WordPress Glossar – alle wichtigen Begriffe rund um deine WordPress Website erklärt

WordPress Glossar – alle wichtigen Begriffe rund um deine WordPress Website erklärt

„Ich sollte bitte wo was? SFTP-Verbindung herstellen? Ein SSL Zertifikat einrichten?“ Falls du beim Lesen dieser Fragen auch nur Bahnhof verstehst, oder dir generell einen Überblick über die wichtigsten Begriffe rund um deine WordPress-Website verschaffen möchtest, habe ich hier ein Glossar für dich zusammengestellt.

Gibt es noch einen Begriff, den du vermisst? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Allgemeine Begriffe

CMS

steht für Content Management System, zu deutsch quasi ein „Inhaltsverwaltungssystem“. Früher musste jede einzelne Seite und Unterseite händisch am eigenen Computer in Code aufgeschrieben werden, die der Browser versteht. Und diese Seite musste dann nach jeder Bearbeitung neu auf den Webserver hochgeladen werden.

Mit der Einführung von CMS wurde es dann komfortabel – man hat eine richtige Eingabemaske, in der man direkt im Webbrowser Texte und Formatierungen einstellen kann (neben vielen anderen Features) und auch mit anderen gemeinsam an der Seite arbeiten kann. Außer WordPress gibt es z.B. noch Joomla, Typo3 und Drupal, um nur einige zu nennen.

CSS

CSS steht für Cascading Style Sheets, übersetzt also verschachtelte Stilvorlagen und ist eine Art Formatierungssprache (keine Programmiersprache) für Internetseiten.

Über CSS kannst du z.B. Schriften und Farben, aber auch Abstände, Schatten, Ränder und noch vieles mehr für bestimmte Bereiche und Elemente auf deiner Website einstellen.

Bei deiner WordPress-Website musst du in der Regel kein CSS händisch eingeben, sondern kannst über dein Theme (Begriffserklärung siehe unten) oder einen Pagebuilder alles so einstellen wie gewünscht. Falls du doch etwas noch spezifischer anpassen willst, gibt es in WordPress den sogenannten Theme Customizer, über den du immer ganz unten bei „Zusätzliches CSS“ noch etwas eintragen kannst.

Ein Beispiel für CSS Code wäre:

h1 {
  color: red;
}

Damit würdest du einstellen, dass alle Überschriften 1. Grades (h1, für heading 1) rot dargestellt wird.

Domain

Eine Domain, auch Webadresse genannt, ist der Name unter der deine Website erreichbar ist. Ein Domainname besteht normalerweise aus dem Namen selbst – z.B. google oder stefaniemotiwal – und einer Endung (Top-Level-Domain), also .de, .com, .at, etc. Du kannst eine Domain schon für wenige Euro jährlich bei einem Webhoster auf dich registrieren lassen.

FTP-Verbindung / SFTP-Verbindung

Wenn du WordPress bei einem einigermaßen modernen Webhoster nutzt, kannst du es meist mit wenigen Klicks automatisch installieren lassen und hast mit FTP & Co. nichts zu tun.

Falls das aber nicht der Fall ist und falls du mal Anpassungen an deinen Ordnern vornehmen musst oder z.B. Dateien ins Hauptverzeichnis deines Webservers hochladen musst (das kann z.B. bei der Authentifizierung für Google Analytics oder Pinterest der Fall sein), geht das via FTP.

FTP steht hierbei für File Transfer Protocol (das S bei SFTP für Secure, also quasi eine sicherere Variante von FTP). Du brauchst einfach nur ein Programm wie z. B. Filezilla und musst dort die Verbindungsdaten für deinen Webspace eingeben. Diese bekommst du bei deinem Webhoster. Wenn du eingeloggt bist, siehst du eine Ordnerstruktur – links von deinem Computer und rechts vom Webserver, wo du WordPress installiert hast. Du kannst dich dann ganz normal wie auf einem Computer selbst auch durchs Dateiverzeichnis navigieren, Dateien hochladen, verschieben, umbenennen und anpassen.

FTP Programm Filezilla

Auch wenn es auf den ersten Blick überwältigend aussehen mag, ist es im Grunde gar nicht so schwierig, sich damit zurechtzufinden 🙂

Homepage

Der Begriff „Homepage“ wird oft synonym für die komplette Website verwendet, bezeichnet streng genommen aber nur die „Home“ Seite, also die Startseite.

Hoster / Webhoster

Auch eine WordPress Website besteht letztlich aus Dateien und einer Datenbank. Da diese nicht von deinem Computer aus aufgerufen wird, muss sie irgendwo im Web gespeichert werden, damit man auf sie rund um die Uhr von überall aus zugreifen kann. Hier kommt ein Webhoster ins Spiel, der dafür hochleistungsstarke Computer (Server) bereitstellt, auf der deine Website gespeichert ist. Viele Webhoster bieten außerdem neben dem Webspace (Speicherplatz) auch gleich die Domain (Webadresse) mit an.

HTML

Hyper Text Markup Language ist eine „Sprache“ (nicht direkt eine Programmiersprache), mit der sich Internetseiten erstellen lassen. Über bestimmten Code – sogenannte Tags, die immer mit <Befehl> geöffnet und mit </Befehl> geschlossen werden, lässt sich eine Seite beschreiben. Mit <table> kann man eine Tabelle einfügen, mit <img> ein Bild usw. Die meisten Websites wurden früher rein mit HTML Code in Verbindung mit CSS erstellt – HTML bestimmt, welche Elemente an welcher Stelle auftauchen und CSS wie sie dann aussehen. Auch WordPress nutzt noch HTML und CSS, zusätzlich aber auch Programmiersprachen wie PHP und Javascript und eine Datenbank.

Responsive

Ob eine Website responsive („reagierend“) ist, besagt, ob sich ihre Darstellung auch an unterschiedliche Geräte – Handys, Tablets, verschiedene Bildschirmgrößen – anpasst. Du kennst sicher auch das Hamburger Menü mit den drei Strichen, welches in der Handyversion der meisten Websites automatisch erscheint. Aber auch andere Elemente im Layout werden (je nach Theme in WordPress) automatisch angepasst: Elemente, die am Computer nebeneinander stehen, werden auf dem Handy untereinander dargestellt.

Da Google mittlerweile nur noch anhand der mobilen Version von Websites entscheidet, wie gut sie in den Suchergebnissen auftauchen, ist es super wichtig, dass deine Website auch auf dem Handy glänzt und alles gut zu lesen und gut zu bedienen ist.

SEO

Search Engine Optimization, zu deutsch Suchmaschinenoptimierung, fasst die Optimierungsmöglichkeiten zusammen, durch die deine Website insgesamt und auch einzelne Seiten, Blogartikel etc. besser bei Suchmaschinen (meist Google) gefunden werden.

Zu SEO gehört zum Beispiel, dass deine Website technisch einwandfrei läuft und schnell geladen wird, aber vor allem auch, dass deine Inhalte dem Suchenden möglichst genau bei seiner Suchanfrage weiterhelfen. In meinem SEO Blogartikel habe ich die wichtigsten Schritte für die Suchmaschinenoptimierung zusammengefasst.

SSL-Verschlüsselung

Beim Surfen siehst du im Browser meist neben der Adresse so ein kleines Schloßsymbol. Es zeigt an, dass die Daten auf dieser Seite SSL verschlüsselt und eben nicht im Klartext übertragen werden. Dies ist mittlerweile aus datenschutzrechtlichen Gründen Pflicht und du kannst bei eigentlich allen Hostern SSL dazubuchen, wenn es nicht sowieso schon in deinem Tarif enthalten ist. Wie du das SSL Zertifikat für deine Website ganz einfach einrichten kannst, beschreibe ich in meinem SSL-Blogartikel.

Webseite

Der Begriff „Webseite“ wird im deutschsprachigen Raum oft synonym für die gesamte Website verwendet, bezeichnet aber eigentlich nur eine einzelne Unterseite, z.B. die Über mich Seite.

