6 erste Schritte mit WordPress

6 erste Schritte mit WordPress

Übersicht der 6 Schritte:

 

Anmelden (Schritt 1)
Seiten bearbeiten und erstellen im Backend Bereich (Schritt 2)
Seiten ins Menü einfügen (Schritt 3)
Texte direkt auf der Webseite bearbeiten (Schritt )
Bilder hochladen (Schritt 5)
Design auswählen (Schritt 6)
Einführungsvideo

 


 

Anmelden (Schritt 1)

 

Es gibt bei einer WordPress Webseite zwei Hauptbereiche – die eigentliche Website, die man als Besucher sieht (auch „Frontend“ genannt) und das „Backend“, also den Verwaltungsbereich, in dem man alle Einstellungen vornehmen kann.

In diesem Backend kannst du z.B.:

  • Seiten erstellen
  • Blogbeiträge schreiben
  • Mediendateien hochladen und verwalten (Bilder, Videos, MP3s)
  • Benutzer anlegen
  • Funktionalitäten (Plugins) installieren und konfigurieren
  • ein Design (Theme) für deine Seite auswählen
  • das Menü erstellen und anpassen

und vieles mehr.

Wenn deine Internetseite https://www.meineseite.de lautet, ist das Backend von WordPress fast immer über https://www.meineseite.de/wp-admin und https://www.meineseite.de/wp-login erreichbar und fragt dich nach Benutzernamen und Passwort.

Beispiel vom Backend einer WordPress Seite:

WordPress Dashboard

Auf der linken Seite findest du alle Menüpunkte, die dich zu den jeweiligen Funktionen bringen (Beiträge, Medien, Seiten, etc.). Im Hauptbereich rechts stehen verschiedene Informationen zu den von dir installierten Funktionalitäten und direkte Links zu möglichen nächsten Schritten.


 

Seiten bearbeiten und erstellen im Backend Bereich (Schritt 2)

 

Klickst du im Backend auf der linken Seite auf Seiten -> Alle Seiten wird dir eine Übersicht der vorhandenen Seiten angezeigt:

Alle Seiten Übersicht

Seite bearbeiten

 

Wenn du mit der Maus über einen der Seitennamen gehst, erscheinen kleine Menüpunkte unter dem Seitennamen – Bearbeiten, QuickEdit, Papierkorb und Anschauen. Klicke auf Bearbeiten, um die Seite im Bearbeitungsmodus aufzurufen. Wenn du den Classic Editor installiert hast, der mittlerweile leider standardmäßig vom Block Editor abgelöst wurde, sieht die Seite im Bearbeitungsmodus ungefähr so aus:

Classic Editor

Hier kannst du wie in einem gewöhnlichen Texteditor, z.B. Word, den Text einfügen und bearbeiten.

Wenn du das Divi Theme oder einen anderen Editor wie z.B. den Elementor Website Builder installiert hast, sieht der Editor ganz anders aus. Hierzu wird es nochmal einen separaten Blogartikel geben. 

 

Neue Seite erstellen

 

Eine neue Seite erstellst du in der Seitenübersicht (Seiten -> Alle Seiten) über den Button Erstellen ganz oben neben dem Text Seiten.Seite in WordPress erstellen


 

Seiten ins Menü einfügen (Schritt 3)

 

Das Menü deiner Webseite bearbeitest du über Design -> Menüs. Zuallererst ist noch gar kein Menü erstellt. Du kannst dein erstes Menü erstellen und jederzeit von links weitere Seiten, Beiträge, individuelle Links und Kategorien hinzufügen:

Menü erstellen in WordPress

Nachdem du das Menü erstellt hast, musst du in deinem Theme (Design) noch angeben, dass dies von nun an das Hauptmenü auf deiner Webseite sein soll. Wie genau dies funktioniert, ist leider je nach Theme unterschiedlich. Im Normalfall geht es aber so:

1.) Klicke auf Design -> Customizer

2.) Suche einen Punkt „Menüs“ oder „Menu

Theme Customizer

3.) Wähle dein vorher erstelltes Menü als Hauptmenü (auch dieser Dialog kann je nach gewähltem Theme anders aussehen):

Menü wählen

4.) Klicke auf den blauen Veröffentlichen Button, damit deine Änderungen übernommen werden.

 

 


Texte direkt auf der Webseite bearbeiten (Schritt 4)

 

Wenn du dich im Backend angemeldet hast (siehe Schritt 1 – Anmelden) kannst du oben links mit der Maus über das Häuschen gehen und im Untermenü den Punkt Zur Webseite aufrufen.

