7 Gründe, warum du als Solopreneur*in unbedingt eine Website brauchst

7 Gründe, warum du als Solopreneur*in unbedingt eine Website brauchst

Du willst dein eigenes Business aufziehen und davon finanziell leben können, ohne dir ein neues Hamsterrad zu bauen?
Herzlichen Glückwunsch! 🙂 Da bist du in guter Gesellschaft.

Falls du jedoch glaubst, dass dafür einfach nur ein Instagram Kanal oder ein paar Pinterest Pins ausreichen, liegst du in 99,999% der Fälle leider falsch (ein paar wenige Ausnahmen gibt es immer, aber wir wollen hier mal realistisch bleiben).
Stattdessen ist deine Website eine langfristige, nachhaltige Investition in deinen beruflichen Erfolg – wollen wir wetten? 🙂

Ich zähle dir hier die wichtigsten Gründe auf, warum du auch JETZT noch auf eine Website als Basis für dein Business setzen solltest! 

 

Du kannst über Suchmaschinen gefunden werden

Der erste Punkt ist gleich der – meiner Meinung nach – Wichtigste: Menschen, die dich noch nicht kennen, können dich wie die Nadel im Internethaufen finden.

Und zwar (wenn du es einigermaßen geschickt anstellst) Menschen, die genau auf der Suche nach deiner Lösung zu ihrem Problem sind.

Wenn du wissen willst, wie du den Dichtungsring der Kaffeemaschine reparierst, oder dir ein bestimmtes Plugin in WordPress installierst, suchst du dann auf Instagram oder Facebook nach der Lösung? Da wäre es wohl ein großer Zufall, wenn du genau über DEN Inhalt stolperst, den du jetzt gerade unbedingt brauchst.

Suchst du allerdings nach einer Lösung für ein WordPress Problem und landest zufällig auf meiner Website, fühlst dich hier verstanden und trägst dich vielleicht sogar für den Newsletter ein, können wir viel zuverlässiger in Kontakt bleiben als über Instagram, LinkedIn & Co. – wo sich vielleicht auch viele deiner potentiellen Kund*innen gar nicht aufhalten? 

Wo wir auch gleich beim nächsten Punkt wären:

Du bist unabhängig von anderen Plattformen

Abgesehen davon, dass Plattformen kontrollieren, wem sie welchen Inhalt überhaupt ausspielen und deine Beiträge gar nicht allen angezeigt werden, die dir folgen, kann es natürlich jederzeit passieren, dass dein Konto einfach so gesperrt wird. Auf unbestimmte Zeit. Und dann?

Natürlich könnte es auch passieren, dass die Plattform abgeschaltet wird. Das ist zwar aktuell beim Meta Universum kaum vorzustellen, aber wer hätte es damals von den großen Netzwerken wie myspace und StudiVZ je gedacht? Wer weiß, ob Instagram beim aktuellen TikTok Trend noch ewig so bestehen bleibt? Und wie lange der LinkedIn Hype weiterwächst?

Ich mag in jedem Fall meine Unabhängigkeit und verlasse mich daher viel lieber auf mich selbst – und damit auf meine eigene Website. Falls im schlimmsten Fall mein Webhoster pleite macht, packe ich mein Backup und spiele es bei einem anderen Webhoster wieder ein.

Stefanie beim Website erstellen

Deine Website kann dir einige wichtige Aufgaben abnehmen

Was ich ja sehr an meiner Website schätze ist die Möglichkeit, dass sie rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr einige wichtige Aufgaben für mich übernimmt. Sie kann dir als Leser*in schonmal das Wichtigste vermitteln, was du über mich und mein Angebot wissen musst. Sie kann die Terminbuchung abwickeln und Produkte für mich verkaufen, auch wenn ich schlafe. Sie schickt dir automatisch ein Website Workbook, wenn du dich für meinen Newsletter einträgst.

Was macht Social Media für dich, wenn du nicht da bist?

Deine Website hilft dir beim Vertrauensaufbau

Oft unterschätzt ist die geniale Möglichkeit, mit Blogartikeln (oder auch Videos und Podcasts) zu helfen. Du kannst dein Wissen und deine Gedanken teilen, deine Leser*innen können dich besser kennenlernen und einschätzen, ob sie gern mit dir zusammenarbeiten würden oder ob es menschlich gesehen eher nicht passt.

Das ist nicht nur für sie super, sondern auch für dich – denn so kommen viel eher Kund*innen zu dir, mit denen die Zusammenarbeit richtig wertschätzend und harmonisch wird!

Deine Website – deine Inhalte

Das Urheberrecht an deinen Texten und Fotos gehört dir auf deiner Website ganz alleine! Das ist auf den Social Media Plattformen leider nicht so:

Facebook darf diese weltweit verwenden, verbreiten und auch an Dritte verkaufen, also kommerziell nutzen. Diesen Geschäftsbedingungen hast du mit deiner Anmeldung auf der Plattform bereits zugestimmt.“ (Quelle: sofatur-magazin)

Nicht so cool, oder? 

Außerdem bist du auf Instagram und Co. natürlich super eingeschränkt dabei, wie du was teilen kannst. Wenn potentielle Kund*innen durch dein Angebot stöbern wollen, müssten sie sich auf gut Glück durch gespeicherte Stories und Feed Beiträge suchen.

Auf deiner Website hingegen kannst du alles schön übersichtlich mit entsprechenden Informationen und z.B. auch Downloads, direkten Links zur Buchung etc. aufbereiten. 

Du hast die volle Kontrolle

Mit deiner Website hast du jederzeit im Griff, was du wie wo tust.

Du suchst dir z.B. einen Serverstandort in Deutschland aus und erstellst eine lupenreine Datenschutzerklärung, um auf der sicheren Seite zu sein. Du kannst dir ganz genau aussuchen, welche Dienste und von wem (z.B. in Bezug auf Besucherstatistiken, Kalenderbuchungen, Newsletteranbieter) du auf deiner Website einbinden und auf welche du verzichten möchtest.

Mit Mitgliederbereichen auf deiner Website kannst du zudem gezielt Informationen nur bestimmten Kund*innen zur Verfügung stellen.

Die Möglichkeiten bieten dir die sozialen Netzwerke und andere Kursplattformen in der Regel nicht, oder jedenfalls nicht in vollem Umfang.

 

Du wirst als Expert*in wahrgenommen

(Naja, zumindest wenn deine Website auch einen professionellen Eindruck macht 🙂 – falls das noch nicht der Fall ist, trag dich gern auf die Warteliste ein für mein Website Ready Programm)

Wolltest du schonmal mehr über jemanden wissen – z.B. nachdem du ein Interview gelesen oder eine Podcastfolge gehört hast – und hast die Person dann bei Google nicht gefunden? Oder nur den Link zum Facebook Profil?

Dann frag dich einmal selbst, ob das bei dir einen professionellen Eindruck hinterlässt, oder ob du lieber eine Website mit Fotos und Infos zur Person und zum Angebot gefunden hättest?

Eine Website bietet die perfekte Möglichkeit, mit deinem Fachwissen zu glänzen und zu zeigen, wie und wo du das gelernt hast, was du heute anbietest. Du kannst verlinken zu Gastartikeln und Interviews von und mit dir und die zufriedenen Kundenstimmen zeigen. Und über Blogartikel – siehe auch Punkt 4 – zeigen, was du über dein Fachgebiet weißt.

