7 ultimative Tipps für ein schnelleres WordPress

7 ultimative Tipps für ein schnelleres WordPress

„Die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen ist mit 8 Sekunden geringer als die eines Goldfisches (9 Sekunden)“. Vielleicht hast du die Aussage, die übrigens nicht ganz der Wahrheit entspricht, schonmal gehört?

Was aber auf jeden Fall stimmt: Es ist wichtig, dass deine Website schnell – im Idealfall unter 3 Sekunden – geladen wird. 

Ladegeschwindigkeit ist nicht nur für deine Besucher wirklich entscheidend, um deine Seite nicht genervt wieder zu verlassen. Sie ist auch eine der wichtigsten Rankingfaktoren für die Suchmaschinen und entscheidet, ob du mit deiner Website ganz oben in den Ergebnissen landen kannst.

Eine Ladezeit von max. 3 Sekunden ist hierbei optimal – dauert es noch länger, springen viele Besucher schon wieder ab.

In diesem Blogeintrag zeige ich dir, wie du mit einfachsten Mitteln die  Ladegeschwindigkeit deiner Website verbessern kannst.

Analyse

Bevor du dich gleich daran machst, in WordPress direkt etwas zu verändern, solltest du die Ladegeschwindigkeit deiner Website prüfen – z.b. über Pingdom Website Speed Test oder Google Pagespeed Insights (kostenlos).

Bei den Google Pagespeed Insights werden dir auch gleich Vorschläge dazu gemacht, wie du deine Seite schneller machen kannst. Gib hierzu einfach die Adresse deiner Website ein und schau, welche Punktzahl (von 0-100) deine Seite Mobil und in der Desktopversion erreicht. 100 ist hierbei die beste Punktzahl.

Im unteren Bereich werden die Empfehlungen vorgestellt, die das Laden verbessern können, z.B. „Bilder in modernen Formaten bereitstellen“. So weißt du erst einmal ,wo du stehst, und ob es direkt schon etwas gibt, was du relativ einfach beheben kannst.

PageSpeed1
PageSpeed2

Backup (Sicherungskopie) anlegen

Bevor du an deiner Website jetzt grundlegende Änderungen vornimmst, mach unbedingt erst einmal ein Backup vom Status Quo – hier findest du eine Anleitung dazu.

Caching Plugin einrichten

Mit einem Caching Plugin wird, wie der Name andeutet, ein Cache, also Zwischenspeicher deiner Website erstellt. Ruft ein Besucher deine Website auf, können die Daten aus diesem Zwischenspeicher wesentlich schneller aufgerufen werden, als wenn sich die Seite nochmal einzeln aus vielen kleinen Teilen zusammenladen muss (hier ein Bild, da eine Datenbankabfrage, da eine Schrift nachladen – ist alles schon vorher geschehen).

Kostenlose Caching Plugins sind z.B.: 

  • WP Optimize
  • WP Fastest Cache
  • W3 Total Cache

Ganz ganz wichtig: Bitte nur EIN Caching Plugin nutzen – sonst kommt es zu konflikten und unerwünschten Ergebnissen! 

Dass du ein Caching Plugin aktiviert hast, siehst du daran, dass. du ganz oben in der schwarzen Leiste in WordPress etwas mit „Cache löschen“ oder „Cache leeren“ finden kannst, z.B.: 

 

WP Optimize Cache leeren

Im Plugin selbst musst du meist die Caching Funktion erst noch mit einem Klick aktivieren. So sieht dies z B. in WP Optimize aus: 

WP Optimize Caching aktivieren

Bilder verkleinern

Ein großer Faktor für die Ladegeschwindigkeit deiner Website sind außerdem die Bilder.

Je größer sie sind (Dateigröße und entsprechend Abmessungen), desto mehr Daten müssen beim Laden von der Website zum Besucher übertragen werden. Hier werden schnell kostbare Sekunden verschwendet, ohne dass eine unglaublich gute Druckqualität überhaupt für den Computerbildschirm, geschweige denn für ein Handydisplay, benötigt wird.

Vor dem Hochladen solltest du die Bilder z.B. mit tinyPNG verkleinern. Falls dein Bild keinen transparenten Hintergrund benötigt (wie es bei einem Logo häufig der Fall ist) und du. esnachträglich nicht bearbeiten musst, ist das Format JPG besser geeignet als PNG.