Zur-Webseite

Gehe dann auf deiner Webseite einfach auf die Seite, die du bearbeiten möchtest und klicke oben im Menü auf Seite bearbeiten, um wieder in den Text Editor zu gelangen.

Nutzt du das Divi Theme oder einen anderen Editor, ist dies ggf. wieder anders – mehr dazu in einem anderen Blogartikel.

Wenn du mit deinen Änderungen fertig bist und mit dem blauen Aktualisieren Button (rechts) gespeichert hast, kannst du auf den Permalink direkt unter dem Seitentitel klicken, um wieder zur vorherigen Seite zurückzukommen.

Permalink im Editor


Bilder hochladen (Schritt 5)

 

Meist wirst du Bilder auf bestimmten Seiten benötigen. In dem Fall öffnest du die Seite wieder im Bearbeitungsmodus wie in Schritt 2 oder Schritt 4 beschrieben. Im Classic Editor klickst du zum Bilder hochladen ganz einfach auf den Button Dateien hinzufügen. 

Dateien hinzufügen

 

Damit öffnet sich ein neues Fenster und die bereits hochgeladenen Dateien aus deiner Mediathek werden dir angezeigt. Wechsle hier zu Dateien hochladen und wähle eine Datei von deinem Computer aus.

 

Dateien hochladen

 

Nach dem Hochladen klickst du auf den Button In die Seite einfügen. Bilder können in verschiedenen Größen eingefügt werden und z.B. links- oder rechtsbündig ausgerichtet werden, um den Text zu umfließen.

Die ganze Mediathek kannst du verwalten, in dem du im Backendbereich auf Medien -> Medienübersicht klickst.

Mediathek


Design auswählen (Schritt 6)

 

Womit sich bei WordPress mit Abstand am meisten Zeit vertrödeln lässt, ist die Wahl des Designs (Theme). Ein Design bestimmt das Aussehen deiner Seite – wie Elemente angeordnet sind, welche Farben und Schriftarten verwendet werden, aber auch welche Elemente überhaupt auf der Seite vorhanden sind. Mit den identischen Inhalten kann eine frisch installierte WordPress Seite z.B. so aussehen:

Du findest bei einer frischen WordPress Installation eine kleine Auswahl an vorinstallierten kostenlosen Themes, zwischen denen du hin- und herswitchen kannst.
Gehe dazu im Backend auf Design -> Themes und klicke auf das von die gewünschte Theme, und dann auf den Aktivieren Button. Beim Aufruf deiner Webseite siehst du dann direkt die Änderungen.
Theme Vorschau
Jedes Theme lässt sich auch noch weiter über den Customizer anpassen; häufig kann man hiermit das Banner, ein Logo, ein Headerbild etc. einstellen. Viele Themes bringen zudem großartige Demo Inhalte mit, die du per Klick einfach nachinstallieren kannst. Die Demoinhalte zeigen dir nochmal genau, welche Sachen du wie mit dem Theme einstellen kannst.
Kostenpflichtige Themes, die meist noch etwas besser sind als die kostenlosen, findest du auf Theme Forest. Ich kann dir die Themes The7 und Bridge (für normale Webseiten) sowie Soledad (für einen Blog) sehr empfehlen. Ansonsten arbeite ich sehr gern mit dem Divi Theme, welches wirklich keine Wünsche offen lässt.

 

Einführungsvideo

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Wie du deine WordPress Website sicherer machst

Wie du deine WordPress Website sicherer machst

WordPress ist das meistgenutzte Content-Management-System der Welt. Das zeigt, wie großartig es ist, macht es aber auch zum beliebten Ziel für Angriffe aller Art. Nach der Installation und Einrichtung solltest du dich noch nicht entspannt zurücklehnen, sondern mit den nachfolgenden Schritten schauen, ob du bei deinem WordPress noch etwas optimieren kannst:

1. Sicheres Passwort wählen

Vergib unbedingt ein sicheres (=langes, komplexes) Administrator Passwort! Lass dies am beste von deinem Browser generieren und notfalls speichern. Und wie immer gilt: Nutze nicht überall das gleiche Passwort 🙂 Sonst ist vielleicht neben WordPress auch noch gleich dein E-Mail-Postfach und dein Facebook Account gehackt.

Suche dir zugleich am besten schon bei der WordPress Installation einen persönlichen Benutzernamen aus (statt dem Standard admin) und lösche nachträglich den admin Nutzer, falls er doch schon angelegt wurde. 