P.S.: Ich habe nichts gegen die sozialen Medien und empfinde sie als eine schöne Bereicherung, vor allem zum – wie der Name Soziales Netzwerk schon sagt – Netzwerken. Allerdings würde ich immer eine Website als Basis für dein Business empfehlen, welche du dann um ein bis zwei Netzwerke deiner Wahl erweitern kannst. 

 

Fallen dir noch weitere Gründe für eine Website ein? Teil sie doch mit uns in den Kommentaren!

Du hast noch keine Website oder eine, die nichts für dich tut? Dann buch dir gern ein unverbindliches Kennlerngespräch.

Website selbst erstellen oder erstellen lassen?

Website selbst erstellen oder erstellen lassen?

Wenn du ein Online Business hast oder starten willst, kommst du früher oder später an den Punkt:
„Ich brauche eine Website!“
Falls du nicht sowieso schon WebdesignerIn bist, hast du höchstwahrscheinlich nicht tagtäglich mit Websites zu tun. Das stellt dich dann vor einige Herausforderungen:
  • Womit fange ich überhaupt an?
  • Welches System soll ich verwenden?
  • Welcher Anbieter (Webhoster) ist zu empfehlen?
  • Wie sollte meine Webadresse lauten?
  • Wie richte ich die Technik (z.B. WordPress) ein?
  • Was sind dann die nächsten Schritte, um Seiten und Blogartikel zu erstellen?
  • Was um alles in der Welt schreibe ich denn überhaupt auf die Seiten?
  • Worauf muss ich bei den Fotos achten?
  • Wie war das bloß mit dem Datenschutz – das soll ja so kompliziert sein?
  • Oh nein – ich brauche ja auch ein Logo!
  • Und welche Farben soll ich bloß wählen?
  • Welche Schriften?
  • Wie wird das Ganze auch auf Handy und Tablet lesbar angezeigt?
Und wenn du es je nach eingesetzter Zeit und Technik-Affinität nach Monaten (oder länger) geschafft hast, dir eine Website einzurichten und sie mit Leben (=Texten, Bildern) zu füllen, kann es sehr gut passieren, dass deine Seite
  • leider gar nicht gefunden und somit kaum besucht wird
  • sie nicht wirklich professionell aussieht
  • sie vom Design her nicht zu dir, deinem Business und deinem Angebot passt
  • ultralangsam geladen wird
  • kleinere oder größere technische Probleme hat, bei denen du dir nicht sicher bist, wie du sie beheben kannst
  • BesucherInnen nicht in KundInnen verwandelt und du gar keine Anfragen über deine Website erhältst.
Das ist leider kein ausgedachtes Szenario, sondern so geht es vielen KundInnen, die zu mir kommen, nachdem sie sich an einer Website vergeblich allein versucht haben.
Aber mal von vorne:

Solltest du eine Website lieber selbst erstellen oder erstellen lassen?

Die Antwort ist – du ahnst es vermutlich schon – individuell und hängt vor allem davon ab,
  • wie viel Zeit du aktuell neben deinem eigentlichen Business noch zur Verfügung hast
  • wie hoch dein Budget ist
  • wie viel Spaß dir das ganze Website Thema macht
  • ob du ein Händchen für gutes Design, Texte & Co. hast (oder ob das Ergebnis selbst mit hohem Zeitaufwand eher mittelprächtig aussieht)
Ich stelle dir hier die 3 Möglichkeiten vor und in welchen Fällen sich welche am besten eignet.

Website selbst erstellen

Gerade wenn du Business AnfängerIn bist und noch gar kein Budget hast, kommt meist nichts anderes in Frage: Du musst deine Website selbst erstellen. Hol dir gern meinen kostenlosen Website-Fahrplan inkl. Checkliste, damit du weißt, welche Schritte in welcher Reihenfolge drankommen.

Was du unbedingt bedenken musst: Auch wenn du die Technik mit Hilfe von Anleitungen (oder als Naturtalent) umsetzt, dir alles für die Website installiert und eingerichtet hast, sind ja noch viele weitere Punkte (siehe Fragen oben) wichtig für den Erfolg deiner Website. Also, ob du damit auch KundInnen gewinnst. Wie du Überzeugende Texte schreibst, ein einheitliches Design umsetzt, strategisch planst, was deine Website wie für dich machen soll (z. B. Newsletter-AbonnentInnen sammeln).

Damit deine selbst erstellte Website so gut wird wie von einer/m WebdesignerIn, müsstest du theoretisch auch so viel lernen wie ein/e WebdesignerIn. Da dafür aber die wenigsten die Zeit und Muße haben und es businesstechnisch auch gar keinen Sinn macht – wenn du z.B. als Coach, BeraterIn oder DienstleisterIn in einem ganz anderen Bereich arbeitest – darfst du hier ganz klar die Ansprüche herunterschrauben.

Deine Website darf, vor allem zu Beginn, einfach sein. Und schlicht. Und klein.
Konzentriere dich vielleicht einfach nur darauf, einen OnePager zu erstellen mit einem Blog dazu und erwarte keine Profi Ergebnisse. Ich bin ein großer Fan davon, unperfekt zu starten und einfach im Laufe der Zeit zu optimieren – so macht man es ja mit dem Business auch, warum sollte es mit der Website anders sein 🙂

Es ist völlig in Ordnung, wenn deine erste Website am Anfang noch keine Kundenströme zu dir bringt. Aber du hast zumindest schonmal eine erste Anlaufstelle – deine eigene Webadresse mit einem sympathischen Foto von dir, einer Kontaktmöglichkeit und am besten einem Hinweis auf dein bestes Angebot. Und von da an darfst du mit steigendem Budget, Wissen und Zeit dann einfach nachbessern und ausbauen.

Meine Tipps, wenn du deine Website selbst erstellen willst:

  • Plane ausreichend Zeit dafür ein
  • Wenn du ein kleines bisschen technikaffin bist, kannst du mit WordPress nichts falsch machen
  • Stresst dich die Technik total, fang vielleicht lieber mit einem Baukastensystem an wie z.B. Jimdo, Wix oder Squarespace (oder hol dir eine richtig gute Anleitung für WordPress)
  • Starte so „klein“ wie möglich und baue die Website lieber nach und nach aus, als monate- oder gar jahrelang an der „perfekten“ Seite zu basteln, die nie fertig wird
  • Lass am Ende unbedingt nochmal einen Profi drüberschauen, um grobe Fehler zu vermeiden und dir vielleicht noch richtig gute Tipps zur Verbesserung zu holen

Website mit Unterstützung erstellen

Diese Möglichkeit ist ja mein persönlicher Favorit.

Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand:

Du sparst Einiges an Zeit und Nerven im Vergleich zum komplett alleine machen, es ist aber trotzdem nicht so teuer wie die Website komplett erstellen zu lassen.

Außerdem lernst du im Prozess auch noch genau, wie alles geht, damit du deine Seite jederzeit erweitern und anpassen kannst – ohne dafür wieder jemanden bezahlen zu müssen oder auf freie Kapazitäten von jemand anderem warten zu müssen.

Die Unterstützung kann direkt 1:1 erfolgen oder in Form eines Online-Kurses.

Mit einem 1:1 „Sparringpartner“ bekommst du in der Regel wertvolles Feedback bei all deinen Schritten und ganz viel Hilfe bei der Planung – vor allem von Strategie und Zielen deiner Website, ohne die du am Ende keine KundInnen gewinnen wirst.
Außerdem wird dir die Technik größtenteils abgenommen (zumindest, wenn du mit mir 1:1 arbeitest).