Website

Mit dem Begriff „Website“ wird im Gegensatz zu Homepage oder Webseite die komplette WebSITE inkl. aller Unterseiten, Blogartikel & Co. bezeichnet.

Webspace

Mit Webspace bezeichnet man den Ort, an dem die Daten deiner Website gespeichert sind. Das ist dann quasi der Festplattenspeicherplatz bei deinem Webhoster, der dir gegen Gebühren (oder Werbung) zur Verfügung gestellt wird und rund um die Uhr erreichbar ist.

WordPress

in 2003 ursprünglich als Blog Software auf den Markt gebracht, wurde es durch die stetige Weiterentwicklung so umfangreich, dass mittlerweile sogar rund 32% aller Websites weltweit (und 50% aller CMS Websites) mit WordPress gestaltet sind.

Begriffe innerhalb von WordPress

Customizer

Mit dem (Theme) Customizer kannst du in WordPress viele Grundeinstellungen vornehmen, die für alle Seiten gelten. Du kannst hier – je nachdem, welches Theme du verwendest – die Schriftarten, -größen, Farben, Buttonstyles, Blogartikeldarstellung und vieles mehr konfigurieren. Um den Customizer aufzurufen klickst du einfach im Dashboard auf Design → Customizer.

Dashboard

Das Dashboard ist sozusagen die Verwaltungszentrale von WordPress. Wenn deine richtige Website über www.beispiel.de aufzurufen ist, kannst du über www.beispiel.de/wp-admin zum Dashboard gelangen, musst dich hier einloggen und schon stehen dir alle Funktionen zur Verfügung: Seiten und Blogeinträge erstellen, Bilder hochladen, Plugins und Themes installieren und zahlreiche Einstellungen vornehmen.

Footer

Mit dem Footer ist der Fußbereich ganz unten auf allen Seiten gemeint. Hier findest du in der Regel das copyright, den Link zu Impressum und Datenschutzerklärung und gelegentlich eine Wiederholung der wichtigsten Menüpunkte oder weitere Inhalte wie eine Newsletteranmeldung, ein Kontaktformular oder Ähnliches.

Header

Mit dem Header wird der Kopfbereich einer Website bezeichnet, zu dem in der Regel auch das Logo, das Menü und der obere Inhaltsbereich zählen. Der Bereich, den man ganz oben sehen kann ohne überhaupt auch nur einmal zu scrollen heißt auch „above the fold“ – benannt nach den Zeitungen am Kiosk und dem Bereich, den man ohne die Zeitung zu falten (fold) direkt lesen kann.

Menü

Das Menü ist die Navigationsleiste, die sich auf fast jeder Website im oberen Bereich findet und auf die einzelnen Seiten oder Bereiche der Website verlinkt. Auf mobilen Endgeräten ist das Menü aus Platzgründen meist über drei Balken aufzuklappen (auch „Hamburger Menü“ genannt).

Pagebuilder

Wenn du WordPress fertig installiert und eingerichtet hast, geht es ans Erstellen oder Einfügen deiner eigentlichen Inhalte. Um die Texte, Bilder und Buttons so auf deine einzelnen Seiten zu bekommen wie du es dir wünscht, kannst du den vorinstallierten Gutenberg Editor nutzen. Über ein + Zeichen wählst du aus, welches Element (Überschrift, normaler Text, Bild) du als nächstes Einfügen möchtest.

Wenn dir das zu wenig ist, kannst du dir einen Pagebuilder – „Seitenbauer“ – installieren, mit dem das Einfügen der Inhalte noch viel fortgeschrittener funktioniert. Die bekanntesten hierbei sind Elementor, Divi, WPBakery (den ich persönlich furchtbar finde), SiteOrigin, Oxygen und Thrive Architect.

Einige Pagebuilder – wie der Divi Builder – sind beim Theme schon mit dabei und können nicht gewechselt werden.

Inhalte einfügen über den Divi Builder:

Plugin

WordPress selbst bietet nach der Installation nur grundlegende Funktionalitäten an; man kann Texte und Bilder einstellen und die Inhaltsbereiche ggf. etwas anpassen. Mit Plugins lassen sich in WordPress unzählige Funktionen hinzufügen: Galerien, Foren, Kontaktformulare, Online Shops, Newsletter, Social Media Icons, Statistiken, Cookie Banner und so weiter. Es gibt auch hier wieder kostenlose und kostenpflichtige Plugins. Kostenlose Plugins kannst du direkt über den Punkt „Plugins“ in deinem WordPress Dashboard installieren und aktivieren. Kostenpflichtige musst du erst kaufen und kannst sie dann über den Punkt „Plugins“ von deinem Computer aus hochladen. Im Blog stelle ich dir die besten kostenlosen Plugins vor.

Slider

Ein Slider ist ein Bereich, in dem die Inhalte – meist Grafiken mit Text – „weitergleiten“. Dies können z.B. Produkte, Infos oder Testimonials (Kundenstimmen) sein, die entweder automatisch nach einigen Sekunden getauscht werden, oder sich mit Pfeilen weiterklicken lassen. Auch wenn Slider oft „fesch“ aussehen, kosten sie einiges an Ladezeit und sind am Handy ggf. nicht direkt als Slider zu erkennen. Du solltest also gut abwägen, ob du auf einen Slider nicht verzichten kannst – gerade im oberen Bereich der Website.

Theme

Ein Theme bestimmt in WordPress sozusagen das Design deiner Seite. Es legt fest, wo welche Inhaltsbereiche dargestellt werden und in etwa wie sie aussehen, also quasi den groben Aufbau und Stil deiner Seite. Vieles lässt sich hier aber auch nachträglich noch weiter anpassen, meist über den Theme Customizer.

Es gibt unzählige kostenlose Themes, die größtenteils auch was hermachen. Activello, Cenote, Edge, OceanWP und Sela sind zum Beispiel gute kostenlose Exemplare.

Kostenpflichtige Themes findest du z.B. auf Themeforest (ca. 30-60$ plus MwSt.). Ich kann dir das meistgenutzte kostenpflichtige Theme Divi empfehlen (ca. 250$ plus MwSt. einmalig, oder 90$ plus MwSt. jährlich). Ein kostenpflichtiges Theme hat die Vorteile, dass es ständig weiterentwickelt wird und man Aktualisierungen zu Sicherheitslücken und für neue Features erhält, dass man Support bekommt, wenn man nicht weiter weiß, es eine gute Dokumentation zur Bedienung gibt und es meist optimiert ist für schnelles Laden und mobile Darstellung.

Widget

In WordPress gibt es sogenannte Widgets – das sind Inhaltsbereiche, die man fast beliebig mit Text, Bildern und Anderem füllen kann. Diese können an verschiedenen Positionen auftauchen, z.B. im Header (oben), an der Seite (dies ist gerade bei Blogs typisch), oder im Footer (unten). Im folgenden Screenshot siehst du, wo das Menü und die Widgets in einem typischen Blog z.B. angeordnet sein können.

Gibt es noch weitere Begriffe, die dir spanisch vorkommen? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

7 Gründe, warum du als Solopreneur*in unbedingt eine Website brauchst

7 Gründe, warum du als Solopreneur*in unbedingt eine Website brauchst

Du willst dein eigenes Business aufziehen und davon finanziell leben können, ohne dir ein neues Hamsterrad zu bauen?
Herzlichen Glückwunsch! 🙂 Da bist du in guter Gesellschaft.

Falls du jedoch glaubst, dass dafür einfach nur ein Instagram Kanal oder ein paar Pinterest Pins ausreichen, liegst du in 99,999% der Fälle leider falsch (ein paar wenige Ausnahmen gibt es immer, aber wir wollen hier mal realistisch bleiben).
Stattdessen ist deine Website eine langfristige, nachhaltige Investition in deinen beruflichen Erfolg – wollen wir wetten? 🙂

Ich zähle dir hier die wichtigsten Gründe auf, warum du auch JETZT noch auf eine Website als Basis für dein Business setzen solltest! 

