Diese Tools nutze ich als Selbständige im Online-Business

Diese Tools nutze ich als Selbständige im Online-Business

Zu Beginn deiner Selbständigkeit bist du höchstwahrscheinlich erstmal völlig überwältigt von den

  • 1000 Möglichkeiten, die sich dir bieten (neben der freien Zeiteinteilung meine ich hier vor allem auch deine Zielgruppe, deine Angebotspalette, deine Content-Strategie (wie sollen neue Menschen auf dich aufmerksam werden),
  • 1000 ToDos (Gewerbe anmelden, Bankkonto eröffnen, Steuernummer beantragen, Website erstellen, E-Mail einrichten, …)
  • 1000 Fragezeichen  (womit soll ich bloß anfangen? Wie soll ich mich und mein Business nennen? Wie geht das mit der Website?)
  • und 1000 Tools, die du dir anschauen könntest.

Da ich dir in diesem Blogartikel nicht mit ALL diesen Punkten ausführlich helfen kann, möchte ich dir die Tools und Dienste vorstellen, die ich im Online-Business nutze. Das heißt mit 1:1 Arbeit, Selbstlernkursen, Gruppenprogrammen und Newsletter.

Was ich als Selbständige im Online-Business nutze:

Tools, Dienste und Anbieter rund um meine Website

Webhoster

All-Inkl* nutze ich schon seit 2005 für alle meine Domains und fast alle meine Kundinnen und bin super zufrieden.

Website-System: WordPress

Als Theme kommt mir nur noch das Divi-Theme* ins Haus, welches gleich den powervollen Divi-Builder als Pagebuilder mitbringt.
Wenn es unbedingt ein kostenloses Theme sein muss, empfehle ich Astra oder OceanWP – und würde dann den Elementor als Pagebuilder nutzen.

Die folgenden Plugins nutze ich für meine WordPress Website:

  • All In One WP Security als Sicherheitsplugin (bietet z. B. auch 2-Faktor Verifizierung)
  • Bloom – für Popups und Slide-Ins zur Newsletteranmeldung
  • Borlabs Cookie Banner – für die Cookie Einwilligung
  • Broken Link Checker – benachrichtigt mich per E-Mail falls ein Link auf meiner Website nicht mehr funktioniert
  • Classic Editor – mit diesem super einfachen Editor schreibe ich die meisten meiner Blogartikel
  • Divi Lightbox for Images – damit sich Bilder wunderhübsch in einem extra Fenster öffnen
  • Easy Table of Contents – damit du in meinen Blogartikeln ein schönes Inhaltsverzeichnis angezeigt bekommst
  • EWWW Image Optimizer – für Bildkomprimierung und Lazy Load (macht die Website schneller)
  • Koko Analytics – probiere ich momentan als Analysetool
  • Limit Login Attempts Reloaded – verhindert Brute-Force Angriffe auf meine Website, bei dem Angreifer versuchen, sich als Administrator einzuloggen
  • OMGF – damit die Google Schriften dsgvo-konform eingebunden sind
  • RankMath als SEO Plugin, damit ich z.B. die Meta Angaben für Blogartikel anpassen kann
  • Statify – ein dsgvo-konformes Mini-Analyseplugin, welches direkt im WordPress Dashboard zeigt, wie viele Besucher welche Seiten aufgerufen haben und von wo sie kamen
  • UpdraftPlus – für ein wöchentliches Backup
  • WP Armour – damit ich keine Spam-Mails und Kommentare mehr bekomme – es wirkt Wunder!
  • WP Rocket* – damit meine Website wesentlich schneller geladen wird
  • WPS Hide Login – damit du dich in meinem WordPress nicht mit https://stefaniemotiwal.de/wp-admin (Standard) einloggen kannst, sondern mit einer ganz verstecken anderen Adresse (die niemand jemals erraten würde)
  • Yoast Duplicate Post – um mit einem einfachen Klicke Seiten oder Blogbeiträge zu duplizieren

Die folgenden Plugins (und Dienste) nutze ich für meine Kursplattform in WordPress:

  • bei digistore24 habe ich meine Programme angelegt, sodass diese darüber gekauft werden können
  • das digimember Plugin sorgt dann in Verbindung mit digistore24 dafür, dass bestimmte Seiten in WordPress – je nach gekauftem Programm – für den jeweiligen Benutzer freigeschaltet werden
  • das learndash* Plugin nutze ich als Kursplattform. Hier kannst du Inhalte in Kurse, Lektionen und einzelne Themen einsortieren, kannst Material anhängen und deinen Fortschritt festhalten (Lektionen als „erledigt“ markieren etc.)

Tools und Dienste rund um mein Business

Diese Tools nutze ich für mein Gruppenprogramm

Facebook für die Gruppenbetreuung und den Austausch untereinander

Google Forms für Umfragen (Feedback, Zufriedenheit) und um Aufgaben einzuschicken (z. B. Website-Text für Feedback)

Zoom für alle Meetings – Q&A Sessions und Expertinnensessions

Diese Tools nutze ich für meine Planung

Notion – um alle meine ToDos nach Kalenderwochen und Themen geteilt schön festzuhalten

Trello – um z.B. wiederkehrende Prozesse schön säuberlich zu dokumentieren und abzuarbeiten

chatGPT – um generell mehr Ordnung und Struktur zu haben und für Brainstorming bei neuen ideen

Diese Tools nutze ich für mein Marketing

Active Campaign für alle nicht händischen E-Mails – also meine Newsletter, die Mails, die nach dem Kauf eines Produktes ankommen und die wöchentlichen Kurs-E-Mails an meine Teilnehmerinnen

Instagram – nutze ich sporadisch für Beiträge und Stories

Youtube – nutze ich für Anleitungen zu WordPress und dem Divi-Theme

Facebook (Meta) Ads vor Kurslaunches

Diese Tools nutze ich für meine Grafiken

Canva – DAS Tausendsassa für alle Grafiken – seien es die Bilder für die Website, die sich zurechtschneiden oder einrahmen lassen, PDFs für meine Freebies, Werbeanzeigen, (Info-)Grafiken und Workbooks für meine Kurse, Blogvorschaubilder oder auch Präsentationen. Canva lässt sich für alles nutzen und auch prima mit anderen teilen.

TinyPNG.com – Website für die Komprimierung von Bildern

Diese Tools nutze ich für meine Buchhaltung

Lexoffice – damit verbuche ich alle Zahlungsein- und ausgänge und schreibe meine Rechnungen

N26 für mein Businesskonto. Hier nutze ich ein Unterkontenmodell und verteile die Einnahmen prozentual, um z. B. auch Geld für die Steuern, Investitionen, Gewinn etc. zurückzulegen. Für mehr Infos dazu kann ich dir das Buch „Profit first“ von Mike Michalowicz ans Herz legen.