Mit einem Online-Kurs dagegen kannst du in eigenem Tempo Schritt für Schritt das umsetzen, was erstmal wichtig ist, um dem Traum der eigenen Website näher zu kommen.

In meinem Online-Programm „Website Ready“ vereine ich das beste aus beiden Welten: Mit den Kursinhalten lernst du, wie du deine Website planst und umsetzt. Die Technik wird dabei von mir übernommen – du bekommst schon die fertig eingerichtete Basis Website. Mit Design Vorlagen wird es dir noch viel leichter gemacht, auch ein professionelles Ergebnis zu bekommen. Verschiedene Expertinnen helfen in Q&A Fragerunden dabei, Strategie, Design und Suchmaschinenoptimierung bestmöglich einzusetzen. Und natürlich gibt es auch mit mir Fragerunden und Technik Co-Working.

„Website Ready“ startet 2x im Jahr – hier kannst du dich unverbindlich auf die Warteliste setzen.

Website erstellen lassen

Die teuerste der drei Varianten wird ganz klassisch von WebdesignerInnen und Agenturen übernommen. Das Budget ist hierbei in der Regel ab mehreren tausend Euro – nach oben hin ohne Grenze.

Hiermit hast du in der Regel am wenigsten Arbeit und das professionellste Ergebnis. Du kümmerst dich meist „nur“ um deine Texte und lieferst einige Bilder von dir – bei allem anderen wird dir dein/e WebdesignerIn helfen oder alles abnehmen.
Bei einer Briefingphase zu Beginn der Zusammenarbeit werden wichtige Grundlagen deines Business, Angebots, deiner Zielgruppe etc. besprochen.

Während der Zusammenarbeit gibt es oft mehrere Korrekturschleifen – dir wird ein Zwischenergebnis präsentiert und du darfst prüfen, ob das in die von dir gewünschte Richtung geht, oder so gar nicht deine Vorstellung trifft.

Lässt du deine Website erstellen hast du in der Hinsicht auch ein größeres Risiko – es kann sein, dass dir das Ergebnis am Ende nicht gefällt und du enttäuscht bist. Gerade, weil du eben Einiges an Geld investiert hast.
Dafür werden von einer guten WebdesignerIn die eingangs aufgelisteten Fragen mit berücksichtigt, damit die Website am Ende nicht nur gut aussieht, sondern dir im besten Fall auch mehr Umsatz bringt.

Meine Tipps, wenn du deine Website erstellen lassen willst:

  • Überlege dir im Vorfeld, was genau du überhaupt aktuell schon benötigst an Unterseiten und Funktionen und vergleiche dementsprechend die Angebote (viele WebdesignerInnen bieten übrigens auch individuelle Angebote an – einfach mal nachfragen)
  • Besprich unbedingt in einem Kennlerngespräch alle Fragen und schau, ob das Bauchgefühl passt, du dich gut aufgehoben fühlst und dir eine längere Zusammenarbeit vorstellen könntest
  • Prüfe die fertigen Referenzen, die von der/m WebdesignerIn schon erstellt wurden
  • Lies dir die Kundenstimmen durch
  • Besprich regelmäßig den Stand der Website und lass dir die Zwischenergebnisse zeigen, damit es am Ende kein böses Erwachen gibt

Fazit

Je nachdem, was deine Voraussetzungen sind, kann es sinnvoller sein, deine Website allein zu erstellen, mit Unterstützung zu erstellen, oder erstellen zu lassen.

Es ist nichts falsch daran, wenn du es erst einmal selbst versuchst. Du solltest jedoch nicht unterschätzen, dass neben der Technik noch viele weitere Faktoren zu einer professionellen Website gehören.
Gerade, wenn du noch nicht viel verdienst, kannst du deine Website daher vermutlich mit wesentlich besserem Ergebnis mit Hilfe eines Online Programms oder 1:1 Unterstützung (die gibt es auch in kleinerem Umfang) erstellen.

Insgesamt ist es ein bisschen wie mit allem in deinem Online Business – egal, ob es sich um Facebook Ads, Grafiken, Social Media, Texte, Steuern & Co. handelt. Du kannst und solltest die Basics dazu lernen, damit du grundlegend weißt, wie es geht.
Wenn du aber merkst, dass du in einem dieser Bereiche nicht gut bist, er dich stresst und von deiner eigentlichen Arbeit abhält, ist es an der Zeit, den Bereich an eine/n ExpertIn auszulagern oder dir jemanden zur Unterstützung dazu zu holen. Hier eine schöne Podcastfolge von Tanja Lenke (she-preneur) zu dem Thema. 

Bist du anderer Meinung? Schreib es mir gern in die Kommentare!

Hier ist eine übersicht für dich, die dir bei der Entscheidung helfen könnte:

Website selbst erstellen Website mit Unterstützung erstellen Website erstellen lassen
Du hast sehr wenig Budget zur Verfügung x
Du brauchst nur eine kleine Seite, die du selbst mit anderen teilst x (x)
Deine Seite hat etwas größeren Umfang und soll auch über Suchmaschinen gefunden werden x x
Es macht dir Spaß, dich in neue (auch technische) Dinge einzuarbeiten x x
Du hast eher Zeit als Geld übrig x x
Du hast ausreichend Budget zur Verfügung (x) x
Du hast eher Geld als Zeit übrig (x) x
Du hast (momentan) keine Lust & Nerven dazu, dich in neue Dinge einzuarbeiten x
Du möchtest auch nach der Website Erstellung regelmäßig etwas an deiner Website anpassen (können) (x) x

Schreib mir gern, ob du deine Website lieber selbst erstellen möchtest oder erstellen lässt. Und falls du schon eine Website hast: Welchen Weg hast du gewählt?

Onepager – Was ist das und welche Vor- und Nachteile hat er?

Onepager – Was ist das und welche Vor- und Nachteile hat er?

Onepager, oder Onepage Websites, bei denen sich alle Inhalte direkt auf einer Seite befinden, haben in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen.

In diesem Blogartikel möchte ich dir den Trend genauer vorstellen – was genau man unter einem Onepager versteht, was die Vor- und Nachteile sind, wann du ihn nutzen solltest und wie du das Menü für einen Onepager einrichtest. 

Was ist ein Onepager?

Auf den meisten Websites sind die Inhalte auf klar definierte Unterseiten verteilt: Es gibt eine Startseite, auf der du dir einen Überblick verschaffen kannst, dann eine Angebotsseite, eine Über Mich Seite und so weiter.

Bei einem Onepager sind die Inhalte nicht auf Unterseiten verteilt, sondern befinden sich auf einer (entsprechend langen) Startseite. Die Seite ist dabei klar unterteilt in die verschiedenen Abschnitte: Oben meist ein Banner, Angebote, Über Mich etc. Also fast so wie auf einer Standard Website, allerdings oft wesentlich komprimierter.

Ein Onepager hat ebenfalls ein Menü – statt auf die Unterseite springst du jedoch mit einem Klick auf den Menüpunkt direkt zum jeweiligen Abschnitt auf der einen langen Seite.

Wichtig: Denke daran, dass du trotzdem jeweils eine Seite für das Impressum und für die Datenschutzerklärung brauchst! Du kannst sie im Footer (Fußbereich unten) verlinken.

 

Wann macht ein Onepager Sinn?

Onepager sind optimal, wenn du nicht allzu viele Informationen „kurz & knackig“ auf einer Seite präsentieren möchtest.

Du stellst dich und dein Angebot kurz vor in klar abgetrennten Abschnitten.