In diesem Blogartikel findest du noch weitere Infos zum Bilder optimieren für deine Website.

Für WordPress gibt es außerdem viele gute Plugins, meist mit kostenlosen (abgespeckten) Versionen, die deine Bilder ebenfalls im Hintergrund verkleinern, z.B. EWWW Image Optimizer.

Falls du sehr viele Bilder verwendest und nicht. die Zeit und Muße hast, sie alle zu verkleinern, kannst du dich auf die Bilder konzentrieren, die direkt im oberen Bereich deiner Hauptseiten (Start, Über Mich, Angebote etc.) sichtbar sind. Im Rahmen des Verkleinerns kannst du den Bildern auch gleich sprechende Namen geben – das hilft nochmal bei der Suchmaschinenoptimierung

Dazu machst du dir am besten gleich den nächsten Tipp zunutze: 

Lazyload aktivieren

Lazyload – also „faules Laden“ – heißt es, wenn die einzelnen Seiten immer nur so weit geladen werden, wie gerade sichtbar ist. Öffnet jemand also z.B. die Startseite, ist nur der obere Bereich direkt geladen – alles weitere wird erst nachgeladen, wenn. der Besucher anfängt zu scrollen. 

Auch das kannst du mit dem kostenlosen Plugin EWWW Image Optimizer aktivieren – einfach mit einem Häkchen bei dieser Einstellung: 

EWWW Image Optimizer

Teste danach am besten einmal, ob deine Website noch überall fluffig geladen wird. Falls es zu Problemen kommt, deaktiviere die Option wieder. 

WordPress aufräumen

Halte dein WordPress sauber! Dazu gehört auch, dass du alle Plugins und Themes löschst, die nicht benötigt werden. Bei der Auswahl deines WordPress Theme solltest du zudem die Geschwindigkeit im Hinterkopf behalten – je mehr fancy Features es enthält, desto langsamer ist es meist auch insgesamt.

11 schnelle, kostenlose WordPress Themes sind Hello Elementor, Neve, Astra, Generate Press, Page Builder Framework, OceanWP, Zakra, Customify, Twenty Twenty, Responsive und Sydney (siehe ausführlichen Geschwindigkeitstest dazu hier).

WordPress speichert außerdem jede Überarbeitung deiner Seiten und Beiträge. Dies ist natürlich praktisch, wenn du aus Versehen etwas gelöscht hast, oder doch lieber zu einer älteren Version zurückkehren möchtest, allerdings kann dies bei hunderten von Revisionen die Datenbank ganz schön groß machen.  Ich empfehle dir, die Anzahl an Revisionen auf z.B. 5 oder 10 zu begrenzen.

Dies kannst du mit Plugins wie z.B. wp-revisions-control vornehmen.

WordPress Scripte kleiner machen

Zusätzlich zu den vorherigen Tipps können einige Plugins nochmal einen Geschwindigkeitsboost geben, in dem sie die Scripte kleiner machen.

Sie optimieren, komprimieren, fassen einige der WordPress Dateien zusammen, die dann schneller zusammen ausgeliefert werden können, als wenn für jede einzelne Mini Datei eine eigene Anfrage gestellt werden muss.

  • Autoptimize
    Es gibt viele Anleitungen zu den optimalen Einstellungen, die du durchprobieren kannst, falls du Zeit und Lust hast 😉 Ich habe mit den folgenden Einstellungen eine sehr gute Optimierung erreicht:

    • JavaScript-Code optimieren
    • JS-Dateien zusammenfügen
    • CSS-Code optimieren
    • CSS-Dateien zusammenfügen
    • CSS-Dateien zusammenfügen
    • HTML-Code optimieren
  • WP-Optimize – Clean, Compress, Cache – hiermit lassen sich auch die vorher erwähnten Revisionen bereinigen und insgesamt die Datenbank optimieren, Bilder und Code komprimieren (wie auch mit Autoptimize) und Caching aktivieren.

Einstellungen bei deinem Webhoster

Die Wahl deines Webhosters hat auch Auswirkungen auf die Geschwindigkeit deiner Website! Mein Favorit ist nach wie vor all-inkl.com* (affiliate link), die auch im ausführlichen Webhoster Test von blogmojo sehr gut abgeschnitten haben.