Technik:

Macbook Pro (I LOVE)

FiFine Mikrofon für vieeeel besseren Sound in den Meetings und bei Videoaufnahmen (hat so um die 35 Euro gekostet).


Und jetzt bist du gefragt: Auf welches Tool kannst du nicht verzichten? Was empfiehlst du jedem weiter?

Jahresrückblick 2023 – Das war so nicht geplant!

Jahresrückblick 2023 – Das war so nicht geplant!

Was für eine schöne Gelegenheit, ein aufregendes Jahr abzuschließen: Der Jahresrückblick. Hier nehme ich mir Gelegenheit, das Jahr zu reflektieren, zu feiern, was super lief, zu beklagen, was nicht so gut lief und einen Ausblick für 2024 zu machen. Komme gern mit auf diese Reise und teile in den Kommentaren den Link zu deinem Jahresrückblog. 

Let’s begin

Wie gern würde ich schreiben, dass ich all meine Ziele aus 2022 in diesem Jahr umgesetzt habe, total erleuchtet und erfolgreiche Millionärin geworden bin.

Ganz so war es dann aber doch nicht.

Was aus meinen 2022-er Plänen geworden ist, was in 2023 alles los war und warum ich auch ohne Millionenbusiness glücklich bin, erfährst du im Jahresrückblick 2023.

Mein Rückblick auf meine eigenen 2022-Ziele

In meinem Jahresrückblick 2022 habe ich mir am Ende Ziele gesetzt, die ich in diesem Jahr erreichen wollte. In der folgenden Liste gehe ich 3 davon durch und schaue, was daraus geworden ist: 

  • Ziel 1: Meine Angebote optimieren

In dem Bereich habe ich im Grunde drei Extrarunden mit Schleife gedreht, mehrfach doch nochmal neue Produkte und Ideen aus dem Boden gestampft und bin am Ende bei meinen 3 Kernangeboten gelandet, die ich in 2024 auch so beibehalten und ausbauen werde:

Außerdem findest du als Miniprodukt noch mein Workbook „Website-Texte leicht gemacht„.

Eine Idee steht noch in den Sternen für 2024: Der Divi-Powerkurs (Hier kannst du dich unverbindlich auf die Warteliste eintragen), der dich von 0 zum Divi-Poweruser macht, mit richtig coolen PuzzleVorlagen und fortgeschrittenen Bedienmöglichkeiten, die Zeit sparen und mega Ergebnisse bringen.

Zu allen anderen Programmen, Workshops und Kursen habe ich Goodbye gesagt. Was gar nicht so leicht war – ich bin eher der Typ „Hey, ich hab da eine gute Idee, ich mache direkt einen Kurs dazu“.

  • Ziel 2: Website Ready 1-2x launchen. 

Im April 2023 ging das Website Gruppenprogramm in die 2. Runde 🙂 Das Ziel habe ich also mit 1 Launch geschafft.

  • Ziel 3: Kundenstimmen zeigen

Yes, das hat ganz gut geklappt – ich habe fleißig Kundenstimmen gesammelt und mehr und mehr auf meinen Unterseiten eingebaut. Insbesondere für meinen Kurs „Weekend Website“ findest du jetzt gaaanz viele positive Nachrichten und fertige Websites. Ich bin so stolz auf meine Teilnehmerinnen 😍. Außerdem habe ich konkret nach konstruktivem Feedback gefragt und überarbeitet, was noch verbessert werden konnte.

Mein Jahresrückblick 2023

Thema 1: Umzug

Ähm…. man sollte meinen, dass es nach 17 Umzügen dann auch irgendwann mal genug ist. Aber im Mai haben wir beschlossen, doch noch mal umzuziehen – gleich in ein anderes Bundesland – sodass mein Mann die Möglichkeit hat, täglich ins Büro zu fahren statt ausschließlich im Home Office zu arbeiten. Mir hat das nicht nur die Gelegenheit gegeben, ein wunderschönes Homeoffice zu beziehen (nicht mehr aus dem Schlafzimmer arbeiten – yeah), sondern auch im eigenen Garten Unkraut jäten zu können – was für ein Luxus! Trotzdem ist es natürlich nicht ganz so leicht, liebgewonnene Freundinnen hinter sich zu lassen.

Neben ausgedehnten Reisen ins Ausland (auf meiner Wunschliste steht Südamerika, Kanada, Neuseeland, aber auch in Indien wollen wir endlich mal was anderes als immer nur Neu Delhi sehen) bleiben wir jetzt aber „erstmal“ hier, damit vor allem auch die Kinder richtige Wurzeln aufbauen können. Die Nähe zu vielen großen Städten ist super praktisch, so gibt es auch vielfältige Möglichkeiten und Angebote – ich war z. B. direkt mal auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober. 

Thema 2: Einzelsupport

Die Dienstleister*innen unter euch werden es kennen: Einen guten Teil seiner Zeit ist man eigentlich nur damit beschäftigt, E-Mails und weitere Anfragen zu beantworten. Bei mir kommen fast täglich Fragen rein im Stil von „Das funktioniert bei mir nicht – kannst du mir nur ganz kurz sagen, was ich machen könnte?“. Und im Grunde möchte ich ja echt immer allen gern helfen – aber das war einfach irgendwann zeitlich nicht mehr drin. Ich habe meinen Support also nach mehreren Versuchen mit unterschiedlichen Formaten (Pakete, Einzelstunden, Flatrates etc.) abgegeben und empfehle nur für einzelne Stunden gern WordPress-VAs, die dir hier weiterhelfen können. Das hat mir viel Freiraum und Kapazitäten gegeben, um mich mehr um längerfristige Unterstützung kümmern zu können, die dann in fast allen Fällen auch nachhaltig bessere Ergebnisse bringt. 

Thema 3: Business-Buddies

In diesem Jahr habe ich eeeeendlich zum ersten Mal jemanden aus der Online Business Welt live und in Farbe getroffen – und zwar gleich 2 Frauen! Zuerst war es die Copywriterin Nadja Hinz in Köln, dann SEO-Expertin Jane von Klee in Leipzig.

Jane und ich in Leipzig

Auch sonst entstanden einige Kooperationen, Zusammenarbeiten und neue gemeinsame Ideen. 