Im Idealfall bietest du nur einen „Call to Action“ – also eine Handlungsaufforderung – für deine Besucher an, wie z.B. ein Kennlerngespräch buchen oder sich in den Newsletter eintragen.

Gerade wenn es dir auch so geht, dass du dich schnell verzettelst, alles perfekt machen willst und dich eeewig lange mit den Website Texten und der Bildersuche aufhältst, könnte ein Onepager für dich optimal sein: Du bist hier wirklich gezwungen, auf den Punkt zu kommen.

Und bleibst natürlich flexibel: Weitere Unterseiten lassen sich ja noch jederzeit anlegen und von der Startseite aus verlinken, wenn dein Business weiter wächst und du deine Angebote noch genauer beschreiben möchtest.

Wie ist ein Onepager aufgebaut?

Natürlich steht es dir auch hier frei, die Seite so aufzubauen, wie es dir beliebt. Optimalerweise versuchst du aber, deine Besucher*innen zu führen, sie abzuholen und zu einer einzigen Handlung zu bewegen – sich z.B. in deinen Newsletter einzutragen, ein Kennlerngespräch zu buchen o.Ä.

Es ist also wichtig, hier mit klaren Buttons zu arbeiten und am besten auch von oben nach unten das Interesse zu wecken, ausreichend zu informieren und zu überzeugen.

Ein möglicher Aufbau eines Onepagers könnte so aussehen:

OnePager Aufbau Beispiel

Was die einzelnen Abschnitte bedeuten

Hero Section

Hier kommt klassischerweise ein aussagekräftiges Foto zur Geltung. Darüber oder daneben schreibst du möglichst kurz und präzise, worum es bei dir geht oder wobei du helfen kannst. Am besten fügst du auch direkt einen Button ein, mit dem sich deine Besucher*innen in den Newsletter eintragen können, ein Kennlerngespräch buchen können – je nachdem, was das Hauptziel deiner Website sein soll. 

Super wichtig: Klarheit und Kürze ist hier King! Da die Aufmerksamkeitsspanne durch ständige Unterbrechungen leider mehr und mehr sinkt, fällst du am besten direkt mit der Tür ins Haus. Kein nichtssagendes Foto mit einem „Herzlich Willkommen“ bitte!

Ilga von endlichzuckerfrei.de macht es prima:

  • Sie zeigt sich selbst und baut damit Vertrauen auf
  • das Thema ist direkt klar (zuckerfrei)
  • die Headline macht neugierig („wie jetzt, ich weiß nicht wie es geht? Du schon?“)
  • der Untertitel informiert nochmal ganz klar, was dich erwartet
  • über den Button kannst du dich direkt zu einem kostenlosen Training anmelden 
Beispiel onePager Hero Section

Kund*innen (emotional) abholen

Falls du es in der Hero Section noch nicht getan hast, hast du hier die Möglichkeit, noch etwas genauer zu werden. Du kannst hier z.B.:

  • auf die Probleme deiner Kund*innen eingehen („Kennst du das auch … ?“)
  • beschreiben, wie schön es wäre, wenn das Problem gelöst wäre („Stell dir mal vor … „)
  • oder einfach ganz klar beschreiben, was es bei dir gibt, wie eine Art Untertitel zur Hero Section.

Wichtig ist, dass danach auch wirklich jeder weiß, was ihn hier erwartet, worum es geht und ob er bei dir erstmal generell richtig ist.

Angebot / Leistung vorstellen

Hier präsentierst du – auch wieder kurz und knapp – was deine besten Angebote oder Leistungen sind. Ob mit oder ohne Preis entscheidest du (ich bin ja immer für mit, da weiß man gleich Bescheid).

Falls deine Website es unterstützt, könntest du hier auch mit sogenannten Akkordeons arbeiten – da sind aufklappbare Bereiche, in denen du noch weitere Informationen unterbringen kannst. Dabei wird die Seite nicht zu lang und unübersichtlich, wer sich für mehr Infos interessiert, wird aber trotzdem fündig.

Idealerweise bringst du auch hier gleich Buttons unter, über die man die Angebote oder Leistungen buchen kann, oder mit dir ein Vorgespräch vereinbaren kann (z.B. über calendly.de – ein teilweise kostenloses Buchungstool).

Über mich

Wie auch als Unterseite auf einer „normalen“ Website ist der Über mich Bereich mit der wichtigste auf der ganzen Seite! Zeig dich hier – nicht nur mit einem Foto (super wichtig!), sondern auch mit einem authentischen Text über dich.

Hierbei ist keine Auflistung deiner Zertifikate gefragt (*gähn*), sondern ein Vertrauen und Nähe schaffen. Wie überzeugst du deine potentiellen Kund*innen, dass du die Richtige bist?

Warst du in einer ähnlichen (Problem-)situation wie sie früher und konntest das für dich lösen? Warum bietest du an, was du tust? Was ist deine Leidenschaft? Was macht dich und deine Persönlichkeit aus?

Die Kunst ist hierbei, die richtige Mischung zu finden aus nicht langweilen durch zu viele uninteressante Detailinfos und zu überzeugen mit Gemeinsamkeiten, Schmunzlern oder anderen Dingen, die dich besonders machen.

Kundenstimmen

Nicht zu unterschätzen – der sogenannte „Social Proof“. Gerade wenn wir jemanden noch nicht kennen, wollen wir gern wissen, was andere über ihn denken.

Falls du online was bestellst: Liest du auch erst die Rezensionen? Und kaufst viel eher mit gutem Gewissen, wenn alle schreiben „Mega! Toll“ Beste Entscheidung ever“?

Genau diese Wirkung erreichst du mit – bitte authentischen – Testimonials, also Kundenstimmen deiner ehemaligen Kund*innen.
Hol dir hierzu ihr Einverständnis ab, wenn irgendwie möglich auch ein Foto und lasse sie beschreiben, was sie so besonders an der Arbeit mit dir schätzen, wo sie vorher standen und wie es ihnen jetzt geht durch deine Hilfe.

3-4 Testimonials sind an dieser Stelle genug. Falls dein WordPress Theme es erlaubt, kannst du auch einen sogenannten Testimonial Slider einbauen, mit dem man viele Kundenstimmen platzsparend nach rechts weiterblättern kann.

Blog / Podcast / Videos einbinden

Im nächsten Abschnitt macht es Sinn, deinen regelmäßig veröffentlichten Content zu zeigen.

Wenn deine Website nicht. nur als Visitenkarte dienen soll, die du ab und zu jemandem weiterleitest, solltest du unbedingt auf ein oder mehrere Formate setzen, um deinen Expert*inneninhalt zu teilen.

Dadurch gewinnst du unter anderem:

  • neue Besucher*innen, die dich über Suchmaschinen finden (ausführliche Tipps dazu findest du hier)
  • Expert*innenstatus
  • Vertrauen
  • eine weitere Möglichkeit, deine Angebote vorzustellen

Du kannst hier gezielt auf die Wünsche deiner (potentiellen) Kund*innen eingehen und echten Mehrwert schaffen.

In diesem Blogartikel zeige ich dir, wie du einen Blog einrichten kannst.

Kontakt(formular)

An dieser Stelle solltest du ein Kontaktformular einbauen oder einen Button, mit dem man ein Kennlerngespräch buchen kann.

Notfalls kannst du auch nur die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer an dieser Stelle angeben, aber sei dir bewusst, dass sich in der Regel wesentlich weniger Menschen melden werden, je umständlicher es für sie wird. 

