Was ist ein Pagebuilder? (und welche Pagebuilder und Editoren gibt es in WordPress?)

Was ist ein Pagebuilder? (und welche Pagebuilder und Editoren gibt es in WordPress?)

Hast du das Wort Pagebuilder auch schonmal gehört und nur Bahnhof verstanden? Kein Problem, dann gibt es hier nicht nur eine Erklärung dazu, was das überhaupt ist, sondern gleich auch eine Übersicht der bekanntesten Pagebuilder für WordPress.

Erst einmal: Wenn du deine liebevoll erarbeiteten Texte und Fotos nun endlich in WordPress einpflegen möchtest, wie machst du das? Du loggst dich in WordPress ein, erstellst eine neue Seite und … dann? Zum Eingeben deiner Inhalte brauchst du entweder einen Editor („Bearbeiter“), oder eben einen Pagebuilder („Seitenbauer“).

Beide helfen dir dabei, deine Inhalte in gewünschter Anordnung und Formatierung – also wie groß, wo genau etc. – auf die Seite einzupflegen.

Ein Editor hat dabei meist nur rudimentäre Features – du kannst den Text eingeben und ein bisschen formatieren, ein Bild hinzufügen und etwas verlinken.

Bei einem Pagebuilder kannst du viel mehr gestalten und die Inhalte oft ganz genau anordnen, ausrichten und designen. Außerdem gibt es in der Regel viel mehr Inhaltstypen, die du einfügen kannst – statt Text und Bildern gibt es auch Buttons, Kontaktformulare, Videos, ganze Blogbeiträge, Testimonials, Akkordeons (wo man Texte ausklappen kann) und allerlei fancy praktische Dinge.

Editoren

Editoren sind (noch) von der Funktionalität her eingeschränkter als Pagebuilder. Außerdem siehst du das, was du eingibst in einer bestimmten Eingabemaske im Backend (der Administrationsbereich von WordPress) – aber noch nicht so, wie es „in echt“ auf der Website aussehen würde.

Gutenberg (Block) Editor

Mit dem Gutenberg Editor, auch Block Editor genannt, fügst du deine Inhalte als Blöcke ein. Er ist seit der WordPress Version 5.0 standardmäßig installiert.
Anfangs noch verflucht, bekommt der Editor mehr und mehr nützliche Funktionen eingebaut und es lohnt sich mittlerweile, mit ihm zu arbeiten.

Gerade deine Blogartikel die meist nur Text und Bilder enthalten musst du nicht erst umständlich mit einem Pagebuilder gestalten, sondern kannst hier mit gutem Gewissen direkt mit dem Gutenberg Editor losschreiben.

Gutenberg Editor Beispiel

Classic Editor

Der Classic Editor war jahrelang der beliebteste WordPress Editor. Er ähnelt in seiner Bedienung ein wenig Word in abgespeckter Version. Du findest hier viele Möglichkeiten zur Textformatierung, er ist klar und einfach zu nutzen. Über kurz oder lang wird er mehr und mehr durch den Gutenberg Editor abgelöst.

Classic Editor Beispiel

Pagebuilder

Mit Pagebuildern hast du umfangreichere Gestaltungsmöglichkeiten als mit Editoren. Welchen genau du nimmst ist ein wenig Geschmackssache. Einige sind auch für bestimmte Themes optimiert oder mit dem Theme fest verbunden – der Divi Builder kommt z.B. mit dem Divi Theme, der WPBakery Page Builder mit dem Goya Theme etc.

Divi Builder

Der Divi Builder (mein Lieblingspagebuilder) ist vielleicht zu Beginn ein kleines bisschen gewöhnungsbedürftig (wo finde ich was?), aber nach kurzer Einarbeitungszeit eine mächtige Waffe. Es gibt nichts, was du damit nicht gestalten kannst und er bringt auch schon über 2000 Layoutvorlagen mit, falls dir mal die Inspiration fehlen sollte.

Deine Inhalte kannst du dabei entweder im Backend (Dashboard, Administrationsbereich) einpflegen, oder direkt im Frontend auf der richtigen Seite, sodass du auch siehst, was du tust (und was der Besucher sieht).

Du kannst ihn für 89$/Jahr oder einmalig 249$ kaufen.

Divi Builder Frontend (direkt auf der Seite):

Divi Builder

Divi Builder Backend:

Elementor

Einer der bekanntesten Pagebuilder, bei dem du per Drag & Drop die einzelnen Elemente aus der Seitenleiste auf die Seite ziehst und dann weiter bearbeitest.

In der Basisversion ist er kostenlos und kann schon die wichtigsten Dinge – Text, Bilder, Buttons einfügen – in der Pro Version für 49$/Jahr macht es dann aber richtig Spaß und du kannst auch unzählige dynamische Inhalte wie z.B. die neuesten Blogbeiträge einfügen.

Ein super Pagebuilder zum Starten, falls du das Divi Theme nicht nutzt!

Elementor Pagebuilder

WPBakery Page Builder

Mein persönlicher Horrorbuilder! Gibt es jemanden, der ihn sehr gerne mag? Schreib mir bitte in die Kommentare! Der Builder kann sicherlich viel und bringt auch richtig schöne Vorlagen mit, ist aber in der Bedienung umständlich und unübersichtlich.

