Onepager, oder Onepage Websites, bei denen sich alle Inhalte direkt auf einer Seite befinden, haben in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen.

Hier ein Beispiel:

 

Doch sind sie besser verglichen mit herkömmlichen Websites mit verschiedenen Unterseiten?

Vorteile von Onepage Websites:

  • auf dem Handy und Tablet scrollt der Besucher einfach nur nach unten und muss sich nicht über das (kleine) Menü zurechtfinden
  • die Seite wird einmal aufgerufen und geladen und gut ist. Der Lesefluss wird nicht dadurch gestört, dass man immer wieder auf einer neuen Seite weiterlesen muss, wenn man nach weiteren Informationen sucht.
  • du kannst das Onepager Format gut nutzen, um eine Geschichte von oben nach unten, also von Anfang nach Ende, zu erzählen und damit auch steuern, in welcher Reihenfolge der Besucher deine Informationen aufnimmt.

Nachteile von Onepage Websites:

  • Möchte man viele verschiedene Informationen und Angebote auf seiner Website zeigen, wirkt das auf Onepagern schnell viel zu überladen und lässt sich nicht so gut strukturieren.
  • Man hat nicht mehrere Unterseiten, die man auf ein Keyword (Suchbegriff) optimieren kann, sondern nur die eine Seite. Eine gute Platzierung ganz vorn in den Suchmaschinen ist daher schwieriger.
  • Bei Onepagern muss man noch mehr als auf anderen Websites auf eine klare Struktur und Bereiche, die sich voneinander abgrenzen, achten – sonst weiß der Besucher beim Scrollen nicht genau, was er da gerade liest. Wenn er dahingegen eine „Über mich“ Seite geöffnet hat ist es dagegen klar: Die ganze Seite von oben bis unten dreht sich um den „Über mich“ Punkt.

Tipps für die Verwendung von Onepagern

Wenn du trotzdem eine Onepage Website erstellen willst:

  • Optimiere die Seite für den wichtigsten Suchbegriff, für den du gefunden werden möchtest
  • Nutze am Besten noch einen Unterbereich für Inhalte, die du regelmäßig aktualisierst – einen Podcast, Videos oder ganz klassisch einen Blog. Dadurch hast du dann wieder bessere Chancen, auch über Google & Co. gefunden zu werden.
  • Mit einem Menü, welches zu den entsprechenden Bereichen auf der einen Seite springt, hilfst du Besuchern auch an Desktop Geräten, besser navigieren zu können.
  • Außerdem solltest du ein LazyLoad Plugin verwenden – z.B. das kostenlose A3 Lazy Load – sodass immer nur der Bereich geladen werden muss, zu dem der Besucher gerade scrollt und nicht gleich die ganze Website von oben bis unten beim ersten Aufruf. Das steigert die Nutzerfreundlichkeit und ist ebenfalls wichtig für die Suchmaschine.

Fazit: Für kurze Websites mit wenigen, klaren Angeboten können Onepage Websites, solange sie noch einen Bereich für Inhalte wie z.B. Blog verlinken, eine klassische Website ersetzen. In den meisten Fällen empfehle ich weiterhin, Unterseiten wie „Start/Home“, „Angebot“, „Über mich“, „Kontakt“ etc. zu erstellen, um das Angebot besser zu strukturieren und bei den Suchmaschinen zu punkten.

 

Stefanie Motiwal
Stefanie Motiwal

Hey, ich bin Stefanie und helfe Frauen, die mit ihrem Online Business durchstarten wollen, mit ihrer Website.
Zwar habe ich schon lange mit WordPress gearbeitet, aber musste dann schnell feststellen, dass zu einer guten Website viel mehr dazugehört als nur die Technik.
Von mir lernst du daher nicht nur, wie du Einstellungen in WordPress bei Plugins & Themes vornimmst, sondern auch, worauf es bei Design, Struktur, Text & Layout ankommt.
Dabei ist es mir wichtig, dass der Spaß nicht auf der Strecke bleibt und du ganz viel für dich und dein Business mitnehmen kannst!

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