Wenn du gar keine 1:1 Dienstleistungen anbietest und z.B. nur deine E-Mail Liste aufbauen möchtest, könntest du statt einer Kontaktmöglichkeit auch einfach nochmal ein Newsletter Eintragsformular einbauen. 

Optional: Video / Bekannt aus Leiste, …

Falls du noch Promotionmaterial von dir hast, wie z.B. ein Video, in dem du dich vorstellst oder eine „Bekannt aus“ Leiste die zeigt, wo schonmal von dir berichtet wurde, bring dies gern noch am Ende unter. 

Links einfügen beim Onepager

Ganz klassisch fügst du in WordPress deine Seiten ins Menü ein, in dem du im Dashboard auf Design ➞ Menüs klickst und die jeweiligen Seiten in gewünschter Reihenfolge in dein Menü einfügst. Doch was macht man, wenn jeder Menülink nicht zu einer extra Seite, sondern zu einem Abschnitt auf der gleichen Seite verlinken soll?

Schritt 1: Du richtest zunächst für jeden Abschnitt einen eindeutigen Anker ein (ich nenne das auch gern Sprungmarke). 

Schritt 2: Du verlinkst das Menü händisch zu dem jeweiligen Ankerpunkt.

Wie das genau geht beschreibe ich dir in den nächsten Abschnitten:  

Anker mit Elementor einrichten

In Elementor gehst du im Bearbeitungsmodus zum entsprechenden Bereich, z.B. dem Über mich Abschnitt, auf den du später verlinken möchtest. 

Elementor Abschnitt bearbeiten

(Du kannst theoretisch auch einfach das Bild markieren oder die Überschrift – einfach das, wohin deine Website später springen soll, wenn man auf den Menülink klickt.)

Als nächstes suchst du im Reiter Erweitert den Punkt CSS ID und vergibst hier einen eindeutigen Namen – also einen, den du noch nirgendwo sonst als CSS ID eingetragen hast. Hierbei darfst du keine Sonderzeichen oder Leerzeichen verwenden. 

Was geht: 

  • kontakt
  • Kontakt
  • uebermich
  • about1
  • about-me

Was nicht geht:

  • übermich
  • about me
  • yes!
  • #about

Wichtig: Du musst dir den exakten Namen in der exakten Schreibweise merken, inkl. der gewählten Groß- und Kleinschreibung. Ich empfehle dir, den entsprechenden Namen klein und zusammengeschrieben zu verwenden, z.B. kontakt, uebermich, angebot … 

Elementor CSS ID Anker einrichten 1

Video: Anker / Sprungmarke mit Elementor einrichten

Im folgenden Video zeige ich dir nochmal im Detail wie du die Sprungmarken und das Menü einrichtest: 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Anker mit Divi einrichten

Auch bei Divi musst du wie beim Elementor eine CSS ID für den gewünschten Abschnitt vergeben. Hierzu rufst du im Bearbeitungsmodus zunächst die entsprechenden Einstellungen des Abschnitts auf: 

divi abschnittseinstellungen aufrufen

Hier findest du im 3. Reiter den Punkt „CSS ID“.

Wie im vorherigen Abschnitt beschrieben vergibst du nun einen eindeutigen Namen ohne Sonderzeichen und Leerzeichen. 

divi css id festlegen

Anker im Menü hinzufügen

In deinem WordPress Dashboard rufst du jetzt Design ➞ Menüs auf. This is where the magic happens.

Falls noch nicht geschehen, legst du ein neues Menü an, nennst es z.B. Hauptmenü und wählst ganz unten als Position im Theme „Primäres Menü“ oder „Hauptmenü“ (oder etwas Ähnliches – die genaue Bezeichnung hängst vom jeweiligen Theme ab). 

neues menü erstellen

Um die einzelnen Menüpunkte hinzuzufügen, klickst du nun links auf „Individuelle Links“.

Dort trägst du dann bei URL deine komplette Webadresse inkl. einem Hashtag # und dem Ankertext ein,

z.B. https://stefaniemotiwal.de#angebot

und bei „Angezeigter Name“ das, was für diesen Abschnitt im Menü erscheinen soll:

Anker im Menü einfügen

Theoretisch reicht es auch, bei URL nur den Ankertext mit # davor einzutragen, also z.B.

#angebot

Allerdings funktionieren diese Ankerlinks dann nur, wenn sich der Besucher auf der Startseite befinden. Ist er auf einem Blogartikel gelandet oder auf der Impressumsseite, funktionieren die Links dann nicht mehr. Daher würde ich empfehlen, immer den vollständigen Link inklusive deiner Webadresse einzutragen. 

Vorteile von Onepage Websites

Was sind die größten Vorteile von Onepagern?

  • auf dem Handy und Tablet scrollt der Besucher einfach nur nach unten und muss sich nicht über ein (kleines) Hamburgermenü zurechtfinden. Das bedeutet einen Schritt weniger für den Besucher und macht es wahrscheinlicher, dass auch alles gelesen wird (wenn der obere Teil spannend genug ist)
  • die Seite wird einmal aufgerufen und geladen und gut ist. Das spart Zeit und der Lesefluss wird nicht dadurch gestört, dass man immer wieder auf einer neuen Seite weiterlesen muss, wenn man nach weiteren Informationen sucht.
  • du kannst das Onepager Format gut nutzen, um eine Geschichte von oben nach unten, also von Anfang nach Ende, zu erzählen und damit auch steuern, in welcher Reihenfolge der Besucher deine Informationen aufnimmt.
  • weniger Möglichkeiten und Ablenkungen insgesamt erhöhen die Chance, dass der Handlungsschritt (Kennlerngespräch buchen etc.) auch wirklich ausgeführt wird

Fallen dir noch mehr Vorteile ein? Lass es mich gern unten in den Kommentaren wissen!

Nachteile von Onepage Websites

Nachteile von Onepagern sind zum Beispiel: 

  • Möchte man viele verschiedene Informationen und Angebote auf seiner Website zeigen, wirkt das auf Onepagern schnell viel zu überladen und lässt sich nicht so gut strukturieren.
  • Man hat nicht mehrere Unterseiten, die man auf ein Keyword (Suchbegriff) optimieren kann, sondern nur die eine Seite. Eine gute Platzierung ganz vorn in den Suchmaschinen ist daher schwieriger.
  • Bei Onepagern muss man noch mehr als auf anderen Websites auf eine klare Struktur und Bereiche, die sich voneinander abgrenzen, achten – sonst weiß der Besucher beim Scrollen nicht genau, was er da gerade liest. Wenn er dahingegen eine „Über mich“ Seite geöffnet hat ist es dagegen klar: Die ganze Seite von oben bis unten dreht sich um den „Über mich“ Punkt.

Tipps für die Verwendung von Onepagern

 

Wenn du trotzdem eine Onepage Website erstellen willst, solltest du Folgendes berücksichtigen:

  • Optimiere die Seite für den wichtigsten Suchbegriff, für den du gefunden werden möchtest.
  • Nutze am Besten noch einen Unterbereich für Inhalte, die du regelmäßig aktualisierst – einen Podcast, Videos oder ganz klassisch einen Blog. Dadurch hast du dann wieder viel bessere Chancen, auch über Google & Co. gefunden zu werden.
  • Mit einem Menü, welches zu den entsprechenden Bereichen auf der einen Seite springt, hilfst du Besuchern auch an Desktop Geräten, besser navigieren zu können.
  • Außerdem solltest du ein LazyLoad Plugin verwenden – z.B. das kostenlose A3 Lazy Load – sodass immer nur der Bereich geladen werden muss, zu dem der Besucher gerade scrollt und nicht gleich die ganze Website von oben bis unten beim ersten Aufruf. Das steigert die Nutzerfreundlichkeit und ist ebenfalls wichtig für die Suchmaschinen.
  • Hover-Effekte – wenn du mit der Maus über etwas fährst und dann was passiert – können am Computer toll aussehen und Informationen platzsparend unterbringen, z.B. auf Flipkarten (die sich umdrehen, wenn man drüber fährt). Auf mobilen Geräten funktionieren diese allerdings nicht, du müsstest die Infos also nacheinander einbauen, was mehr Platz kostet und die Seite noch länger machen kann. 