 

Du kannst über Suchmaschinen gefunden werden

Der erste Punkt ist gleich der – meiner Meinung nach – Wichtigste: Menschen, die dich noch nicht kennen, können dich wie die Nadel im Internethaufen finden.

Und zwar (wenn du es einigermaßen geschickt anstellst) Menschen, die genau auf der Suche nach deiner Lösung zu ihrem Problem sind.

Wenn du wissen willst, wie du den Dichtungsring der Kaffeemaschine reparierst, oder dir ein bestimmtes Plugin in WordPress installierst, suchst du dann auf Instagram oder Facebook nach der Lösung? Da wäre es wohl ein großer Zufall, wenn du genau über DEN Inhalt stolperst, den du jetzt gerade unbedingt brauchst.

Suchst du allerdings nach einer Lösung für ein WordPress Problem und landest zufällig auf meiner Website, fühlst dich hier verstanden und trägst dich vielleicht sogar für den Newsletter ein, können wir viel zuverlässiger in Kontakt bleiben als über Instagram, LinkedIn & Co. – wo sich vielleicht auch viele deiner potentiellen Kund*innen gar nicht aufhalten? 

Wo wir auch gleich beim nächsten Punkt wären:

Du bist unabhängig von anderen Plattformen

Abgesehen davon, dass Plattformen kontrollieren, wem sie welchen Inhalt überhaupt ausspielen und deine Beiträge gar nicht allen angezeigt werden, die dir folgen, kann es natürlich jederzeit passieren, dass dein Konto einfach so gesperrt wird. Auf unbestimmte Zeit. Und dann?

Natürlich könnte es auch passieren, dass die Plattform abgeschaltet wird. Das ist zwar aktuell beim Meta Universum kaum vorzustellen, aber wer hätte es damals von den großen Netzwerken wie myspace und StudiVZ je gedacht? Wer weiß, ob Instagram beim aktuellen TikTok Trend noch ewig so bestehen bleibt? Und wie lange der LinkedIn Hype weiterwächst?

Ich mag in jedem Fall meine Unabhängigkeit und verlasse mich daher viel lieber auf mich selbst – und damit auf meine eigene Website. Falls im schlimmsten Fall mein Webhoster pleite macht, packe ich mein Backup und spiele es bei einem anderen Webhoster wieder ein.

Stefanie beim Website erstellen

Deine Website kann dir einige wichtige Aufgaben abnehmen

Was ich ja sehr an meiner Website schätze ist die Möglichkeit, dass sie rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr einige wichtige Aufgaben für mich übernimmt. Sie kann dir als Leser*in schonmal das Wichtigste vermitteln, was du über mich und mein Angebot wissen musst. Sie kann die Terminbuchung abwickeln und Produkte für mich verkaufen, auch wenn ich schlafe. Sie schickt dir automatisch ein Website Workbook, wenn du dich für meinen Newsletter einträgst.

Was macht Social Media für dich, wenn du nicht da bist?

Deine Website hilft dir beim Vertrauensaufbau

Oft unterschätzt ist die geniale Möglichkeit, mit Blogartikeln (oder auch Videos und Podcasts) zu helfen. Du kannst dein Wissen und deine Gedanken teilen, deine Leser*innen können dich besser kennenlernen und einschätzen, ob sie gern mit dir zusammenarbeiten würden oder ob es menschlich gesehen eher nicht passt.

Das ist nicht nur für sie super, sondern auch für dich – denn so kommen viel eher Kund*innen zu dir, mit denen die Zusammenarbeit richtig wertschätzend und harmonisch wird!

Deine Website – deine Inhalte

Das Urheberrecht an deinen Texten und Fotos gehört dir auf deiner Website ganz alleine! Das ist auf den Social Media Plattformen leider nicht so:

Facebook darf diese weltweit verwenden, verbreiten und auch an Dritte verkaufen, also kommerziell nutzen. Diesen Geschäftsbedingungen hast du mit deiner Anmeldung auf der Plattform bereits zugestimmt.“ (Quelle: sofatur-magazin)

Nicht so cool, oder? 

Außerdem bist du auf Instagram und Co. natürlich super eingeschränkt dabei, wie du was teilen kannst. Wenn potentielle Kund*innen durch dein Angebot stöbern wollen, müssten sie sich auf gut Glück durch gespeicherte Stories und Feed Beiträge suchen.

Auf deiner Website hingegen kannst du alles schön übersichtlich mit entsprechenden Informationen und z.B. auch Downloads, direkten Links zur Buchung etc. aufbereiten. 

Du hast die volle Kontrolle

Mit deiner Website hast du jederzeit im Griff, was du wie wo tust.

Du suchst dir z.B. einen Serverstandort in Deutschland aus und erstellst eine lupenreine Datenschutzerklärung, um auf der sicheren Seite zu sein. Du kannst dir ganz genau aussuchen, welche Dienste und von wem (z.B. in Bezug auf Besucherstatistiken, Kalenderbuchungen, Newsletteranbieter) du auf deiner Website einbinden und auf welche du verzichten möchtest.

Mit Mitgliederbereichen auf deiner Website kannst du zudem gezielt Informationen nur bestimmten Kund*innen zur Verfügung stellen.

Die Möglichkeiten bieten dir die sozialen Netzwerke und andere Kursplattformen in der Regel nicht, oder jedenfalls nicht in vollem Umfang.

 

Du wirst als Expert*in wahrgenommen

(Naja, zumindest wenn deine Website auch einen professionellen Eindruck macht 🙂 – falls das noch nicht der Fall ist, trag dich gern auf die Warteliste ein für mein Website Ready Programm)

Wolltest du schonmal mehr über jemanden wissen – z.B. nachdem du ein Interview gelesen oder eine Podcastfolge gehört hast – und hast die Person dann bei Google nicht gefunden? Oder nur den Link zum Facebook Profil?

Dann frag dich einmal selbst, ob das bei dir einen professionellen Eindruck hinterlässt, oder ob du lieber eine Website mit Fotos und Infos zur Person und zum Angebot gefunden hättest?

Eine Website bietet die perfekte Möglichkeit, mit deinem Fachwissen zu glänzen und zu zeigen, wie und wo du das gelernt hast, was du heute anbietest. Du kannst verlinken zu Gastartikeln und Interviews von und mit dir und die zufriedenen Kundenstimmen zeigen. Und über Blogartikel – siehe auch Punkt 4 – zeigen, was du über dein Fachgebiet weißt.

P.S.: Ich habe nichts gegen die sozialen Medien und empfinde sie als eine schöne Bereicherung, vor allem zum – wie der Name Soziales Netzwerk schon sagt – Netzwerken. Allerdings würde ich immer eine Website als Basis für dein Business empfehlen, welche du dann um ein bis zwei Netzwerke deiner Wahl erweitern kannst. 

 

Fallen dir noch weitere Gründe für eine Website ein? Teil sie doch mit uns in den Kommentaren!

Du hast noch keine Website oder eine, die nichts für dich tut? Dann buch dir gern ein unverbindliches Kennlerngespräch.

Die 20+ besten Tools und Links für deine Website

Die 20+ besten Tools und Links für deine Website

Egal an welchem Punkt du stehst – ob du erst über eine Website nachdenkst, schon aktiv dabei bist, sie zu erstellen, oder alles schon ready ist:

Es gibt da draußen richtig geniale Tools und Services, mit denen du deine Website analysieren, aufwerten und optimieren kannst. Ob aus dem Bereich Grafik oder Technik – ich habe hier einige meiner Lieblingstools und -links gesammelt, damit du für jeden Einsatzzweck gleich das passende Werkzeug hast.

Übrigens: Wenn der Link nicht im Text angegeben ist, bringt dich ein Klick auf die Überschrift direkt zur Website des Tools/Dienstes.

Website-System

WordPress.org

Hier kannst du dir WordPress – kostenlos – herunterladen, um es beim Webhoster deiner Wahl zu installieren. Viele Webhoster bieten auch direkt die Möglichkeit an, WordPress mit wenigen Klicks zu installieren – dann kannst du dir das Runterladen natürlich sparen.