2. Plugins, Themes und WordPress selbst aktuell halten:

Die meisten Angriffe werden durch veraltete Plugins und Themes (oder zu einfache Passworte) möglich gemacht. Um hier immer auf dem neuesten Stand zu sein, solltest du nicht nur WordPress, sondern auch alle installierten Erweiterungen sehr regelmäßig aktualisieren. Falls du hier eine bequeme Lösung möchtest, kann ich dir das kostenlose Plugin „Easy Updates Manager“ sehr empfehlen. Hier kannst du genau einstellen, was alles automatisch aktualisiert werden soll (sobald es eine neue Version gibt) und was du lieber selbst händisch aktualisieren möchtest. Bei einigen Aktualisierungen empfiehlt es sich nämlich trotz der Sicherheit, noch ein wenig abzuwarten – z.B. falls für eine neue WordPress Version noch nicht alle Plugins kompatibel sind und somit noch gar nicht mit der neuen Version funktionieren würden.

3. Anzahl an installierten Plugins minimieren:

Installiere nur die Plugins, die du auch wirklich benötigst. Deinstalliere Plugins unbedingt, wenn sie dir nicht mehr länger dienen (nur deaktivieren reicht hier übrigens nicht, denn dann bleiben die Dateien trotzdem auf deinem Server). Und achte auch darauf, dass du dir keine WordPress Plugins einfach irgendwo herunterlädst, sondern installiere sie wenn möglich über den Plugins -> Installieren Menüpunkt deines Dashboards. Hier kannst du zudem schauen, wie häufig das Plugin im Einsatz ist und wann es zuletzt aktualisiert wurde:

Plugin Nutzung

Bei uralten, wenig genutzten Plugins ist ggf. Vorsicht geboten, gerade da sie vermutlich nicht mehr den neuesten Sicherheitsstandards entsprechen.

4. Ein Backup einrichten:

Damit du für den Fall der Fälle – falls die Seite doch gehackt wurde oder etwas bei einem Update schief gelaufen ist – abgesichert bist, empfehle ich dir, mind. 1x pro Woche ein automatisches Update machen zu lassen. Hierfür kannst du z.B. Updraft Plus oder BackWPup (ruhig in der kostenlosen Version) nutzen. Du musst einmal einstellen, wie häufig und wohin welche Daten gesichert werden sollen und wie viele Versionen beibehalten werde sollen und schon bis du fertig! Es ist nicht unbedingt notwendig, mehr als eine handvoll Versionen auf dem Server zu speichern, da diese meist auch mehrere hundert MB umfassen und du vermutlich nicht unendlich viel Speicherplatz zur Verfügung hast.

5. Sicherheits Plugins installieren:

Auch wenn du alles andere berücksichtigst, machen die folgenden Sicherheitsplugins Sinn:

  • Ninja Firewall, iThemes Security oder Wordfence Security um generelle Attacken auf deine Website zu verhindern (hier reicht jeweils die kostenlose Version für den normalen Schutz erstmal aus). Wenn ein schädliches Script z.B. mehrmals hintereinander versucht, sich als Administrator auf deiner Seite einzuloggen, wird der Account vorsichtshalber eine zeitlang blockiert. Die IP-Adresse der Nutzer wird durch diese Plugins evtl. mitgeloggt, sodass ein entsprechender Hinweis in deiner Datenschutzerklärung erfolgen sollte.
  • WPS Hide Login oder Loginizer – falls man den Adminbereich nicht über die Standard Adresse /wp-login und /wp-admin erreichbar machen möchte. Hilft gegen automatisierte Hackerattacken.

 

6. PHP Version aktuell halten:

Bei deinem Hoster kannst du in der Regel einstellen, welche PHP Version für deine Website genutzt werden soll. WordPress selbst zeigt mittlerweile bei veralteten Vesionen einen Warnhinweis im Backend an – spätestens dann ist es höchste Zeit, deine Seite auf die neueste PHP Version umzustellen. Solltest du hierbei Schwierigkeiten haben, kontaktiere am besten deinen Hoster. Bei all-inkl.com kannst du es nach dem Login in die Verwaltung über all-inkl.com/kas beim Menüpunkt Domain einstellen: PHP Version aktualisieren

Mit diesen wenigen Schritten hast du die Sicherheit deines WordPress schon sehr erhöht. Lass gern einen Kommentar hier, wenn du noch weitere Tipps oder Fragen hast 🙂

5 Tipps, um deine Website schneller zu machen

5 Tipps, um deine Website schneller zu machen

Geschwindigkeit ist einer der wichtigsten Rankingfaktoren für die Suchmaschinen und – noch viel wichtiger – für deine Besucher wirklich entscheidend, um deine Seite nicht genervt wieder zu verlassen. Angeblich soll eine Ladezeit von max. 3 Sekunden ein optimales Ergebnis sein.