 

Fazit

Für kleinere Websites mit wenigen, klaren Angeboten können Onepage Websites, solange sie noch einen Bereich für Inhalte wie z.B. Blog verlinken, eine klassische Website ersetzen. Gerade wenn du dich erschlagen fühlst von der ganzen Arbeit, die eine Website inkl. aller Inhalte bedeutet, ist ein Onepager ein großartiger erster Schritt, um überhaupt erst einmal „online“ zu sein. 

In den meisten Fällen empfehle ich weiterhin, Unterseiten wie „Start/Home“, „Angebot“, „Über mich“, „Kontakt“ etc. zu erstellen, um das Angebot besser zu strukturieren, mehr Infos unterzubringen und bei den Suchmaschinen zu punkten.

Falls du beim Erstellen deines Onepagers Hilfe benötigst, schau dir gern meine Angebotspakete an oder schreib mir eine Nachricht

 

13 Fehler, die du unbedingt auf deiner Website vermeiden solltest

13 Fehler, die du unbedingt auf deiner Website vermeiden solltest

Du hast bestimmt auch schon die ein oder andere Website mit Grauen wieder verlassen, oder? Natürlich kann es passieren, dass die Website einfach vom Angebot her nicht zu dir gepasst hat oder dich vom Inhalt her nicht angesprochen hat. Aber leider passiert es genauso häufig, dass die Informationen oder das Angebot genau das Richtige für dich wären, du es aber nie erfahren wirst – weil die Website einfach schlecht, unübersichtlich, unklar oder einfach fehlerhaft ist.

Damit dir das mit deiner Website nicht passiert, habe ich dir hier einmal die 13 No-Gos zusammengefasst, die du unbedingt vermeiden solltest:

Es ist nicht sofort klar, worum es bei dir und deinem Angebot geht.

Das Allerwichtigste auf deiner Website ist der Bereich ganz oben, der direkt geladen und ohne Scrollen angezeigt wird (der sogenannte Staging oder „Above the fold“ Bereich). Verschwende diesen am besten nicht mit „Herzlich Willkommen auf meiner Website“ und weiteren Texten und Bildern, die dem Besucher nichts sagen.
Klarheit ist hier wirklich King.

Sind die folgenden Fragen direkt auf den ersten Blick zu beantworten?

  • Wer schreibt hier? (Dein Logo/Name und ggf. Slogan)
  • Worum geht es? (Möglichst in einem Satz)
  • Wo finde ich mehr Infos? (Menüleiste)
  • Was soll ich als nächstes tun? (Button mit einer Handlungsaufforderung, z.B. in den Newsletter eintragen oder Beratungsgespräch vereinbaren) 

 Die Website ist auf dem Handy oder Tablet nicht schön oder nicht nutzbar

Vermutlich hast du es schon unzählige Male gehört, aber es ist wirklich wichtig, dass deine Website auch auf dem Handy oder Tablet optimal dargestellt wird. Dazu brauchst du ein WordPress Theme (Design), das „responsive“ ist, sich also je nach Gerät hübsch anpasst und z.B. die Zeilen und Spalten anders umbricht. Prüfe deine Website unbedingt am Handy oder Tablet auf „Herz und Nieren“ und versuche, die Buttons auch anzuklicken und Formulare auszufüllen und abzuschicken.

Hast du z.B. kein Tablet zu Hause, kannst du dies auch ganz einfach am Browser simulieren. Beim Google Chrome z.B. klickst du im Hauptmenü je nach Sprache auf View (oder Ansicht) -> Developer (Entwickler) -> Developer Toolbar und dann auf das kleine Handy- Tabletsymbol.

Lange Ladezeit

Studien zeigen: Bei mehr als 3 Sekunden werden viele Besucher schon sehr nervös 🙂 Dauert es noch länger, verlierst du die meisten Besucher schon, bevor sie sich deine Website überhaupt angeschaut haben!

Du kannst die Ladezeiten auf viele Wege optimieren; am besten schaust du dir deine Seite einmal über die Google PageSpeed Insights an, auf der dir schon viele gute Hinweise gegeben werden. Häufig hilft es schon, die Bilder zu verkleinern (siehe auch Punkt 9) und ein Plugin wie z.B. Autoptimize zu installieren. Mehr Infos hierzu findest du auch in meinem Blogartikel 5 Tipps, um deine Website schneller zu machen.

Unlesbare Kombination von Text und Hintergrund

Achte unbedingt darauf, dass der Text auf dem gewählten Hintergrund auch gut lesbar ist. Bei Farben ist dies oft einfach zu bewerkstelligen (hellgrau auf weiß geht halt nicht), bei Fotos kann dies etwas schwieriger sein. Ein häufig genutzter Trick ist es, den Text dann entweder auf eine farbige Box zu legen oder die Transparenz des Hintergrundbildes zu erhöhen.

Prüfe auch, wenn möglich, ob die Texte auf unterschiedlichen Bildschirmen gut lesbar sind, da die Farben und Kontraste je nach Gerät anders dargestellt werden.

Zu viele und zu unklare Texte

Am besten ist es, pro Seite ein klares Ziel vor Augen zu haben. Auf der Seite für deine Newsletter Anmeldung (auch Landingpage genannt) macht es keinen Sinn, noch andere tolle Produkte und Blogartikel von dir vorzustellen – der Besucher wird dadurch leicht abgelenkt und ist eher dazu geneigt, weiterzuklicken, statt sich einzutragen.

Falls du auch WordPress mit dem DIVI Theme nutzt, kannst du bei den Seiten-Attributen ganz einfach von „Standard-Template“ auf „Blank“ umschalten und hast damit das Menü und andere ablenkende Elemente deaktiviert. Falls nicht, kannst du dir z.B. das Landing Page Builder Plugin kostenlos installieren.

Geh deine Seiten nochmal gezielt danach durch, was du auf der jeweiligen Seite vermitteln (Information) und erreichen (Aktion) möchtest und optimiere dies ggf. nochmal.

Unvorteilhafte (Stock-) Fotos

Gute Fotos sind unheimlich wichtig. Sie transportieren Emotionen und verstärken, worum es auf der Website gehen soll.

Stockfotos, die jeder schon kennt und noch schlimmer, wo der Text gar nicht zum Bild passt, solltest du unbedingt vermeiden. Aber auch von dir selbst solltest du am besten Fotos verwenden, auf und mit denen du dich auch wohlfühlst, denn das wird auch ausgestrahlt.

Wenn du es dir zutraust, versuche, Fotos von Kaffeetassen und Computern doch einfach selbst zu machen 🙂 Es gibt mittlerweile auch tolle Fotografen, die individuelle Fotos (Stillleben & Co.) für einen erstellen und auch in Portraitfotos von dir solltest du unbedingt einmal etwas Geld investieren, denn es lohnt sich wirklich.