Ich war zum Beispiel zu Gast im Podcast bei Business-Mentorin Katharina Lewald – du kannst dir hier die Folge auf Spotify anhören:

und habe bei Sonja Mahr, Mentorin für Marketingtexte und Sichtbarkeitsmut, einen Gastartikel veröffentlicht: 9 Usability-Tipps für eine verkaufsstarke Website

Bei Funnel-Expertin Michelle Karnolz (Marketing mit Michelle) durfte ich in ihrer Membership eine Masterclass zum Thema Ladegeschwindigkeit geben und bei Katharina Nahm (Launch Mentorin) eine Masterclass zu WordPress mit dem Divi-Theme.

Außerdem war mein Kurs „Weekend Website“ im she-preneur Bundle mit dabei und ich habe einen 60 Sekunden Impuls beim Mompreneurs Summit beisteuern dürfen.

 

Thema 4: Unfreiwillige Auszeiten

Der letzte Winter ging so weiter wie der vorherige aufgehört hat: Eigentlich war fast immer mindestens einer krank (oder der Kindergarten zu). Was sich gar nicht weiter tragisch anhört, wenn man keine Kinder hat, ist mit zwei kleinen Kindern (da noch 2 und 4) eine krasse Herausforderung. Fast den ganzen Winter über (von Oktober bis Mai) konnte ich im Grunde nur die 1:1 Aufträge abarbeiten – oft in abendlichen Überstunden – alles Weitere wie Marketing, Blogartikel, Newsletter, Social Media und neue Dinge testen wurde auf „später mal“ aufgeschoben. Dass die Selbständigkeit so nicht so viel Spaß macht (und ganz schön anstrengend wird), kannst du vielleicht nachvollziehen. Eine Konsequenz daraus kannst du in Thema 6 nachlesen. 

Thema 5: Eigenen Weg finden

Ui was habe ich hier gestruggelt. Wo viele zuallererst sich selber fragen und auf ihr Bauchgefühl hören, war mein Standardweg: Hey, ich erzähle das erst einmal allen, die ich kenne und höre mir an, was sie mir raten. Doch gerade jetzt zum Ende des Jahres hin habe ich auch den Mut gefunden, auch mich zu hören – ohne mich vor anderen dafür rechtfertigen zu müssen. Ich darf Entscheidungen für mich treffen. So, jetzt ist es raus.

Und das gilt nicht nur für mein Privatleben, sondern vor allem auch im Business. Unterschiedliche Businesscoaches werden dir unterschiedliche Dinge empfehlen – eine riet mir „Mache nur ein Kernprodukt und eine Mini Produktleiter“, eine andere „Mache nur regelmäßig kleine neue Workshops“. Komplett andere Herangehensweise, komplett andere Strategie, die erfordert wird. Indem ich dann endlich mal mich selbst gefragt habe, wurde klar: Einige, wenige Produkte, die sinnvoll aufeinander aufbauen. Alles andere kommt als kostenloses Wissen in den Blog und auf Youtube. Das Gute ist ja: Falls das jemandem nicht passt, gibt es noch unzählige andere Webdesigner*innen, die es anders machen.

Übrigens bin ich nach wie vor der Meinung, dass du ohne Investitionen viel viel langsamer vorankommst. Oft siehst du deine eigenen „Bottlenecks“ nicht so gut wie es jemand von außen sehen kann. Ähnlich wie ein Coach oder Therapeut oft viel besser von außen Impulse geben kann, die dich weiterbringen, ist das auch im Business unfassbar wichtig. Ob es nun um Mindset, Strategie oder konkrete Tipps geht – mit Unterstützung geht alles leichter! Aber wichtig ist eben auch, hier die Richtige zu finden und trotzdem zu hinterfragen, ob das zu dir passt oder nicht.   

Thema 6: Neuer Job

Auch wenn ich nach meiner Kündigung letzten Oktober einige Monate komplett selbständig war, habe ich mir nach dem Umzug in die Nähe von Frankfurt wieder einen neuen Job (in Teilzeit) gesucht. Dies hatte tatsächlich vor allem private Gründe (unter anderem Thema 4, aber nicht nur – dazu vielleicht mal mehr im nächsten Jahresrückblick).

Mit der Situation Angestelltenjob und Selbständigkeit bin ich aktuell super glücklich – es gibt mir eine unheimliche Freiheit, meine Entscheidungen momentan völlig ohne Druck treffen zu können.

Dass es nicht am fehlenden Umsatz lag, kannst du z. B. in der Podcastfolge hören, in der ich auch unter anderem von meinen Erfahrungen mit dem Programm „Grow with Joy“ von Katharina Lewald berichte: 

Thema 7: Kinder – Freiräume

Wer mir schon länger folgt und vielleicht auch mein Mamas Dorf Projekt kennt, weiß, dass ich hier viel gestruggelt habe. Ohne jegliche familiäre Unterstützung vor Ort und mit einer späten und endlos langen Eingewöhnung gab es für mich die ersten Jahre quasi gar keine Freiräume. Um so mehr genieße ich es jetzt, langsam wieder mehr „nur für mich“ zu machen. Zum Beispiel Yogakurse, die Frankfurter Buchmesse, ein Auszeit-Wochenende in Köln, ein Krimi Dinner und großartige Cocktailabende mit Freundinnen.

Fast alle Mütter, die ich frage, sagen „es wird nicht leichter, sondern anders“. Kann ich so nicht bestätigen – für mich wird es immer leichter, je älter die Kinder werden. Klar gibt es neue Herausforderungen, aber diese Phasen, wo man nicht mal alleine aufs Klo gehen kann, ohne dass es Geschrei gibt und wo man einfach jede Nacht unzählige Male geweckt wird über Jahre (ist leider noch nicht ganz vorbei) sind einfach hammerhart für mich gewesen. Jetzt gibt es manchmal einen kurzen Moment wo meine beiden Kinder glücklich zusammen spielen und ich auf dem Sofa mal durchatmen kann – unbezahlbar! 

Thema 8: Sport und Gesundheit

Setzen, sechs!

So könnte man das Jahr im Großen und Ganzen zusammenfassen. Mein neues Fitbit hat mich anfangs total motiviert, mich mehr zu bewegen und ich hatte auch tatsächlich fast täglich die 10.000 Schritte voll. Aber ansonsten hat sich noch kein grüner Faden durch mein Leben ziehen können. Immer kam etwas dazwischen, was sich nur durch viel Kuchen oder Kaffee oder beides hat bezwingen lassen. Wobei – ein paar Joggingrunden hat es doch gegeben und ich habe einen Aerial Yoga Kurs (Yoga im Tuch) gemacht, der unfassbar genial war!