Der WPBakery Pagebuilder hat wie der Divi Builder auch einen Backend- und einen Frontendmodus – das heißt, du kannst die Inhalte entweder im Administratorbereich über so Kästen einpflegen (siehe Screenshot), oder du kannst die Seite direkt im Frontend bearbeiten und siehst genau, wie sie „in echt“ aussieht.

WPBakery Page Builder

Thrive Architect

Thrive Architect ist der Pagebuilder von Thrive Themes und für seinen großen Funktionsumfang und seine relativ einfache Bedienung bekannt. Man kann ihn entweder einzeln für 97$/Jahr abonnieren, oder mit der gesamten Thrive Suite, die noch weitere Funktionen abdeckt (Online Kurse erstellen, E-Mail Liste aufbauen und mehr).

Es gibt natürlich noch weitere Pagebuilder und Editoren (SiteOrigin, Visual Composer, Beaver Builder und mehr), aber die oben vorgestellten sind die, die am meisten verbreitet sind.

Fazit

Wenn du gerade mit deiner WordPress Website startest und dir kein Theme kaufen willst, empfehle ich dir

  • den Pagebuilder Elementor in der kostenlosen Version für die Seitenerstellung und
  • den Gutenberg Editor für deine Blogartikel.

Langfristig ist der Divi Builder* mein absoluter Favorit, denn mit ihm kannst du einfach alles umsetzen, was du dir vorstellen kannst 🙂

Übrigens: Wenn du eine Seite mit einem Editor erstellt hast, lassen sich die Inhalte in einen Pagebuilder übernehmen. Hast du aber schon mit einem Pagebuilder wie z.B. Elementor eine Seite erstellt, kannst du diese nicht in einen anderen Pagebuilder übernehmen, sondern musst die Seite nochmal neu erstellen (z.B. unter einem neuen Namen) und die Inhalte händisch rüberkopieren.

Nutzt du schon einen Pagebuilder? Hast du einen Favoriten?

53 Fun Facts über mich

53 Fun Facts über mich

Es wird mal wieder persönlich hier im Blog! Da ich selbst sehr gerne Fun Facts von anderen lese, teile ich hier 53 über mich – inspiriert von der Rapid Blog Flow Challenge von Judith Peters.