Bilder sind nicht optimiert

Wenn du nun ein paar schöne Fotos und Infografiken für deine Website hast, solltest du noch die Extrameile gehen und die Fotos fürs Web optimieren. Dies spart viel Ladezeit, ohne, dass sichtbare Qualitätsverluste auftreten.

Für Fotos solltest du immer JPGs nehmen, die wesentlich kleiner sind als PNGs. PNGs dagegen bieten sich vor allem für Logos, Vektor- und Infografiken mit transparenten Hintergründen an. Die Bilder sollten genau die Größe haben, die auch für die Website benötigt werden: Wenn du z.B. einen Bereich hast, in den ein 800×600 Pixel großes Bild passt, sollte dein Bild schon vor dem Hochladen auch auf 800×600 Pixel zugeschnitten oder verkleinert werden und nicht ultra-hochauflösend hochgeladen und einfach nur kleiner dargestellt werden, da sonst das sehr große Bild trotzdem geladen werden und dann noch verkleinert werden muss (doppelter Zeitverlust). 

Wenn du mit Photoshop arbeitest, ist eine Funktion fürs Komprimieren von Bildern bereits enthalten. Ansonsten kannst du deine Bilder einfach noch über den kostenlosen (bis 5 MB) Webdienst TinyPNG verlustfrei verkleinern. WordPress Plugins wie z.B. EWWW Image Optimizer helfen ebenfalls dabei, deine Bilder noch weiter zu komprimieren, ohne, dass sie schlechter aussehen. 
Schau dir für mehr Infos dazu auch meinen Blogartikel an: Wie optimiere ich meine Bilder für meine Website?

Automatisch Musik abspielen

Es ist fast nie eine gute Idee, Musik oder ein Video ungefragt beim Besuch einer Website loszuspielen. Der Besucher könnte die Seite z.B. im Büro ohne Kopfhörer öffnen (peinlich), oder Kopfhörer auf sehr laut gestellt haben (aua), oder viele viele Tabs geöffnet haben und muss dann erst einmal auf die Suche gehen (oh, wo kommt denn der Sound jetzt her?). Es ist einfach sehr benutzerunfreundlich und wird heutzutage echt nicht mehr gemacht. Binde gern ein Video von deiner Arbeit oder deiner Katze ein, dann lass es aber bitte nur dann abspielen, wenn der Besucher gezielt auf den Play Button klickt.

Werbung auf Businessseiten

Werbung in Form von Bannern und vor allem Popups nervt eigentlich jeden und wirkt gerade auf Businessseiten unprofessionell. Ich würde sie komplett weglassen und rate auch von Newsletter Popups ab. Wenn du unbedingt Werbung schalten musst, dann frage dich: Welche Art und Form von Werbung würde mich selbst am wenigsten stören?

Ein schlechtes Menü

Das Menü ist der Wegweiser auf deiner Website. Auch wenn du deine Seiten und Unterseiten in- und auswendig kennst – auf deine Besucher trifft dies höchstwahrscheinlich nicht zu. Damit sie sich schnell und unkompliziert zurechtfinden können, solltest du dein Menü unbedingt klein und übersichtlich halten. Nicht mehr als 7 (besser 5) Hauptmenüpunkte und nicht mehr als 1 Untermenülevel sind empfohlen.

Achte außerdem auf eine klare Schrift und überlass Schnörkelschriften lieber andere Plätze auf deiner Website. Auch die Namensgebung sollte sich an gängige Konventionen halten; wenn du die Seite statt „Über mich“ (oder sowas in der Art) einfach „Wer hat an der Uhr gedreht“ nennst, ist das vielleicht lustig, aber niemand weiß, was sich dahinter verbirgt. Und das wollen wir beim Hauptmenü definitiv nicht.

Datenschutz ignorieren

Hast du schon mal jemanden getroffen, der zu dir gesagt hat „Mensch, die DSGVO finde ich großartig“? Ich nicht. Trotzdem benötigst du auf deiner Website eine Impressumseite, eine Datenschutzerklärung (beides kostenlos über e-recht24.de zu generieren) und ein Cookie Banner (z.B. von Borlabs Cookies).

Für den Newsletter darfst du in der Regel nur die E-Mail-Adresse abfragen, restliche Felder (z.B. Vorname) müssen freiwillige Felder bleiben. Ein Hinweis darauf, welche Inhalte und wie häufig der Newsletter erscheint, müssen bei der Anmeldung sichtbar sein. Und natürlich muss man beim Einbinden von Bildern darauf achten, dass das Urheberrecht nicht verletzt wurde. Einen ganz tollen kostenlosen Datenschutzkurs findest du auf digistore24.

Texte, die nur für dich geschrieben sind

Es ist sehr schön, wenn du auf deiner Website über dich und deine Arbeit erzählst. Aber mach dies immer unter dem Gesichtspunkt, ob dies überhaupt relevant für deinen Besucher ist. Schreibe die Texte am besten so, als würdest du mit deinem Wunschkunden gerade beim Kaffee trinken sitzen und ihm etwas erzählen.

Und noch ein kleiner Verkaufstipp: Verkaufe nicht den Bohrer (das Coaching, die Dienstleistung x), sondern verkaufe das Ergebnis – das Loch in der Wand oder noch besser das hübsche Bild, dass dein ganzes Wohnzimmer zum Strahlen bringt. Habe dabei immer im Hinterkopf, dass du nicht einfach jeder x-beliebigen Person etwas aufschwatzen willst, was sie nicht braucht, sondern dass du von deinem Produkt überzeugt bist (wenn nicht: Arbeite daran!) und damit auch wirklich Menschen helfen kannst.

Seite nicht aktuell halten

Auch wenn Suchmaschinen es lieben: Als Mama von zwei kleinen Kindern schaffe ich es selbst nicht immer, regelmäßig neue Blogbeiträge zu erstellen. Trotzdem ist es wichtig, die Seiten zumindest so aktuell zu halten, dass dort keine veralteten Informationen stehen.

Wie optimiere ich meine Bilder für die Website?

Wie optimiere ich meine Bilder für die Website?

Hast du dir schöne Bilder für deine Website rausgesucht, aber bist dir unsicher, ob sie vor dem Hochladen noch bearbeitet werden sollen?

Oder weißt du noch nicht genau, was für Bilder du auswählen oder erstellen sollst?

Dann habe ich hier ein paar Richtlinien und Tipps für dich, um die richtigen Bilder zu finden und fürs Web zu optimieren. 

fotosblog

Auswahl der Bilder

Natürlich ist es wichtig, dass das gezeigte Bild zum Text passt. Aber es geht noch mehr: Bilder transportieren Stimmungen, Informationen, können Sachverhalte verdeutlichen und sagen ja bekanntlich oft mehr als 1000 Worte. Stockfotos (Quasi von Fotografen auf Vorrat produzierte Bilder wie z.B. von Schreibtischen, Blumen, lachenden Menschen etc., die man sich online teilweise kostenlos herunterladen kann) sind an einigen Stellen okay, deine Seite sollte aber immer auch echte Fotos von dir beinhalten. Achte bei Fotos von dir für deine Website darauf, dass du Kleidung trägst, die auch zu deinen Corporate Farben passt 🙂

Welches Bildformat – JPEG, PNG, GIF, …?

Die beiden gängigsten Bildformate für Websites sind JPEG (bzw. JPG, da die gängigen Dateiendungen immer 3 Zeichen beinhalten) und PNG. Doch was ist hier nun der Unterschied?