Aber im nächsten Jahr wird dieser Punkt definitiv meine höchste Priorität erhalten, damit ich auch wieder auf meinem vollen Energielevel mitspielen kann! Ich liebe hier den Ansatz der „Healthy Habits“, also einfach kleine Gewohnheiten in meinen Alltag zu integrieren, statt mich täglich zu 2 Stunden Fitnessstudio und Kochen zu zwingen – das würde nicht hinhauen.

Meine Gewohnheiten sind z. B. morgens ein Glas Zitronenwasser, eine Wechseldusche, 10 Minuten Yoga (Sonnengrüße), meist ein Porridge mit schön vielen gesunden Zutaten und abends eine Runde Journaling.

Wenn ich da noch pro Woche 2 Joggingeinheiten und eine „richtige“ Yogastunde im Studio einstreue und mein Abendessen ein bisschen ausgewogener gestalte, bin ich da glaube ich schon auf einem ganz guten Weg. 

Thema 9: Bücher – Lesen und Schreiben

Je umständlicher etwas ist, desto eher verschiebt man es auf „morgen“ – oder?

Ich weiß, es ist zwar nicht optimal, aber seitdem ich abends auf meinem Handy (mit Blaulichtfilter) in der Kindle App meine Bücher lese, habe ich es endlich wieder auf fast eine halbe Stunde täglich geschafft. Dabei lese ich am liebsten im Wechsel Sachbücher (meist über die menschliche Psyche) und Fantasybücher.

Mein geplantes Pensum für dieses Jahr habe ich leider nicht geschafft – für nächstes Jahr stehen so um die 400 Bücher auf meiner Wunschliste 😅 das wird also sicher nichts, und darf mal besser aufgeteilt und priorisiert werden. 

Gelesen habe ich zum Beispiel (teilweise noch nicht ganz zu Ende): Profit First (Mike Michalowicz), Productized Service (Maik Pfingsten), Millionärin von nebenan (Stephanie Raiser), Ohne Alkohol (Nathalie Stüben), Befreie dich durch Selbstliebe (Teal Swan), Rich Dad Poor Dad (Robert T. Kiyosaki), Schneller einschlafen (Willi Bergman), A Court of Wings and Ruin (Sarah J. Maas), Das überreizte Kind (Stuart Shanker), Wenn die Seele nicht heilen will (Christine Seidel). 

„Früher“ habe ich ja auch mal geschrieben (und ein Sachbuch über mein Studium in den Niederlanden wurde sogar bei einem Verlag veröffentlicht). Und auch das möchte ich unfassbar gern als Hobby wieder mehr aufleben lassen. Zwei Bücher sind dabei schon im fortgeschrittenen Stadium und eine grandiose Idee kam mir in diesem Jahr im Traum – dabei geht es um Entscheidungen treffen. Ich habe jetzt alles wieder präsent vor mir liegen, in Notion und Google Docs 😉 und muss (möchte) mir im nächsten Jahr regelmäßig Zeitpuffer dafür einräumen. 

So, das waren so ziemlich die wichtigsten Themen, die mich in diesem Jahr beschäftigt haben. Einiges ist ähnlich wie im letzten Jahr, aber trotzdem merke ich, dass ich mich weiterentwickelt habe.

Die allgemeine Stimmung hat mich dieses Jahr teilweise echt bedrückt – gefühlt sagen alle, dass dieses Jahr total scheiße war.

Ich freue mich jedenfalls mega auf 2024, habe ein ganz tolles Visionboard über meinem Schreibtisch hängen und bin super gespannt auf die Herausforderungen, Erfolge und Durchbrüche.

Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel des Jahres

  • Blogartikel 1: 7 Gründe, warum deine Website nicht perfekt sein muss. Viel häufiger als an der Technik scheitern wir insbesondere am Mindset. Es muss perfekt sein hält uns unnötig auf!  
  • Blogartikel 2: Landingpage in WordPress erstellen – das Buzzwort mal in Ruhe erklärt, inkl. Anleitung wie du eine Landingpage strukturierst, welche Abschnitte du gut nutzen kannst und wie du in WordPress den Kopf- und Fußbereich bei Bedarf ausblenden kannst. 
  • Blogartikel 3: 4 Must-haves deiner Website-Texte für mehr Umsatz und weniger Zeitaufwand. Der Gastartikel von Sonja Mahr fasst die super wichtigen Basics zusammen, ohne die deine Website einfach nicht vollständig ist! 

Mein Jahr 2023 in Zahlen

  • Instagram-Follower: 346 (Beginn Dezember)
  • Veröffentlichte Blogartikel: 20
  • Geschriebene Newsletter: 50 (fast jede Woche 1x) – dazu noch die 24 Adventskalender E-Mails und ca. 8 Mails an meine Warteliste
  • Gelaufene Kilometer (Fitbit): ??? Leider kann ich die Uhr aus Allergiegründen nicht mehr tragen, aber bei knapp 1600 gelaufenen Kilometern habe ich zwischenzeitlich das „Neuseeland-Abzeichen“ bekommen.

Was 2023 sonst noch los war

Eine Sammlung von Schnappschüssen, die mein Jahr ganz gut zusammenfassen, ein paar Highlights und ein paar tägliche Eindrücke wiedergeben:

Meine Ziele für 2024

  • Fokus auf mein Gruppenprogramm „Website Ready“. Es wird im Januar in die 3. Runde gehen – die diesmal so unfassbar viel Mehrwert bietet, dass ich am liebsten auch gleich als Teilnehmerin mitmachen würde 😅 Nee im Ernst, habe mir richtig viele Gedanken dazu gemacht, wir die Teilnehmerinnen am besten in die Umsetzung kommen, was genau sie brauchen, was sie wo unterstützt. Ich habe grandiose Expertinnen eingeladen, die persönlich Feedback zu Texten und Design geben, die bei der Suchmaschinenoptimierung und bei der Planung helfen. Falls du deine Website mit ganz viel Unterstützung endlich angehen oder optimieren möchtest, melde dich gern zur kostenlosen Masterclass an und du erfährst alles zum Programm und zu den 7 Website-Erfolgsfaktoren 2024.
  • Mein Blog darf wachsen. Schreiben und Videos drehen machen mir mit am meisten Spaß und bieten langfristig und nachhaltig Mehrwert – ganz im Gegenteil zu Social Media, wo ein Post nach einem Tag schon keinen mehr interessiert. Daher wird mein Content Fokus in 2024 ganz klar auf dem Blog liegen, auf Social Media werde ich höchstens sporadisch mal „Hallo“ in meinen Stories sagen. 
  • Gesundheit First. Die letzten Jahre war ich quasi im Überlebensmodus (ich sag nur: 2 kleine Kinder mit 2 Jahren Abstand). Kurze Nächte, wenig Zeit für Sport und gesunde Ernährung. Dass sich das irgendwann rächt, ist ja klar. Mit wenig Energie und ausgelaugt lässt sich aber das Leben kaum genießen – also steht 2024 im Zeichen von gesunden Routinen, neudeutsch „Healthy Habits“. Neben Sport und Ernährung dürfen hier auch Pausen nicht fehlen. Zum Glück wird es von selbst ein wenig leichter, wenn die Kinder größer werden und ich nicht mehr 24/7 gefordert bin. Aber Freiräume darf man sich auch selbst schaffen – ich bin dran! Yogakurs wird gerade etabliert, mein Fahrrad wieder frisch gemacht und gute Laufschuhe besorgt! 
  • Reisen.Nachdem wir in 2023 nur einmal in Wien waren, wollen wir 2024 auch mal wieder weiter weg. Voraussichtlich wird es 1x Frankreich und 1x Indien – stay tuned!
  • Lesen. Mein Ziel ist es, mindestens 52 Bücher im Jahr zu lesen. Die Liste ist schon voll.
  • Mein Motto für 2024: Go your own way! Ganz nach Fleetwood Macs großartigem Song darf ich viel mehr schauen, was wie zu mir passt und wie ich meinen Weg weitergehen möchte. Das betrifft sowohl mein Privatleben als auch mein Berufliches. Denn am Ende des Lebens bin ich – nur ich – dafür verantwortlich, dass ich glücklich bin. Ein zweites Motto wird auch sein „Zurück in meine Power“ – denn ich habe viel zu viel abgegeben, Entscheidungen aufgeschoben und mich teilweise wieder in die Opferrolle begeben. 

Das war’s für 2023. Ich hoffe, mein Rückblick hat dir gefallen.

Hast du auch einen Jahresrückblick geschrieben? Verlinke ihn gerne in den Kommentaren und ich schau vorbei smile.

Ab wann brauche ich eine Website?

Ab wann brauche ich eine Website?

Eine eigene Website zu haben, hat natürlich viele Vorteile als Selbständige*r:

Du kannst

  • von potentiellen neuen Kund*innen gefunden werden
  • neue Anfragen erhalten
  • dein Angebot häufiger verkaufen
  • Vertrauen aufbauen
  • Kooperationsanfragen erhalten

und vieles mehr.

Der Weg dorthin kann aber anfangs wie ein unüberwindbarer Berg erscheinen, denn es gibt natürlich Einiges zu entscheiden, zu bedenken und vor allem: zu Tun!
Bevor du dich also auf den Weg machst und Zeit, Geld und Nerven in deine Website investierst, überlege dir, ob du JETZT schon eine Website brauchst, oder ob es dafür vielleicht noch viel zu früh ist.

Du weißt noch gar nicht, ob du dich überhaupt selbständig machen möchtest?

Dann ist das natürlich der erste Schritt. Finde heraus, ob die Selbständigkeit zu dir passen könnte – am besten, in dem du es mal ausprobierst. Du könntest z. B. starten, in dem du in der Facebook-Gruppe „Virtuelle Assistenten suchen und finden“ aktiv wirst und entweder auf Suchanzeigen antwortest oder selbst einen Eintrag verfasst mit den Dingen, die du kannst. So sammelst du erste Erfahrungen in der Arbeit als Freelancer*in oder virtuelle*r Assistent*in und findest heraus, ob du mit der Art der Arbeit und allem, was dazu gehört (Marketing, Buchhaltung, Selbstorganisation, Verkauf) gut zurecht kommst, oder ob das so gar nicht deins ist. Denn dass wir z. B. auch als Coach leider nicht nur mit Coaching beschäftigt sind, sondern einen großen Teil der Zeit damit verbringen, diese Dienstleistung auch zu verkaufen, vergessen viele. Wenn du merkst, dass du für die Selbständigkeit brennst und dir das viel Spaß bereitet, gehst du über zum nächsten Schritt:

Du weißt noch gar nicht, was du überhaupt anbieten möchtest und für wen?

Dann ist es für eine Website noch zu früh. ABER: Wenn du schon deinen Namen oder zumindest eine grobe Richtung im Kopf hast, lohnt es sich, die Domain frühzeitig zu sichern (hast du dagegen noch gar keine Idee, was du anbieten möchtest, konzentriere dich erst darauf, Klarheit zu gewinnen). Auf der sicheren Seite liegst du mit deinem Vor- und Nachnamen – bei all-inkl.com* kannst du dir auch schon im günstigsten Tarif gleich 3 Domains bestellen, nimm also in dem Fall ruhig die Version mit und die ohne Bindestrich. Die nächste Zeit konzentrierst du dich dann darauf, deine Positionierung und dein Angebot zu schärfen. Wenn du hier etwas Klarheit gefunden hast, dann gehst du über zum nächsten Schritt:

Du weißt, dass du dich selbständig machen möchtest und ungefähr, was du anbieten möchtest?

Prima, dann hast du den wichtigsten Schritt schonmal getan. Jetzt geht es an den Feinschliff: Arbeite ein Angebot heraus, das Sinn macht und deine Kund*innen von A nach B bringt – von totaler Erschöpfung zu einem ausgeglichenen Alltag voller Freude, oder von einem Hund, der immer an der Leine zerrt und alle Spaziergänger anbellt zu einem, mit dem man ohne Probleme entspannt Gassi gehen kann. Überlege dir außerdem, für wen genau du das anbieten möchtest. Das ist sehr wichtig, denn es entscheidet über deine (An-)sprache, dein Design, dein Marketing – und dadurch auch darüber, wie deine Website aussehen wird und was drauf steht! Auch ohne deine Website kannst du dann (z.B. über Social Media, Facebookgruppen, Kooperationen oder Herumfragen im Freundes- und Bekanntenkreis) schon anfangen, Testkund*innen zu gewinnen, die dir Feedback geben können (und im Idealfall auch ein Testimonial für deine spätere Website).

Du weißt genau, was du für wen anbietest. Super – und wie kannst du jetzt starten?