  1. Ich bin schon 17x umgezogen. Und sicherlich nicht an meinem letzten Wohnort angekommen.
  2. Ich war davon 4 Jahre im Ausland: 2 Jahre in den Niederlanden (Groningen) und 2 Jahre in Spanien (Madrid und Granada).
  3. Ich hab eine Yogalehrerausbildung gemacht (2017), obwohl ich nie vorhatte, Yoga zu unterrichten.
  4. Ich spreche 4 Sprachen fließend (Deutsch, Englisch, Niederländisch, Spanisch), die 5. – Hindi – werde ich aber wohl nie lernen.
  5. Mein Mann kommt aus Neu Delhi. Wir haben uns aber durch unzählige kleine Zufälle im Studium in Saarbrücken kennengelernt.
  6. Bevor ich meinen Mann kennengelernt habe, hatte ich absolut nichts mit Indien am Hut, wäre nie dorthin gereist und habe auch noch nie indisch gegessen.
  7. Ich LIEBE die ganz alten Adventures von früher (Monkey Island, Loom, Maniac Manson – das waren noch Zeiten!).
  8. Ohne Kaffee geht es mir miserabel – ich trinke ihn allerdings am liebsten in Form von Cappucino mit Zucker… jaaa nicht so gesund, ich weiß.
  9. Ich hab früher tatsächlich mal geraucht. Mittlerweile hasse ich aber den Geruch von Zigaretten.
  10. Ich wollte als Teenager unbedingt Synchronsprecherin werden und hab alles über Synchronsprecher gesammelt (Ende 1990er Jahre). Wenn man eine synchroniserte Stimme in einem Film gehört hat, konnte ich in den meisten Fällen sagen, welcher Sprecher das war (Nerd).
  11. Meine allererste CD war von Boney M – als Weihnachtsgeschenk, nicht selbst gekauft.
  12. Mit 16 hab ich einen (meiner Meinung nach voll guten) Fantasyroman angefangen zu schreiben, den ich fast, aber leider doch nie ganz abgeschlossen habe. Eines Tages …
  13. Ich bin ein totaler Tab Messie! Dafür bzw. dagegen habe ich mir die Chrome Erweiterung „Too many Tabs“ installiert – da klickt man auf ein Diamantsymbol und schwupps sind alle Tabs einfach weg, schön sauber geordnet in einem „für später“ Fenster. Was ich dann in fast allen Fällen nie brauche.
  14. Ich bin außerdem auch ein kleiner Datenmessi und muss mich da immer zügeln. Regelmäßig schiebe ich dann alle Daten vom Desktop in einen Ordner „sortieren“. Wenn ich mich dann ans Sortieren mache alle Jubeljahre, kriege ich die Krise und schwöre mir, beim nächsten Mal doch direkt die Daten richtig abzuspeichern.
  15. Als ich Au Pair in Spanien war, habe ich mir geschworen, niemals Kinder haben zu wollen (es war echt super anstrengend) – und jetzt habe ich doch welche (und es ist echt super anstrengend).
  16. Ich hatte schon super viele Haustiere … Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen, Wellensittich, Fische, Schildkröten.
  17. Schildkröten sind meine absoluten Lieblingstiere! Und viel faszinierender, als die meisten Menschen glauben 😉
  18. Hunde und Katzen hätte ich als Kind auch super gern gehabt, das haben meine Eltern aber aus (nachvollziehbaren) Gründen nicht erlaubt
  19. Es gibt kaum Sportarten, die ich noch nicht ausprobiert habe … Tennis, Schwimmen, Trampolinspringen, Fußball, Reiten, Volleyball, Karate, Taekwondo, hab ich alles zumindest zeitweise im Verein gemacht.
  20. Meine Lieblingssportart dabei ist ungeschlagen Taekwondo! Eines Tages mache ich noch den schwarzen Gürtel (ich habe bisher blau).
  21. Einem Freund von mir habe ich mal ein selbst programmiertes Computerspiel zum Geburtstag geschenkt … alle Hintergründe und Personen habe ich dazu mit Paint selbst gemalt am Computer und dann die einzelnen Geschichten, Dialoge und Kommandos programmiert. Es hat mega Spaß gemacht, war aber echt viel Arbeit. Die Story war total konfus, am Ende konnte mein Freund sich mit Dave Grohl (Foo Fighers) treffen, der ihm Lebensweisheiten mitgegeben hat.
  22. Ich behaupte immer, nicht perfektionistisch zu sein, aber hab auch schonmal ein Video neu geschnitten, um ein Einatmen ganz am Ende rauszulöschen.
  23. Obwohl ich Technik liebe, lieben technische Geräte mich nicht… ich hab irgendwie den Fluch, dass mir alle Handys, Computer & Co. über kurz oder lang wegsterben … Haushaltsgeräte mussten auch schon dran glauben. Das war schon damals ein Running Gag im IT-Support.
  24. Es gibt kaum eine Diät, die ich noch nicht ausprobiert habe.
  25. Ich hab schonmal Yoga in einem Tempel in Rishikesh (Indien) mitgemacht. In Jeans.
  26. Meine Ehrlichkeit bringt mir manchmal echt Nachteile. Ich hab mal aus Versehen beim falschen Pizzashop bestellt und – weil ich es dort nicht abholen konnte (war zuweit weg) nochmal angerufen, die Kontodaten durchgeben lassen und das Geld dann überwiesen. Und ich bin durch einen Datenbankkurs an der Uni gefallen – der Prof hatte mich irgendwie mit einer falschen Note eingetragen, mit der ich bestanden hätte. Ich hab das gemeldet und er hat mich dann durchfallen lassen. Bescheuert? Ja vielleicht. Aber so konnte ich wenigstens mit gutem Gewissen schlafen…
  27. Eine meiner verrücktesten Aktionen: Ich hab in Hamburg im November im Stadtparksee gebadet (frag nicht … )
  28. Ich habe 13 Jahre lang Blockflöte gespielt (mit Unterricht). Alles von Sopranino (die allerkleinste) bis Großbass (die allergrößte). Und was kaum einer glauben mag: Man kann mit Blockflöten nicht nur schrecklich schiefe Weihnachtslieder spielen 😉
  29. Ich habe mit Blockflöte nur aufgehört, weil ich so Angst vor den Konzerten hatte.
  30. Seit ich 13 bin, brauche ich eine Brille. Von 14 bis 30 an habe ich allerdings täglich Kontaktlinsen getragen. Mittlerweile vertrage ich sie aber leider nicht mehr. Eine Augen-OP traue ich mich aber nicht…
  31. Als Teenager war ich zeitweise fast jedes Wochenende in der Eissporthalle aufzufinden und hab dem lokalen Eishockeyteam mitgefiebert. Ich weiß heute gar nicht mehr, was ich daran so cool fand?
  32. Eins der genialsten Konzerte auf dem ich war: „System of a Down“ bei Rock am Ring. Das war definitiv ein Punkt auf meiner Bucket List.
  33. Mein Vater hatte zeitweise eine eigene Computerfirma – inkl. einem Schulungsraum mit ca. 10 Computern drin. Das war in meinen Teenagerjahren DIE perfekte Location für eine LAN-Party (damals gab es noch nicht wirklich Internet bei jedem Zuhause… krasse Zeiten!)
  34. Ich lasse mich toootal von Serien mitreißen… durch Buffy bin ich zum Taekwondo gekommen, Bones hat mich zum Bioinformatikstudium animiert und nach Veronica Mars wollte ich Privatdetektivin werden 😉
  35. ich komme aus einer niedersächsischen Kleinstadt (ca. 55.000 Einwohner) – bis vor Kurzem die größte in Europa ohne eigenen Bahnhof!
  36. Da ich an der niederländischen Grenze aufgewachsen bin, bin ich schon früh mit ganz viel Niederländisch in Berührung gekommen („Hartelijk welkom“ Schilder hingen in fast jedem Geschäft). Gelernt habe ich die Sprache allerdings erst 2017 zwangsweise bei meinem Studium auf Niederländisch.
  37. Ich hab schonmal in einem Fotoladen gearbeitet (neben der Schule) und auch selbst (Foto-)Filme entwickelt.
  38. Und in einem Klamottenladen (durfte die Ware auszeichnen – ein Knochenjob).
  39. Mein erster Job war allerdings ganz klassisch das Zeitungen Austragen mit ca. 13 Jahren. Ich habe es gehasst! Vor allem die bellenden Hunde an vielen Türen. Der Job hielt dann auch nur 2 Wochenenden oder so.
  40. Meine Lieblingsfarbe ist lila – wer hätte das gedacht 😉
  41. ich habe absolut kein Händchen für Mode. Es sieht glaube ich immer alles komisch kombiniert aus. Am Wohlsten fühle ich mich einfach in Jeans, T-Shirt und Sneakern.
  42. Ich trage so gut wie nie Schmuck – nicht, weil ich ihn vom Aussehen her nicht mag, sondern weil er irgendwie immer stört und im Weg ist.
  43. Aus praktikablen Gründen mag ich auch keine langen Fingernägel. Man kann damit weder am Computer gut tippen, noch gut Klavier spielen.
  44. Ich wollte mir schon ewig das Gitarre spielen selbst beibringen, aber außer ein paar Saiten mühsam zu zupfen hab ich es noch nicht geschafft.
  45. Ich bin der ungeschickteste Mensch, den ich kenne. Mir passieren alle möglichen Missgeschicke. Und mir fällt ständig alles Mögliche runter, und wenn es ein Toast mit Marmelade ist dann ist garantiert die Marmeladenseite unten!
  46. Als ich Aupair in Spanien war, habe ich liebend gern mit den Kindern (4 und 6) Spongebob geguckt.
  47. Mein liebstes alkoholisches Getränk ist Bier! Ich trinke allerdings nur noch super selten Alkohol und vertrage es (leider? zum Glück?) gar nicht mehr gut
  48. Meine Familienmitglieder leben total verteilt – meine Mutter noch in Norddeutschland, ein Bruder in Österreich, der andere ist gerade von Schweden nach Berlin gezogen. Da bin ich mit Freiburg auch echt von allen weit weg.
  49. Ich habe leichte Flugangst. Da mein Mann aus Indien kommt und wir alle 1, 2 Jahre nach Indien fliegen, ist das für mich immer eine ganz schöne Herausforderung.
  50. Ich hasse rote Beete.
  51. Mein Lieblingsobst sind Papaya und Khakis (nur, wenn sie reif sind, sonst sind beide ungenießbar). Naja und eigentlich auch Himbeeren, Blaubeeren, Mangos und fast alle anderen Obstsorten. Ich LIEBE Obst!
  52. Ich habe 2 Jahre lang im Dunkeln gearbeitet – nachdem mein Sohn im Oktober 2020 geboren wurde, ging der Businessaufbau so richtig los – aber eben ganz langsam und immer nur, wenn er geschlafen hat – in meiner kleinen Büroecke im Schlafzimmer.
  53. Ich tippe schneller als alle anderen Menschen, denen ich bisher begegnet bin. Mein einziges Supertalent 😉