PNG Dateien können mehr Informationen speichern als JPGs und lassen sich beliebig häufig verarbeiten und skalieren, ohne, dass die Bildqualität leidet. Außerdem können sie einen transparenten Hintergrundbereich haben, was sie vor allem ideal für Logos und Infografiken macht. Der Nachteil bei PNGs ist aber, dass die Dateien größer sind (als JPGs mit gleichen Abmessungen) und somit langsamer geladen werden.

JPGs können nicht verlustfrei komprimiert werden und die Bildqualität wird schnell sichtbar schlechter, wenn man die Bilder häufiger (in mehreren Schritten) bearbeitet. Für Fotos sind sie aber aufgrund der geringen Dateigröße gerade für den Internetauftritt ideal. Außerdem ist mit dem bloßen Auge oft kein Qualitätsunterschied zu erkennen im Vergleich zu PNGs, wenn man die Fotos auf der Website einbindet.

Es gibt außerdem noch GIFs, die animiert sein können. Bestimmt hast du schonmal in einem Newsletter oder in einem Messenger die kleinen Bewegtbilder gesehen:

Animiertes GIF von giphy.com

GIFs müssen allerdings nicht animiert sein. Die Bilder können verlustfrei komprimiert werden (super!), haben dann allerdings nur 256 verschiedene Farben (nicht so super für Fotos!).

 

Größe & Abmessungen

Als grobe Richtlinie ist es empfehlenswert, dass die hochgeladenen Bilder 200 KB nicht überschreiten sollten. Gerade bei detailreichen PNG Grafiken ist dies jedoch schnell der Fall. Nutze dann unbedingt einerseits den kostenlosen Online Service Tinypng.com (siehe 5.) – Grafikservices) und sorge andererseits dafür, dass die Bilder auch nur die Abmessungen haben, die sie unbedingt für die Website benötigen.

Was ist damit gemeint? An der Stelle, an der das Bild auf die Website eingefügt werden soll, wird ein bestimmter Platz „reserviert“, also z.B. 500×200 Pixel für eine Grafik mit 500 Pixeln Breite und 200 Pixeln Höhe. Statt dass du nun ein Bild hochlädst, das 1000×400 Pixel als Maße hat und dies durch WordPress und den Browser auf die Hälfte schrumpfen lässt, verkleinerst du das Bild am besten vor dem Hochladen schon auf die benötigten 500×200 Pixel und sparst somit Ladezeit durch eine kleinere Dateigröße und Rechenarbeit beim Laden der Website.

 

Woher bekommt man überhaupt gute Stockfotos?

Die bekanntesten Quellen für kostenlose, lizenzfreie Stockfotos sind:

  • Pixabay
  • Unsplash
  • Pexels
  • teilweise Picjumbo (haben aber auch viele kostenpflichtige Fotos)
  • Stocksnap.io

Bei der Verwendung der Fotos musst du im Vorfeld in den jeweiligen Nutzungsbedingungen prüfen, ob du eine Quellenangabe auf deiner Website vornehmen musst (in der Regel ist dies nicht der Fall).

Auch in Canva (siehe nächster Punkt Grafikservices) findest du viele großartige Stockfotos, vor allem in der Pro Version (kostenpflichtig).

Bei Flickr gibt es eine riesige Auswahl (mehrere Milliarden Bilder), es ist jedoch eine Quellenangabe notwendig und die Lizenzbedingungen sind etwas komplizierter.

Gute Stockfotos kann man z.B. kaufen auf:

  • Shutterstock
  • iStock
welchesformat

Stockfoto von canva.com

Grafikservices

Canva

Wer Canva noch nicht nutzt, hat echt etwas verpasst. Es lassen sich damit mittlerweile unheimlich viele verschiedene Arten von Grafiken erstellen, mit großartigen Vorlagen für alle Social Media Kanäle, für Präsentationen, Logos, Flyer, sogar für Websites. Du kannst auch eigene Fotos hochladen und zuschneiden. Die Bedienung ist ziemlich intuitiv und schnell erlernbar und schon in der kostenlosen Version gibt es eine große Auswahl an Elementen, Fotos und Schriften für jeden Geschmack. Unbedingt ausprobieren!

TinyPNG

Natürlich kannst du deine Bilder mit Programmen wie Adobe Photoshop oder dem kostenlosen Gimp komprimieren. Eine grandiose Alternative ist aber die Website TinyPNG, auf der du deine Grafiken bis 5 MB kostenlos hochladen und komprimiert (=kleinere Dateigröße) wieder herunterladen kannst, ohne dass die Qualität leidet. Unbedingt zu empfehlen, bevor du deine Grafiken auf die Website hochlädst – man spart hier teilweise 70, 80% der Dateigröße ein und das wirkt sich natürlich sehr positiv auf die Ladezeit aus!

 

WordPress Plugins

Auch WordPress hat natürlich einiges an Plugins zu bieten, die bei der Bildkomprimierung unterstützen. Die meisten sind in der kostenlosen Version eingeschränkt und komprimieren z.B. nur eine bestimmte Anzahl an Bildern pro Monat, aber das ist ja auch schon besser als nichts 🙂

reSmush.it

ist mit das beste Bildoptimierungsplugin für WordPress. Es lassen sich jedoch keine Abstufungen bei den Komprimierungen einstellen und es funktioniert nur für Bilddateien, die kleiner als 5 MB sind (was sie jedoch beim Hochladen auf eine Website eh sein sollten).

EWWW Image Optimizer & WP Smush

optimieren die Bilder schon automatisch beim Hochladen, können aber auch nachträglich noch zur Bildoptimierung verwendet werden. In der kostenpflichtigen Version ist die Kompression noch besser.

ShortPixel Image Optimizer

Mit diesem Plugin kann man in der kostenlosen Version bis zu 100 Bilder pro Monat komprimieren. Dabei wird das Originalbild immer behalten und die komprimierte Version in einem Extraordner abgespeichert. Es wird außerdem ein Vergleich angezeigt, damit man sehen kann, ob die Qualität für einen ausreicht oder nicht.  

Compress JPEG & PNG images

Bei diesem Plugin kann man auswählen, welche Bildgrößten komprimiert werden sollen (z.B. alle Bilder, die zwischen 1 und 2 MB groß sind). Die Komprimierung ist allerdings nicht verlustfrei.

 7.) Suchmaschinenoptimierung

Für die Suchmaschinen ist es wichtig, dass du einen sprechenden Bildnamen verwendest. Am besten nutzt du für den Dateinamen die gleichen Keywords (=Suchbegriffe), auf die du deine Seite oder deinen Blogartikel auch optimierst, also z.B. CocktailamStrand.jpg.

Du kannst zudem nicht nur den Dateinamen einstellen, sondern auch den Alternativtext (z.B. „Hund mit Futternapf“), der angezeigt wird, falls dein Bild einmal nicht geladen werden kann. Der Alternativtext ist zudem für Blinde wichtig ist, die sich das dann vorlesen lassen. Bei WordPress lassen sich folgenden 4 Eigenschaften pro Bild konfigurieren, wobei der Titel automatisch vom Dateinamen vergeben wird und der Beschriftungstext unter dem Bild angezeigt wird: 

Alternativtext

Die Beschreibung wird nicht angezeigt, ist jedoch für dich wichtig, da du nach Begriffen aus diesem Text in der WordPress Mediathek suchen kannst.

Hoffentlich konntest du hier noch den ein oder anderen Tipp für deine Website Grafiken für dich mitnehmen! Schreib mir gern, welches deine liebste Website für Stockfotos ist und ob du schon mit Canva gearbeitet hast.