Bevor du direkt in WordPress irgendetwas einstellst, würde ich dir immer empfehlen, dir im Voraus zu überlegen, welche Seiten du brauchst und welche Inhalte du darauf schreibst (einige Übungen dazu findest du in meinem kostenlosen Website-Workbook). Die Vorbereitungen kannst du z. B. in Word oder einem anderen Textdokument machen. Mein Workbook „Website-Texte leicht gemacht“ unterstütz dich dabei. Als nächstes legst du deine Farben und Schriften fest. Falls du die Domain noch nicht gesichert hast, dann wird es jetzt Zeit. Wie du WordPress installierst, einrichtest und deine erste Website in nur 2-3 Tagen erstellst, lernst du Schritt für Schritt in meinem beliebten Onlinekurs Onlinekurs „Weekend Website“. Hier erstellst du in nur 2-3 Tagen deine erste Website, bestellst deine Domain und stellst dich und dein Business auf einer Startseite vor, die du super easy mit einer Vorlage gestaltest. Dabei ist das große überfordernde Thema Website ganz einfach runtergebrochen auf die wichtigsten Sdhritte, die du zum Starten brauchst – so bleibt gar keine Zeit für Perfektionismus!! 

Was VORHER passieren sollte (Spoiler: Nicht viel!)

  • Du hast eine grobe Idee, wobei du anderen helfen möchtest
  • Du kennst deine wichtigste Fähigkeit oder Expertise
  • Du hast dir Gedanken über einen Businessnamen gemacht (oder startest ganz einfach mit deinem eigenen Namen für größtmögliche Flexibilität)

Das war’s schon! Mehr brauchst du nicht für den Start.

Was besser NACHHER kommt

  • Das „perfekte“ Logo (ein einfaches wie z.B. ein Schriftzug deines Namens reicht erstmal total aus)
  • Professionelle Fotos (gute Handy-Fotos gemischt mit passenden Stockfotos sind okay für den Start)
  • Das ausgearbeitete Alleinstellungsmerkmal 
  • Mehr als 1 Angebot
  • Sowas wie ein toller Funnel mit Freebie, Newsletter und digitalen Verkäufen (wie das geht lernst du in meinem großen Programm „Website leicht gemacht„)
  • Die „perfekte“ Farbpalette und die passende Schriftenwahl (beides hängt stark mit deinem Branding zusammen, welches sich sicher im Laufe der Zeit noch entwickelt. Investiere hier gern einmal in eine professionelle Brand Designerin wie Lena Küssner, die auch in meinem Programm „Website leicht gemacht“ Feedback auf dein Branddesign geben kann).

Warum du deine Website so früh wie möglich erstellen solltest

Fange ruhig an mit einer einzigen Seite und füge erst nach und nach die weiteren Unterseiten hinzu. Aber warte nicht zu lang mit deinem Webauftritt, denn:

Einerseits brauchen Suchmaschinen eine Weile, dich zu finden und deine Website in den Index mit aufzunehmen – da hilft es also, wenn du schonmal sichtbar wirst.

Andererseits ist es eine große Gefahr, dass du immer warten möchtest, bis du bereit bist. Bis du perfekt vorbereitet bist. Eines Tages. Die Zeit kommt nur leider in den wenigsten Fällen von selbst. Deine Website muss nicht perfekt sein. Dein Angebot muss nicht perfekt sein. Es muss auch nicht mal alles fertig sein. Geh unperfekt raus, probier dich aus und passe einfach nach und nach deine Inhalte an – so bist du viel schneller und kannst auch flexibler auf deine Kundenwünsche eingehen.

Also hier nochmal schwarz auf weiß die Fakten, warum du so früh wie möglich und ganz unperfekt starten solltest:

Google liebt alte/ältere Websites

Suchmaschinen bevorzugen Websites, die schon länger existieren. Je früher du startest, desto besser wird dein Ranking später sein. Das ist wie ein Bonus für Frühstarter!

Du sammelst wertvolle Erfahrungen

Jeder Tag, an dem deine Website online ist, lernst du dazu:

  • Wie reagieren Besucher auf deinen Content?
  • Welche Seiten werden am häufigsten besucht?
  • Was interessiert deine Zielgruppe wirklich?
  • Und natürlich: Wie funktioniert die ganze Technik rund um die Website? Um andere Baustellen musst du dich in deinem Business noch früh genug kümmern – da wirst du dir selbst danken, wenn du zumindest die Website schonmal angefangen hast 🙂 

Dein Selbstvertrauen wächst

Mit jeder kleinen Verbesserung, mit jeder geschafften Einstellung und Anpassung wird dein Selbstvertrauen stärker. Du merkst: „Hey, das kann ich ja!“

Die Vorteile einer „unperfekten“ Website

Authentizität wirkt

Menschen mögen echte, authentische Personen. Eine Website, die noch nicht perfekt ist, zeigt deine menschliche Seite – und das baut Vertrauen auf. Klar soll sie nicht stümperhaft und schlecht aussehen – aber sie darf sehr gerne schlicht sein. Dafür ist es wichtig, dass sie klar, aufgeräumt und nicht chaotisch wirkt. So vermittelst du einen professionellen, aber authentischen Eindruck. Ich erinnere mich immer gern an die erste Website von Laura Seiler „Von Visionen und Zitronen“, die du dir hier im Web Archive anschauen kannst. Jeder hat mal klein angefangen, das ist in Ordnung!! 

Hier ein Beispiel davon, mit welcher Website Laura Seiler, die heute ein Millionenunternehmen und über 40 Mitarbeiter*innen hat, 2015 gestartet ist (Klick auf das Bild für eine vergrößerte Version):

Laura Seiler Website früher

Und hier ein Screenshot der Website, wie sie 10 Jahre später aussieht (Klick auf das Bild für eine vergrößerte Version):

Laura Seiler Website heute

Siehst du den Unterschied? Ihre erste Website hat den ersten Zweck erfüllt: Eine Anlaufstelle zu bieten für ihr erstes Angebot, sie langsam sichtbar zu machen und einfach schonmal „da“ zu sein!

Du bleibst super flexibel

Eine einfache Website lässt sich viel schneller anpassen als ein komplexes Konstrukt. So kannst du schnell auf Feedback reagieren.

Niedrigere Erwartungshaltung

Bei einer „perfekten“ Website haben Besucher*innen höhere Erwartungen, was dich gerade zu Beginn noch  mehr stressen kann. 

Konkrete Beispiele: So könnte dein Start aussehen

Beispiel 1: Die Beraterin

Sarah will Business-Coaching anbieten. Statt zu warten, bis sie ihr komplettes Programm entwickelt hat, startet sie mit:

  • Startseite: „Ich helfe Frauen dabei, ihr Business zu starten“
  • Über mich: Ihre Geschichte und warum sie hilft
  • Blog: Ein Artikel über ihre wichtigste Erkenntnis

Ergebnis: Nach 6 Monaten hat sie 5 erste Kund*innen – ohne perfekte Website! Ihre Sichtbarkeit baut sie danach weiter und weiter aus und ist so innerhalb von einem Jahr ausgebucht und kann auf Online-Kurse wechseln.