Zu guter Letzt noch ein Lieblingsfoto von mir (da gibt es nicht viele, ich lass mich nicht so gern fotografieren) – mit meinem Nachbarsjungen von früher, der auch die ganze Jugendzeit durch mein allerbester Freund war (aus Anonymitätsgründen hier rausgeschnitten).

Google Fonts lokal installieren mit wenigen Klicks

Google Fonts lokal installieren mit wenigen Klicks

Wahrscheinlich hast du das Schreckensgespenst der letzten Wochen auch mal hier und da gelesen:
Eine Abmahnwelle gegen Websitebetreiber geht um, weil viele die kostenlosen Google Fonts nicht korrekt eingebunden haben.

Was steckt dahinter?
Wenn du eine Website besuchst, die Google Schriften benutzt (und das sind fast alle), müssen diese erst einmal im Hintergrund von der Google Fonts Website geladen werden. An sich kein Problem (macht die Seite ein kleines bisschen langsamer, aber nicht weiter schlimm), allerdings wird dabei immer deine IP-Adresse an den Google Font Server übertragen. Der in den USA steht. Und da ist wieder das Datenschutzproblem, weil dies laut DSGVO nicht einfach so passieren darf.
(Die Abmahnwelle ist ein bisschen aufgebauscht, weil sich hier angeblich ein österreichischer Anwalt bereichern will, der letztlich selbst abgemahnt wurde, aber generell ist es schon eine gute Idee, DSGVO-konform zu handeln).

Die Lösung ist: Google Fonts runterladen (sie sind wie gesagt kostenlos) und auf deiner Website einbinden, sodass sie immer nur direkt von deiner Seite (lokal) und nicht von der Google Fonts Seite geladen werden müssen.
Wie du das ganz super einfach mit wenigen Klicks selbst machen kannst:

1.) Prüfe mit dem kostenlosen Scanner von e-recht24.de, ob deine Website überhaupt Google Fonts unsicher eingebunden hat: https://www.e-recht24.de/google-fonts-scanner

2.) Wenn dir das angezeigt wird, mach zunächst von deiner Website ein Backup (hier findest du eine Anleitung).

3.) Installiere und aktiviere das kostenlose Plugin OMGF

4.) Öffne die Plugin Einstellungen (über Einstellungen -> Optimize Google Fonts)

5.) Klick auf den Button ganz unten „Speichern & Optimieren“

6.) Prüfe nochmal mit dem e-recht24.de Scanner, ob jetzt alles gut ist.

Falls du ein Cache Plugin nutzt, musst du ggf. den Cache leeren.