WordPress.org ist nicht zu verwechseln mit wordpress.com, wo du dir erstmal ein kostenloses Konto anlegen und direkt loslegen kannst, später dann aber für das Hosting und extra Funktionen zahlen musst – und zwar wesentlich mehr als wenn du die erste Variante wählst.

wordpress.org - hier runterladen

wordpress.org – hier kannst du dir WordPress kostenlos herunterladen

wordpress.com

wordpress.com – hier kannst du WordPress direkt nutzen mit wordpress.com als (teurem und umständlichem) Webhoster.
Nicht zu empfehlen!

Grafiken

Bilddatenbanken

Bei der Vielzahl an Bilddatenbanken ist es gar nicht so leicht, eine Auswahl zu treffen. Meine liebsten sind momentan Canva (siehe nächster Punkt), pixabay, pexels, iStockPhoto für kostenpflichtige Stockfotos (und Stockvideos!) und rawpixel.
Rawpixel lässt sich nur mit englischen Suchbegriffen bedienen, allerdings haben sie etwas richtig Cooles im Angebot: PNG Elemente, die sich also schön frei „schwebend“ auf deiner Website einbetten lassen. Du kannst außerdem nach vielen Kriterien filtern.

Bitte prüfe in jedem Fall die Lizenzbedingungen, bevor du Grafiken auf deiner Website einbettest.

rawpixel beispiel

Suchbeispiel in der Bilddatenbank rawpixel

Canva

An Canva kommst du mittlerweile im Online Business gar nicht mehr vorbei. Mit dem Online Grafikprogramm kannst du so ziemlich alles erstellen, was du brauchst: Grafiken für deine Website und Social Media in allen Größen und Formen, Workbooks/ebooks, Flyer, Präsentationen, sogar Instagram Reels.

Mit unzähligen Vorlagen, Stockfotos, nutzbaren Elementen und der Möglichkeit, dein eigenes Branding (Schriften und Farben) zu definieren und in all deinen Grafiken zu nutzen, spart Canva unheimlich viel Zeit, ist super praktisch und dabei kinderleicht zu bedienen.

canva online grafikdienst

Der Startbildschirm in Canva zeigt schon, was das Tool alles kann

FireShot

Mit der Chrome Browser Erweiterung FireShot kannst du einen Screenshot (Bildschirmfoto) einer kompletten Website von ganz oben nach ganz unten machen – vieeel praktischer, als die Teile einzeln zu fotografieren. 

Fireshot erstellt auch aus den längsten Seiten einfach ein Bild

Tinypng.com

Mein fast täglich genutzter Panda-Begleiter darf hier natürlich nicht fehlen: Auf tinypng.com lädst du deine Bilder (bis 5 MB) hoch und dann komprimiert wieder herunter. Spart Speicherplatz und lädt schneller! Besonders für .png Dateien wirkt das Tool wahre Wunder. 

tinypng beispiel

Pflicht vor dem Hochladen deiner Bilder auf die Website: über tinypng.com verkleinern

Branding / Design

ColorZilla

Für den Browser Google Chrome gibt es super praktische Erweiterungen – wie zum Beispiel ColorZilla, eine Pipette, mit der du jede Farbe auf der aktuellen Website auslesen kannst. Dazu gibt es eine „Color History“, die deine vorher schon geprüften Farben speichert.

Ein einfacher Color Picker, damit du Farbcodes aus dem Web kopieren kannst

ColorSpace

Du hast dich in eine Farbe verliebt, die UNBEDINGT in dein Branding einfließen muss? Aber weißt jetzt gar nicht, welche Farben dazu gut passen könnten? Dann hat dein Suchen ein Ende: Geht auf die ColorSpace Website, gib die Farbe deiner Wahl ein und lass dir verschiedene passende Farbpaletten generieren.

Color Space Farbpalette

ColorSpace schlägt dir anhand deiner eingegebenen Farbe 25 ganz unterschiedliche Paletten vor – mal mit 4, mal mit 6 Farben. Da ist auf jeden Fall was für dich dabei!

 

Tint & Shade Generator

Beim Tint & Shade Generator trägst du einfach eine Farbe deiner Wahl ein (bzw. den Hex Code davon – das ist die eindeutige 6-stellige Farbnummer mit einem # davor). Für jede der eingetragenen Farben wird dann eine Abstufungsskala generiert, die du prima für z.B. hellere Hintergründe und Schattierungen verwenden kannst, ohne dass der gewählte Farbton nicht zu deinem Branding passt.

Ladegeschwindigkeit

Zum Thema Ladegeschwindigkeit habe ich hier schon einen ganzen Blogartikel veröffentlicht – warum sie so wichtig ist und wie du sie verbessern kannst.

An dieser Stelle zeige ich dir die Tools, die ich zur Analyse immer verwende. Damit kannst auch du ganz einfach und kostenlos prüfen, was sich an deiner Website noch beschleunigen lässt. (Falls du übrigens Hilfe dabei brauchst, das dann auch umzusetzen, habe ich ein Support Paket genau für diesen Fall entwickelt). 

Google Page Speed Insights

Mit den Page Speed Insights werden dir neben einer Punktzahl von 1-100 (wobei 100 die beste ist) auch Details zu sogenannten „Core Web Vitals“ angezeigt. Das sind Kriterien, die auch für dein Google Ranking wichtig sind und zum Beispiel besagen, ob sich beim Laden deiner Seite das Layout im oberen Bereich nochmal verschiebt (Cumulative Layout Shift (CLS), wie lange es dauert, bis du mit der Seite reagieren kannst (First Input Delay), bis erste Elemente sichtbar werden (First contentful paint) und anderes.

Außerdem werden dir ganz unten Verbesserungsvorschläge gegeben, damit deine Seite schneller, besser, stabiler laden kann.

Leider ist die Analyse hiermit nicht immer ganz einfach, aber ohne viel Hintergrundwissen kannst du zumindest schon eine ungefähre Einschätzung sehen und prüfen, ob du deine Bilder verkleinern solltest oder evtl. zu einem anderen Webhoster wechseln solltest.

page speed insights beispiel

Mit den Google Pagespeed Insights kannst du Details über das Laden deiner Website sehen

 

Pingdom Tools

Der Pingdom Website Speed Test zeigt dir dein Ladeergebnis in (amerikanischen) Schulnoten an. Die Ergebnisse sind weniger detailliert – und damit auch weniger kompliziert – als bei den Pagespeed Insights. Wundere dich übrigens nicht, falls die Ergebnisse etwas von den PSI abweichen und stelle bei der Analyse als „Test from“ Europa ein (falls du in Europa bist), da deine Ergebnisse sonst verfälscht werden können. 

pingdom tools beispiel

Analyse & Statistiken

Google Analytics

Auch wenn datenschutztechnisch noch nicht klar ist, wo genau die Reise hingeht (siehe z.B. hier), ist Google Analytics das aktuell beste Tool am Markt, wenn es um Besucheranalyse geht.

Du kannst hiermit nicht nur genau nachschauen, wie viele Besucher du in einem bestimmten Zeitraum hattest, sondern auch wie lange sie auf welcher Seite geblieben sind. Das hilft dir z.B. dabei, technische Fehler zu entdecken (längere Seiten auf denen jeder nach 1, 2 Sekunden abspringt sind evtl. fehlerhaft) und auch inhaltlich zu optimieren (damit die Verweildauer länger wird). Du kannst prüfen, wie viele deiner Besucher mit Mobilgeräten (Handy, Tablet) und wie viele mit Desktopgeräten auf deine Website kommen. Oder aus welchen Ländern die Besucher stammen.

Für Fortgeschrittene gibt es noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten, z.B. Conversion Tracking (wie viele bestimmte Aktionen auf welcher Seite ausgeführt werden), um diese gezielt zu verbessern. 