Beispiel 2: Die Kreative

Lisa möchte handgemachte Accessoires verkaufen. Sie startet mit:

  • Einfacher Shop mit 3 Produkten
  • Handy-Fotos ihrer Werke
  • Instagram-Feed eingebettet

Ergebnis: Die ersten Verkäufe kommen schneller als gedacht und ihr Online-Shop hilft ihr dabei, Bestellungen und Zahlungen super einfach abzuwickeln und sichtbar zu werden.

Die häufigsten Fehler beim Website-Start

Fehler 1: Zu lange planen

Planung ist wichtig, aber irgendwann musst du ins Handeln kommen! Drei Monate Planung sind mehr als genug.

Fehler 2: Alle Seiten auf einmal perfekt machen wollen

Starte mit den wichtigsten 3 Seiten = Start, Impressum, Datenschutzerklärung. Der Rest kann später kommen.

Fehler 3: Sich mit anderen vergleichen

Die erfolgreiche Konkurrenz hat nicht mit einer perfekten Website angefangen. Auch sie musste mal starten (siehe Lauras Beispiel)!

Tools und Tipps für deinen Website-Start

Was du wirklich brauchst (und was nicht)

Brauchst du:

  • SSL-Zertifikat (für Sicherheit)
  • Mobile Optimierung
  • Impressum, Datenschutz und meist auch ein Cookie-Banner

Brauchst du NICHT sofort:

  • Professionelle Fotos
  • Komplexe Animationen
  • Newsletter und Freebie
  • Kursplattform
  • 20 verschiedene Seiten
  • einen umfangreichen Blog
  • Countdowns und Popups
  • Analysetools

Deine Website als wachsendes Projekt

Kannst du dir noch gar nicht vorstellen, dass eine Website nicht in einem Rutsch gemacht werden muss? Das stimmt aber – und das ist auch fast immer der bessere Weg, wenn du einen eh schon vollen Alltag hast. Ja, die Website kann innerhalb kürzester Zeit stehen, aber wenn du sie selbst erstellt

Monat 1-3: Die Grundlagen

Konzentriere dich aufs Wesentliche. Deine Website soll live gehen, funktionieren und deine wichtigsten Informationen enthalten – inklusive Datenschutz.

Monat 4-6: Erste Optimierungen

Jetzt kannst du anfangen zu verfeinern:

  • Bessere Fotos
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Mehr Content (erste Blogartikel), ggf. weitere Unterseiten
  • Design-Anpassungen

Monat 7-12: Professionalisierung

  • Suchmaschinenoptimierung ausbauen
  • Newsletter einbauen
  • Angebote erweitern

Jahr 2 und darüber hinaus: Kontinuierliche Verbesserung

Deine Website wird nie „fertig“ sein – und das ist auch gut so! Sie wächst mit dir und deinem Business mit. Je mehr suchmaschinenoptimierte Blogartikel du schreibst, desto mehr Besucher*Innen wirst du auf deine Website und dann hoffentlich auch in deinen Newsletter locken, was dir den Verkauf deines Angebots erheblich erleichtert

Warum warten teurer ist als starten

Opportunitätskosten des Wartens

Jeden Tag, den du wartest, entgehen dir potenzielle Kund*innen. In sechs Monaten bereust du es vielleicht, nicht früher angefangen zu haben!

Der Schneeballeffekt

Je früher du startest:

  • Desto früher wirst du bei Google gefunden
  • Desto mehr Vertrauen baust du auf
  • Desto entspannter kannst du dich in das Website-Thema einarbeiten
  • Desto schneller kannst du Feedback einsammeln und Anpassungen vornehmen

Dein Aktionsplan: So startest du HEUTE

Du musst dir selbst gar keinen Stress machen und kannst die Website echt entspannt angehen. Ein möglicher Zeitplan wäre zum Beispiel:

Diese Woche:

  1. Domain registrieren
  2. Hosting buchen
  3. WordPress installieren

Nächste Woche:

  1. Design vorläufig festlegen und im Theme Customizer eintragen (Schriften, Farben)
  2. Startseite inkl. Kontaktformular erstellen
  3. Impressum und Datenschutzerklärung einrichten

In zwei Wochen:

  1. Website online stellen – hurra!
  2. Ersten Blogartikel schreiben (wie das geht zeige ich dir hier inkl. 45 Blogartikel-Ideen)
  3. Social Media verlinken

Klingt jetzt vielleicht gar nicht mehr sooo schlimm?

Häufige Fragen zum Website-Start

„Aber was, wenn meine Website schlecht aussieht?“

Erstens: Sie sieht vermutlich besser aus, als du denkst! Die Hauptregel für gutes Design als Nicht-Designer*in ist: Halte es einfach. Hol dir auch gern meinen kostenlosen Guide für gutes Design, um die Grundregeln direkt befolgen zu können.

Zweitens: Eine schlichte Website, die online ist und über die man dich finden und kontaktieren kann, ist immer noch besser als eine perfekte Website, die nur in deinem Kopf existiert.

„Wie erkläre ich meinen Kunden, dass sich meine Website noch entwickelt?“

Ehrlichkeit kommt gut an! Sag einfach: „Meine Website wächst gerade mit meinem Business mit.“ Die meisten Menschen finden das sympathisch.

„Was ist mit dem Impressum und Datenschutz?“

Das brauchst du definitiv von Anfang an! Aber keine Sorge – dafür gibt es gute Generatoren im Internet (e-recht24.de) und ich zeige dir in meinen Kursen, worauf du hier achten musst.

Wie ich dir beim Website-Start helfen kann

Falls du dir jetzt denkst: „Das klingt alles logisch, aber ich brauche trotzdem Unterstützung“ – dann habe ich gute Nachrichten für dich!

Mein kostenloses Angebot: Lade dir meinen Website Fahrplan herunter. Dort bekommst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für deine erste Website.

Mein Einstiegsangebot: Mit „Weekend Website“ erstellst du dir an einem Wochenende deine erste Website mit WordPress, in dem du einfach den Schritt für Schritt Anleitungen folgst und eine Vorlage ausfüllst – einfacher geht es nicht!

Für alle, die mehr wollen: Du kannst dich gerne auf die Warteliste für mein großes Programm „Website leicht gemacht“ setzen lassen. Dort nehme ich dich an die Hand und wir erstellen gemeinsam deine professionelle Website, mit ganz viel Unterstützung, Feedback und Know How.