​Fertig! 🙂

Blog mit WordPress erstellen – die einfachste Anleitung

Blog mit WordPress erstellen – die einfachste Anleitung

Falls du schon eine Website in WordPress – noch ohne Blogartikel – hast und dies nun ändern möchtest, habe ich hier eine ganz einfache Anleitung für dich, wie sich das umsetzen lässt.
Doch fangen wir mal von vorne an:

Wozu brauche ich überhaupt einen Blog?

Ich möchte mit dir wetten, dass auch du schon viele Fragen und Probleme des täglichen Lebens mit Hilfe eines Blogartikels gelöst hast.

Du hast dir Tipps geholt („Wie schläft mein Baby endlich durch“), vielleicht hilfreiche Anleitungen gefunden („Spülmaschine reinigt nicht mehr richtig – was tun“) und bei persönlicheren Artikeln vielleicht auch mit der Autor*in mitgefühlt.

Fakt ist: Ein Blog ist DAS Mittel der Wahl, wenn du mit einem (Online) Unternehmen

  • gefunden werden möchtest (Suchmaschinen LIEBEN Blogs)
  • Vertrauen aufbauen möchtest (Leser*innen können dich kennenlernen und sich von deinem Wissen überzeugen)
  • Wunschkund*innen anziehen möchtest (deine ganz persönliche Art und Weise wie du schreibst, wie du die Welt siehst, wird Besucher*innen entweder ansprechen, oder eben nicht)
  • helfen möchtest

Du kannst deinen Blog auch wunderbar nutzen, um deine E-Mail-Liste aufzubauen. Und deine Blogbeiträge geben dir natürlich auch ganz viel Inhalt für eventuelle Social Media Kanäle.

Was ist der Unterschied zwischen einem Blog und einer Website?

Eine Website an sich bezeichnet den ganzen Webauftritt, also alle Seiten zusammen – die Startseite, Über mich Seite, Kontaktseite, Datenschutzerklärung etc. Du KANNST einen Blog auf deiner Website haben, das ist aber nicht zwingend notwendig. Andersherum ist ein Blog immer auf einer Website zu finden, denn auch beim Blog hast du oben einen Header (Kopfbereich), meist ein Logo, ein Menü, unten noch die Links zu Impressum und Datenschutzerklärung und vielleicht noch weitere Seiten wie die Startseite, deine Angebote & Co.

In WordPress selbst sind die normalen Seiten als Seiten angelegt, die Blogbeiträge als Beiträge (siehe folgender Screenshot). Beiträge sind im Grunde fast ganz normale Seiten, haben zusätzlich aber noch

  • eine Kategorie,
  • ein Veröffentlichungsdatum,
  • ein Vorschaubild,
  • die Möglichkeit, Kommentare anzunehmen und zu zeigen
  • und werden standardmäßig mit einer Seitenleiste rechts dargestellt („neueste Blogbeiträge“, „über die Autorin“, etc.)

Beiträge vs Seiten

Im WordPress Dashboard, deiner Verwaltungszentrale, kannst du neue Seiten über Seiten → Erstellen anlegen und neue Blogbeiträge über Beiträge -> Erstellen.

Wie oft sollte ich bloggen?

Die Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten und hängt komplett von deinen Lebensumständen ab! Wenn es dir möglich ist, ist 1x die Woche genial. Wenn dich das völlig stresst, fang vielleicht mit 1x im Monat an.

Generell gilt: Lieber regelmäßig posten, dafür nicht so häufig, als total euphorisch mit 5 Artikeln pro Woche anzufangen und dann wieder aufzugeben, weil es viel zu viel Arbeit ist.

Wie lang sollten meine Blogartikel sein?

Auch hier gibt es keine pauschale Antwort. „Früher“ hieß es, unter 1000 Wörtern brauchst du gar nicht erst anzufangen. Suchmaschinen lieben epische Blogposts, die 3000 Worte und mehr beinhalten und den Leser*innen ganz ausführlich alles zu einem Thema vermitteln.

Ein Richtwert von dem WordPress Suchmaschinenplugin RankMath sind mindestens 600 Wörter, um ein wenig Substanz zu haben. Aber gerade wenn du auch ein Video oder einen Podcast mit eingebaut hast, sagt dies manchmal mehr als 1000 Worte 🙂

Ich würde sagen: Die Mischung macht’s!

Erstelle ein paar richtig ausführliche Blogartikel und streu auch kurze dazwischen ein. Wenn sich eine Frage oder ein konkretes Problem in wenigen Worten beantworten lässt, musst du das Thema auch nicht künstlich in die Länge ziehen. Letztlich möchtest du mit deinem Blogartikel deiner Leserschaft helfen, und das darf auch schnell und in kurz geschehen, oder eben zu einigen Themen richtig ausführlich als komplette Übersicht, mit Grafiken, einem passenden Freebie (kostenloses Angebot für die Newsletter-Anmeldung) und allem drum und dran. Dein Blog, deine Website, deine Entscheidung 🙂

Blitzanleitung: Blog erstellen

  1. Logge dich in dein WordPress Dashboard ein (deine Adresse und dahinter /wp-admin)
  2. Klicke auf Beiträge → Kategorien und erstelle die Kategorie „Blog“
  3. Klicke auf Beiträge → Erstellen und erstelle deinen ersten Blogbeitrag. Hierzu musst du einen Titel vergeben und einen Inhalt einfügen (Texte, Bilder)
  4. In der rechten Spalte hast du dann unter Beitrag den Punkt „Kategorien“. Wähle hier „Blog“ aus und klicke auf „Veröffentlichen“, wenn du den Blogbeitrag fertig gestellt hast.Unter „Beitragsbild“ kannst du ein Blog Vorschaubild einrichten.
    Blog in WordPress erstellen
  5. Klicke im Dashboard auf Design → Menüs
  6. Füge unter Kategorien die „Blog“ Kategorie ins Menü hinzu
  7. Klicke auf „Menü speichern

Das war es schon! Du findest von jetzt an die von dir erstellten Blogbeiträge – wenn du sie der Kategorie „Blog“ zuweist – unter dem Menüpunkt „Blog“.
Wenn du die Ansicht der Blogartikel anpassen möchtest, kannst du dies in der Regel über den Theme Customizer tun (Design → Customizer).