Wichtig für den aktuellen Einsatz von Google Analytics ist, dass du mit einem Cookie Banner die Möglichkeit bietest, das Tracking abzulehnen. Klickt der Besucher also auf „Alle Cookies verweigern“, wird er einfach gar nicht gezählt. Außerdem musst du Google Analytics in deiner Datenschutzerklärung erwähnen und einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag mit Google abschließen. Selbst dann ist jedoch die Nutzung momentan rechtlich noch umstritten.

google analytics beispiel

So kann die Auswertung deiner Besucher mit Google Analytics zum Beispiel aussehen

Google Search Console

Die kostenlose Google Search Console solltest du unbedingt mit deiner Website verheiraten. Hier hast du datenschutztechnisch überhaupt nichts zu befürchten, kannst aber ebenfalls sehen, wie viele Besucher deine Website hat.
Außerdem wird dir angezeigt (und du bekommst sogar eine E-Mail zugeschickt), wenn es laut der Konsole Fehler auf deiner Website gibt – Buttons zum Beispiel zu dicht beieinander liegen, um anklickbar zu sein. Dieser Fehlerbericht ist zwar nicht immer ganz zuverlässig und schlägt manchmal falschen Alarm, kann aber in vielen Fällen hilfreich sein.

Sehr praktisch ist auch der „Performance“ Bereich – dort wird dir angezeigt, für welche Suchworte deine Website in Google angezeigt wurden – und wie häufig. Und wie oft dann darauf geklickt wurde.

Bei „Removals“ kannst du angeben, dass bestimmte Unterseiten aus dem Google Index vorübergehend entfernt werden sollen. Alles in allem findest du hier also viele nützliche Funktionen für Website Administratoren. 

google search console beispiel

Übersicht der Google Search Console mit vielen nützlichen Funktionen für Website Administratoren

Suchmaschinenoptimierung

Wenn du ernsthaft (und nicht nur zufällig) bei Google gefunden werden möchtest, kommst du um eine Keyword Recherche nicht drum herum. Keyword steht hier einfach für den Suchbegriff, der aus mehreren (long tail) oder einem (short tail) Suchwort bestehen kann.

Tipps und mehr Details zur Suchmaschinenoptimierung findest du in diesem Blogartikel.

Keywords finden / analysieren

Mit Keyword Recherchetools kannst du z.B schauen,

  • wie häufig der Suchbegriff überhaupt bei Google eingegeben wird
  • wie groß hier die Konkurrenz ist / wie schwierig es ist, bei Google ganz oben zu landen
  • ob es alternative Begriffe gibt, die vielleicht größere Chancen auf Erfolg haben

 

Die beiden beliebtesten Tools zum Starten sind ubersuggest oder kwfinder.

Beide Tools sind kostenpflichtig und bieten verschiedene Preismodellen an. Ich selbst nutze ubersuggest mit einer lebenslangen Lizenz und bin ganz zufrieden mit den gebotenen Möglichkeiten.

So sieht eine Ergebnisseite in ubersuggest aus. Du siehst z.B. Statistiken zum gesuchten Keyword (wie häufig wird es gesucht, wie schwierig wird es, hierfür auf einem guten Platz zu  landen) und Content-Ideen dazu, wie du das Keyword gleich in schöne Blogartikel einbauen kannst (bzw. wie die Konkurrenz das gemacht hat). 

Super interessant ist die Analyse mit dem Tool answerthepublic. Für deinen Suchbegriff erstellt es eine Art Mindmap, in der die Äste gebündelte Frageworte / Präpositionen darstellen und die Zweige die kompletten Fragen. So kannst du sehen, auf welche Fragestellungen du z.B. mit einem Blogartikel antworten kannst. 

Answerthepublic sortiert die Keywords in eine Art Mindmap

Mit dem digitalen Unternehmer Ranking Check kannst du prüfen, ob du für ein ganz bestimmtes Keyword schon in den Top 100 bei Google landest – und falls ja, an welcher Stelle.

der digitale unternehmer ranking check

Selbsterklärend, kostenlos und praktisch: Der Google Ranking Check von derdigitaleunternehmer.de

Einen ausführlichen Testbericht über 55 kostenlose SEO-Tools findest du hier

Website (seotechnisch) analysieren

Mit Seobility kannst du bereits in der kostenlosen Version einige praktische Funktionen nutzen.

Für die Bereiche Technik & Meta, Struktur und Inhalt gibt es konkrete Verbesserungsvorschläge für deine Website aus (Achtung: Du musst dich hier nicht an alles halten, was vorgeschlagen wird!). Und z.B. für bis zu 10 Keywords kannst du wöchentlich eine Benachrichtigung erhalten, an welcher Position du damit stehst. 

seobility tool

Seobility hilft auch schon in der kostenlosen Version dabei, deine Website SEO technisch zu verbessern

Responsive Check

Mit den folgenden Tools kannst du prüfen, wie wie gut deine Seite für Mobilgeräte optimiert ist.

 

Am I Responsive

Hier wird nichts analysiert, aber deine Website wird auf verschiedenen Geräten direkt im Browser angezeigt. Du kannst hier sogar alles bedienen und z.B. auf dem winzigen Handy mal scrollen, Buttons anklicken etc. Ganz praktisch, um direkt live zu erleben, ob alles funktioniert.

amiresponsive

Auf Amiresponsive kannst du deine Website auf allen 4 Geräten direkt im Browser testen. 

Mobile Friendly Test

Beim mobile friendly test von Google wird dir deine Website nicht mobil angezeigt, sondern als Text ausgegeben, ob alles passt. Falls nicht, gibt es auch direkt Verbesserungsvorschläge. Dir wird auch angezeigt, ob deine Seite aktuell von Google „gecrawlt“ werden kann, also ganz normal im Index landet und somit in die Suchergebnisse eingeht.

Wenn du die Google Search Console eingerichtet hast, kannst du direkt unten zum entsprecehenden Mobilbereich in der Search Console wechseln. 

mobile friendly test

Der mobile friendly test zeigt dir direkt, ob noch etwas auf deiner Website für Moblgeräte optimiert werden muss

Datenschutz

e-recht24.de*

Hier kannst du dir kostenlos das Impressum generieren lassen und kostenpflichtig (z.B. mit einer Monatsmitgliedschaft) die Datenschutzerklärung.

Als Mitglied hast du außerdem Zugriff auf einen Projekt Planer, in dem du die von dir generierten Rechtstexte (auch z.B. für Facebook) speichern und im HTML-Format oder als PDF Datei für deine Website und anderen Kanäle runterladen kannst.

In der Wissensdatenbank findest du viele Artikel zur aktuellen IT-rechtlichen Lage und kannst dir bei Interesse auch Webinare zu bestimmten Themen anschauen.

Der e-recht24.de Projekt Planer für all deine Rechtstexte. 

Im Wissensbereich und bei den Webinaren hast du zudem viele weitere Infomöglichkeiten zu deinen relevanten Themen. 

Ich hoffe, dass dir das ein oder andere Tool gute Dienste leistet. 

Schreib mir gern in die Kommentare, welches du am liebsten nutzt und ob du noch einen Tipp hast, der hier noch fehlt. 

WordPress & Divi Einstellungen im Überblick

WordPress & Divi Einstellungen im Überblick

Hast du schonmal etwas vergessen bei dem du dir im Vorfeld 1000% sicher warst, dass du dich auf jeden Fall dran erinnern würdest?

Im Studium habe ich besonders gern in Perl und PHP programmiert. Jedes Mal wurde uns eingebläut, unbedingt im Code zu kommentieren, was genau die einzelnen Abschnitte machen, was wir uns dabei gedacht haben.

Jedes einzelne Mal wusste ich ganz genau, dass ich mich selbstverständlich noch in ein paar Wochen an alles erinnern würde. Weil es ja so absolut logisch war.

Und dann, 2 Monate später? Habe ich mir den Code angeguckt und er sah aus, als hätte ihn jemand anderes geschrieben. 

Mit WordPress ist das genauso!