Mit drei weiteren Einstellungen für technisch Fortgeschrittene lässt sich die Geschwindigkeit deiner Website in der Regel noch weiter verbessern:

  • Komprimierung aktivieren. Hierzu gibt es verschiedene Anleitungen im Internet, in den meisten fügst du einen bestimmten Code in die .htaccess Datei auf deinem Webserver im Hauptverzeichnis ein, z.B.:
    <FilesMatch “\.(js|css|html|htm|php|xml)$”>
    SetOutputFilter DEFLATE
    AddOutputFilterByType DEFLATE text/html text/plain text/xml
    </FilesMatch>
    

    zum Glück brauchst du das nicht händisch zu machen, wenn du all-inkl als Webhoster nutzt – dort ist es schon aktiviert. Außerdem hat das Plugin WP Optimize mittlerweile auch eine Einstellung für die Gzip Komprimierung mit dabei – Häkchen setzen und gut ist! 🙂

  • PHP 7 oder 8 nutzen. Wenn du eine veraltete PHP Version nutzt, ist deine Website nicht nur unsicherer, sondern auch langsamer. Du kannst die Version in vielen Fällen bei deinem Webhoster direkt im Adminbereich umstellen (in diesem Blogartikel in Schritt 6 zeige ich dir das für all-inkl.com), oder du schreibst deinem Webhoster eine E-Mail.
  • HTTP/2 benutzen. Für das schnellere HTTP/2 musst du auf jeden Fall SSL Verschlüsselung für deine Website aktiviert haben. Ab Apache 2.4 wird HTTP/2 unterstützt. Welche Version bei deiner Website aktiv ist und wie dies umgeschaltet werden kann, ist wieder je nach Webhoster ganz unterschiedlich. Bei all-inkl.com ist ggf. eine E-Mail an den Support notwendig, falls bei dir noch eine ältere Version aktiv ist. Bei mir war alles auf dem neuesten Stand 🙂 Du kannst dies nachschauen, in dem du eine phpinfo Datei erstellst:
    Erzeuge eine neue, leere Textdatei und füge den folgenden Inhalt ein:

    <?php
    phpinfo();
    ?>

    Nenne die Datei z.B. info.php und lade sie dann auf deinen Webserver über FTP hoch. Wenn sie im Hauptverzeichnis ist, kannst du sie über www.deinDomainname.de/info.php einfach im Browser aufrufen und bekommst dann viele Infos über die Konfiguration deines Webservers angezeigt. Lösche die Datei danach am besten wieder, damit sie nicht von potentiellen Angreifern genutzt werden kann.
    Beispiel Inhalt php Info Seite:

phpInfo

Bonustipp: Rundum sorglos Plugin WP Rocket

Mit dem kostenpflichtigen Plugin WP Rocket* kannst du noch mehr Geschwindkeit herausholen als mit den kostenpflichtigen Varianten.

Es kombiniert alles, was wichtig ist – Caching, Komprimieren von Dateien und Bildern, Lazyload – und bietet großartigen Support an, wenn mal etwas nicht so funktioniert wie gewünscht. 

Ich hoffe, dass du hier den ein oder anderen Tipp umsetzen und die Ladegeschwindigkeit deiner Website etwas erhöhen konntest. Falls ich dir dabei helfen kann, dass deine Seite schneller lädt, schau dir gern meine Supportpakete an. 

Schreibe mir gern, wie sich die Geschwindigkeit vor und nach dem Umsetzen der Tipps verändert hat! 

SSL Zertifikat für WordPress Website ganz einfach einrichten

SSL Zertifikat für WordPress Website ganz einfach einrichten

Vermutlich hast du es beim Surfen auch schonmal gesehen, dass oben in der Adressleiste Not Secure oder Nicht Gesichert steht. Das liegt daran, dass auf der entsprechenden Website keine SSL Verschlüsselung aktiviert ist: 

SSL Zertifikat fehlt - not secure

Die ist allerdings wichtig und laut der DSGVO auch Pflicht, damit die Daten gesichert übertragen werden, falls du z.b. ein Kontaktformular ausfüllst, eine Bestellung tätigst oder sonstige Daten von dir übertragen werden.