Video: Blog erstellen in WordPress

Im Video zeige ich dir die Schritte nochmal direkt:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lies auch mal in mein Interview mit Judith Peters (Sympatexter) rein für noch mehr Tipps rund um deinen Blog.

WordPress Glossar – alle wichtigen Begriffe rund um deine WordPress Website erklärt

WordPress Glossar – alle wichtigen Begriffe rund um deine WordPress Website erklärt

„Ich sollte bitte wo was? SFTP-Verbindung herstellen? Ein SSL Zertifikat einrichten?“ Falls du beim Lesen dieser Fragen auch nur Bahnhof verstehst, oder dir generell einen Überblick über die wichtigsten Begriffe rund um deine WordPress-Website verschaffen möchtest, habe ich hier ein Glossar für dich zusammengestellt.

Gibt es noch einen Begriff, den du vermisst? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Allgemeine Begriffe

CMS

steht für Content Management System, zu deutsch quasi ein „Inhaltsverwaltungssystem“. Früher musste jede einzelne Seite und Unterseite händisch am eigenen Computer in Code aufgeschrieben werden, die der Browser versteht. Und diese Seite musste dann nach jeder Bearbeitung neu auf den Webserver hochgeladen werden.

Mit der Einführung von CMS wurde es dann komfortabel – man hat eine richtige Eingabemaske, in der man direkt im Webbrowser Texte und Formatierungen einstellen kann (neben vielen anderen Features) und auch mit anderen gemeinsam an der Seite arbeiten kann. Außer WordPress gibt es z.B. noch Joomla, Typo3 und Drupal, um nur einige zu nennen.

CSS

CSS steht für Cascading Style Sheets, übersetzt also verschachtelte Stilvorlagen und ist eine Art Formatierungssprache (keine Programmiersprache) für Internetseiten.

Über CSS kannst du z.B. Schriften und Farben, aber auch Abstände, Schatten, Ränder und noch vieles mehr für bestimmte Bereiche und Elemente auf deiner Website einstellen.

Bei deiner WordPress-Website musst du in der Regel kein CSS händisch eingeben, sondern kannst über dein Theme (Begriffserklärung siehe unten) oder einen Pagebuilder alles so einstellen wie gewünscht. Falls du doch etwas noch spezifischer anpassen willst, gibt es in WordPress den sogenannten Theme Customizer, über den du immer ganz unten bei „Zusätzliches CSS“ noch etwas eintragen kannst.

Ein Beispiel für CSS Code wäre:

h1 {
  color: red;
}

Damit würdest du einstellen, dass alle Überschriften 1. Grades (h1, für heading 1) rot dargestellt wird.

Domain

Eine Domain, auch Webadresse genannt, ist der Name unter der deine Website erreichbar ist. Ein Domainname besteht normalerweise aus dem Namen selbst – z.B. google oder stefaniemotiwal – und einer Endung (Top-Level-Domain), also .de, .com, .at, etc. Du kannst eine Domain schon für wenige Euro jährlich bei einem Webhoster auf dich registrieren lassen.

FTP-Verbindung / SFTP-Verbindung

Wenn du WordPress bei einem einigermaßen modernen Webhoster nutzt, kannst du es meist mit wenigen Klicks automatisch installieren lassen und hast mit FTP & Co. nichts zu tun.

Falls das aber nicht der Fall ist und falls du mal Anpassungen an deinen Ordnern vornehmen musst oder z.B. Dateien ins Hauptverzeichnis deines Webservers hochladen musst (das kann z.B. bei der Authentifizierung für Google Analytics oder Pinterest der Fall sein), geht das via FTP.

FTP steht hierbei für File Transfer Protocol (das S bei SFTP für Secure, also quasi eine sicherere Variante von FTP). Du brauchst einfach nur ein Programm wie z. B. Filezilla und musst dort die Verbindungsdaten für deinen Webspace eingeben. Diese bekommst du bei deinem Webhoster. Wenn du eingeloggt bist, siehst du eine Ordnerstruktur – links von deinem Computer und rechts vom Webserver, wo du WordPress installiert hast. Du kannst dich dann ganz normal wie auf einem Computer selbst auch durchs Dateiverzeichnis navigieren, Dateien hochladen, verschieben, umbenennen und anpassen.

FTP Programm Filezilla

Auch wenn es auf den ersten Blick überwältigend aussehen mag, ist es im Grunde gar nicht so schwierig, sich damit zurechtzufinden 🙂

Homepage

Der Begriff „Homepage“ wird oft synonym für die komplette Website verwendet, bezeichnet streng genommen aber nur die „Home“ Seite, also die Startseite.