Falls du die Einstellungen nicht regelmäßig (am besten täglich) anpasst, erinnerst du dich vermutlich nach ein paar Monaten nicht mehr daran, wo genau du nochmal die Seitenleiste anpassen kannst und an welcher Stelle sich die Logohöhe verändern lässt.

In diesem Blogartikel habe ich die wichtigsten Einstellungen von WordPress mit dem Divi Theme zusammengefasst und wo du sie finden kannst. 

Du kannst dir außerdem das „Cheat Sheet“ als Grafik herunterladen und bei Bedarf immer nachschauen, wo du was ändern kannst. 

WordPress Divi Einstellungen Übersicht

Leider gibt es bei WordPress ein paar Einstellungen, die man an verschiedenen Stellen finden kann. Klar ist das einerseits praktisch, andererseits kann das aber auch sehr verwirrend sein.

Ich hab die Haupteinstellungen, die du brauchen wirst, in die folgenden Kategorien eingeteilt:

  • WordPress Dashboard
  • (Theme) Customizer
  • Divi visueller Builder
  • Divi Theme Optionen
  • Divi Theme Builder

 

Wenn wir das Ganze in Ruhe durchgehen, wird hoffentlich etwas mehr klar, wo man was einstellen kann 🙂

WordPress Dashboard (Administrationsbereich)

Was du UNBEDINGT kennenlernen solltest, wenn du irgendwas mit WordPress machen möchtest, ist das WordPress Dashboard. Du kannst es öffnen, in dem duhinter deine Webadresse „wp-admin“ anhängst und dann mit deinen Benutzerdaten einloggst. 

Dein Dashboard ist deine Zentrale für die gesamte Verwaltung und du kannst darüber fast alles einstellen:

  • Blogkategorien einrichten
  • Blogartikel schreiben
  • Seiten erstellen und füllen
  • Plugins (für weitere Funktionen) installieren
  • Themes (für das Design) installieren und einrichten
  • Benutzer einrichten oder löschen

und vieles mehr. 

WordPress Dashboard - so sieht es aus

Die nachfolgenden Bereiche kannst du auch über das WordPress Dashboard aufrufen, sie sind aber so umfangreich, dass ich sie separat vorstelle. 

(Theme) Customizer

Ein Theme in WordPress ist größtenteils für das Layout und Design deiner Website verantwortlich. 

Wenn du ein Theme installiert hast, musst du es noch an deine Bedürfnisse anpassen und deine Farben, Schriften und viele weitere Dinge einstellen. Das geschieht über den sogenannten Theme Customizer, den du über das Dashboard aufrufen kannst unter Design Customizer.

Theme Customizer für Einstellungen

Was genau du einstellen kannst, unterscheidet sich je nach Theme.

Im Divi Theme,  mit dem ich fast ausschließlich arbeite, kannst du z.B.:

  • Allgemeine Einstellungen (Website Namen, Untertitel, Favicon, Breite der Seite, Schriftarten)
  • Header & Navigation (für Menü und Logo)
  • Footer (für den Fußbereich unten)
  • Buttons (wie genau sollen sie aussehen)
  • Blog (wie sollen Beiträge formatiert sein)
  • Mobile Designs (generelle Einstellungen)
  • Farbschemas (nicht wirklich benötigt)
  • Menüs (solltest du lieber einstellen über Dashboard Design Menüs)
  • Widgets (solltest du lieber einstellen über Dashboard ➞ Design ➞ Widgets)
  • Homepage-Einstellungen (soll auf deiner Startseite eine bestimmte Seite erstcheinen oder einfach die letzten Blogbeiträge)
  • Zusätzliches CSS (falls du für deine Seite manuelle Formatierungen einfügen möchtest)

einstellen.

Divi visueller Builder

Der visuelle Builder ist das Herzstück von Divi. Du kannst damit direkt „live“ deine Seiten bearbeiten – das heißt, du siehst während der Bearbeitung, wie das Endergebnis auch aussehen wird. 

Um den visuellen Builder aufzurufen musst du in WordPress eingeloggt sein – das siehst du an der schwarzen Bearbeitungsleiste, die dann oben auf deiner Website eingeblendet wird. (Falls sie nicht erscheint, musst du dich über dein Dashboard einloggen, siehe erster Abschnitt bei „WordPress Dashboard“.)

Auf der entsprechenden Seite, die du bearbeiten möchtest, klickst du oben auf „Visuellen Builder aktivieren“. Dadurch öffnet sich der Bearbeitungsmodus und du kannst direkt damit loslegen, die Inhalte anzupassen. 

im nachfolgenden Video zeige ich dir, wie das geht: 

 

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Divi Optionen

Als wäre das alles nicht schon genug Auswahlmöglichkeit, gibt es auch noch die Divi Optionen. 

Du erreichst sie über das Dashboard ➞ Divi ➞ Theme-Optionen. 

divi theme optionen

In den Divi Optionen kannst du viele allgemeine Einstellungen vornehmen, die direkt die Inhalte mit Divi betreffen, z.B. das Bloglayout und Seitenlayout und spezifische Einstellungen für die Ladegeschwindigkeit, Suchmaschinen und Integration mit anderen Plugins durchgehen. 

Hier lädst du außerdem das Logo hoch (in diesem Blogartikel zeige ich ausführlich, wie und worauf du achten musst) und kannst deine Social Media Kanäle im Footer verlinken. 

Divi Theme Builder

Für Fortgeschrittene, die mit ihrer Website an ihre Grenzen stoßen, empfiehlt sich der Theme Builder.

Du kannst ihn aufrufen über Dashboard ➞ Divi ➞ Theme Builder.

Hier hast du maximale Flexibilität für die Gestaltung der Inhalte und Designs und kannst:

  • deinen Header mit Logo und Menü
  • deinen Inhaltsbereich
  • deinen Fußbereich

komplett individuell gestalten (mit dem visuellen Divi Builder, den ich weiter oben vorgestellt habe). 

Divi Theme Builder

Der Divi Theme Builder bietet zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Einzelne Vorlagen lassen sich auch deaktivieren.

 

Statt nur dein Logo und das Menü in den Header einzufügen, wie es der Standard ist, könntest du auch noch einen Button ins Menü einfügen, Text und Bilder und alles, was der visuelle Divi Builder hergibt.

Zusätzlich kannst du auch noch einstellen, dass das selbst gebraute Menü nur auf bestimmten Seiten oder nur bei bestimmten Blogartikeln sichtbar ist. 

Für einige Plugins bietet der Divi Builder noch zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, so kannst du z.B. einen Shop mit WooCommerce oder buchbare Events mit dem Events Manager genau nach deinen Wünschen darstellen.  

Ein unglaublich powervolles Tool!

Im Video hierunter zeige ich dir, wie du dein Menü individuell mit dem Divi Theme Builder erstellen kannst:

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Bist du dir unsicher, ob WordPress das Richtige für dich ist?

Hast du noch kein WordPress mit dem beliebten Divi-Theme (fürs Design) und möchtest das Ganze für dich fix und fertig eingerichtet für 3 Monate ausprobieren? Inkl. einer Website-Vorlage und 2 Einführungsvideos, die dir die ersten Schritte mit WordPress und Divi zeigen? Da hab ich was für dich 🙂 

Divi Theme für WordPress – 12 überzeugende Vorteile

Divi Theme für WordPress – 12 überzeugende Vorteile

In meinen Anfängen mit WordPress habe ich das getan, was vermutlich die meisten tun, die ihre Website selbst erstellen wollen:
Ich habe mich durch die kostenlose Theme Bibliothek von WordPress getestet.
Viele Themes sahen in der Vorschau richtig genial aus, waren dann aber – auf meine mickrigen Inhalte bezogen – total öde und unspektakulär.
Bei einigen Themes habe ich mir dann die Mühe gemacht, mich etwas einzuarbeiten… doch da gingen die Probleme schon los:
  • viele der kostenlosen Themes sind nicht so gut dokumentiert
  • die Einstellungen sind entweder nicht ausreichend, um wirklich viel anzupassen, oder …
  • es sind sooo umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten vorhanden, dass man ewig braucht, um sich zurechtzufinden
  • viele Themes brauchen einige Plugins extra, um die in der Vorschau dargestellten Inhalte überhaupt so bieten zu können

Ich möchte gar nicht bestreiten, dass es auch einige Themes gibt, mit denen man ganz gute Ergebnisse erzielen kann – das kostenlose Astra Theme zum Beispiel oder das günstige Theme Soledad.
Allerdings habe ich 2020 eins der meistgenutzten Themes weltweit – das Divi Theme von ElegantThemes – getestet und dann auch gleich verstanden, warum es so häufig genutzt wird:

Es ist einfach (und) genial!