Eine nicht mit SSL verschlüsselte Seite ist über eine Adresse mit http:// vorne aufrufbar, also z.B. https://stefaniemotiwal.de.
Wenn die Seite mit SSL verschlüsselt ist, steht nicht mehr http:// da sondern https:// – https://stefaniemotiwal.de 

Wenn du WordPress nutzt und deine Seite mit SSL verschlüsseln möchtest, gehst du wie folgt vor:

 

  • Du loggst dich bei deinem Webhoster ein und prüfst, ob du schon ein SSL Zertifikat für deine Domain (Webadresse hast) –  bei All-inkl kannst du im KAS System prüfen, ob sich neben deiner Domain ein Schloßsymbol befindet:
SSL Zertifikat
  • Ist dies nicht der Fall, müsstest du eine SSL Verschlüsselung aktivieren oder beantragen. Je nach Webhoster kostet dies evtl. auch eine monatliche Gebühr. Bei All-Inkl sind ab dem Privat Plus Tarif alle SSL Zertifikate für beliebig viele Adressen kostenlos mit dabei (sonst 1€ pro Monat), bei Strato und Ionos sind es pro Domain ca. 4 Euro monatlich, die extra anfallen. Prüfe also hier einmal, wie die Konditionen bei dir sind.
  • Wenn du auf den Bearbeiten Button neben deiner Domain klickst, kannst du hier ein SSL Zertifikat beantragen:
SSL Schutz bearbeiten

Klicke auf „deaktiviert, bearbeiten“ um ein SSL Zertifikat zu erzeugen.

Lets Encrypt Zertifikat beziehen

Wähle Haftungsausschluss akzeptieren und klicke auf den Button.

SSL erzwingen

Es gibt noch die Option „SSL erzwingen“, damit alle alten Aufrufe der http:// Adresse automatisch an https:// weitergeleitet werden. Dies solltest du aktivieren. 

Wenn alles geklappt hat, loggst du dich als Administrator in WordPress ein und öffnest das Dashboard. 

Nun rufe die Einstellungen -> Allgemein auf und ersetze die WordPress-Adresse (URL) und die Website-Adresse (URL) mit der https Adresse: 

Neue Adresse eingeben 1

Vorher – die Adressen stehen noch mit http eingetragen

Neue Adresse eingeben 2

Nachher – die Adressen stehen jetzt mit https eingetragen

Danach musst du dich nochmal neu einloggen. 

Wenn du Glück hast, ist jetzt schon alles korrekt verschlüsselt, was du im Browser am Schloßsymbol erkennst: 

Korrekte Verschlüsselung

Im folgenden Video zeige ich dir die Schritte noch einmal: 

YouTube

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Better Search Replace

Falls du im Browser neben der Adresse dann trotzdem auf einer Unterseite noch Info or Not Secure angezeigt bekommst:

Info or not secure
sind noch einige Ressourcen – vermutlich Bilder – über http statt https eingebunden. Entweder kannst du deine Bilder nochmal neu hochladen und auf der jeweiligen Seite mit der Fehlermeldung neu einbinden, oder du nutzt das kostenlose WordPress Plugin Better Search Replace dafür.

Wie du hier vorgehst, zeige ich dir im folgenden Video:

YouTube

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Wenn alles geklappt hat, loggst du dich als Administrator in WordPress ein und öffnest das Dashboard. 

Nun rufe die Einstellungen -> Allgemein auf und ersetze die WordPress-Adresse (URL) und die Website-Adresse (URL) mit der https Adresse: 

Neue Adresse eingeben 1

Vorher – die Adressen stehen noch mit http eingetragen

Neue Adresse eingeben 2

Nachher – die Adressen stehen jetzt mit https eingetragen

Danach musst du dich nochmal neu einloggen. 

Wenn du Glück hast, ist jetzt schon alles korrekt verschlüsselt, was du im Browser am Schloßsymbol erkennst: 

Korrekte Verschlüsselung

Im folgenden Video zeige ich dir die Schritte noch einmal: 

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Better Search Replace

Falls du im Browser neben der Adresse dann trotzdem auf einer Unterseite noch Info or Not Secure angezeigt bekommst:

Info or not secure
sind noch einige Ressourcen – vermutlich Bilder – über http statt https eingebunden. Entweder kannst du deine Bilder nochmal neu hochladen und auf der jeweiligen Seite mit der Fehlermeldung neu einbinden, oder du nutzt das kostenlose WordPress Plugin Better Search Replace dafür.

