze es für eine kurze Übersicht auch zusätztlich zu Google Analytics. Noch ein weiterer Vorteil: Bei Google Analytics werden nur die Besucher gezählt, die auch bei deinem Cookie Banner alle Statistik-Cookies akzeptiert haben. Bei Statify dagegen werden tatsächlich alle Besucher gezählt. Die große Schwester des Plugins – Statify – Extended Evaluation – fügt im WordPress Dashboard noch einen Menüpunt hinzu, unter dem du die Besucherstatistiken etwas ausführlicher (trotzdem noch recht minimalistisch) analysieren kannst.

EWWW Image Optimizer zum Verkleinern deiner Bilder

Dieses Plugin komprimiert deine hochgeladenen Bilder, damit sie weniger Speicherplatz wegnehmen und schneller geladen werden können.
Zum Komprimieren kannst du die Massenoptimierung über die Mediathek aufrufen:

Außerdem bietet das kostenlose Plugin eine Lazy Load Option – damit wird immer nur der Bereich deiner Website geladen, zu dem der Besucher gerade scrollt. Ein super Speed Booster!
Ich könnte noch viel mehr grandiose Features aufzählen – automatisches Skalieren auf eine bestimmte Maximalgröße, WebP Konvertierung (ein noch komprimierteres Bildformat), Entfernung von Metadaten, … – auf jeden Fall lohnt es sich, das Plugin zu nutzen, wenn du kein anderes Plugin zur Bildoptimierung einsetzt.
Hier die optimalen Einstellungen für maximale Verbesserung der Ladegeschwindigkeit deiner Website:


Kennst du den EWWW Image Optimizer schon, oder nutzt du etwas anderes zur Bildoptimierung? Weißt du, wie man das Plugin ausspricht? 😉

Broken Link Checker – funktionieren alle deine Links noch?

Mit dem Plugin „Broken Link Checker“ kannst du auf deiner Website ganz automatisch prüfen, ob Links zu internen oder externen Seiten nicht mehr funktionieren.

Es ist kostenlos und lässt sich so einstellen, dass deine ganze Website regelmäßig abgesucht wird (Standard: alle 72 Stunden und sobald ein neuer Link von dir auf einer Seite oder in einem Blogartikel eingetragen wird).

Du erhältst eine Benachrichtigung, falls etwas nicht mehr stimmt und kannst die Links direkt reparieren.

Denn kaputte Links sind nicht nur für deine Besucher ärgerlich – sie werden auch von Suchmaschinen abgestraft!

RankMath – damit deine Website besser bei Google gefunden wird

Mit RankMath kannst damit umfangreiche SEO Einstellungen für deine Website vornehmen, für jede Unterseite den „Schnipsel“ anpassen, mit dem sie in den Suchergebnissen (z.B. bei Google) angezeigt wird, und dir für Blogartikel zahlreiche Hilfestellungen anzeigen lassen – Textlänge, Beschreibungen für Bilder, Keywords und vieles mehr.

Hier mal ein Beispiel für einen Blogartikel mit Verbesserungsvorschlägen von RankMath:


Einzelne Unterseiten lassen sich auch von Suchmaschinen ausschließen, ohne dass du sie löschen musst (falls z.B. dein Impressum oder deine Newsletter „Danke für die Anmeldung“ Seite nicht unbedingt in Google erscheinen soll).

Die Pro Version bietet für rund 60€/Jahr (Stand März 2022) noch weitere Features wie z.B. die Überwachung von 500 Suchbegriffen für deine Website. Du kannst damit dann sehen, auf welcher Position deine Website für diesen Suchbegriff gelistet wird.

Falls du noch kein SEO Plugin verwendest, kann ich dir RankMath wärmstens empfehlen, auch schon in der kostenlosen Version!

Shariff Wrapper – zum Teilen deiner Blogartikel (und Seiten) auf Social Media

Normalerweise übertragen die Social-Media-Teilen-Buttons schon beim Aufrufen des Blogartikels Daten von dir (Nutzerverhalten) an die sozialen Netze. Shariff macht dies allerdings erst, wenn du aktiv auf den Teilen Button klickst.

Mit praktischen „Shortcodes“ (kleinen Textschnipseln) kannst du das Plugin auch nur unter einzelne Blogartikel einbauen, falls es nicht überall erscheinen soll.

Autoptimize – damit deine Website schneller geladen wird

Mit Autoptimize kannst du die Ladegeschwindigkeit deiner Website kostenlos verbessern.

Nur wenige Klicks machen schon einen merkbaren Unterschied aus.
Wenn du dir bei der Konfiguration nicht sicher bist, setze einfach die Haken bei:
* JavaScript-Code optimieren
* CSS-Code optimieren
* HTML-Code optimieren

Falls du kein anderes Plugin für LazyLoad verwendest, schalte im Reiter „Bilder“ auch den Punkt „Bilder verzögert laden“ an.

Am besten misst du mit den Google Page Speed Insights deine Ladegeschwindigkeit vor und nach der Optimierung und erfreust dich hoffentlich an einer schnelleren Website!

Mailpoet – für unkomplizierten Newsletterversand direkt aus dem WordPress Dashboard

Es ist blitzschnell direkt in WordPress integriert – du musst dich also nicht extra bei einem anderen Anbieter einloggen – und ganz einfach zu bedienen.