Ich stelle dir hier in Artikel einmal meine Lieblingsfeatures vor, die das Theme bietet.

Kein anderes Theme ist so einfach zu bedienen bei gleichzeitig so einem großen Funktionsumfang

Mit dem Divi Theme kannst du total einfach direkt auf der jeweiligen Seite die Inhalte einfügen und bearbeiten (schau dir dazu gern mein Einführungsvideo an oder probier es hier in der kostenlosen Live Demo selbst aus).
Es eignet sich somit auch perfekt für alle, die ihre WordPress Website selbst erstellen möchten und sich nicht davor scheuen, sich ein kleines bisschen reinzuarbeiten.
Die Einarbeitungszeit lohnt sich auf lange Sicht gesehen extrem (und ich kann dabei auch gern unterstützen).
Wenn du deine eigene Lizenz für Divi erwirbst, hast du außerdem Support von elegantThemes – und der ist richtig klasse! Sie schalten sich sogar wenn nötig auf deine Website drauf und beheben das Problem für dich.

Inhalte in Divi einfügen über Module

Um Inhalte auf deine Website einzufügen, hast du in Divi sogenannte Module zur Verfügung. Es gibt dort zum Beispiel Texte, Bilder, Buttons, Videos, Kundenstimmen (Testimonials), Akkordeons (aufklappbare Inhalte), Sounddateien, Newsletter Anmeldung, Kontaktformulare und viele viele mehr.
Sobald du den gewünschten Inhalt an der gewünschten Stelle platziert hast, kannst du ihn weiter anpassen – genau nach deinem Geschmack und natürlich immer mit genau deinem Branding (Farben, Schriften & Co.).

Voreinstellungen – Presets

Eins der coolsten Features in Divi überhaupt sind die sogenannten Presets, also sowas wie Voreinstellungen. Damit kannst du genau festlegen, wie zum Beispiel:

  • die Abstände einzelner Bereiche standardmäßig sein sollen
  • die Schriftgrößen bestimmter Überschriften sein sollen
  • die Hintergrundbilder bestimmter Elemente sein sollen
  • die Effekte, Schatten, Größen bestimmter Bilder sein sollen

und vieles vieles mehr. Du bearbeitest also ein Element (Text, Bild, Button, …) und legst bestimmte Eigenschaften fest.

Wenn du möchtest, dass alle Elemente des gleichen Typs dieselben Eigenschaften aufweisen, musst du hier nicht kompliziert jedes einzelne Element auf jeder einzelnen Unterseite bearbeiten (das mag vielleicht beim ersten Mal noch möglich sein, aber stell dir mal vor, du möchtest 2x, 3x etwas ändern … na dann Prost Mahlzeit!).

Mit den Presets legst du nun also die Voreinstellungen fest und kannst entweder festlegen, dass nur die Elemente, denen du die Voreinstellung zuweist, die gleichen Eigenschaften übernehmen. Und zwar praktischerweise immer, wenn du diese erneut überarbeitest. ODER du legst fest, dass deine Voreinstellungen komplett für alle gleichen Elemente auf deiner Website gelten.

Kleiner Disclaimer: Das kann auch ganz schön nach hinten losgehen, denn vielleicht wolltest du den rosa Herzchen Hintergrund doch nicht für jeden einzelnen Bereich auf deiner Website einstellen – mach also am besten immer vorher ein Backup, bevor du die Presets benutzt 🙂

Mehrfach genutzte (globale) Elemente

Super praktisch und von mir häufig genutzt sind globale Elemente. Du kannst damit zum Beispiel ein Newsletter Anmeldeformular, ein Kontaktformular, eine Autorenbox und vieles mehr erstellen und an verschiedenen Stellen einbetten.

Wenn du es dann an einer der Stellen änderst, wird es gleichzeitig überall angepasst. Spart unglaublich viel Arbeit – du musst nicht händisch in jede Seite rein, um Abstände, Tippfehler, Bild- und Textänderungen mühsam vorzunehmen.

Theme Builder

Für Fortgeschrittene, die mit Divi an die Grenzen stoßen, gibt es den Theme Builder. Wie der Name schon andeutet, kannst du dir damit so richtig individuell fast alles zusammenbauen, was du dir vorstellen kannst.

Du kannst individuelle Header und Footer erstellen, die du nach Belieben auf allen oder nur auf einigen Seiten anzeigen lässt. Du kannst die Blogartikel oder auch die Shopseiten (und vieles mehr) komplett indivuduell gestalten und anordnen.

Für so viel Freiheit benötigt man bei anderen Themes Programmierkenntnisse – mit Divi geht es ziemlich intuitiv und mit dem gleichen Divi Builder, den du auch für die normalen Seiten verwendest.

Divi Builder Übersicht

Hier zeige ich dir, wie du einen individuellen Header (oberen Bereich der Website) mit Divi erstellen kannst.

Landing Pages mit Divi einstellen

Der Begriff „Landing Pages“ wird ja mittlerweile teilweise für unterschiedliche Dinge verwendet. Ursprünglich gemeint ist damit eine Unterseite deiner Website, auf der das Menü oben und alle anderen „störenden“ Elemente ausgeblendet sind. Sinn und Zweck davon ist, dass der Besucher nur eine einzige Sache auf der Seite macht – in den allermeisten Fällen sich für einen Newsletter anmeldet oder etwas kauft. Bei den meisten Themes würdest du hierfür ein extra Plugin benötigen. Bei Divi kannst du ganz easy in den Seiten-Attributen „Blank Page“ einstellen und schon ist auf der Seite das Menü oben und der Footer unten ausgeblendet.

 

Landing Page Einstellung mit Divi

(vergiss in dem Fall nicht, dass du händisch noch einen Link zur Datenschutzerklärung und zum Impressum hinzufügen musst).

Mobile Version ist komplett anpassbar

Die Website auf dem Computer hübsch zu machen, ist ja schon die erste große Herausforderung. Doch häufig sieht dann die liebevoll erstellte Seite auf dem Tablet oder Handy ganz anders aus. Teilweise sind vielleicht Schriften auf einem Hintergrund nicht zu lesen oder überdecken Gesichter, Abstände sind zu groß und vieles mehr.

Bei Divi kannst du fast jede Einstellung separat fürs Tablet und Handy anpassen. Das allein ist schonmal super praktisch! Es geht allerdings noch weiter: Du kannst auch angeben, dass z.B. auf dem Handy ein ganz anderes Bild oder ein ganz anderer Text verwendet werden soll als auf dem Computer, oder sogar ein Bereich ganz ausgeblendet werden soll auf einem bestimmten Gerät.

Das nenne ich mal reponsiv!

Divi Bibliothek

Falls du schonmal mit dem Elementor PageBuilder gearbeitet hast, kennst du es vielleicht schon:

Du kannst auch mit Divi einzelne Elemente (Buttons, Textblöcke), größere Abschnitte oder auch ganze Seiten in der Bibliothek speichern. Auf die Bibliothek hast du Zugriff von allen anderen Unterseiten deiner Website aus und kannst die dort gespeicherten Vorlagen wiederverwenden.

Super ist auch die Möglichkeit, einzelne oder alle Elemente aus der Bibliothek zu exportieren, um sie als Backup zu verwenden oder auf einer anderen Website wieder zu importieren.