Hoster / Webhoster

Auch eine WordPress Website besteht letztlich aus Dateien und einer Datenbank. Da diese nicht von deinem Computer aus aufgerufen wird, muss sie irgendwo im Web gespeichert werden, damit man auf sie rund um die Uhr von überall aus zugreifen kann. Hier kommt ein Webhoster ins Spiel, der dafür hochleistungsstarke Computer (Server) bereitstellt, auf der deine Website gespeichert ist. Viele Webhoster bieten außerdem neben dem Webspace (Speicherplatz) auch gleich die Domain (Webadresse) mit an.

HTML

Hyper Text Markup Language ist eine „Sprache“ (nicht direkt eine Programmiersprache), mit der sich Internetseiten erstellen lassen. Über bestimmten Code – sogenannte Tags, die immer mit <Befehl> geöffnet und mit </Befehl> geschlossen werden, lässt sich eine Seite beschreiben. Mit <table> kann man eine Tabelle einfügen, mit <img> ein Bild usw. Die meisten Websites wurden früher rein mit HTML Code in Verbindung mit CSS erstellt – HTML bestimmt, welche Elemente an welcher Stelle auftauchen und CSS wie sie dann aussehen. Auch WordPress nutzt noch HTML und CSS, zusätzlich aber auch Programmiersprachen wie PHP und Javascript und eine Datenbank.

Responsive

Ob eine Website responsive („reagierend“) ist, besagt, ob sich ihre Darstellung auch an unterschiedliche Geräte – Handys, Tablets, verschiedene Bildschirmgrößen – anpasst. Du kennst sicher auch das Hamburger Menü mit den drei Strichen, welches in der Handyversion der meisten Websites automatisch erscheint. Aber auch andere Elemente im Layout werden (je nach Theme in WordPress) automatisch angepasst: Elemente, die am Computer nebeneinander stehen, werden auf dem Handy untereinander dargestellt.

Da Google mittlerweile nur noch anhand der mobilen Version von Websites entscheidet, wie gut sie in den Suchergebnissen auftauchen, ist es super wichtig, dass deine Website auch auf dem Handy glänzt und alles gut zu lesen und gut zu bedienen ist.

SEO

Search Engine Optimization, zu deutsch Suchmaschinenoptimierung, fasst die Optimierungsmöglichkeiten zusammen, durch die deine Website insgesamt und auch einzelne Seiten, Blogartikel etc. besser bei Suchmaschinen (meist Google) gefunden werden.

Zu SEO gehört zum Beispiel, dass deine Website technisch einwandfrei läuft und schnell geladen wird, aber vor allem auch, dass deine Inhalte dem Suchenden möglichst genau bei seiner Suchanfrage weiterhelfen. In meinem SEO Blogartikel habe ich die wichtigsten Schritte für die Suchmaschinenoptimierung zusammengefasst.

SSL-Verschlüsselung

Beim Surfen siehst du im Browser meist neben der Adresse so ein kleines Schloßsymbol. Es zeigt an, dass die Daten auf dieser Seite SSL verschlüsselt und eben nicht im Klartext übertragen werden. Dies ist mittlerweile aus datenschutzrechtlichen Gründen Pflicht und du kannst bei eigentlich allen Hostern SSL dazubuchen, wenn es nicht sowieso schon in deinem Tarif enthalten ist. Wie du das SSL Zertifikat für deine Website ganz einfach einrichten kannst, beschreibe ich in meinem SSL-Blogartikel.

Webseite

Der Begriff „Webseite“ wird im deutschsprachigen Raum oft synonym für die gesamte Website verwendet, bezeichnet aber eigentlich nur eine einzelne Unterseite, z.B. die Über mich Seite.

Website

Mit dem Begriff „Website“ wird im Gegensatz zu Homepage oder Webseite die komplette WebSITE inkl. aller Unterseiten, Blogartikel & Co. bezeichnet.

Webspace

Mit Webspace bezeichnet man den Ort, an dem die Daten deiner Website gespeichert sind. Das ist dann quasi der Festplattenspeicherplatz bei deinem Webhoster, der dir gegen Gebühren (oder Werbung) zur Verfügung gestellt wird und rund um die Uhr erreichbar ist.

WordPress

in 2003 ursprünglich als Blog Software auf den Markt gebracht, wurde es durch die stetige Weiterentwicklung so umfangreich, dass mittlerweile sogar rund 32% aller Websites weltweit (und 50% aller CMS Websites) mit WordPress gestaltet sind.

Begriffe innerhalb von WordPress

Customizer

Mit dem (Theme) Customizer kannst du in WordPress viele Grundeinstellungen vornehmen, die für alle Seiten gelten. Du kannst hier – je nachdem, welches Theme du verwendest – die Schriftarten, -größen, Farben, Buttonstyles, Blogartikeldarstellung und vieles mehr konfigurieren. Um den Customizer aufzurufen klickst du einfach im Dashboard auf Design → Customizer.

Dashboard

Das Dashboard ist sozusagen die Verwaltungszentrale von WordPress. Wenn deine richtige Website über www.beispiel.de aufzurufen ist, kannst du über www.beispiel.de/wp-admin zum Dashboard gelangen, musst dich hier einloggen und schon stehen dir alle Funktionen zur Verfügung: Seiten und Blogeinträge erstellen, Bilder hochladen, Plugins und Themes installieren und zahlreiche Einstellungen vornehmen.