Wie du hier vorgehst, zeige ich dir im folgenden Video:

YouTube

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Ich hoffe, dass deine Website nun korrekt verschlüsselt ist und alles gut geklappt hat. Falls nicht, schreib mir gern und wir schauen uns das Ganze einmal zusammen an! 

Theme Customizer (in WordPress) übernimmt die Einstellungen nicht – was tun?

Theme Customizer (in WordPress) übernimmt die Einstellungen nicht – was tun?

Wenn du regelmäßig mit WordPress arbeitest und mehr machst als einfach nur Texte und Bilder einzustellen, triffst du früher oder später auf Fehler, Bugs, Probleme, Herausforderungen. (Oder wie auch immer du es nennen magst, wenn etwas nicht so funktioniert wie du es möchtest.)

Ein unglaublich nerviger Fehler, der mir erst kürzlich untergekommen ist:

Wenn der Theme Customizer, in dem du Einstellungen wie Schriftart, Farben, Logo etc. für dein WordPress Theme vornimmst, deine Änderungen zwar anzeigt, aber sie dann beim Speichern nicht übernommen werden.

 

Einstellung für das Veröffentlichen prüfen

Nachdem ich alles was mir einfiel ausprobiert und das halbe Internet leergesucht habe (auf deutsch und englisch wohlgemerkt) fand ich durch Zufall die wohl einfachste Lösung:

Neben dem Veröffentlichen Button für die Einstellungen gibt es ein Zahnrad. Und hinter diesem unscheinbaren Zahnrad verbirgt sich die Möglichkeit, umzustellen, dass die Änderungen nicht direkt veröffentlicht, sondern erstmal nur als Entwurf gespeichert werden. Quasi genau wie sich dies auch bei WordPress Seiten und Beiträgen machen lässt: 

Falls dies aus Versehen auf Speichern umgeschaltet wurde, werden die Änderungen nicht veröffentlicht, egal, wie oft du den Veröffentlichen Button drückst. 

Plugins deaktivieren

Falls dies bei dir nicht der Fall war, ist es an der Zeit, auf ausführliche Fehlersuche zu gehen. Als erstes empfehle ich immer, ein Backup zu erstellen (z.B. mit dem Plugin Updraft Plus), damit du zur Not alles wieder rückgängig machen kannst, was du jetzt anstellst. 

Danach deaktivierst du am besten einmal alle Plugins und prüfst, ob der Fehler immer noch auftritt. Ist das nicht der Fall? Okay super, dann verursacht scheinbar eins der Plugins den Fehler. Dann kannst du ein Plugin nach dem anderen wieder aktivieren und jeweils testen, ob sich die Customizer Änderungen speichern lassen oder nicht. Sobald es nicht mehr funktioniert, hast du das schuldige Plugin gefunden und kannst dich nach einer Alternative dafür umschauen. 

Theme prüfen

Falls deine Plugins nicht für den Fehler verantwortlich sind, könntest du als nächstes ein anderes Theme aktivieren. Hierfür nutzt du am besten eins der standardmäßig mitinstallierten, schlanken Themes, z.B. Twenty Twenty. Lassen sich. die Theme Customizer Änderungen jetzt speichern? Dann liegt der Fehler in deinem Theme und du müsstest dich ggf. an die Entwickler wenden, wenn du für dein Theme einen Supportvertrag hast. 

Notlösung

Weitere Hinweise habe ich auf mögliche Datenbankfehler gefunden. Dass man z.B. in der wp_options Tabelle den Primärschlüssel nochmal neu setzen müsste in einigen Fällen. Diese und viele weitere „Bastellösungen“ würde ich dir an dieser Stelle jedoch nicht empfehlen.

Wenn also die vorher vorgeschlagenen Aktionen nicht geholfen haben gibt es noch die Möglichkeit, WordPress komplett neu zu installieren und deine alten Einstellungen, Seiten und Beiträge zu exportieren und zu importieren. Über Werkzeuge -> Daten exportieren lassen sich deine Beiträge, Seiten und Bilder exportieren. Über Plugins wie z.B. Customizer export/import kannst du auch die Einstellungen aus deinem Theme Customizer exportieren.

Wie genau du für den kompletten Export und Import deines WordPress am besten vorgehst, erfährst du in einer der nächsten Anleitungen 🙂