Bis zu 1000 Abonnenten zahlst du gar nichts, kannst dafür aber Grundfunktionen nutzen:

* Newsletter aus Vorlagen oder ganz neu per Drag & Drop erstellen
* Willkommenssequenzen (ab März 2022 leider nur noch in der Bezahlversion ab 8$/Monat nutzbar):

* automatisch neueste Blogbeiträge einfügen
* Analyse (wie viele haben den Newsletter geöffnet, wie viele haben geklickt und auf welche Links)
* Double Opt In
* eigene Anmeldeseiten, Dankeseiten, 
* wer die Mails nie öffnet wird automatisch nach einiger Zeit auf inaktiv gesetzt


Vorlagen für einen neuen Newsletter

In den Einstellungen lässt sich auch die Bestätigungsmail anpassen:


Falls du mit einem Newsletter starten möchtest und dich die großen, teuren Anbieter eher abschrecken, dann versuch es doch mal mit MailPoet! 🙂

404 Seite – Wenn ein Link nicht mehr funktioniert

Wenn ein Besucher einen abgelaufenen / fehlerhaften Link auf deiner Website aufruft, wird ihm eine Fehlerseite angezeigt. Standardmäßig ist die nicht besonders hübsch oder hilfreich, es steht dann dort:

Keine Ergebnisse gefunden
Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

Um den Text anzupassen und z.B. Links zu deinen wichtigsten Seiten anzubieten, damit Benutzer eher auf deiner Seite bleiben statt abzuwandern, kannst du das kostenlose Plugin „404 Page“ verwenden.

Schreib doch vielleicht etwas Witziges oder etwas, was deine Besucher neugierig macht, füge ein lustiges Bild von dir hinzu, einen Link zur Startseite und vielleicht zu deinen Blogartikeln und schon ist es gefühlt viel weniger schlimm, wenn man einen Link angeklickt oder eingegeben hat, der nicht funktioniert.

Hier mal 3 nette Beispiele von 404 Seiten:

airbnb.com:

xing.com:

rankingcoach.de:

Und, hat dich das auf eine gute Idee für deine eigene 404 Fehlerseite gebracht? 🙂

UpdraftPlus – für regelmäßige Sicherungskopien

Das Plugin UpdraftPlus ist hierfür bestens geeignet – du suchst dir aus, wie häufig Dateien und Datenbank gespeichert werden sollen und wohin genau und schon übernimmt es automatisch deine Sicherungen.
Im Notfall schreibst du einfach eine Sicherungskopie zurück und alles ist wieder gut!

Hier findest du hierzu eine ausführliche Anleitung inkl. Video zur Einrichtung.

WP SMTP – damit deine E-Mail nicht verloren gehen

E-Mails, die von deinem WordPress aus verschickt werden – z.B. über ein Kontaktformular, Benutzerregistrierung, Shop Verkauf etc. – werden standardmäßig von einer Funktion (PHP Mail) auf dem System deines Hostinganbieters verschickt.

Dies ist in vielen Fällen nicht korrekt konfiguriert, sodass E-Mails häufig im Spam Ordner landen oder gar nicht erst zugestellt werden können. Wenn du die Zuverlässigkeit der Mailzustellung erhöhen möchtest, kannst du das kostenlose Plugin WP Mail SMTP einrichten.

Du gibst hier einfach die E-Mail Zugangsdaten deiner Mailadresse ein (das ist sehr gut dokumentiert, ein Einrichtungsassistent unterstützt bei der Einrichtung) und schon werden die Mails aus WordPress heraus immer korrekt authentifiziert. Und du hast eine Sorge weniger 🙂

Viele der genannten Plugins bieten auch jeweils eine kostenpflichtige Version mit erweiterter Funktionalität an. In den meisten Fällen reichen die kostenlosen Varianten völlig aus.

Ein sehr wichtiges – kostenpflichtiges – Plugin ist eins für dein Cookie Banner. Da hier kein einfacher Hinweis „Ich nutze Cookies und wenn du auf der Seite bleibst, gehe ich von deinem Einverständnis aus“ erlaubt ist, empfehle ich dir auf jeden Fall in Borlabs Cookies oder in DSGVO Pixelmate (beide je 39€) zu investieren.

Wie installiere ich ein Plugin?

Kostenlose Plugins findest du direkt über die Suchfunktion auf der Plugins Seite in deinem WordPress Backend (Plugins -> Installieren). Hast du das gewünschte Plugin gefunden, klickst du erst auf Jetzt Installieren, danach auf Aktivieren.

Schau dir hier in einem kurzen Video an, wie du den Elementor Website Builder installieren kannst:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Kostenpflichtige Plugins musst du dir in der Regel auf der Herstellerseite herunterladen oder du bekommst sie per E-Mail zugeschickt. Die gespeicherte Datei kannst du dann über den Plugin hochladen Button hochladen und installieren. 

Worauf sollte ich bei Plugins achten?

 

Auf der Plugin Seite werden dir für jedes Plugin wichtige Informationen angezeigt:

  1. Ist das Plugin überhaupt mit deiner WordPress Version kompatibel?
  2. Wann wurde es zuletzt aktualisiert? Ist dies schon lange her, wird es vielleicht gar nicht weiterentwickelt, was sowohl vom Sicherheitsaspekt her schlecht ist, als auch bedeutet, dass entdeckte Bugs (Fehler) vermutlich nicht mehr behoben werden.
  3. Wie oft ist das Plugin im Einsatz (und wie gut wird es bewertet)? Ist es häufig installiert, kannst du davon ausgehen, dass es gut ist.

Hast du noch weitere Tipps für richtig gute, kostenlose Plugins? Dann lass mir gerne einen Kommentar da!