Du sparst viele Plugins

Bei vielen anderen Themes brauchst du für jede kleine Funktion wieder ein extra Plugin – für ein Kontaktformular, für die Newsletteranmeldung, für eine Bildergallerie, für hübsche Testimonials und und und.

Bei Divi hast du das alles schon direkt mit dabei und sparst dir so die Installation, Einrichtung und regelmäßige Aktualisierung vieler Plugins.

 

Divi Templates – Premium Layouts / Vorlagen

Falls du weder Zeit, Fähigkeiten oder Lust hast, dir ein professionelles Webdesign selbst zu erstellen, kannst du auf viele hundert kostenlose Layoutvorlagen zurückgreifen, die du dann natürlich noch weiter anpassen kannst (und solltest).

Ständig Verbesserungen & neue Funktionen

Da das Divi Theme ständig weiterentwickelt wird, kommen auch immer wieder richtig coole neue Funktionen hinzu – wie zuletzt die Background Patterns, mit denen man die Hintergründe von Bereichen ganz vielfältig gestalten kann und z.B. zusätzlich zu einem Bild auch Muster (patterns) hinterlegen und vielfältig anpassen kann.

Außerdem wurde im letzten Jahr auch noch viel an der Performance verbessert und als nächstes wird es wohl weitere Einstellungsmöglichkeiten für Verlaufshintergründe geben (ganz den aktuellen Trends angepasst).

Erweiterbarkeit durch Pakete

Für noch mehr Anpassungsmöglichkeiten, spezielle Effekte und Zusammenarbeit mit verschiedenen Erweiterungen (z.B. dem WooCommerce Shop für einen Online Shop, dem Events Kalender für Termine) gibt es die Möglichkeit, noch weitere Plugins dazu zu holen – teils kostenlos, größtenteils sehr günstig.

ElegantThemes hat hier selbst noch eine große Auswahl, es gibt allerdings auch externe Entwickler (z.B. Pee-Aye Creative), die Divi mit coolen Funktionen noch weiter aufwerten.

Gibt es auch Nachteile?

Vielleicht fragst du dich bei so vielen Vorteilen und coolen Features, ob es beim Divi Theme auch einen Haken gibt. Natürlich ist selten alles perfekt – so auch beim Divi Theme. Was hier in Zukunft noch besser werden darf:

  • wenn du richtig viele krasse Effekte nutzt oder auf die vorgefertigten Layouts zurückgreifst und diese extrem anpasst, kann die Website langsam werden
  • ein paar kleine Bugs (Fehler) im Divi Builder nerven manchmal bei der Arbeit – tippst du z.B. den Farbcode nicht schnell genug ein, wird das Feld von Divi einfach mit einem anderen Farbcode aufgefüllt. Ahhh soo unnötig! Ab und zu funktionieren auch die Formatierungen nicht. Da hilft im Notfall nur: Speichern, Seite schließen, neu aufrufen und nochmal versuchen. Meist geht dann alles wieder.
  • bei einigen wenigen Dingen sollte man vorsichtig sein – wenn du per Drag & Drop Elemente zurechtziehst, z.B. ein Bild weiter nach rechts verschiebst, trägt der Divi Builder im Hintergrund für dich ein, dass links vom Bild ein bestimmter Abstand sein muss. Das sieht dann vielleicht am Computerbildschirm ganz cool aus, auf dem Handy ist das Bild dann aber vermutlich stark verschoben oder im schlimmsten Fall nicht mehr zu sehen.

Zum Glück gibt es allerdings den fantastischen Divi Support, der mir bisher noch bei allen Schwierigkeiten weiterhelfen konnte. Für mich überwiegen auf jeden Fall ganz klar die Vorteile – vor allem der mega Funktionsumfang und die einfache Bedienung.

Insgesamt kann ich dir also nur sagen: Yes, Divi ist grandios und die erste Wahl, wenn du dir nicht sicher bist, welches Theme du verwenden sollst. Falls du es trotzdem erst einmal ausprobieren möchtest, bevor du es dir für ca. 250€ kaufst, schau doch mal, ob mein Schnupperangebot was für dich ist.

Theme Customizer (in WordPress) übernimmt die Einstellungen nicht – was tun?

Theme Customizer (in WordPress) übernimmt die Einstellungen nicht – was tun?

Wenn du regelmäßig mit WordPress arbeitest und mehr machst als einfach nur Texte und Bilder einzustellen, triffst du früher oder später auf Fehler, Bugs, Probleme, Herausforderungen. (Oder wie auch immer du es nennen magst, wenn etwas nicht so funktioniert wie du es möchtest.)

Ein unglaublich nerviger Fehler, der mir erst kürzlich untergekommen ist:

Wenn der Theme Customizer, in dem du Einstellungen wie Schriftart, Farben, Logo etc. für dein WordPress Theme vornimmst, deine Änderungen zwar anzeigt, aber sie dann beim Speichern nicht übernommen werden.

 

Einstellung für das Veröffentlichen prüfen

Nachdem ich alles was mir einfiel ausprobiert und das halbe Internet leergesucht habe (auf deutsch und englisch wohlgemerkt) fand ich durch Zufall die wohl einfachste Lösung:

Neben dem Veröffentlichen Button für die Einstellungen gibt es ein Zahnrad. Und hinter diesem unscheinbaren Zahnrad verbirgt sich die Möglichkeit, umzustellen, dass die Änderungen nicht direkt veröffentlicht, sondern erstmal nur als Entwurf gespeichert werden. Quasi genau wie sich dies auch bei WordPress Seiten und Beiträgen machen lässt: 

Falls dies aus Versehen auf Speichern umgeschaltet wurde, werden die Änderungen nicht veröffentlicht, egal, wie oft du den Veröffentlichen Button drückst. 

Plugins deaktivieren

Falls dies bei dir nicht der Fall war, ist es an der Zeit, auf ausführliche Fehlersuche zu gehen. Als erstes empfehle ich immer, ein Backup zu erstellen (z.B. mit dem Plugin Updraft Plus), damit du zur Not alles wieder rückgängig machen kannst, was du jetzt anstellst. 

Danach deaktivierst du am besten einmal alle Plugins und prüfst, ob der Fehler immer noch auftritt. Ist das nicht der Fall? Okay super, dann verursacht scheinbar eins der Plugins den Fehler. Dann kannst du ein Plugin nach dem anderen wieder aktivieren und jeweils testen, ob sich die Customizer Änderungen speichern lassen oder nicht. Sobald es nicht mehr funktioniert, hast du das schuldige Plugin gefunden und kannst dich nach einer Alternative dafür umschauen. 

Theme prüfen

Falls deine Plugins nicht für den Fehler verantwortlich sind, könntest du als nächstes ein anderes Theme aktivieren. Hierfür nutzt du am besten eins der standardmäßig mitinstallierten, schlanken Themes, z.B. Twenty Twenty. Lassen sich. die Theme Customizer Änderungen jetzt speichern? Dann liegt der Fehler in deinem Theme und du müsstest dich ggf. an die Entwickler wenden, wenn du für dein Theme einen Supportvertrag hast. 

Notlösung

Weitere Hinweise habe ich auf mögliche Datenbankfehler gefunden. Dass man z.B. in der wp_options Tabelle den Primärschlüssel nochmal neu setzen müsste in einigen Fällen. Diese und viele weitere „Bastellösungen“ würde ich dir an dieser Stelle jedoch nicht empfehlen.

Wenn also die vorher vorgeschlagenen Aktionen nicht geholfen haben gibt es noch die Möglichkeit, WordPress komplett neu zu installieren und deine alten Einstellungen, Seiten und Beiträge zu exportieren und zu importieren. Über Werkzeuge -> Daten exportieren lassen sich deine Beiträge, Seiten und Bilder exportieren. Über Plugins wie z.B. Customizer export/import kannst du auch die Einstellungen aus deinem Theme Customizer exportieren.

Wie genau du für den kompletten Export und Import deines WordPress am besten vorgehst, erfährst du in einer der nächsten Anleitungen 🙂