Footer

Mit dem Footer ist der Fußbereich ganz unten auf allen Seiten gemeint. Hier findest du in der Regel das copyright, den Link zu Impressum und Datenschutzerklärung und gelegentlich eine Wiederholung der wichtigsten Menüpunkte oder weitere Inhalte wie eine Newsletteranmeldung, ein Kontaktformular oder Ähnliches.

Header

Mit dem Header wird der Kopfbereich einer Website bezeichnet, zu dem in der Regel auch das Logo, das Menü und der obere Inhaltsbereich zählen. Der Bereich, den man ganz oben sehen kann ohne überhaupt auch nur einmal zu scrollen heißt auch „above the fold“ – benannt nach den Zeitungen am Kiosk und dem Bereich, den man ohne die Zeitung zu falten (fold) direkt lesen kann.

Menü

Das Menü ist die Navigationsleiste, die sich auf fast jeder Website im oberen Bereich findet und auf die einzelnen Seiten oder Bereiche der Website verlinkt. Auf mobilen Endgeräten ist das Menü aus Platzgründen meist über drei Balken aufzuklappen (auch „Hamburger Menü“ genannt).

Pagebuilder

Wenn du WordPress fertig installiert und eingerichtet hast, geht es ans Erstellen oder Einfügen deiner eigentlichen Inhalte. Um die Texte, Bilder und Buttons so auf deine einzelnen Seiten zu bekommen wie du es dir wünscht, kannst du den vorinstallierten Gutenberg Editor nutzen. Über ein + Zeichen wählst du aus, welches Element (Überschrift, normaler Text, Bild) du als nächstes Einfügen möchtest.

Wenn dir das zu wenig ist, kannst du dir einen Pagebuilder – „Seitenbauer“ – installieren, mit dem das Einfügen der Inhalte noch viel fortgeschrittener funktioniert. Die bekanntesten hierbei sind Elementor, Divi, WPBakery (den ich persönlich furchtbar finde), SiteOrigin, Oxygen und Thrive Architect.

Einige Pagebuilder – wie der Divi Builder – sind beim Theme schon mit dabei und können nicht gewechselt werden.

Inhalte einfügen über den Divi Builder:

Plugin

WordPress selbst bietet nach der Installation nur grundlegende Funktionalitäten an; man kann Texte und Bilder einstellen und die Inhaltsbereiche ggf. etwas anpassen. Mit Plugins lassen sich in WordPress unzählige Funktionen hinzufügen: Galerien, Foren, Kontaktformulare, Online Shops, Newsletter, Social Media Icons, Statistiken, Cookie Banner und so weiter. Es gibt auch hier wieder kostenlose und kostenpflichtige Plugins. Kostenlose Plugins kannst du direkt über den Punkt „Plugins“ in deinem WordPress Dashboard installieren und aktivieren. Kostenpflichtige musst du erst kaufen und kannst sie dann über den Punkt „Plugins“ von deinem Computer aus hochladen. Im Blog stelle ich dir die besten kostenlosen Plugins vor.

Slider

Ein Slider ist ein Bereich, in dem die Inhalte – meist Grafiken mit Text – „weitergleiten“. Dies können z.B. Produkte, Infos oder Testimonials (Kundenstimmen) sein, die entweder automatisch nach einigen Sekunden getauscht werden, oder sich mit Pfeilen weiterklicken lassen. Auch wenn Slider oft „fesch“ aussehen, kosten sie einiges an Ladezeit und sind am Handy ggf. nicht direkt als Slider zu erkennen. Du solltest also gut abwägen, ob du auf einen Slider nicht verzichten kannst – gerade im oberen Bereich der Website.

Theme

Ein Theme bestimmt in WordPress sozusagen das Design deiner Seite. Es legt fest, wo welche Inhaltsbereiche dargestellt werden und in etwa wie sie aussehen, also quasi den groben Aufbau und Stil deiner Seite. Vieles lässt sich hier aber auch nachträglich noch weiter anpassen, meist über den Theme Customizer.

Es gibt unzählige kostenlose Themes, die größtenteils auch was hermachen. Activello, Cenote, Edge, OceanWP und Sela sind zum Beispiel gute kostenlose Exemplare.

Kostenpflichtige Themes findest du z.B. auf Themeforest (ca. 30-60$ plus MwSt.). Ich kann dir das meistgenutzte kostenpflichtige Theme Divi empfehlen (ca. 250$ plus MwSt. einmalig, oder 90$ plus MwSt. jährlich). Ein kostenpflichtiges Theme hat die Vorteile, dass es ständig weiterentwickelt wird und man Aktualisierungen zu Sicherheitslücken und für neue Features erhält, dass man Support bekommt, wenn man nicht weiter weiß, es eine gute Dokumentation zur Bedienung gibt und es meist optimiert ist für schnelles Laden und mobile Darstellung.

Widget

In WordPress gibt es sogenannte Widgets – das sind Inhaltsbereiche, die man fast beliebig mit Text, Bildern und Anderem füllen kann. Diese können an verschiedenen Positionen auftauchen, z.B. im Header (oben), an der Seite (dies ist gerade bei Blogs typisch), oder im Footer (unten). Im folgenden Screenshot siehst du, wo das Menü und die Widgets in einem typischen Blog z.B. angeordnet sein können.

Gibt es noch weitere Begriffe, die dir spanisch vorkommen? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen!