Wenn du endlich mit deinem Newsletter starten möchtest, bekommst du von überall großartige Tipps für das Newsletter-Tool: Nimm Active Campaign! MailerLite ist das einzig Wahre! Mailchimp gibt es schon ewig! CleverReach wird von vielen Großen genutzt – nimm doch das!
Klar sind die „großen“ Anbieter alle sehr gut. Aber ganz ehrlich?
Wenn du gerade erst mit deinem Newsletter startest, ist das oft wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen!
Vielleicht möchtest du erst einmal:
Ausprobieren, ob du es überhaupt schaffst, regelmäßig Newsletter zu verschicken?
Gucken, ob dir das überhaupt Spaß macht?
Prüfen, ob du mit der Technik gut klar kommst?
Da ist so ein Tool wie Active Campaign ganz schön abschreckend:
(ich hätte nach meinem ersten Blick in Active Campaign am liebsten geweint – mittlerweile geht’s aber).
Das Tolle ist: Es muss gar nicht so kompliziert sein!
Statt einem externen Tool – welches du über eine andere Website aufrufst und bedienst – kannst du auch einfach direkt in WordPress einen Newsletter verschicken. Wie das geht? Mit einem Newsletter-Plugin!
In diesem Blogartikel stelle ich dir 4 WordPress Newsletter-Plugins vor und zeige dir jeweils die Vor- und Nachteile. Ich selbst habe übrigens die ersten 2 Business-Jahre auch MailPoet genutzt, bevor ich auf Active Campaign umgestiegen bin.
1. MailPoet
MailPoet ist das beliebteste und meistgenutzte Newsletter-Plugin für WordPress und bietet eine sehr benutzerfreundliche Oberfläche zur Erstellung und Verwaltung von Newslettern direkt in deinem WordPress-Dashboard.
Vorteile:
Intuitive Drag-and-Drop-Oberfläche für die Erstellung von Newslettern.
Automatische Integration mit WordPress-Benutzerlisten (braucht man eigentlich nicht).
Analysetools zur Verfolgung von Öffnungs- und Klickraten.
Kostenlos für bis zu 1.000 Abonnenten.
Deutsche Oberfläche.
Nachteile:
Einige fortgeschrittene Funktionen erfordern die kostenpflichtige Version (brauchst du zu Beginn aber wirklich nicht!)
Du kannst keine unterschiedlichen Danke-Seiten für mehrere Freebies erstellen
Einstellung von Willkommensmails und zeitversetzten Mails:
MailPoet kannst du übrigens ganz easy und Schritt für Schritt lernen in meinem Online-Kurs „Newsletter leicht gemacht“:
In diesem Kurs zeige ich dir, wie du mit WordPress und dem kostenlosen PluginMailPoet alles auf deiner Website so einrichtest, dass sich Besucher*innen eintragen können und eine Willkommensmail (oder -Sequenz) inkl. Freebie erhalten. DSGVO-konform, inklusive Vorlagen, Masterclass und vieles mehr.
Das Plugin mit dem einfallsreichen Namen „Newsletter“ ist ein weiteres Newsletter-Plugin für WordPress mit vielen Funktionen für die Erstellung und Verwaltung von Newslettern.
Vorteile:
super einfache Einrichtung und Nutzung.
Verschiedene Vorlagen und Anpassungsoptionen.
Integration mit WordPress-Benutzerlisten (braucht man eigentlich nicht).
Grundlegende Version ist kostenlos.
Nachteile:
Einige Funktionen sind nur in der kostenpflichtigen Version (ab 79$) verfügbar – selbst die Willkommenssequenz.
Ein paar Buttons sind noch englischsprachig (der Großteil ist aber auf Deutsch)
So sieht zum Beispiel der Newsletter-Editor aus:
3. Noptin
Noptin ist ein noch recht unbekanntes WordPress Plugin für Newsletter, welches aber auch sehr viele großartige Features bietet.
Vorteile:
Sehr einfach einzurichten
Kann viele coole Sachen, wie z. B. Automationen bei neuen Kommentaren, neuen Blogposts etc.
Nachteile:
Kostenpflichtige Version kostet regulär 160€/Jahr (gibt es manchmal im Angebot für die Hälfte)
Englischsprachige Oberfläche
In der kostenlosen Version sind viele Features nicht enthalten, selbst der Editor für die Mails ist nur in einer sehr Basic Version enthalten:
4. Weitere Plugins wie Brevo (vorher Sendinblue)
Eigentlich hätte ich ja gern noch Brevo und weitere Anbieter vorgestellt, die ebenfalls WordPress Plugins anbieten.
Leider besteht hier jedoch die einzige Funktion damit, den WordPress Account mit dem Newsletter Account zu verknüpfen und z. B. Formulare einzurichten oder Statistiken zu sehen. Der eigentliche E-Mail Versand erfolgt aber von der Brevo Website aus, nicht direkt aus WordPress – gleiches gilt für Mailchimp und weitere Anbieter.
Trotzdem erwähne ich Brevo hier noch, weil es unter den deutschen Newsletter-Anbietern sehr beliebt ist und auch von einigen meiner Kund*innen genutzt wird.
Vorteile:
Kostenlose Version mit bis zu 300 E-Mails pro Tag (da muss man erstmal hinkommen – bei mehr als 300 Kontakten kann es dann aber unpraktisch werden)
Integrierte CRM-Funktionen zur Verwaltung von Kontakten (CRM = Customer Relationship Management, bietet vielfältige Optionen, deine Kundendaten zu verwalten)
Fortschrittliche Automatisierungsmöglichkeiten.
Nachteile:
Etwas steilere Lernkurve für Anfänger.
Einige fortgeschrittene Funktionen erfordern die kostenpflichtige Version
Brauche ich überhaupt (jetzt schon) einen Newsletter?
Ich sag mal so: Wenn du eine Website hast, wenn du ein Angebot hast, wenn du ein Business hast und etwas verkaufen möchtest, dann JAAA! Du kannst mit dem Newsletter gar nicht früh genug starten, denn sind wir mal ehrlich: Vermutlich klingen dieine ersten Newsletter so langweilig, dass sie nicht mal meine Oma interessieren würden. Aber mit der Übung, mit der Erfahrung wird das besser.
Fazit
Um mit deinem Newsletter in WordPress zu starten, musst du gar nicht gleich ein externes kostenpflichtiges Tool verwenden – oft ist das sogar viel zu umfangreich und stürzt dich in unnötige monatliche Kosten.
Meine klare Empfehlung: Starte kostenlos mit dem Plugin MailPoet und schau, wie regelmäßig du Newsletter schreiben kannst und welche Funktionen du wirklich brauchst. Ein Wechsel zu Active Campaign und Co. ist auch später möglich, wenn du weißt, dass es sich wirklich lohnt und auch finanziell rentiert!
Für die direkte, schnelle und leichte Umsetzung mit MailPoet kannst du direkt mit meinem Online-Kurs „Newsletter leicht gemacht“ loslegen:
Standardmäßig kannst du bei Divi nur 4 Social Media Icons für den Footer (Fußbereich) einstellen: Facebook, Instagram, X und einen RSS Feed.
Wenn du LinkedIn, Youtube, Snapchat und weitere Kanäle verlinken möchtest, musst du einen individuellen Footer über den Divi Theme Builder erstellen. Wie genau das geht, zeige ich dir in dem folgenden Video:
kostenlose Videoanleitung:
3 geniale Divi-Funktionen, die du unbedingt kennen MUSST!
Mit dem powervollen Divi-Theme für WordPress kannst du für deine Website so gut wie alles umsetzen und nachbauen was du dir vorstellen kannst!
In dieser kostenlosen Videoanleitung (knapp 20 Minuten) zeige ich dir 3 unschlagbar geniale Funktionen von Divi, mit denen
du viel Zeit sparen kannst
deine Website einheitlich geändert werden kann für einen wesentlich professionelleren Eindruck
du dein Layout ganz individuell festlegen kannst und dich nicht von WordPress einschränken lässt!
In dem folgenden Video stelle ich dir 5 Effekte vor, die deine Website aus der Masse hervorstechen lassen:
Parallax Hintergrundbilder
Animationen für Elemente
Transformationen für Elemente – z. B. Buttons in anderer Form
Unterstrichene Überschriften
Besondere Bildformen – ovale Bilder und mehr
Für mehr coole Tipps für Divi und den Divi Builder hol dir den Divi Powerkurs.
Parallax Hintergrundbilder
Wenn du einem Hintergrund den Parallax Effekt einstellst, sieht es beim Scrollen so aus, als ob der Hintergrund stehenbleibt und nur die Elemente darauf weitergescrollt werden. Das bringt mehr Tiefe in deine Website und macht die Website animierter, interaktiver.
Um dies bei Divi einzustellen, klickst du beim blauen Abschnitt (Sektion) auf das Zahnrad und klappst den Teil „Hintergrund“ aus. Dann wählst du ein Hintergrundbild und stellst weiter unten ein „Parallax“. Es gibt 2 unterschiedliche Möglichkeiten:
Echte Parallaxe – hierbei scrollt das Hintergrundbild noch leicht mit
CSS (Standbild) – hierbei bleibt das Hintergrunbild komplett stehen
Hast du den Effekt schonmal ausprobiert?
kostenlose Videoanleitung:
3 geniale Divi-Funktionen, die du unbedingt kennen MUSST!
Mit dem powervollen Divi-Theme für WordPress kannst du für deine Website so gut wie alles umsetzen und nachbauen was du dir vorstellen kannst!
In dieser kostenlosen Videoanleitung (knapp 20 Minuten) zeige ich dir 3 unschlagbar geniale Funktionen von Divi, mit denen
du viel Zeit sparen kannst
deine Website einheitlich geändert werden kann für einen wesentlich professionelleren Eindruck
du dein Layout ganz individuell festlegen kannst und dich nicht von WordPress einschränken lässt!
Eigentlich bin ich ja Verfechter der „Alles kann, nichts muss“-Philosophie. Aber wenn es um die Sicherheit der Website geht, gibt es leider doch ein paar Pflichten. Ganz vorne gehört dazu: Plugins, Themes und WordPress selbst müssen regelmäßig aktualisiert werden. Da mich hierzu immer wieder (besorgte) Fragen erreichen, habe ich dir dazu diesen Blogartikel erstellt und ein Video aufgenommen, in dem ich diese (mindestens monatliche) Wartung zeige.
Die wichtigsten Schritte für die regelmäßige WordPress-Wartung:
Die folgenden Schritte solltest du mindestens einmal pro Monat durchführen. Im Video zeige ich die Aktualisierung Schritt für Schritt:
Backup machen (z. B. mit Updraft Plus)
die Plugins aktualisieren – falls es viele sind oder große Versionssprünge, ruhig nur eins nach dem anderen aktualisieren und nach jedem testen, ob alles noch gut aussieht und funktioniert
die Themes aktualisieren
WordPress selbst aktualisieren
dann alle Unterseiten aufrufen und prüfen, wichtige Funktionen prüfen wie z. B. Kontaktformular, Newsletteranmeldung, Links
Website auch vom Handy aus aufrufen – sieht alles noch gut aus und funktioniert?
Super, dann hast du wieder etwas Ruhe!
Plugins zur Unterstützung sind z. B. Limit Login Attempts Reloaded für mehr Sicherheit und der Broken Link Checker, der defekte Links meldet.
Video: WordPress aktualisieren – so gehst du vor:
Die monatliche Website-Wartung kannst du auch bei mir buchen, damit du damit gar keine Sorgen damit hast und deine Website in sicheren Händen weißt.
Du willst endlich deine eigene Website erstellen? Dann lernst du in diesem Blogartikel, worauf es dabei ankommt, welche Schritte dazugehören und wie du vorgehen solltest.
Übrigens: Auch wenn im alltäglichen Sprachgebrauch oft von „Homepage“ gesprochen wird, verwende ich immer die Bezeichnung „Website“, da „Homepage“ eigentlich nur für die Startseite einer gesamten Website steht.
Warum ist eine eigene Website so wichtig?
Auch wenn es nach wie vor Unternehmer*innen gibt, die nur auf einen Social Media Kanal schwören, empfehle ich immer eine Website als Basis für dein (Online-)Business. Ein unschlagbarer Website-Vorteil ist, dass potentielle Kund*innen nach der Lösung zu einem Problem googeln und du (mit der entsprechenden Optimierung) gute Chancen hast, als Lösung gefunden zu werden. Außerdem hilft dir eine professionelle Website dabei, Vertrauen aufzubauen.
Du kannst z. B. erfolgreiche Projekte, Kundenstimmen und natürlich dich selbst zeigen. Über deine Website kannst du zudem 24/7 schon häufig gestellte Fragen beantworten, einfache Kontaktmöglichkeiten bereitstellen und Terminvereinbarung anbieten – rund um die Uhr Kundenservice und Support also! Eine strategisch erstellte Website kann dir außerdem dabei helfen, Produkte zu verkaufen und somit mehr Umsatz zu verdienen. Na, wenn das keine Vorteile sind?
Die Wahl des richtigen Systems: Website-Baukasten oder Content-Management-System (CMS)?
Hui, da kommen wir gleich schon zu der ersten Schwierigkeit: Welches System möchtest du für deine Website nutzen? Ganz grob gesagt hast du die Wahl zwischen einem der unzähligen Baukastensysteme – die in der Regel einfacher zu bedienen, aber teilweise in den Funktionen eingeschränkt und teurer sind – und einem Content-Management-System wie WordPress oder Joomla, die kostenlos sind und einen schier unbegrenzten Funktionsumfang haben, aber etwas mehr Zeit für die Einarbeitung fordern. Ich bin ja klar für WordPress, warum und welche anderen Systeme mit ihren Vor- und Nachteilen es gibt, findest du im Blogartikel zu den Website-Systemen.
Bevor du mit dem Auto wohin fährst, machst du dir in den allermeisten Fällen Gedanken um ein paar Dinge: Wo will ich überhaupt hinfahren? Muss ich noch tanken? Hole ich jemanden auf dem Weg ab? Muss ich noch was Wichtiges mitnehmen? Fährst du einfach so drauf los, kann das zwar Spaß machen, aber führt in den allermeisten Fällen nicht zum gewünschten Ziel – und vielleicht hast du auch ein paar wichtige Dinge vergessen, wie z. B. Mitfahrer, deine Geldbörse oder Sprit!
Auch bei einer Website ist es leider so: Einfach drauf los zu basteln macht meistens mehr Spaß, bringt dir aber nicht das gewünschte Ergebnis – in den allermeisten Fällen zahlende Kund*innen. Mach dir also im Vorfeld Gedanken über die wichtigsten Eckpunkte, unter anderem:
Wen möchte ich mit meiner Website überhaupt ansprechen?
Welche Unterseiten benötige ich?
Was sind meine Angebote?
Wie sollen Besucher*innen mit mir in Kontakt treten?
Für mehr Details zur Website-Planung (Positionierung, Seiten & mehr) lade dir hier mein Website Workbook für 0€ runter.
Seiten definieren
Jetzt ist ein guter Zeitpunkt gekommen, um dir eine Liste der benötigten Unterseiten zu machen. Natürlich hast du auch die Möglichkeit, mit einem sogenannten Onepager zu starten, bei dem du alle Inhalte auf einer langen Seite unterbringst und in Abschnitte einteilst. Ansonsten würde ich dir unbedingt die folgenden Unterseiten empfehlen:
Startseite (ist ja klar)
Datenschutzerklärung (Pflicht)
Impressum (Pflicht)
Kontakt (je nachdem wie man dich kontaktieren kann ggf. mit Kontaktformular, Link zu einem Buchungskalender, Telefonnummer…)
Über mich (super wichtig für den Vertrauensaufbau)
Angebote
ggf. Unterseiten für deine Angebote, wenn diese etwas mehr Platz und Erklärungen benötigen
Blog (von hier aus lassen sich deine einzelnen Blogartikel aufrufen)
ggf. Newsletter-Anmeldeseite (die kann aber ruhig auch erst später kommen)
Wenn du dich beim Lesen schon überfordert fühlst: Starte ruhig erstmal nur mit den allernötigsten Inhalten auf den 2, 3 wichtigsten Seiten – es darf einfach alles mit der Zeit wachsen und muss nicht von Anfang an vollständig sein.
Website-Texte erstellen, die begeistern
Was den meisten neben der Technik am Allerschwersten fällt in Bezug auf die Website? Texte erstellen! Fragen wie
„Wo soll ich überhaupt anfangen?“
„Wie persönlich soll ich auf der Über mich Seite werden?“
„Wie lang soll die Angebotsseite werden?“
„Wie ist die Startseite aufgebaut“?
„Was schreibe ich überhaupt, um die Besucher*innen wirklich abzuholen?“
„Wie kann ich die Texte so darstellen, dass sie nicht so langweilig aussehen?“
„Wie schaffe ich es, dass meine Texte auch verkaufen?“
sind bei meinen Kund*innen zu Beginn der Zusammenarbeit an der Tagesordnung. Mit meinem Website KI-Texthelfer kannst du mit deiner Lieblings-KI arbeiten, um noch schneller überzeugende Texte zu schreiben – Vorlagen für den Aufbau der einzelnen Seiten sind mit dabei.
Mein Lieblings-Hack: Frag deine Kund*innen! Das kann vor, während und nach der Zusammenarbeit sein – ich nutze hierzu sehr gern Fragebögen und schaue mir ganz genau an, wie die Antworten formuliert werden. Als Fragen geht sowas wie „Was ist deine größte Herausforderung in Bezug auf x (dein Thema)?“
Domain registrieren und System einrichten
Wow, du hast eine ganze Menge vorbereitet – jetzt geht es an die Umsetzung auf technischer Ebene! Dazu müssen erst einige Entscheidungen getroffen werden, zum Beispiel:
Welches System möchtest du verwenden?
Falls du ein Baukastensystem nutzen möchtest, registrierst du deinen Account und die Domain bei dem jeweiligen Anbieter, also z. B. Squarespace oder Wix direkt. Du hast dort meist direkt im Bestellprozess die Möglichkeit, dir eine Domain, also Webadresse unter der du erreichbar sein wirst, zu kaufen.
Die weiteren Schritte in dieser Anleitung beziehen sich auf WordPress – meinen absoluten Favoriten und das weltweit am meisten genutzte Website-System.
Webhoster auswählen
Bei WordPress entscheidest du dich – relativ frei – für einen Webhoster (meine Empfehlung ist all-inkl.com*, aber auch Raidboxes und Webgo sind prima) und bestellst dort deine Domain und den Webhosting-Tarif. Der besagt z. B. wie viel Speicherplatz dir zur Verfügung steht, wie viele Domains du inklusive hast, wie viele E-Mail-Adressen du anlegen kannst usw.
Welche Domain wählen?
Wenn dir die Entscheidung für eine Domain schwer fällt, fang ruhig mit deinem Namen an – zumindest, wenn es davon nicht 100e andere gibt, die bei Google weit vorne stehen. Der Bindestrich zwischen Vor- und Nachname wird im deutschsprachigen Raum gern genutzt, im internationalen Raum eher nicht. Er macht es Handynutzern auch ein klitzekleines bisschen schwerer, deine Adresse einzutragen, hat ansonsten aber keine Nachteile. Mit einem Kunstnamen, wie z. B. Yoga-mit-Ulli.de bist du zwar spezifischer, legst dich aber auch fest auf ein bestimmtes Business und kannst nicht so flexibel nach Monaten oder Jahren umschwenken (bzw. kannst du schon, du verlierst dann aber auch alle Backlinks, also die Links, die auf deine Website verweisen und fängst wieder bei 0 an).
WordPress installieren
Der letzte Schritt ist jetzt die Installation von WordPress. Das kannst du entweder manuell machen, in dem du dir die aktuellste Version von der Website wordpress.org herunterlädst, die Dateien entpackst und per FTP-Programm (z. B. Filezilla) auf deinen Webserver hochlädst. Dann öffnest du deine Domain im Webbrowser und folgst den Installationsanweisungen. ODER – die meist beliebtere Methode – du installierst WordPress bei deinem Webhoster mit nur wenigen Klicks über die Weboberfläche. Dies wird mittlerweile von fast allen Webhostern unterstützt.
Theme einrichten
Als großer Divi-Fan empfehle ich dir natürlich das Divi-Theme von elegantThemes. Es ist unfassbar vielseitig einsetzbar und lässt keine Wünsche offen – siehe die 12 überzeugenden Vorteile vom Divi-Theme.
Wenn du aber erstmal kostenlos starten möchtest – kann ich auch gut verstehen – sind das Astra Theme oder Ocean WP gute Alternativen, mit denen du deine Website flexibel und schnell einrichten kannst.
Plugins einrichten
Auch hier gehe ich wieder von WordPress aus: Die Standard-Funktionen wie Seiten mit Text und Bildern und Blogartikeln schreiben reicht in den meisten Fällen nicht mehr aus. Doch genau dafür gibt es Plugins: Kleine Programm, die neue Funktionen hinzufügen – z. B. einen Newsletter, einen Online-Shop, ein Cookie-Banner, einen Kurs- oder Mitgliederbereich, ein Gästebuch (Old School, aber cool!) und vieles mehr. Nutzt du ein Baukastensystem, musst du ggf. eine Zusatzoption oder einen anderen Tarif buchen, bei WordPress gibt es einen großen Teil der Plugins kostenlos.
Falls du erst einmal Plugins testest, am Ende aber doch nicht alle verwendest, solltest du die nicht benötigten Plugins unbedingt wieder deinstallieren – so wird deine Website schneller und sicherer.
Welche Plugins ich ganz genau verwende, stelle ich dir übrigens in meiner Tool-Übersicht vor.
Die Gestaltung deiner Website
Jetzt geht der Spaß so richtig los – aber Vorsicht, Verzettel-Gefahr! Das sogenannte Branding ist eine wichtige Basis für deine Website und vermittelt den Besucher*innen auch ohne eine Zeile gelesen zu haben, wer du bist und was sie ungefähr erwarten können. Du wählst passende Farben und Schriften aus. „Passend – wozu?“ fragst du vielleicht. Das Branding soll passen zu
dir (deiner Persönlichkeit)
deiner liebsten Zielgruppe
deinem Angebot / Thema
Du kannst dir all dies selbstverständlich selbst erarbeiten – wichtig dafür sind vor allem Kenntnisse aus dem Bereich Farbpsychologie und Typografie. Oder du setzt auf sogenannte Branddesigner*innen, die meist viele Jahre Erfahrung in dem Bereich haben und dir das Ganze so zusammenstellen, dass du es vor Begeisterung am liebsten jedem zeigen würdest. Das gibt deinem Selbstbewußtsein übrigens einen großen Boost und führt viel eher dazu, dass du deine Website am Ende mit Stolz vorzeigst.
Übrigens – ich bin von der Fraktion „Ein Logo brauchst du nicht sofort“. Du kannst dir ganz einfach einen Schriftzug in deiner gewählten Schriftart erstellen und dies vorerst (oder auch länger) verwenden. Das machen sogar sehr bekannte Persönlichkeiten und Millionenunternehmen wie z. B Laura Seiler.
Generell gilt bei der Auswahl von Schriften und Farben: Je weniger, desto einfacher wird es für dich. Wenn du dir am Ende 10 Farbtöne rausgesucht hast, wird es wesentlich schwieriger, diese auch konsistent einzusetzen – dabei ist gerade das super wichtig für einen professionellen Eindruck. Wenn du dich also eh schon überfordert fühlst von der unfassbar großen Auswahl an Farben und Schriften da draußen, beschränke dich ruhig auf:
1 dunkle Textfarbe
1 sehr helle Hintergrundfarbe (die du im Wechsel mit weiß verwenden kannst)
1 Akzentfarbe, die du für Buttons verwenden kannst
Optional noch 1 weitere Farbe, die du für Überschriften nutzt (sonst geht auch die Akzentfarbe)
Auch bei den Schriften kannst du es unkompliziert halten: Entweder verwendest du 1 Schriftart für alles, oder du wählst:
1 Schriftart für die Überschriften
1 Schriftart für den Fließtext
Dabei solltest du unbedingt darauf achten, dass sich die Schriftarten nicht ähnlich sehen – das wirkt schnell unharmonisch. Kombinierst du also z. B. eine Sans-Serifenschrift mit einer Serifenschrift, bist du meist auf der sicheren Seite. Nutze am besten die Schriften von Google Fonts – diese sind fast überall vorhanden und können somit von fast allen Browsern problemlos angezeigt werden. Damit diese DGSVO-konform eingebunden werden, kannst du ein Plugin wie z. B. OMGF nutzen.
Mobile Optimierung – überall präsent sein
Responsive Design ist mittlerweile ein Muss! Je nach Branche kann sich die Zahl etwas unterscheiden, aber oft sind 80% und mehr der Website-Nutzer mittlerweile mobil unterwegs! Das heißt: Deine Website MUSS auf dem Handy tiptop aussehen. Dazu gehört nicht nur, dass Formulare und Buttons funktionieren und alles in der richtigen Reihenfolge ist, sondern im besten Fall denkst du bei der Website-Erstellung zuerst an die Handy-Version. Statt einem großen Bild mit Text darauf, der auf dem Handy vielleicht zusammengeschoben und nicht lesbar ist, zeigst du erst den Text und dann das Bild, oder sogar ein anderes Bild mit Text, welches du extra fürs Handy erstellt hast.
Bei den meisten Pagebuildern, mit denen du deine Seite erstellst – also z. B. dem Divi Builder oder Elementor – hast du die Möglichkeit, für mobile Geräte eine extra Version einzustellen. Das ist Fluch und Segen zugleich: Super natürlich, dass du z. B. für das Handy die Überschriftengröße größer machen kannst als auf dem Computer und dass du ein anderes Bild auswählst für den Hintergrund. ABER je mehr individuelle Einstellungen hier gespeichert werden, desto langsamer lädt die Seite und desto komplizierter wird es für dich, hier den Überblick zu behalten. Beschränke dich also am besten auf die wichtigsten Funktionen und halte deine Website einfach in der Struktur, damit du dir Zeit und Nerven sparst.
SEO für bessere Sichtbarkeit
Nicht einmalig, sondern fortlaufend musst du dich um deine Sichtbarkeit kümmern. Das nonplusultra sind hierfür suchmaschinenoptimierte Blogartikel. Bevor du loslegst, brainstorme doch einmal alle Themen, über die du bloggen könntest:
Was sind typische Probleme deiner Zielgruppe?
Was kann dein Angebot lösen?
Was müssen potentielle Kund*innen wissen, bevor sie bei dir kaufen würden?
Was sind häufige Fehler in deinem Bereich, die von deinen Kund*innen gemacht werden?
usw.
Um zu wissen, was überhaupt gute Chancen für einen Seite 1 Platz bei Google hat, solltest du als nächstes eine Keyword-Recherche mit diesen gebrainstormten Themen durchführen. Dazu kannst du Tools nutzen wie ubersuggest, answerthepublic oder keyword-tools.org. Diese Tools zeigen dir unter anderem an, wie häufig ein Begriff bei Google monatlich gesucht wird und wie schwierig es ist, damit bei Google ganz vorne zu landen (= wie groß die Konkurrenz ist). Hast du hier potentielle gute Keywords für dich identifiziert, die im Optimalfall ein etwas größeres Suchvolumen haben und nicht zu schwierig sind, dann hast du ein gutes Blogartikel-Thema gefunden. Das Keyword kannst du mit zusammenhängenden Begriffen in deinen Blogartikel einarbeiten – im Titel, in den Meta Tags, in den Bildern usw. Eine genaue Anleitung hierzu findest du in meinem Blogartikel: Wie deine Website besser gefunden wird – die wichtigsten Schritte zur Suchmaschinenoptimierung.
Nicht vergessen: Website-Wartung und regelmäßige Updates
Wow, jetzt hast du schon viel geschafft: Deine Website steht und wird im besten Fall auch bei Google gefunden! Damit du auch lange Freude an deiner Website hast, musst du dich regelmäßig um Updates und Sicherungskopien kümmern.
Falls noch nicht geschehen, richte unbedingt ein Backup ein – ich empfehle hierzu das kostenlose Plugin Updraft Plus. Anschließend solltest du regelmäßig, mindestens einmal im Monat, die installierten Plugins, Themes und WordPress selbst aktualisieren.
Video: Website erstellen – Der 12 Schritte Fahrplan
Ich hoffe, dieser ausführliche Blogartikel hat dir einen guten Überblick über die Website-Erstellung gegeben. Lass mich doch gern in den Kommentaren wissen, an welchem Punkt du gerade stehst und was deine nächsten Schritte sind.
Wenn du das Ganze gemeinsam mit mir umsetzen möchtest, trag dich auf die unverbindliche Warteliste zu meinem Gruppenprogramm „Website leicht gemacht“ ein – da hast du in nur wenigen Wochen deine professionelle, verkaufsstarke Website fertig.
und helfe Selbständigen aus der Coaching- Dienstleistungs- und Beratungsbranche dabei, ihre Website strategisch und professionell zu gestalten, um mehr Umsatz und Kund*innen zu gewinnen.