In diesem Blogeintrag zeige ich dir 5 Stellschrauben, mit denen du die Ladegeschwindigkeit deiner Website verbessern kannst.

1. Analyse

Bevor du dich gleich daran machst, in WordPress direkt etwas zu verändern, solltest du die Ladegeschwindigkeit deiner Website prüfen – z.b. über Pingdom Website Speed Test oder Google Pagespeed Insights (kostenlos).

Bei den Google Pagespeed Insights werden dir auch gleich Vorschläge dazu gemacht, wie du deine Seite schneller machen kannst. Gib hierzu einfach die Adresse deiner Website ein und schau, welche Punktzahl (von 0-100) deine Seite Mobil und in der Desktopversion erreicht. 100 ist hierbei die beste Punktzahl.

Im unteren Bereich werden die Empfehlungen vorgestellt, die das Laden verbessern können, z.B. „Bilder in modernen Formaten bereitstellen“. So weißt du erst einmal ,wo du stehst, und ob es direkt schon etwas gibt, was du relativ einfach beheben kannst.

2. Bilder nicht größer als nötig

Ein großer Faktor für die Ladegeschwindigkeit deiner Website sind die Bilder. Je größer sie sind (Dateigröße und Maße), desto mehr Daten müssen beim Laden von der Website zum Besucher übertragen werden. Hier werden schnell kostbare Sekunden verschwendet, ohne dass eine unglaublich gute Druckqualität überhaupt für den Computerbildschirm, geschweige denn für ein Handydisplay, benötigt wird.

Vor dem Hochladen solltest du die Bilder z.B. mit tinyPNG verkleinern. Falls dein Bild keinen transparenten Hintergrund benötigt (wie es bei einem Logo häufig der Fall ist), ist das Format JPG besser geeignet als PNG. Für WordPress gibt es außerdem viele gute Plugins, meist mit kostenlosen (abgespeckten) Versionen, die deine Bilder ebenfalls im Hintergrund verkleinern, z.B. EWWW Image Optimizer.

3. Aufräumen

Halte dein WordPress sauber! Dazu gehört auch, dass du alle Plugins und Themes löschst, die nicht benötigt werden. Bei der Auswahl deines WordPress Theme solltest du zudem die Geschwindigkeit im Hinterkopf behalten – je mehr fancy Features es enthält, desto langsamer ist es meist auch insgesamt. 11 schnelle, kostenlose WordPress Themes sind Hello Elementor, Neve, Astra, Generate Press, Page Builder Framework, OceanWP, Zakra, Customify, Twenty Twenty, Responsive und Sydney (siehe ausführlichen Geschwindigkeitstest dazu hier).

WordPress speichert außerdem jede Überarbeitung deiner Seiten und Beiträge. Dies ist natürlich praktisch, wenn du aus Versehen etwas gelöscht hast, oder doch lieber zu einer älteren Version zurückkehren möchtest, allerdings kann dies bei hunderten von Revisionen die Datenbank ganz schön groß machen.  Ich empfehle dir, die Anzahl an Revisionen auf z.B. 5 oder 10 zu begrenzen.

Dies geht entweder händisch, in dem du die wp-config.php Datei deines WordPress Hauptverzeichnisses bearbeitest: 

Füge nach der Zeile

* @package WordPress
*/

die Zeile

define('WP_POST_REVISIONS', 5);

ein, um jeweils bis zu 5 Revisionen zu speichern (und mache bitte vorher ein Backup der wp-config.php Datei, falls etwas schieflaufen sollte).

Alternativ kannst du die gleiche Einstellung auch mit einem Plugins wie z.B. wp-revisions-control vornehmen.

4. Plugins:

Natürlich gibt es auch für die Geschwindigkeitsoptimierung einige kostenlose WordPress Plugins 🙂 Empfehlen möchte ich an dieser Stelle:

  • a3 Lazy Loadmit diesem Plugin werden bestimmte Inhalte deiner Seite erst beim Herunterscrollen geladen. Somit muss wirklich nur der kleine obere Bereich, der sofort sichtbar sein soll, komplett geladen werden und alles andere kommt dann erst nach Bedarf.
  • Autoptimize optimiert, komprimiert, fasst einige der WordPress Dateien zusammen, die dann schneller zusammen ausgeliefert werden können, als wenn für jede einzelne Mini Datei eine eigene Anfrage gestellt werden muss.
    Es gibt viele Anleitungen zu den optimalen Einstellungen, die du durchprobieren kannst, falls du Zeit und Lust hast 😉 Ich habe mit den folgenden Einstellungen eine sehr gute Optimierung erreicht:
    • JavaScript-Code optimieren
    • JS-Dateien zusammenfügen
    • CSS-Code optimieren
    • CSS-Dateien zusammenfügen
    • CSS-Dateien zusammenfügen
    • HTML-Code optimieren
  • EWWW Image Optimizer oder Smush für Grafiken. Diese Plugins können im Hintergrund deine hochgeladenen Bilder komprimieren, damit diese verkleinert und somit schneller geladen werden.
  • WP Super Cache – Durch ein Caching Plugin wird ein Zwischenspeicher erstellt, sodass viele Daten der Website auf dem Gerät des Besuchers zwischengespeichert werden können, und nicht immer wieder neu geladen werden müssen. Das WP Super Cache Plugin kann einerseits so einen Cache bereitstellen, und fasst andererseits die Anfragen auf viele kleine Dateien deiner Website in eine größere Anfrage zusammen, sodass die Seite insgesamt schneller geladen werden kann.
  • WP-Optimize – Clean, Compress, Cache – hiermit lassen sich auch die in Punkt 3 erwähnten Revisionen bereinigen und insgesamt die Datenbank optimieren, Bilder komprimieren und Caching aktivieren. Bitte achte darauf, dass du nicht mehrere Plugins mit Caching Funktion gleichzeitig laufen hast, da sich diese gegenseitig behindern und zu Fehlern auf der Seite führen können.

5. Hosting Einstellungen

Die Wahl deines Webhosters hat auch Auswirkungen auf die Geschwindigkeit deiner Website! Mein Favorit ist nach wie vor all-inkl.com* (affiliate link), die auch im ausführlichen Webhoster Test von blogmojo sehr gut abgeschnitten haben.

Mit drei weiteren Einstellungen für technisch Fortgeschrittene lässt sich die Geschwindigkeit deiner Website in der Regel noch weiter verbessern:

  • Komprimierung aktivieren. Hierzu gibt es verschiedene Anleitungen im Internet, in den meisten fügst du einen bestimmten Code in die .htaccess Datei auf deinem Webserver im Hauptverzeichnis ein, z.B.:
    <FilesMatch “\.(js|css|html|htm|php|xml)$”>
    SetOutputFilter DEFLATE
    AddOutputFilterByType DEFLATE text/html text/plain text/xml
    </FilesMatch>
  • PHP 7 benutzen. Wenn du eine veraltete PHP Version nutzt, ist deine Website nicht nur unsicherer, sondern auch langsamer. Du kannst die Version in vielen Fällen bei deinem Webhoster direkt im Adminbereich umstellen (in diesem Blogartikel in Schritt 6 zeige ich dir das für all-inkl.com), oder du schreibst deinem Webhoster eine E-Mail.
  • HTTP/2 benutzen. Für das schnellere HTTP/2 musst du auf jeden Fall SSL Verschlüsselung für deine Website aktiviert haben. Ab Apache 2.4 wird HTTP/2 unterstützt. Welche Version bei deiner Website aktiv ist und wie dies umgeschaltet werden kann, ist wieder je nach Webhoster ganz unterschiedlich. Bei all-inkl.com ist ggf. eine E-Mail an den Support notwendig, falls bei dir noch eine ältere Version aktiv ist. Bei mir war alles auf dem neuesten Stand 🙂 Du kannst dies nachschauen, in dem du eine phpinfo Datei erstellst:
    Erzeuge eine neue, leere Textdatei und füge den folgenden Inhalt ein:
    <?php
    phpinfo();
    ?>

    Nenne die Datei z.B. info.php und lade sie dann auf deinen Webserver über FTP hoch. Wenn sie im Hauptverzeichnis ist, kannst du sie über www.deinDomainname.de/info.php einfach im Browser aufrufen und bekommst dann viele Infos über die Konfiguration deines Webservers angezeigt. Lösche die Datei danach am besten wieder, damit sie nicht von potentiellen Angreifern genutzt werden kann.
    Beispiel Inhalt php Info Seite:
    phpInfo

Ich hoffe, dass du hier den ein oder anderen Tipp umsetzen und die Ladegeschwindigkeit deiner Website etwas erhöhen konntest. Schreibe mir gern, wie sich die Geschwindigkeit vor und nach dem Umsetzen der Tipps verändert hat!