Fazit: Ab wann brauchst du als Selbständige*r wirklich eine Website? Der beste Zeitpunkt ist fast immer JETZT

Die Wahrheit ist: Es wird nie den „perfekten“ Zeitpunkt geben. Es wird immer etwas geben, was noch nicht ganz rund ist. Aber weißt du was? Das ist völlig okay!

Deine Website ist kein starres Gebilde – sie ist ein lebendiges Projekt, das mit dir wächst. Jeder Tag, den du wartest, ist ein verlorener Tag, an dem dich potenzielle Kund*innen nicht finden können.

Denk daran: Ins Handeln kommen ist der wichtigste Schritt. Deine perfekte Website entsteht nicht in der Theorie und in deinem Kopf – sie entsteht, indem du anfängst und Schritt für Schritt verbesserst.

Also: Worauf wartest du noch?

In WordPress Seiten kopieren / duplizieren

In WordPress Seiten kopieren / duplizieren

Warum sollte man Seiten in WordPress kopieren?

Warum sollte man das Rad immer neu erfinden, wenn doch alles gut aussieht und funktioniert? Was für viele Bereiche im Leben gilt, gilt auf jeden Fall auch für Webseiten. Vielleicht hast du eine schöne Landingpage erstellt und möchtest diese nun auch für ein andere Angebot von dir verwenden, nur etwas angepasst? Oder du möchtest große Änderungen an deiner Über mich Seite vornehmen, dafür aber deine Originalseite erstmal unberührt lassen?

In solchen Fällen ist das Duplizieren einer Seite eine praktische Möglichkeit. In diesem Blogartikel zeige ich dir verschiedene Wege, wie du schnell und einfach zum Ziel kommst.

Wie immer möchte ich dich dazu anhalten, vor Änderungen an deiner Website ein Backup zu erstellen, z. B. mit dem kostenlosen Plugin Updraft Plus – falls du aus Versehen doch etwas am Original verändert hast, oder eine wichtige Seite im Papierkorb landet, kannst du so zur Not alles retten!

Möglichkeit 1: Du verwendest das Plugin Yoast Duplicate

Auch wenn ich kein großer Fan davon bin, für alles immer gleich ein Plugin zu installieren, ist Yoast Duplicate eine der wenigen Ausnahmen.

Yoast Duplicate Plugin

Du installierst und aktivierst das kostenlose Plugin und schon siehst du unter jedem deiner Blogbeiträge und Seiten die Möglichkeit, auf „Duplizieren“ zu klicken. (Divi wird übrigens nur angezeigt, weil ich diese Seite mit dem Divi Builder erstellt habe.)

Sofort erscheint eine Kopie des Originals – du erkennst es daran, dass der ursprüngliche Seiten/Blog-Titel wieder dort steht mit dem Zusatz „Entwurf“, weil das Duplikat noch nicht veröffentlicht wurde.

Diese Kopie kannst du nun öffnen und nach Belieben weiter bearbeiten.

Möglichkeit 2: Über den Divi Builder

Falls du das Divi Theme inkl. Divi Builder nutzt, hast du beim Erstellen einer neuen Seite oder eines neuen Beitrags folgende Auswahlmöglichkeit, sobald du das erste Mal auf „Verwenden Sie Divi Builder“ klickst:

Kopie mit Divi erstellen

Es werden anschließend nur die Inhalte kopiert und du kannst die Seite bzw. den Blogartikel direkt weiterbearbeiten und unter dem neuen Namen speichern oder veröffentlichen.

Überprüfe bei der kopierten Seite unbedingt den Permalink vor dem Veröffentlichen – das ist der Link, unter dem die Seite später erreichbar sein wird.

Wenn du den Standard (Block) Editor in WordPress nutzt, findest du den Permalink im rechten Seitenbereich beim Punkt URL:

Wenn du den Classic Editor (Plugin) in WordPress nutzt, kannst du den Permalink direkt unter dem Seitentitel ändern:

Ich hoffe, der Blogartikel hat dir weitergeholfen. Schreib mir gern in die Kommentare, welchen Weg du zum Kopieren nutzt und ob alles reibungslos geklappt hat.

WordPress Revisionen – Änderungen rückgängig machen

WordPress Revisionen – Änderungen rückgängig machen

Es ist der Horror eines jeden, der an seiner Website bastelt:

  • du hast aus Versehen wichtige Änderungen gelöscht,
  • eine perfekte Textstelle mit einer falschen Version überschrieben,
  • etwas verschoben, was du nicht wieder zurückbekommst,
  • oder dir fällt nach ein paar Wochen erst auf, dass einige Dinge nicht mehr funktionieren / nicht so gut sind, wie in einer alten Version deiner Seite.

Tja, was kann man da tun? Vielleicht denkst du spontan an ein Backup?

Natürlich ist ein Backup, also eine Sicherungskopie, richtig gut und wichtig.
Der Nachteil ist aber, dass du mir einem Backup nur ALLE Seiten von einem älteren Zeitpunkt wiederherstellen kannst, nicht nur eine bestimmte. Außerdem hast du vermutlich nicht unzählig viele Backups, die bis weit in die Vergangenheit reichen, sondern vielleicht nur so 2, 3 der letzten paar Tage oder Wochen.

Manchmal besser als ein Backup: Revisionen

Um für eine einzelne Seite eine Änderung rückgängig zu machen gibt es einen viel besseren Weg, den die meisten gar nicht kennen:

WordPress legt bei jeder Speicherung eine Revision an. Im Bearbeitungsmodus der Seite kannst du so jederzeit auch ältere Versionen mit der aktuellen Version vergleichen und bei Bedarf wiederherstellen.

Du findest den Hinweis über die Anzahl der Revisionen für die Seite oder den Blogartikel normalerweise ganz rechts bei den Infos zur Veröffentlichung und Sichtbarkeit. Du kannst dort einfach auf „Anzeigen“ klicken hinter der Anzahl der Revisionen:

Wo du die Revisionen in WordPress findest

Über den Schieberegler oben kannst du zu den verschiedenen Zeitpunkten gehen und direkt die Versionen im Vergleich anschauen. Unterschiede sind dabei fett markiert: 

Wie genau du die Revisionen vergleichen und wiederherstellen kannst, zeige ich dir in dem folgenden Video:

Alte Versionen deiner Website finden: Wayback Machine

Falls das alles nicht geholfen hat, hast du manchmal Glück bei der Wayback Machine. Dort werden Timestamps, also Zeitstempel von vielen Websites gespeichert und du kannst sie dir – oft leider ohne Bilder – nochmal in verschiedenen Versionen anschauen. Manchmal hast du Glück und findest genau die Version deiner Website, auf der du die benötigten Texte nachlesen kannst.

Alte Version der Website finden